Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  6. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  7. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  8. Bätzing gegen Papst Leo
  9. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  10. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  11. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  12. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  13. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  14. „Wir werden erwartet“
  15. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein

DPolG: Sorge um Sicherheit der Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdiensten nach Urteilen in Leipzig

1. Juni 2023 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Deutsche Polizeigewerkschaft begrüßt Verurteilungen der linksextremistischen Gewalttäter, aber befürchtet jetzt Ausschreitungen - "Die linke Szene versucht seit Monaten, europaweit militante Gruppen zu mobilisieren"


Berlin (kath.net/pm Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) hat die Verurteilungen linksextremistischer Gewalttäter zu mehrjährigen Haftstraften in Leipzig als „klares Signal eines funktionierenden Rechtsstaates“ begrüßt. Gleichzeitig zeigte sich die Führung besorgt über befürchtete Ausschreitungen der linken Szene, die möglicherweise nicht auf Leipzig beschränkt sein könnten.

In Berlin erklärte DPolG-Bundesvorsitzender Rainer Wendt:

„Die Justiz hat sich von monatelangen Drohungen der linksextremistischen Szene nicht einschüchtern lassen, die Urteile des Gerichts sind ein klares Signal eines funktionierenden Rechtsstaates. Dass die Anträge der Staatsanwaltschaft und die Urteile des Gerichts nicht übereinstimmen, ist an deutschen Gerichten. Die Haftstrafen sind angemessen und richtig.


Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Polizei als Trägerin staatlichen Gewaltmonopols im Fokus gewaltbereiter Linksextremisten steht, wie auch Justiz und Justizvollzug. Auch in den kommenden Tagen und Wochen müssen Angriffe auf einzelne Beschäftigte, Gebäude, Fahrzeuge und andere Einrichtungen befürchtet werden.

Die linke Szene versucht seit Monaten, europaweit militante Gruppen zu mobilisieren, um in Leipzig bei Demonstrationen mit hoher Personenzahl vertreten zu sein. Damit verbunden ist die Erwartung, dass aus der Masse von Menschen heraus unerkannt Gewalttaten begangen werden können, ohne staatliche Sanktionen befürchten zu müssen.

Wir begrüßen sehr, dass die polizeiliche Führung keinen Zweifel daran lässt, diesen Leuten mit allen Möglichkeiten des Rechtsstaates und mit starken polizeilichen Kräften zu begegnen. Das Versammlungsrecht ist ein zu recht sehr hohes Rechtsgut, das es zu schützen gilt. Wer dieses Recht mit Füßen tritt, indem er Gewalt ausübt oder dazu aufruft, muss mit Konsequenzen rechnen.

Überdies muss befürchtet werden, dass sich die linke Szene auch außerhalb Leipzigs zusammenfindet, um in Kleinstgruppen Anschläge und Angriffe auf Behörden und ihre Angehörigen zu begehen oder bei Demonstrationen von Unterstützern präsent zu sein und Gewaltdelikte zu begehen. Dem Schutz der Einsatzkräfte kommt dabei eine herausragende Bedeutung zu, zumal wir wissen, dass Gewalttäter aus dem extremistischen Milieu keinerlei Rücksicht darauf nehmen, wenn Rettungskräfte zum Schutz von Menschenleben im Einsatz sind.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  3. „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
  4. Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
  5. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  6. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  7. Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms - Papst hat tatsächlich gewählt!
  8. „Mit der Unterstützung meiner Schwiegereltern verließ ich eine nicht-sakramentale Beziehung“
  9. Erzbischof von Vilnius als CCEE-Präsident wiedergewählt
  10. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  11. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  12. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  13. 'Junge Menschen sehnen sich danach, mit etwas Zeitlosem verbunden zu sein'
  14. Jesus begegnen im Stift Kremsmünster
  15. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz