Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  2. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  3. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  4. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  5. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  6. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  7. Die Stunde der Heuchler
  8. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  9. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  10. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
  11. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
  12. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  13. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  14. Ein einziges Depositum der Wahrheit. Die Einheit von Schrift und Tradition
  15. „Diese Einheit ist zutiefst begründet im gemeinsamen Glauben und in der einen Taufe“

Irischer Bischof verteilte am Stadtplatz Aschenkreuz

23. März 2025 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Irland ist nicht für immer verloren!“ Die Kirche müsse hinausgehen, um den Menschen Jesus zu bringen, ist Bischof Alphonsus Cullinan überzeugt.


Waterford (kath.net / pk) „Irland ist nicht für immer verloren“. Das sagt Bischof Alphonsus Cullinan nach einer sechsstündigen Straßenmission am Aschermittwoch in Waterford City, wie das „National Catholic Register“ berichtet. Hunderte Menschen ließen sich von ihm das Aschenkreuz geben.

„Die Reaktion war demütigend“, sagte er dem „Register“. Er sei sehr berührt gewesen, als so viele Menschen innehielten, um sich das Aschenkreuz geben zu lassen. „Es ist etwas Außergewöhnliches, das Kreuzzeichen auf die Stirn eines Menschen zu zeichnen und zu sagen: ,Denke daran, dass du Staub bist und in Staub zurückkehren wirst‘, und sie antworten zu hören: ,Danke‘ oder ,Amen‘. Was für ein Mysterium!“

„Ich bemerkte die Furchen auf den Stirnen der Menschen – Furchen des Schmerzes, der Sorge, des Stresses, der Angst“, berichtete Cullinan. „Jesus ist gekommen, um unsere Sorgen zu lindern, die Unterdrückten und die Gefangenen zu befreien. Das sind wir alle, die Freiheit und Heilung suchen.“


Der Bischof ist überzeugt, dass die Kirche hinausgehen muss, an die Ränder, um die Heilung Christi dort hin zu bringen. „Die Kirche muss dorthin gehen, wo die Menschen hingehen“, ist er überzeugt. „Viele Menschen vergaßen einfach oder wussten nicht, dass Aschermittwoch war, aber als sie den Bischof mit einer Schale voller Asche auf dem Stadtplatz sahen, wurden sie daran erinnert. Einige Leute sahen mich, gingen vorbei und fanden dann heraus, was ich tat, und kehrten um, um Asche zu holen!“

Der 65-jährige Bischof Cullinan wurde 1994 zum Priester für die Diözese Limerick geweiht und 2015 zum Bischof geweiht. Er hat eine sehr klare Haltung zum Lebensschutz und in der Gender-Debatte. In seinem ersten Hirtenbrief 2015 hinterfragte die gleichgeschlechtliche „Ehe“; sie berücksichtige die Rechte der Kinder zu wenig. Außerdem stellte er klar: „: „Die Verbindung eines Mannes und einer Frau ist etwas anderes als jede Art von Beziehung zwischen zwei Männern oder zwei Frauen.“

Als 2018 die irischen Abtreibungsgesetze nach einem Referendum liberalisiert wurden, erklärte Cullinan in einem Radiointerview, dass Katholiken, die beim Referendum mit „Ja“ gestimmt hätten, sich eingestehen sollten, dass sie gesündigt hätten.

Bischof Cullinan ist zuversichtlich, was den Glauben in Irland betrifft. Es gebe überall im Land neue „Feuer des Glaubens“, obwohl sich Irland immer säkularer präsentiere. „Die wichtigsten Medien und sozialen und politischen Führer haben im Großen und Ganzen eine Welt ohne Gott aufgebaut. Und die Ergebnisse sind immer die gleichen. Wirtschaftlicher Fortschritt und weltlicher Erfolg neben Verzweiflung, Familienzerrüttung, sozialem Zusammenbruch, zunehmenden psychischen Problemen und dem Verlust des Sinns des Lebens“, zählte der Bischof auf.

Dem gegenüber stehe „eine starke Gruppe von gläubigen Menschen, die einen authentischen Glauben an Jesus Christus suchen“, bemerkte er. „Sie haben den Mut, es zu tun. Irland ist nicht für immer verloren.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  4. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  7. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  8. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Die Stunde der Heuchler
  11. Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder
  12. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  13. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  14. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
  15. US-Vizepräsident J.D. Vance verurteilt klar Abtreibung: Wie heidnische 'Menschenopfer'!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz