
Religionsfreiheit in den USA: Florida schneidet am besten ab7. August 2025 in Chronik, keine Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Das First Liberty Institute hat seinen vierten Bericht veröffentlicht, der den Schutz der freien Ausübung der Religion in den 50 Bundesstaaten der USA vergleicht.
Tallahassee (kath.net/jg)
Florida ist der Bundesstaat der USA, im welchem die Religionsfreiheit der Bürger am besten geschützt ist. Dies hat eine Untersuchung des First Liberty Institute ergeben, berichtet der Catholic Herald. Der Bundesstaat, der am wenigsten für den Schutz der Religionsfreiheit tut, ist West Virginia.
Das First Liberty Institute hat am 21. Juli seinen vierten Bericht über die Religionsfreiheit in den Bundesstaaten („Religious Liberty in the States“) veröffentlicht. Der Bericht vergleicht, welche rechtlichen Schutzmaßnahmen für die freie Ausübung der Religion in den 50 Bundesstaaten vorhanden sind. 
„Die Religionsfreiheit ist wesentlich für die Gründung und das Funktionieren von Amerika, und ich bin stolz, dass Florida sich beim Schutz dieses Rechts auszeichnet“, sagte Gouverneur Ron DeSantis wörtlich bei der Präsentation des Berichts.
Der Bericht vergibt eine Prozentzahl für jeden Bundesstaat, abhängig von insgesamt 47 möglichen rechtlichen Maßnahmen, die ein Staat zum Schutz der Religionsfreiheit anwenden kann. Die Maßnahmen werden in sechs Kategorien aufgeteilt: Regierung, Gesundheitsversorgung, Wirtschaft, Religion, Familie und Bildung. Sie werden in 20 „Schutzmaßnahmen“ zusammengefasst, die von den Mitarbeitern des First Liberty Institute begutachtet werden, woraus sich ein Wert je Bundesstaat ergibt.
Florida ist im aktuellen Bericht mit 74,6 Prozent an erster Stelle. West Virginia ist im dritten Jahr in Folge an letzter Stelle und kommt nur auf 19,6 Prozent. Die meisten Bundesstaaten liegen im Bereich von 25 bis 50 Prozent.
Im Februar 2025 hat US-Vizepräsident JD Vance erklärt, dass die Regierung Trump die Sicherung der Religionsfreiheit zu einer Priorität sowohl im Inland als auch in Ausland machen werde.
Foto: Archivbild Gouverneur Ron DeSantis mit seiner Familie
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