Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  6. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  7. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  8. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  9. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  13. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  14. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

Mutter bestätigt: Abtreibungsverbot bei Herzschlag rettete das Leben ihres Sohnes

3. Mai 2024 in Prolife, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Heute gibt sie Zeugnis über ihre Erfahrungen um andere Frauen in ungeplanten Schwangerschaften zu ermutigen und möglichst vielen Menschen auf die Bedeutung von Lebensschutzgesetzen aufmerksam zu machen.


Atlanta (kath.net/LifeNews/jg)
Eine 33-jährige fünffache Mutter hat Zeugnis gegeben, wie das Abtreibungsverbot bei Herzschlag im US-Bundesstaat Georgia das Leben ihres jüngsten Sohnes gerettet hat.

Die Frau, von der nur ihr Vorname Neesha bekannt ist, wurde 2022 ungeplant schwanger. Sie war damals bereits alleinerziehende Mutter von vier Kindern und war der Ansicht, sie würde eine weitere Schwangerschaft nicht schaffen und dann dem Baby nicht das Leben bieten können, das es verdiene, weil sie mit ihren vier bereits geborenen Kindern mehr als genug zu tun haben werde.

Sie war der Ansicht, dass eine Abtreibung die einzige Lösung war und vereinbarte einen Termin bei einer Abtreibungsklinik. Neesha hatte bereits acht Abtreibungen hinter sich und berichtet, dass sie sich nach jedem der Eingriffe leer gefühlt habe und immer „unempfindlicher“ gegenüber dem Leben geworden war. Sie dachte oft an ihre abgetriebenen Kinder und überlegte, wie deren Leben wohl aussehen würde.


Neesha erfuhr, dass eine Abtreibung in Georgia nur möglich war, so lange beim Ungeborenen kein Herzschlag feststellbar war, also ungefähr bis zur sechsten Schwangerschaftswoche. Bei einer Untersuchung wurde festgestellt, dass das Baby bereits einen Herzschlag hatte und die Abtreibung deshalb nicht durchgeführt werden konnte.

Über Bekannte kam sie in Kontakt mit einem ganzen Netzwerk von Hilfsorganisationen, welche Frauen bei ungeplanten Schwangerschaften, bei der Geburt und auch nachher unterstützen.

Unter den Organisationen denen sie begegnete war auch eine Adoptionsagentur. Neesha entschied sich, ihren ungeborenen Sohn zur Adoption zu geben. Als der Adoptionsprozess begann, wurde sie von einem weiteren Schicksalsschlag getroffen: Sie verlor ihre Arbeitsstelle. Dank der Hilfe der Adoptionsagentur, die sie auch finanziell unterstützte, konnte sie ganz auf ihre Gesundheit und ihre Familie konzentrieren.

Sie entschied sich für ein Paar aus Florida als Adoptiveltern für ihren Sohn. Sie lernte die beiden bereits Monate vor der Geburt kennen und ist bis heute in Kontakt mit ihnen und mit ihrem Sohn, der jetzt zehn Monate alt ist.

„Obwohl ich diese Schwangerschaft nicht geplant habe, obwohl ich keinen Plan hatte, gab es Leute, die einen hatten“, sagt Neesha. Es gab Menschen, die auf die Geburt ihres Sohnes warteten, ihn liebten, bevor sie ihn trafen und bereit waren, ihn aufzunehmen.

Das Abtreibungsverbot bei Herzschlag hat ihr die Augen für die Möglichkeit der Adoption geöffnet. „Ich liebe meinen Sohn so sehr“, sagt sie wörtlich. Das Abtreibungsverbot bei Herzschlag habe nicht nur sein Leben gerettet, sondern auch eine weitere Familie gesegnet.

Neesha gibt heute Zeugnis über ihre Erfahrungen um andere Frauen in ungeplanten Schwangerschaften zu ermutigen und möglichst vielen Menschen auf die Bedeutung von Lebensschutzgesetzen aufmerksam zu machen.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
  2. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  3. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  4. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  5. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  6. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  7. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA

Abtreibung

  1. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  2. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  3. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  4. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  5. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  6. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  7. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei







Top-15

meist-gelesen

  1. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  2. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  3. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  4. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  5. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
  6. Apostolisch und nix anderes
  7. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  8. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  9. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
  10. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  13. Genesungswünsche für Papst: "Lieber Papst Leo ..."
  14. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  15. Medjugorje-Seher: "Ich bin nur ein Werkzeug"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz