Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  5. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  6. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  7. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  8. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  9. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  10. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  11. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  12. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  13. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  14. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  15. Papst bleibt in Bewegung: Dritter Ausflug von Castel Gandolfo aus

Keine Weihen für Kandidaten einer französischen altrituellen Gemeinschaft

27. Juni 2024 in Weltkirche, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Gespräche mit den vatikanischen Behörden seien im Gange, er bitte um inständiges Gebet, schreibt der Superior der Gemeinschaft der Missionare der göttlichen Barmherzigkeit in einem Kommunique.


Toulon (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Fünf Seminaristen der französischen Gemeinschaft der Missionare der göttlichen Barmherzigkeit warten schon seit ein beziehungsweise zwei Jahren auf ihre Weihe zum Diakon und dann zum Priester. Der Grund für die Verzögerung liegt darin, dass die Gemeinschaft die Liturgie im Alten Ritus feiert.

P. Jean-Raphaël Dubrule, der Superior der Gemeinschaft, hat in einem am 24. Juni veröffentlichten Kommunique folgendes bekannt gegeben: „Nach vielen Diskussionen mit den zuständigen Römischen Autoritäten, geführt von Bischof Touvet, dem ich herzlich für seine starke Unterstützung für unsere Gemeinschaft danke, scheint es so zu sein, dass die Situation nicht nur wegen des Ritus der Ordination sondern auch im Hinblick auf die Möglichkeit der zukünftigen Priester blockiert ist, den Alten Ritus zu feiern.“

Es gebe noch viele offene Fragen seitens der Gläubigen, stellt Dubrule fest. Die Gespräche mit den vatikanischen Behörden seien im Gange, er bitte um inständiges Gebet, schreibt er abschließend.


Die Missionare der göttlichen Barmherzigkeit sind eine Gemeinschaft diözesanen Rechts und als solche mit der Diözese Toulon-Fréjus eng verbunden. Das Bistum war Gegenstand einer apostolischen Visitation auf Anordnung von Papst Franziskus im Februar 2023. Die Statuten der Gemeinschaft waren aber schon vor dem Motu proprio „Summorum pontificum“ von Papst Benedikt XVI. von Rom genehmigt worden. In den Statuten sind die Feiern der Ordination und der Heiligen Messe im Alten Ritus als Teil des Charismas der Gemeinschaft verankert. Den Priestern der Gemeinschaft wurde eine Personalpfarre im Zentrum von Toulon zugewiesen. Sie haben außerdem die Erlaubnis, in einer zentralen Pfarre in Marseille die Alte Messe zu feiern.

Die Missionare der göttlichen Barmherzigkeit sind einmalig in Frankreich, weil sie mit der Zustimmung des Bischofs gegründet worden sind, um neue Priester für seine Diözese heranzubilden mit der Absicht, dass sie die Alte Messe feiern und die vom Bischof im Alten Ritus geweiht werden.

Alle Weihen des Bistums Toulon-Fréjus wurden nur wenige Wochen vor dem Termin im Juni 2022 auf unbestimmte Zeit verschoben. Als Ergebnis der apostolischen Visitation wurde Bischof Rey ein Koadjutor zur Seite gestellt, Bischof François Touvet. Touvet ist unter anderem für den diözesanen Klerus, die Ausbildung der Priester und die religiösen Gemeinschaften verantwortlich. Bischof Rey hat während seiner Amtszeit viele Gemeinschaften in sein Bistum aufgenommen.

Am Ende der Messe anlässlich seiner Installation gab Bischof Touvet bekannt, dass der Vatikan die Weihen im Bistum wieder zugelassen habe. Die Missionare der göttlichen Barmherzigkeit waren davon allerdings ausgenommen. Jetzt ist klar, aus welchem Grund dies geschehen ist.

Die Gemeinschaft ist in das Leben der Diözese Toulon-Fréjus integriert. Abgesehen von einer zweijährigen Formation, die einem Noviziat in einer Ordensgemeinschaft entspricht, treten die Mitglieder in das diözesane Priesterseminar ein. Nach ihrer Weihe sind sie Weltpriester.

Trotz der Verschiebung der Weihen sind im April vier junge Männer der Gemeinschaft beigetreten. Weitere Eintritte werden für September erwartet.

Zu den wichtigsten Charismen der Gemeinschaft gehört neben ihrer Nähe zur Botschaft von Schwester Faustina über die Barmherzigkeit Christi die Mission der Muslime, die an der Südküste Frankreichs einen großen Anteil der Bevölkerung stellen.

 

Foto: Symbolbild

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  5. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  6. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  7. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  8. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  9. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  10. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  11. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  12. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  13. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  14. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  15. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz