Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  12. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  13. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  14. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  15. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein

Orthodoxer Bischof in Aleppo: Einwohner kehren in die Stadt zurück

10. Dezember 2024 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Metropolit Ephraim: Rebellen haben den Christen versichert, dass ihnen nichts zustoßen wird - "Es gibt Waren und Lebensmittel in Aleppo, aber den Menschen fehlt das Geld"


Aleppo/Athen  (kath.net/KAP) Das syrische Aleppo ist in der Hand islamistischer Rebellen. Die Angst der Menschen vor diesen habe sich inzwischen aber etwas gelegt, wie der griechisch-orthodoxe Metropolit Ephraim von Aleppo und Alexandretta am Montag dem griechischen Portal "Thestival" sagte. In Aleppo herrsche Ruhe und die Menschen bewegten sich normal auf den Straßen der Stadt. Die letzten Tage seien sehr schwierig gewesen, so der Metropolit, da viele Einwohner Aleppos aus Angst vor dem Einmarsch der Rebellen in die Stadt in aller Eile geflohen seien.

Dem Geistlichen zufolge seien die Einwohner jedoch inzwischen zurückgekehrt. "Wir waren auch besorgt und unsicher, was mit uns Christen passieren würde, wenn die Rebellen einmarschieren und die Kontrolle über die Stadt übernehmen würden." Den Christen sei aber versichert worden, dass ihnen nichts zustoßen werde, betonte der Metropolit. Innerhalb der Stadt gebe es uneingeschränkte Bewegungsfreiheit. Das größte Problem in Aleppo sei dafür der Mangel an Bargeld aufgrund nicht funktionierender Banken und steigender Warenpreise: "Es fehlt uns an Bargeld, weil alle Banken ihren Betrieb eingestellt haben und die Angestellten keine Gehälter bekommen. Und natürlich sind die Preise gestiegen. Es gibt Waren und Lebensmittel, aber den Menschen fehlt das Geld."


Orthodoxe Präsenz in Syrien

Die Orthodoxe Kirche von Griechenland hat unterdessen eine Erklärung veröffentlicht, in der zur Unterstützung der Christen in Syrien aufgerufen wird. Der Synod der Kirche von Griechenland hielt in der Erklärung die entscheidende Rolle des griechisch-orthodoxen Patriarchats von Antiochia bei der Bewahrung der kirchlichen Tradition und ihrer fortdauernden Präsenz in Syrien betont. - Das orthodoxe Patriarchat von Antiochien ist die zahlenmäßig stärkste Kirche in Syrien. "Das Patriarchat nimmt in der Geschichte der christlichen Kirche einen besonderen Platz ein und muss als Hüter der orthodoxen christlichen Tradition in Syrien lebendig und erfolgreich bleiben", hieß es in der Erklärung. Die Vertreibung des orthodoxen Christentums aus Syrien wäre ein irreparabler Verlust des kulturellen und spirituellen Erbes der Region.

Eindringlich appellierte der Synod an die Internationale Staatengemeinschaft, die Zivilbevölkerung zu schützen, weitere humanitäre Tragödien zu verhindern und die Präsenz des Christentums in Syrien sicherzustellen. Franziskaner hoffen auf demokratischen Wandel Die Franziskaner in Syrien wollen sich aktiv am Wiederaufbau des Landes beteiligen. Man hoffe auf einen Demokratisierungsprozess durch die neuen Machthaber, hieß es in einer Mitteilung der Franziskanerkustodie des Heiligen Landes in Jerusalem. Die jüngsten Ereignisse rund um das Ende der Assad-Herrschaft und die Machtübernahme der islamistischen HTS-Miliz beschrieben die Franziskaner als "plötzlich und unerwartet". Die Ordensmänner sicherten zu, in Syrien zu bleiben und die örtlichen Gemeinschaften zu unterstützen. Dabei wolle man tatkräftig für Dialog, Brüderlichkeit, Gerechtigkeit und Frieden eintreten.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Richelius 11. Dezember 2024 
 

@ Everhard

Ich hoffe, daß wir das in zehn Jahren auch noch sagen können.
Es könnte auch das Gegenteil sein.


0
 
 Everard 11. Dezember 2024 
 

Der gestützte

Präsident hat sein Schicksal gänzlich in die blutige Hand des russisch iranisch Gangster -Duos gelegt und sich ihnen vollkommen ausgeliefert . Ein Fehler, welchen sein Vater aufgrund dessen geopolitischen Sensoriums in dieser Einseitigkeit so nicht begangen hätte. Der 8. Dezember 2024ist ein guter Tag für Syrien und auch den Staat Israel.


0
 
 gebsy 11. Dezember 2024 

Hoffen wir

auf einen ökumenischen Impus aus der atuellen Situation ...


0
 
 Versusdeum 11. Dezember 2024 
 

Hoffen und beten wir,

dass die Ruhe keine Finte ist, damit das Regime schneller fällt und die neuen Machthaber sich stabilisieren können, bevor sie vielleicht doch noch gegen Christen und andere Minderheiten vorgehen. Schön wäre es, allerdings ist es kaum anzunehmen, dass Islamisten plötzlich Freiheit und Rechtsstaat einführen.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Das Ende von Maria 2.0“
  3. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  4. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“
  5. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  6. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
  9. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  10. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  11. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  14. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  15. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz