Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  2. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  3. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  4. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  5. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  6. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  7. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  8. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  9. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  10. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  11. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  12. Ein Moment zum Schämen
  13. „Klimaschützer“ fliegen am häufigsten
  14. Ein Akt der Demut?
  15. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt

Tsunami: Mindestens 18.000 tote Kinder in Sri Lanka

5. Jänner 2005 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Meldung über Verschleppung von Kindern zum Zweck des Organhandels wurde bisher nicht offiziell bestätigt - "Kirche in Not": 240.000 Euro für Flutopfer


Colombo (kath.net/Fidesdienst/KiN)
- Bisher wurden Nachrichten über dieEntführung von Kindern, die ihre Eltern durch die Flutkatastrophe verlorenhaben, und zu Zwecken des sexuellen Missbrauchs, des Organhandels oder derVersklavung verschleppt worden sein sollen, nicht offiziell bestätigt. Diesteilte die Apostolische Nuntiatur in Colombo dem Fidesdienst mit. DieVatikanvertretung prüft die Situation und den Stand der Hilfsprogramme inden betroffenen Diözesen des Landes (Jaffna, Trincomalee-Batticaloa, Galleund Colombo) fortwährend. Aus den betroffenen Pfarreien und Diözesen desLandes wurde der Nuntiatur und dem Büro des Vorsitzenden derBischofskonferenz keine Informationen über das Verschwinden von Kinderngemeldet. Weder der Apostolische Nuntius in Sri Lanka, Erzbischof MarioZenari, noch seine Mitarbeiter, die die betroffenen Gebiete besuchen,berichten von entsprechenden Vorfällen, die einen Alarm rechtfertigenwürden. Deshalb werden Nachfichten und Gerüchte, die in diesen Tagen in dereinheimischen Presse kursieren, mit äußerster Vorsicht betrachtet. Dies giltauch für Kommentare zu ähnlichen Meldungen aus Indonesien und ThailandViele Waisen, wurden nach Aussagen von Beobachtern vor Ort von Angehörigenund Verwandten in so genannten "Großfamilien" aufgenommen. Ein besonderesAugenmerk wird der Zunahme der Rekrutierung der Weisen als Kindersoldaten inden Reihen der Guerillaeinheiten der Liberation Tiger of Tamil Eelam (LTTE)gewidmet werden müssen. Sri Lanka gehört zu den Ländern in denen esbesonders viele Kindersoldaten gibt: Ihre Zahl wird auf mehrere tausendgeschätzt.

Unterdessen werden im Land weitere Tote beerdigt und Familien wiederzusammengeführt, deren Mitglieder sich auf der Flucht vor der Flutwelle ausden Augen verloren hatten. Wie Beobachter dem Fidesdienst mitteilen wirderst in den kommenden Wochen die Zahl der vermissten Kinder festgestelltwerden können. Der Studentenverband einer buddhistischen Universität schlugalarmierte heute im Zusammenhang mit dem Verbleib der so genannten "lostchildren". Dieser Alarm wurde jedoch weder von den Behörden des Landes nochvon den Salesianern von Don Boco bestätigt, die sich in Sri Lanka seitvielen Jahren für Straßenkinder und die Rehabilitation von ehemaligenKindersoldaten einsetzen.Caritas Sri Lanka teilte in einer heute veröffentlichten Verlautbarung mit,dass die Zahl der Toten auf insgesamt rund 30.000 angestiegen ist, darunterrund 18.000 Kinder. Außerdem werden 5.000 Menschen weiterhin vermisst. Rund800.000 wurden in Sri Lanka obdachlos und halten sich derzeit inprovisorischen Unterkünften in Kirchen und buddhistischen Tempeln auf, dieals Aufnahmezentren dienen. (PA)

"Kirche in Not": 240.000 Euro für Flutopfer

Das internationale katholische Hilfswerk Kirche in Not/Ostpriesterhilfehat 240.000 Euro als Soforthilfe für die von der Flut in Südasien inExistenznot gebrachten Menschen bereitgestellt. Das Geld werde direktder katholischen Kirche in Sri Lanka und Teilen Indiens und Indonesiensübermittelt, die damit Menschen beistehe, die alles verloren haben, teilte"Kirche in Not" in München mit. Allein in der Diözese Colombo habennach Informationen des Hilfswerks 150.000 Flüchtlinge in KirchenZuflucht gesucht. Die Hilfe von "Kirche in Not" komme vor allem Gebietenzugute, über die in den Medien weniger berichtet werde, heißt es in derMitteilung. Das Hilfswerk stehe im Kontakt mit Bischöfen und Nuntiaturenin vielen betroffenen Regionen und erwarte weitere Hilfeersuchen, für diedann zusätzliche Mittel benötigt würden. "Kirche in Not" bittet um Spendenauf das Konto Nr. 215 2002 bei der Liga-Bank München, BLZ 750 903 00.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Unglück

  1. Bischof von Córdoba: Nach dem Zugunglück wurden Priester nicht zu Schwerverletzten durchgelassen
  2. Papst trauert um Opfer der Brandkatastrophe in der Schweiz
  3. Schweiz: Bischöfe beten für Opfer der Brandkatastrophe in Skiort
  4. Unwetter in Tschechien: Bischof von Brünn besuchte Katastrophenregion
  5. Salzburg: Auto rast in Kirchgänger, Kind tot
  6. Steiermark: Trauer um tödlich verunglückten Pfarrer
  7. Flugzeugabsturz: Unter den Opfern auch kirchliche Mitarbeiter
  8. Kirche lädt zum Gebet für Opfer des Brückeneinsturzes in Genua
  9. Orkan „Friederike“ beschädigt Kirchtürme und Dächer
  10. Mann in Kirche von Stein erschlagen: Ermittlung in Florenz läuft






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  3. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  4. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  5. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  6. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  7. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  8. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  9. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  10. Besuch einer LGBTQ-Gemeinde
  11. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  12. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  13. Überraschendes Blutwunder in Neapel bei Papstbesuch
  14. 'Der Papst sollte diese wöchentlichen Presse-Mehrkämpfe unterlassen'
  15. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz