Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  3. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  4. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  5. Bätzing gegen Papst Leo
  6. Der anderskatholische Papstkritiker
  7. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  8. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. Kirchenhistoriker Wolf: Erwarte von Leo XIV. in Sachen Kirchenreform nichts
  11. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Drei Stunden im Fegefeuer
  14. „Das Leben mit Jesus muss zu hundert Prozent gelebt werden – sonst lohnt es sich nicht!“
  15. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist

Mutter bestätigt: Abtreibungsverbot bei Herzschlag rettete das Leben ihres Sohnes

3. Mai 2024 in Prolife, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Heute gibt sie Zeugnis über ihre Erfahrungen um andere Frauen in ungeplanten Schwangerschaften zu ermutigen und möglichst vielen Menschen auf die Bedeutung von Lebensschutzgesetzen aufmerksam zu machen.


Atlanta (kath.net/LifeNews/jg)
Eine 33-jährige fünffache Mutter hat Zeugnis gegeben, wie das Abtreibungsverbot bei Herzschlag im US-Bundesstaat Georgia das Leben ihres jüngsten Sohnes gerettet hat.

Die Frau, von der nur ihr Vorname Neesha bekannt ist, wurde 2022 ungeplant schwanger. Sie war damals bereits alleinerziehende Mutter von vier Kindern und war der Ansicht, sie würde eine weitere Schwangerschaft nicht schaffen und dann dem Baby nicht das Leben bieten können, das es verdiene, weil sie mit ihren vier bereits geborenen Kindern mehr als genug zu tun haben werde.

Sie war der Ansicht, dass eine Abtreibung die einzige Lösung war und vereinbarte einen Termin bei einer Abtreibungsklinik. Neesha hatte bereits acht Abtreibungen hinter sich und berichtet, dass sie sich nach jedem der Eingriffe leer gefühlt habe und immer „unempfindlicher“ gegenüber dem Leben geworden war. Sie dachte oft an ihre abgetriebenen Kinder und überlegte, wie deren Leben wohl aussehen würde.


Neesha erfuhr, dass eine Abtreibung in Georgia nur möglich war, so lange beim Ungeborenen kein Herzschlag feststellbar war, also ungefähr bis zur sechsten Schwangerschaftswoche. Bei einer Untersuchung wurde festgestellt, dass das Baby bereits einen Herzschlag hatte und die Abtreibung deshalb nicht durchgeführt werden konnte.

Über Bekannte kam sie in Kontakt mit einem ganzen Netzwerk von Hilfsorganisationen, welche Frauen bei ungeplanten Schwangerschaften, bei der Geburt und auch nachher unterstützen.

Unter den Organisationen denen sie begegnete war auch eine Adoptionsagentur. Neesha entschied sich, ihren ungeborenen Sohn zur Adoption zu geben. Als der Adoptionsprozess begann, wurde sie von einem weiteren Schicksalsschlag getroffen: Sie verlor ihre Arbeitsstelle. Dank der Hilfe der Adoptionsagentur, die sie auch finanziell unterstützte, konnte sie ganz auf ihre Gesundheit und ihre Familie konzentrieren.

Sie entschied sich für ein Paar aus Florida als Adoptiveltern für ihren Sohn. Sie lernte die beiden bereits Monate vor der Geburt kennen und ist bis heute in Kontakt mit ihnen und mit ihrem Sohn, der jetzt zehn Monate alt ist.

„Obwohl ich diese Schwangerschaft nicht geplant habe, obwohl ich keinen Plan hatte, gab es Leute, die einen hatten“, sagt Neesha. Es gab Menschen, die auf die Geburt ihres Sohnes warteten, ihn liebten, bevor sie ihn trafen und bereit waren, ihn aufzunehmen.

Das Abtreibungsverbot bei Herzschlag hat ihr die Augen für die Möglichkeit der Adoption geöffnet. „Ich liebe meinen Sohn so sehr“, sagt sie wörtlich. Das Abtreibungsverbot bei Herzschlag habe nicht nur sein Leben gerettet, sondern auch eine weitere Familie gesegnet.

Neesha gibt heute Zeugnis über ihre Erfahrungen um andere Frauen in ungeplanten Schwangerschaften zu ermutigen und möglichst vielen Menschen auf die Bedeutung von Lebensschutzgesetzen aufmerksam zu machen.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Nach Wahlsieg der Demokraten in Texas: Christen und Lebensschützer kämpferisch
  2. Karmelitinnen in Pennsylvania bauen von Hand ein Kloster für 1.000 Jahre
  3. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  4. USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
  5. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  6. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  7. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung

Abtreibung

  1. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  2. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  3. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  4. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  5. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  6. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  7. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Tragödie in Florida: Pilot betete kurz vor Flugzeugabsturz das Vaterunser
  3. Schwindler feierte im Bistum Turin monatelang Messe und hörte Beichten
  4. Regensburger Bischof Voderholzer: „Jungen Menschen zuhören und Perspektiven aufzeigen“
  5. Die ersten US-Märtyrer für die Heiligkeit der Ehe: Seligsprechung der Märtyrer von Georgia
  6. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  7. Neuer Visitator für Medjugorje: Cavina folgt auf Cavalli
  8. Der Tod unter dem Horizont der Auferstehung und die Hoffnung auf das ewige Leben
  9. Der katholische Osten in der Analyse
  10. „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
  11. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  14. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  15. Uruguay, man muss sich auf den Weg machen! Leo XIV. vertraut Uruguay der Gottesmutter an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz