Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  2. Vertrauenskrise in der Kirche
  3. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  4. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  5. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  8. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  9. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  10. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  11. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  12. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  13. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  14. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  15. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘

Marienerscheinungen auf Bauernhof in Kanada?

11. November 2005 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Seit 1991 soll es in Marmora zu eigenartigen Phänomenen kommen. Von Seiten der Kirche gibt es weder eine Stellungnahme noch eine Anerkennung.


Marmora (www.kath.net, dt) „Die Zeit der Buße ist gekommen, die Zeit, zu Gott zurück zu kehren, um Vergebung für unsere Sünden zu bitten, um den Stolz aufzugeben, das ist die Wurzel alles Bösen.“ Das soll Jesus nach einem Bericht der Internetagentur „Spiritdaily“einem Seher bei einem Pilgertreffen in dem Dorf Marmora in Ontario gesagt haben.

Sonnenwunder der an der zehnten Kreuzwegstation, Erscheinungen der Muttergottes, Botschaften von Jesus: Seit 1991 war der Bauernhof in Marmora der Schauplatz vieler Behauptungen. Das Dorf liegt in Ontario, etwa 120 Meilen östlich von Toronto (Kanada) und gehörte dem vor einigen Jahren verstorbenen John Greensides und seiner Frau Shelagh, 80. Die Witwe will jetzt das Land an ein Franziskanerkloster übergeben.

Der aktuellen Botschaft zufolge, die ein Seher von Christus empfangen haben will, sollen die Menschen ihre Seelen für die Ankunft des „Königs der Welt“ bereiten. Die 30.000 Menschen, die seitdem zu dem Ort gepilgert sind bestätigen die Phänomene des Sonnenwunders. Manche glauben, einen flüchtigen Blick der Muttergottes erhascht zu haben.

Den Mitteilungen zufolge haben sich die Wunder meist beim Beten des Kreuzweges an der zehnten Kreuzwegstation ereignet, dort also, wo Christus seiner Kleider beraubt wird. Die örtliche Diözese mit Sitz in Kingston hat keinen offiziellen Kommentar über den Ort veröffentlicht, wie ein Sprecher der Diözese mitteilte. Und das, obwohl ein Bischof während der 90er Jahre vor möglichen schädlichen Auswirkungen des Starrens auf die Sonne gewarnt hat.

Angefangen haben die übernatürlichen Phänomene mit angeblichen Sonnenwundern am 24. Juni 1991 bei einem Pilgertreffen, zu dem auch der ukrainische Seher Josyp Terelya, der Seher aus Medjugorje Ivan Dragicevic und die venezuelanische Maria Esperanza gekommen waren, berichtet Hofbesitzerin Shelagh.

„An jenem Abend um 18.30 Uhr ging eine Frau ans Mikrophon und sagt, sie habe das Sonnenwunder gesehen. Und als wir hinschauten, drehte sie sich und bewegte sich auf und ab wie in Fatima“, erzählt sie. Im nächsten Frühling soll die Jungfrau dann zehn Kindern zwischen vier und vierzehn Jahren erschienen sein.

Und auch sie selbst habe die Jungfrau gesehen. Das war 1992. „Sie erschien als wäre sie in einem Bild am Himmel“, sagt die Großmutter von sechzig Enkeln und Großenkeln. „Eines Nachts saß ich auf dem Sofa und bekam ein sehr starkes Gefühl. Als ich im Gebet fragte, ob ich mich in den Visionen täuschte - ob sie wahr waren - sah ich exakt dasselbe noch einmal.“

In diesem Moment, sagt Frau Greensides, wurde ihr ein Wort eingegeben, sie solle jedem eine Wundertätige Medaille geben, der sie besuchte. Die Zahl der bisher nach Marmora gereisten Pilger wird an der Zahl der verteilten Medaillen geschätzt. Ob die „großen Ereignisse“ bevor stehen oder nicht - Großmama Shelagh glaubt nicht, dass die Jungfrau Maria bloß zur Unterhaltung und Überraschung des Dorfes kommt.

Um die Echtheit der Erscheinungen wie auch der Botschaft mag man streiten. Marmora ist als Erscheinungsort von der Kirche nicht offiziell anerkannt. Wer mit wachem Blick auf die Welt schaut, sieht jedoch: Die Welt braucht Umkehr, Glaube und Liebe. Nach Oma Shelagh jedenfalls lautet die Botschaft der Muttergottes: „Beten und beten und unser Bestes geben.“



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Maria

  1. "Wir haben Maria neue Hände gegeben"
  2. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  3. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  4. „Broken Mary“ - Papst segnet die außergewöhnliche Marienstatue „Unsere Mutter der Beschädigten“
  5. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  6. Mariologen-Vereinigung IMA kritisiert ‚Mater Populi Fidelis‘
  7. Leo XIV. betet nach Fahrt im Papamobil an römischer Mariensäule
  8. US-Präsident Trump veröffentlichte erstaunliche Würdigung der Muttergottes
  9. Vatikanankündigung: Neues Dokument „Mater Populi Fidelis“ wird am 4.11. veröffentlicht
  10. 150.000 Teilnehmer an neunmonatiger Novene zu Maria von Guadalupe






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  3. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  4. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  5. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  6. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  7. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  8. Vertrauenskrise in der Kirche
  9. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  10. Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
  11. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  12. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  13. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  14. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  15. Warum die deutsche „Demokratie-Kirche“ keine Zukunft hat

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz