Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  2. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  3. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  4. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  5. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  6. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  7. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  8. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  9. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  10. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  11. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  12. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  13. Papst Leo wird die Gründonnerstags-Fußwaschung wieder im Lateran vollziehen
  14. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  15. Neuer Hirtenstab für Papst Leo XIV. betont die Auferstehung

Großherzog Henri, der neue Held aus Luxemburg

5. Dezember 2008 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erstmals hat in Luxemburg ein Großherzog eine Unterschrift zu einem Gesetz verweigert - Jetzt wollen Regierung und Parlament die Verfassung ändern und die Aufgaben des Großherzogs einschränken, um tödlichen Euthanasie-Gesetze durchzupushen


Luxemburg (kath.net)
Luxemburg hat einen neuen Helden: Großherzog Henri. Dieser hatte diese Woche die Unterschrift für ein Euthanasie-Gesetz verweigert. Damit kann das umstrittene Gesetz nicht in Kraft treten.
Ausgerechnet der "christdemokratische" Premierminister Jean-Claude Juncker möchte jetzt die Verfassung ändern, um die Rechte des Staatsoberhaupts einzuschränken. Die Verfassungsänderung soll im Schnellverfahren durchgesetzt werden, um das Euthanasiegesetz doch noch durchzubringen. Konkret soll in der Verfassung der Paragraph 34 abgeschafft werden, in dem das de facto Vetorecht des Großherzogs vorgesehen ist.


Das "tödliche Gesetz" wurde am 19. Februar dieses Jahre mit sehr knapper Parlamentsmehrheit (30 zu 26) beschlossen. Im Gesetz ist vorgesehen, dass ein Arzt aktiv "Sterbehilfe" leisten kann.

Leon Zeches meinte zur Entwicklung in Luxemburg im "Luxemburger Wort": "Großherzog Henri hat angekündigt, seine Unterschrift unter ein Gesetz zu verweigern, das er als Mensch nicht glaubt verantworten zu können. Er will dies tun auf die Gefahr hin, selbst die Konsequenzen zu erleiden: Noch vor dem Votum des unnützer- und absurderweise an das Palliativgesetz gebundenen Euthanasiegesetzes ist demnach eine Verfassungsreform vorgesehen, der zufolge der Großherzog die Gesetze nur noch zu promulgieren (bekannt zu geben), aber nicht mehr zu sanktionieren (in Kraft zu setzen) hat. Großherzog Henri wusste, dass ihn dies oder Ähnliches ereilen würde. Er blieb seinen Überzeugungen in einer der fundamentalsten Fragen unserer Zeit trotzdem treu. Viele werden uns Luxemburger beneiden um einen Staatschef, der diesen Mut zur Größe besitzt."

E-mail-Kontakt Großherzog Henri:[email protected]

E-mail-Kontakt Jean-Claude Juncker: [email protected]

Diskussion im Forum

Kommentar von Leon Zeches im "Luxemburger Wort"

Foto: (c) redaktion.trier.de


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Luxemburg

  1. ‚Barbarisch’ – Kardinal Hollerich lehnt Abtreibung ab
  2. Neo-Kardinal Hollerich relativiert die Zölibatsverpflichtung
  3. Früherer Luxemburger Generalvikar will kein Priester mehr sein
  4. Luxemburg trennt Religionsgemeinschaften vom Staat
  5. Geldkürzungen für Priester?
  6. Gegner der Homosexuellen-Ehe in Luxemburg gehen vor Gericht
  7. Luxemburg: Christdemokraten wollen Religionsunterricht abschaffen
  8. Neuer Erzbischof für Luxemburg
  9. Jean-Claude Hollerich wird neuer Erzbischof von Luxemburg
  10. Vatikan: Ehrung für Großherzog von Luxemburg






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  4. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  5. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  6. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  7. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  8. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  9. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  10. 'Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend'
  11. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  12. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  13. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  14. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  15. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz