Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  5. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  8. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  9. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  10. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  11. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  12. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  13. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck

Keine Weihen für Kandidaten einer französischen altrituellen Gemeinschaft

27. Juni 2024 in Weltkirche, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Gespräche mit den vatikanischen Behörden seien im Gange, er bitte um inständiges Gebet, schreibt der Superior der Gemeinschaft der Missionare der göttlichen Barmherzigkeit in einem Kommunique.


Toulon (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Fünf Seminaristen der französischen Gemeinschaft der Missionare der göttlichen Barmherzigkeit warten schon seit ein beziehungsweise zwei Jahren auf ihre Weihe zum Diakon und dann zum Priester. Der Grund für die Verzögerung liegt darin, dass die Gemeinschaft die Liturgie im Alten Ritus feiert.

P. Jean-Raphaël Dubrule, der Superior der Gemeinschaft, hat in einem am 24. Juni veröffentlichten Kommunique folgendes bekannt gegeben: „Nach vielen Diskussionen mit den zuständigen Römischen Autoritäten, geführt von Bischof Touvet, dem ich herzlich für seine starke Unterstützung für unsere Gemeinschaft danke, scheint es so zu sein, dass die Situation nicht nur wegen des Ritus der Ordination sondern auch im Hinblick auf die Möglichkeit der zukünftigen Priester blockiert ist, den Alten Ritus zu feiern.“

Es gebe noch viele offene Fragen seitens der Gläubigen, stellt Dubrule fest. Die Gespräche mit den vatikanischen Behörden seien im Gange, er bitte um inständiges Gebet, schreibt er abschließend.


Die Missionare der göttlichen Barmherzigkeit sind eine Gemeinschaft diözesanen Rechts und als solche mit der Diözese Toulon-Fréjus eng verbunden. Das Bistum war Gegenstand einer apostolischen Visitation auf Anordnung von Papst Franziskus im Februar 2023. Die Statuten der Gemeinschaft waren aber schon vor dem Motu proprio „Summorum pontificum“ von Papst Benedikt XVI. von Rom genehmigt worden. In den Statuten sind die Feiern der Ordination und der Heiligen Messe im Alten Ritus als Teil des Charismas der Gemeinschaft verankert. Den Priestern der Gemeinschaft wurde eine Personalpfarre im Zentrum von Toulon zugewiesen. Sie haben außerdem die Erlaubnis, in einer zentralen Pfarre in Marseille die Alte Messe zu feiern.

Die Missionare der göttlichen Barmherzigkeit sind einmalig in Frankreich, weil sie mit der Zustimmung des Bischofs gegründet worden sind, um neue Priester für seine Diözese heranzubilden mit der Absicht, dass sie die Alte Messe feiern und die vom Bischof im Alten Ritus geweiht werden.

Alle Weihen des Bistums Toulon-Fréjus wurden nur wenige Wochen vor dem Termin im Juni 2022 auf unbestimmte Zeit verschoben. Als Ergebnis der apostolischen Visitation wurde Bischof Rey ein Koadjutor zur Seite gestellt, Bischof François Touvet. Touvet ist unter anderem für den diözesanen Klerus, die Ausbildung der Priester und die religiösen Gemeinschaften verantwortlich. Bischof Rey hat während seiner Amtszeit viele Gemeinschaften in sein Bistum aufgenommen.

Am Ende der Messe anlässlich seiner Installation gab Bischof Touvet bekannt, dass der Vatikan die Weihen im Bistum wieder zugelassen habe. Die Missionare der göttlichen Barmherzigkeit waren davon allerdings ausgenommen. Jetzt ist klar, aus welchem Grund dies geschehen ist.

Die Gemeinschaft ist in das Leben der Diözese Toulon-Fréjus integriert. Abgesehen von einer zweijährigen Formation, die einem Noviziat in einer Ordensgemeinschaft entspricht, treten die Mitglieder in das diözesane Priesterseminar ein. Nach ihrer Weihe sind sie Weltpriester.

Trotz der Verschiebung der Weihen sind im April vier junge Männer der Gemeinschaft beigetreten. Weitere Eintritte werden für September erwartet.

Zu den wichtigsten Charismen der Gemeinschaft gehört neben ihrer Nähe zur Botschaft von Schwester Faustina über die Barmherzigkeit Christi die Mission der Muslime, die an der Südküste Frankreichs einen großen Anteil der Bevölkerung stellen.

 

Foto: Symbolbild

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. „Fest in der Realität verankert, immun gegen Illusionen, ohne uns von Angst überwältigen zu lassen“
  4. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck
  5. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  6. Polnische Bischofskonferenz: „Leihmutterschaft ist eine in sich falsche Handlung“
  7. Jerusalemer Patriarch will zwischen Putin und Selenskyj vermitteln
  8. Russland: Autobiografie von Papst Franziskus zensiert
  9. Vatikan-Außenminister zieht positive Bilanz seiner Moskau-Reise
  10. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  11. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  12. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  13. Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
  14. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
  15. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz