Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  7. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  8. Der Bischof und der Denunziant
  9. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  10. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  13. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  14. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  15. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt

Che Guevara - 'eine große Lüge'

13. Juni 2008 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Frühere kubanische Revolutionsheld und spätere Dissident Huber Matos: Die Revolution "ein großer Verrat am kubanischen Volk


München (kath.net/KiN)
Der argentinische Arzt Ernesto "Che" Guevara wird "als große Lüge in die Geschichte eingehen". Das sagte der frühere kubanische Revolutionsheld und spätere Dissident Huber Matos in einem Interview zum 80. Geburtstag Guevaras am 14. Juni
dem katholischen Hilfswerk "Kirche in Not" in München.

Guevara, der wie Matos, im Rang eines "Comandante" zur Führung um Fidel Castro gehörte, sei "Komplize" Castros bei der schleichenden Umwandlung Kubas in eine kommunistische Diktatur gewesen. Der damals in Kuba populäre und auch im Westen teilweise verehrte Revolutionär sei von Castro als "Aushängeschild" für das kubanische Volk missbraucht worden.


Dem Ausland gegenüber habe ihn Castro benutzt, um ein falsches Bild von der Revolution hervorzurufen.

Nach der Machtübernahme habe Guevara "eine Spur von Verbrechen und Hass" gezogen. Er habe "schreckliche Sachen in Kuba angerichtet, viele Menschen umgebracht und ungerechterweise hinrichten lassen", sagte Matos nach Angaben von "Kirche in Not" weiter. Später habe Castro ihn nicht mehr gebraucht, und "aus dem Weg geräumt", indem er ihn ohne jede Unterstützung einen bewaffneten Aufstand in Bolivien habe anzetteln lassen. Auch nach dem Tod Guevaras 1967 und bis heute instrumentalisiere Fidel Castro den einstigen Mitkämpfer zur Täuschung der Weltöffentlichkeit.

Insgesamt sei die Revolution "ein großer Verrat am kubanischen Volk" gewesen. Die Diktatur der Castro-Brüder sei schlimmer geworden als die Diktatur des Batista-Regimes, gegen das die Kubaner sich damals erhoben hätten. Matos zeigte sich den Angaben zufolge überzeugt, dass Kuba am Ende des Castro-Regimes angelangt sei. Das Wichtigste sei dann, "den Menschenrechten Geltung zu verschaffen". Die katholische Kirche in Kuba werde eine "lebenswichtige und notwendige Rolle" beim Übergang zu einer freien Gesellschaft spielen.

Der bei der kubanischen Bevölkerung sehr beliebte Huber Matos war am 1. Januar 1959 siegreich mit Castro in die Hauptstadt Havanna eingefahren. Schon wenige Monate später gab Matos aus Protest gegen die Entwicklung zu einer kommunistischen Diktatur
seine Stellung auf. Fidel Castro ließ Matos in einem Schauprozess zu zwanzig Jahren Gefängnis verurteilen, die er bis zum letzten Tag absitzen musste. Heute lebt Matos in Miami, wo er sich als Generalsekretär der exilkubanischen Organisation "Unabhängiges und Demokratisches Kuba" für ein freies Kuba einsetzt.




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kuba

  1. Kuba lässt auf Wunsch des Papstes 553 Gefangene frei
  2. Kuba: Weizenmehl für Hostien ist wieder vorhanden
  3. Weizenmangel: Kuba gehen die Hostien aus
  4. Kuba: Katholiken fordern grundlegende Erneuerung des kommunistischen Staates
  5. Kuba: Ricardos Traum. In Havanna entsteht eine dem hl. Johannes Paul II. geweihte Kirche
  6. IGFM: 'Fidel Castro war der Totengräber der Menschenrechte'
  7. Historische Begegnung: Papst trifft Moskauer Patriarchen Kyrill I.
  8. Kubas Präsident Castro besucht drei Messen an drei Tagen
  9. Christliche Oppositionspartei in Kuba ruft Papst um Hilfe an
  10. Kuba libre. Franziskus wollte auf der Karibikinsel Dissidenten treffen






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  3. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  6. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  7. "Es wird Europa zerstören, für immer!"
  8. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  9. Iranischer Christ warnt vor Ausbreitung des Islam im Westen
  10. Britischer Millionär finanziert Rechtskosten für Christen, die wegen Straßenpredigten angeklagt sind
  11. Erdbeben in Kolumbien: Priester evakuierte Gläubige während der Messfeier
  12. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  13. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  14. Im Puls des Herzens Gottes
  15. Bartholomaios kritisiert Moskauer und Belgrader Patriarchen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz