
29. Jänner 2026 in Chronik
Die spanischen Behörden hätten dies untersagt, kritisiert Bischof Jesús Fernández.
Cordoba (kath.net/jg)
Jesús Fernández, der Bischof von Cordoba (Spanien) hat die spanischen Behörden für ihr Verhalten nach dem Zugunglück von Adamuz kritisiert. Die Behörden haben nach dem Unglück, das mindestens 41 Menschenleben sowie mehr als 70 Verletzte gefordert hat, Priestern verboten, den Opfern die Sterbesakramente zu spenden.
Das Unglück ereignete sich am Sonntag, dem 18. Januar, nahe der Ortschaft Adamuz, als zwei Hochgeschwindigkeitszüge entgleisten. Ein aus Malaga kommender Zug sprang aus den Schienen und geriet auf das Gleis der Gegenrichtung, wo er mit einem Zug nach Huelva zusammenstieß.
Laut Bericht von Vatican News hat der Pfarrer von Adamuz die Kirche geöffnet und alle Räume der Pfarrgemeinde für Hilfsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Beispielsweise wurden Lebensmittelspenden und Hilfsgüter in den Räumlichkeiten der Pfarre verteilt.
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