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Deutschland: Jüngere Priester lehnen „Synodalen Irrweg“ ab! – DBK beunruhigt

21. Mai 2024 in Deutschland, 36 Lesermeinungen
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DBK-Priesterstudie zeigt, dass die meisten jüngeren Priester in Deutschland den „synodalen Irrweg“ ablehnen – Man möchte jetzt „gegenlenken“ - Katholischer Journalist Mathias von Gersdorff warnt vor Mobbing gegen konservative Priesteramtskandidaten


München (kath.net/rn)
Die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentrum für angewandte Pastoralforschung (zap:bochum) haben vergangene Woche eine Studie über „Wer wird Priester? Ergebnisse einer Studie zur Soziodemografie und Motivation der Priesterkandidaten in Deutschland“ veröffentlicht, die durchaus interessante und brisante Infos mit sich bringt. Die Studie wollte alle 847 Priester, die von 2010 bis 2021 geweiht wurden, befragen, teilgenommen haben schließlich 17,8 % - laut den Studienbetreibern war dies eine „repräsentative Stichprobe“.

Matthias Sellmann, der Direktor des zap:bochum, erklärte bei der Vorstellung, dass viele aus einer kinderreichen Familie kommen und die Präsenz katholisch prägender Personen relevant war. Außerdem sieht sich die Mehrheit der Priester laut Sellman nicht als „gestalterische Führungskräfte“. Die Mehrzahl scheint auch mit den „Settings und Werten“ der modernen Gesellschaft zu fremdeln. „Die Priester sind erkennbar auch nicht Mitträger des Synodalen Weges in Deutschland“, bedauert Sellmann, der selbst zu den großen Anhängern des Synodalen Weges zählt.


Sellmann ist offensichtlich wenig begeistert über die neue Priestergeneration und bedauert, dass diese wenig dazu beitragen werden, „Kirche und Gegenwartsgesellschaft miteinander kreativ zu erschließen“.  Er behauptet auch, dass die Priester sich der „intensiven Gemeindebeziehung“ verweigern und diese lieber „inspirierenden Orte“ im Jenseits der Gemeinde suchen würden. Und der Direktor des zap:bochum behauptet dann auch, dass von der  „römischen Theologie“ her der Priester abgegrenzt und sakral idealisiert werde. Er möchte hier „umsteuern“

Bei der Vorstellung der Studie war auch Bischof Michael Gerber, der Vorsitzender Kommission für Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste der Deutschen Bischofskonferenz , dabei. „Mehr als 70 Prozent der Befragten gaben an, dass das stille Gebet der Ort war, an dem sie ihre Berufung erfahren haben. Wo schaffen wir folglich solche Orte des stillen Gebets in unserer pastoralen Landschaft? Wo ermöglichen wir den Raum für solche Erfahrungen der Stille? Wo befähigen wir insbesondere jüngere Menschen, die es als ‚Digital Natives‘ gewohnt sind, permanent über digitale Endgeräte online und erreichbar zu sein, Zeiten der wirklichen Stille und Konzentration auszuhalten, um aus dieser heraus zu Erfahrungen mit Christus zu gelangen, die zu Lebensentscheidungen führen?“, sagte Gerber laut einer DBK-Presseinfo.

Mathias von Gersdorff warnt in einem Video-Beitrag, dass jetzt der deutsche „Linkskatholizismus“  "pastoraltheologische Strategien" wegen der konservativen Wende entwickeln möchte. Es könnten hier "drastische Maßnahmen" kommen und auch Mobbing gegen konservative Priesteramtskandidaten.


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