Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  6. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  7. „Warum bin ich Christ“
  8. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  9. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  10. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  11. Was eine Messe wiegt
  12. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  13. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  14. Weltmissionssonntag: Vatikan ermöglicht vollkommenen Ablass
  15. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'

Bekannte Ordensschwester verteidigt Lebensschutzpriester Pavone

29. Dezember 2022 in Prolife, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sr. Deidre Byrne verglich die Laisierung von Pavone mit der nachsichtigen Behandlung anderer Priester, die zum Beispiel Missbrauch begangen haben.


Washington D.C. (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Schwester Deidre „Dede“ Byrne hat in einer Stellungnahme den vom Vatikan laisierten Priester Frank Pavone, den Nationaldirektor der Lebensschutzorganisation „Priests for Life“, in einer öffentlichen Stellungnahme verteidigt. Byrne, die sich selbst für den Lebensschutz einsetzt, bezeichnete die Versetzung Pavones in den Laienstand wörtlich als „Farce“, vor allem angesichts der weit milderen Behandlung von Priestern, die nicht die Lehre der Kirche vertreten oder Missbrauch begangen haben.


Gleichzeitig sei in den USA ein Präsident im Amt, der sich so stark für die Abtreibung und gegen die klassische Familie einsetze wie keiner zuvor, der sich als „anständiger Katholik“ bezeichne. Der Vatikan und die meisten Bischöfe der USA hätten keine wirklich klaren Richtlinien gegeben, wie damit umzugehen sei.

Byrne verglich Pavones Laisierung mit der Nachsicht des Vatikans gegenüber dem Missbrauchstäter Marko Rupnik und anderen „problematischen“ Klerikern. Rupnik sei 2019 exkommuniziert worden. Trotzdem durfte er das Logo für das Weltfamilientreffen 2022 gestalten, erinnerte sie.

Viele Katholiken hätten den Eindruck, Barmherzigkeit werde vom „Papst der Barmherzigkeit“ selektiv gewährt, kritisierte sie.

Abschließend rief Byrne zum Gebet für Pavone und andere Priester auf, die in Schwierigkeiten gekommen seien, weil sie die Wahrheit gesagt hätten.

Sr. „Dede“ Byrne von den „Little Workers of the Sacred Hearts of Jesus and Mary“ wurde 2022 international bekannt, als sie beim Parteitag der Republikaner auftrat und Präsident Donald Trump für sein Engagement für den Lebensschutz lobte.

 

Foto Sr. Deidre Byrne: Archivbild

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 29. Dezember 2022 
 

Es ist müßig, über Gründe zu debattieren,

die man nicht veröffentlicht hat. Je länger, desto weniger verstehe ich diesen maximalstmöglich gravierenden Schritt für einen Priester. Klar ist nur: Sr. Deidre Byrne stellt die richtigen Fragen und legt den Finger in klaffende Wunden. Solche Frauen braucht die Kirche!


4
 
 lakota 29. Dezember 2022 
 

@chorbisch

..."Das entsprach nach Ansicht derer, die ihn nun laisiert haben, nicht der Weise, wie sich ein Priester zu verhalten habe...."

Das meine ich doch. Father Pavone mag sich nicht richtig verhalten haben....ABER:

Regenbogenfahnen aufhängen, Homopaare segnen, seinen Kardinal grundlos anschwärzen....
ist das die Weise, wie ein Priester sich zu verhalten hat?
Wohl kaum. Aber ist von diesen schon einer laisiert worden? Nein.
Das ist die Ungerechtigkeit von der ich gesprochen habe.


3
 
 Andrzej123 29. Dezember 2022 
 

Kommentar der Tagespost

Danke an kath.net für diesen Artikel !
Ich habe ebenfalls den Kommentar der Tagespost gelesen, den Gesualdo verlinkt hatte.
Ich finde er hat eine etwas auffällige und unangemessene Tonlage.
Gibt es hier Veränderungen in der Redaktionsspitze, die auf eine Veränderung des Kurses der TP hindeuten ?


2
 
 chorbisch 29. Dezember 2022 
 

@ lakota, Smaragdos

Falls Sie den von @Gesualdo verlinkten Kommentar noch nicht gelesen haben, bitte ich Sie darum, es zu tun.

Wenn die dortige Darstellung des Sachverhalts korrekt ist, und warum sollte die "Tagespost"(!) das falsch darstellen, dann ging es nicht um Father Pavones Engagement für Lebensschutz, oder seine Unterstützung von Trump an sich. Ersteres wird vom Autor ausdrücklich gelobt. Sondern um die Art und Weise, wie er es getan hat. Das entsprach nach Ansicht derer, die ihn nun laisiert haben, nicht der Weise, wie sich ein Priester zu verhalten habe.
Ob man ihn deshalb gleich in den Laienstand zurückversetzen musste, kann ich nicht beurteilen, aber er wurde bereits vorher darauf hingewiesen, daß sein Verhalten Anlaß zur Kritik gebe.

Aber Father Pavones Aussage, er warte jetzt ab, schließlich könne ihn ein anderer Papst wieder in den Priesterstand zurückversetzen, zeugt für mich nicht gerade von Bereitschaft zur Selbstreflexion und Selbstkritik.


1
 
 Gesualdo 29. Dezember 2022 
 

@Smaragdos

Nichts gegen Ihren Standpunkt.
Warum Sie allerdings unter die Gürtellinie schlagen müssen, und die abgetriebenen Kinder als Moralkeule gegen mich werfen, schmerzt mich.
Zumal Sie nichts über mich, mein Leben, mein Handeln, mein Denken wissen.

Alles Gute!


2
 
 Richelius 29. Dezember 2022 
 

@ Gesualdo

Ich glaube auch, daß der Artikel in der Tagespost die Lage richtig einschätzt.
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch der Brief des Nuntius, der ausdrücklich festhält, daß Pavone bei „Priests for Life“ weiterarbeiten kann.


2
 
 Smaragdos 29. Dezember 2022 
 

@Gesualdo:

Fragen Sie doch mal die abgetriebenen Kinder, was die von Ihrer "Sachlichkeit" denken... Nein, volle Zustimmung für Sr. Byrne.


4
 
 lakota 29. Dezember 2022 
 

Herzlichen Dank, Schwester Deidre!

Wenn man, wie ich, ein ausgepägtes Gerechtigkeitsgefühl hat, springt einen diese ungleiche Behandlung richtig an.
Ein Priester, der sich an die Lehre der Kirche hält, sich dazu noch für den Lebensschutz stark macht, wird laisiert.
Andere, die grob dagegen verstoßen, dürfen ungeniert weitermachen.
Ist das recht, ist das "barmherzig"? Nein!


7
 
 SalvatoreMio 29. Dezember 2022 
 

Kein Blatt vor den Mund nehmen ...

Ein herzlicher Dank an Sr. Deidre: kann man präziser aufzeigen, was für sündhafte Entscheidungen da getroffen werden, sogar im Zentrum der Kirche!? Gut, dass Christen mit klarem Verstand, Gewissen und Mut ihre Stimme erheben. Hoffentlich öffnen sich auch noch die Gewissen und Ohren derer, die solch skandalösen Entscheidungen treffen.


8
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  2. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  3. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  4. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  5. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  6. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  7. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  8. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  9. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  10. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Die Familie als Schule der Liebe - Eine Kirche aus Familien
  3. Vatikan: Papst verbrachte nach Krebs-OP eine ruhige Nacht
  4. CDU-Politiker mahnt: Kirchen dürfen sich nicht auf ‚Sozialbuden‘ reduzieren
  5. EU finanziert Konferenz, welche die USA als ‚ausländische Informationsbedrohung‘ charakterisiert
  6. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  7. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  8. Vatikan teilt mit: Papst nach Lungen-Eingriff wohlauf
  9. Papst wird noch am Dienstag-Nachmittag operiert
  10. Was eine Messe wiegt
  11. Eucharistischer Weltkongress 2028 in Sydney - 24. Sept. bis 1. Oktober 2028
  12. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  13. EU-Parlament beschließt Resolution gegen Islamismus - Gegenstimmen von Grünen und SPÖ
  14. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  15. Kirchweihfest im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz