Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Franziskus nimmt Rücktritt vom Erzbischof von Paris an!
  2. Betet, betet für Österreich! Jeden Tag einen Rosenkranz!!!
  3. Die adventliche Spalter-Predigt des Bischofs von Rottenburg-Stuttgart
  4. Hinkende Vergleiche mit tödlicher Wirkung
  5. Erzbistum Hamburg - Kein Platz mehr für Ungeimpfte/Aussätzige?
  6. Die Heerschau der Rosenkranzbeter hat begonnen!
  7. Kardinal Marx spricht sich für Impfpflicht aus - Glaubenskongregation dagegen!
  8. Erzbischof Gänswein übt scharfe Kritik am Synodalen Weg in Deutschland
  9. Erzbistum Freiburg: 2G/3G-Gottesdienste nicht möglich wegen „Recht auf freie Religionsausübung“
  10. Jutta Ditfurth: „Bitte aber keine Lebensschützer-Begriffe verwenden, es war ein Fötus, kein Baby“
  11. Generalvikar: Corona-Trennung in „Geimpfte“ und „Nicht-Geimpfte“ darf keinen Einzug in Kirche halten
  12. Kölner Administrator Steinhäuser: Faktisch werde Woelki bei Rückkehr eine „Probezeit“ haben
  13. Die 'Tagesschau' bejammert, dass zu wenige Ärzte ungeborene Kinder töten möchten
  14. Bei Flüchtlingen auf Lesbos
  15. „Die Erscheinungen von Sievernich: Jesus spricht zur Kirche in Deutschland und zur ganzen Welt“

Ruanda: Gottesmutter ruft die Welt zur Umkehr auf

10. November 2007 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vor 25 Jahren – Marien-Erscheinungen in Kibeho/Ruanda, dem "afrikanischen Lourdes" – Von Balz Röthlin / Kirche in Not.


Luzern (www.kath.net / KIN)
25 Jahre sind es her, seit die Muttergottes in Kibeho in Ruanda drei Mädchenerschien und die Welt zur Umkehr aufrief. Inzwischen wuchs am Ort derErscheinungen ein Marien-Wallfahrtsort mit Zehntausenden von Pilgern heran.

Leider liegt dessen Infrastruktur im Argen. Das internationale Hilfswerk„Kirche in Not“ will helfen: „Marienkirche, Erscheinungskapelle undPfarreigebäude müssen renoviert sowie Priester und Schwestern unterstütztwerden“, heißt es in einer Mitteilung.

Kibeho ist der einzige Wallfahrtsort in Afrika, dessen Marien-Erscheinungenvon der Kirche anerkannt wurden; man kann ihn mit Guadelupe, Lourdes undFatima vergleichen.

Die Pfarrei Kibeho in der Diözese Gikongoro wurde 1934 gegründet und liegtim gebirgigen Südwesten des Staates Ruanda, etwa 160 km von Kigali, derHauptstadt, und 20 km von der Grenze zu Burundi entfernt. Die „Mutter derSchmerzen“, so wird berichtet, erschien in Kibeho drei jungen Mädchen ausRuanda: Alphonsina (17-jährig), Nathalie (20) und Marie-Claire (21).

Vor 25 Jahren: „Die Welt steht am Abgrund ...“

Alphonsina sah bei der ersten Erscheinung eine schöne Frau in weißem Gewandund mit Schleier. Diese sprach: „Nyina wa Jambo“ („Ich bin die Mutter desWortes“). Dann habe „Nyina wa Jambo“ die Welt zur Umkehr aufgerufen. DieMenschen sollten beten, die Welt stehe am Abgrund. Die „Mutter derSchmerzen“ sei traurig, erzählten die Seherinnen. Das war vor 25 Jahren, imNovember 1982.

Mit der Zeit sprachen alle drei Mädchen von Erscheinungen. Bei einem derTreffen soll die Muttergottes schreckliche Bilder vermittelt haben: ein Meervoll Blut, Menschen, die andere umbringen, tote Körper, die niemand zu Grabeträgt.

Später brachte man die Visionen mit dem Völkermord in Ruanda in den Jahren1994/95 in Verbindung, der über eine Million Menschenleben gefordert hatte.In der Pfarrei Kibeho wütete das Massaker besonders schlimm. 20.000 Menschen– auch die Seherin Marie-Claire – kamen um. Die beiden anderen Mädchenüberlebten den Genozid.

Wasser dringt durchs Kirchenfenster ...

Seither sind Jahre vergangen. Der Krieg scheint vorbei, aber noch immerbeherrscht Gewalt den Alltag. Die Meldungen über Marien-Erscheinungen imafrikanischen Kleinstaat Ruanda gingen um die Welt. 2003 wurde derWallfahrtsort in Kibeho eingeweiht. Inzwischen wachsen die Pilgerströmestetig.

Aber in Kibeho mangelt es überall. „Oft kommen Gruppen von 30.000 Pilgern.Dann wird es in der Kirche unruhig, wenn eine Bank zusammenzubrechen droht.Durch die Kirchenfenster dringt Wasser, Dach und Decke müssen renoviertwerden“, schildern Mitarbeiter von „Kirche in Not“.

Es gibt im Wallfahrtsort weder Trinkwasser noch Elektrizität und kaumsanitäre Anlagen. Marienkirche, Erscheinungskapelle und Pfarreigebäudemüssen renoviert und ein Pilger-Empfangsbüro gebaut werden.

„Kirche in Not“ half im Jahr 2006 mit rund 720.000 Schweizer Franken. „Vielekennen diesen Marien-Wallfahrtsort im Herzen Afrikas nicht“, heißt es ineiner Mitteilung. „Die Menschen haben hier durch das blutige Kriegsgeschehenviel gelitten. Sie brauchen unsere Hilfe!“

Ruanda – Konfliktherd seit dem 15. Jahrhundert

Der Staat in Ostafrika geriet zur Kolonialzeit erst unter deutsche, dannunter belgische Herrschaft. 1962 wurde Ruanda zusammen mit Burundi inselbständige Staaten aufgeteilt. Das Land besitzt eine Fläche von 26'338Quadratkilometern, ist also etwa so groß wie die Deutschschweiz.

Ruanda hat rund neun Millionen Einwohner; Hauptstadt ist Kigali. DerStammeskonflikt zwischen Hutus und Tutsis schwelt schon seit dem 15.Jahrhundert; immer wieder – bis heute – brechen blutige Unruhen aus.Lebenserwartung 40 Jahre, Analphabetenrate 34 Prozent.

Kathpedia: Kirche in Not

Foto: © Kirche in Not



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche in Not

  1. „Kirche in Not“ besorgt über Morde und Gewalt an kirchlichen Mitarbeitern
  2. „Kirche in Not“ begrüßt Ernennung des neuen EU-Sonderbeauftragten für Religionsfreiheit
  3. „Bericht über Religionsfreiheit ist Quelle der Hoffnung für viele Menschen“
  4. „Kirche in Not“ unterstützt „Josefsprojekte“ weltweit
  5. In dubio pro reo
  6. "Die Schilderung war glaubhaft, auch wenn die Schuldfrage nicht mehr geklärt werden konnte"
  7. Demokratische Republik Kongo: „Massaker folgt auf Massaker“
  8. Viel Schatten und einige Lichtblicke: „Kirche in Not“ Bilanz für 2020
  9. „Mess-Stipendien sind wie die Hilfe des Barmherzigen Samariters für uns“
  10. Neu: Jahresheiligen-Ziehen von „Kirche in Not“







Top-15

meist-gelesen

  1. Die Heerschau der Rosenkranzbeter hat begonnen!
  2. Papst Franziskus nimmt Rücktritt vom Erzbischof von Paris an!
  3. Betet, betet für Österreich! Jeden Tag einen Rosenkranz!!!
  4. Erzbischof Gänswein: Benedikt XVI. ist 'aus Überzeugung' geimpft
  5. Erzbistum Freiburg: 2G/3G-Gottesdienste nicht möglich wegen „Recht auf freie Religionsausübung“
  6. Die adventliche Spalter-Predigt des Bischofs von Rottenburg-Stuttgart
  7. Hinkende Vergleiche mit tödlicher Wirkung
  8. Erzbischof Gänswein übt scharfe Kritik am Synodalen Weg in Deutschland
  9. „Die Erscheinungen von Sievernich: Jesus spricht zur Kirche in Deutschland und zur ganzen Welt“
  10. Kardinal Marx spricht sich für Impfpflicht aus - Glaubenskongregation dagegen!
  11. Mediennetzwerk Pontifex fordert: Impfpflicht verhindern
  12. Das siebeneinhalbte Sakrament
  13. Erzbistum Hamburg - Kein Platz mehr für Ungeimpfte/Aussätzige?
  14. Vorfall in Athen: Orthodoxer Priester beschimpft Papst als "Häretiker"
  15. Die 'Tagesschau' bejammert, dass zu wenige Ärzte ungeborene Kinder töten möchten

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz