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Kardinal Pell: ,Die meisten Ehen sind nicht perfekt’

10. Oktober 2006 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Dennoch sei "die Institution Ehe fest und dauerhaft" und müsse von der Gesellschaft getragen und unterstützt werden, sagte der Erzbischof von Sydney.


Sydney (www.kath.net) „Die meisten Ehen sind nicht perfekt und nicht im Himmel geschlossen, weil Ehemänner und Ehefrauen einfach nicht perfekt sind, selbst wenn ihre Liebe ursprünglich und schön ist. Aber die Institution Ehe ist fest und dauerhaft.“ Das sagte der Erzbischof von Sydney, Kardinal George Pell, am Sonntag.

„Die meisten Unverheirateten würden lieber verheiratet sein. Sie wissen, dass keine andere Institution Partner und Kinder so gut schützt wie die Ehe“, erklärte er. „Die Ehe ist keine Erfindung der Christen. Schon lange ehe es Christen gab, haben die Juden Ehe und Familie verteidigt, ebenso die besten Heiden in Griechenland und Rom.“

Aristoteles habe festgestellt, dass die Familie notwendiger sei als der Staat. „Er hatte Recht“, resümierte Pell. „Denkende Menschen jeder Religion und auch jene, die keiner Religion angehören, unterstützen die Ehe, weil sie die menschliche Natur widerspiegelt, die komplementären und unterschiedlichen Naturen von Mann und Frau, und weil sie beispiellose Vorteile bringt.“

„Schon durch ihre Natur ist die Ehe auf die Schöpfung und den Schutz der nächsten Generation ausgerichtet“, sagte der Erzbischof von Sydney. „Kinder mögen eine mögliche Wahl für Paare darstellen, sie sind jedoch keine mögliche Wahl für die Gesellschaft.“ Die Gesellschaft müsse alles dafür tun, um Ehe und Familie zu stärken.



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