
Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spendenvor 2 Stunden in Chronik, 1 Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Die spanischen Behörden hätten dies untersagt, kritisiert Bischof Jesús Fernández.
Cordoba (kath.net/jg)
Jesús Fernández, der Bischof von Cordoba (Spanien) hat die spanischen Behörden für ihr Verhalten nach dem Zugunglück von Adamuz kritisiert. Die Behörden haben nach dem Unglück, das mindestens 41 Menschenleben sowie mehr als 70 Verletzte gefordert hat, Priestern verboten, den Opfern die Sterbesakramente zu spenden. 
Das Unglück ereignete sich am Sonntag, dem 18. Januar, nahe der Ortschaft Adamuz, als zwei Hochgeschwindigkeitszüge entgleisten. Ein aus Malaga kommender Zug sprang aus den Schienen und geriet auf das Gleis der Gegenrichtung, wo er mit einem Zug nach Huelva zusammenstieß.
Laut Bericht von Vatican News hat der Pfarrer von Adamuz die Kirche geöffnet und alle Räume der Pfarrgemeinde für Hilfsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Beispielsweise wurden Lebensmittelspenden und Hilfsgüter in den Räumlichkeiten der Pfarre verteilt.
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Lesermeinungen| | Stefan Fleischer vor 27 Minuten | |  | @ Felmy Nicht zu fassen?
In einem Grossteil meiner Umgebung, selbst im katholischen Milieu, ist das Seelenheil schlicht kein Thema, oder dann ein Automatismus der "grenzen- und bedingungslosen Bamherzigkeit Gottes". |  0
| | | | | Felmy vor 1 Stunden | | | |
Einfach nicht zu fassen. Das Seelenheil ist doch von den heiligen Sakramenten abhängig. Aber allzusehr sollte dies nicht verwundern,da in Spanien die Sozialisten an der Macht sind. |  2
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