Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  2. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  3. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  4. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  5. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  6. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  7. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  8. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  9. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  10. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  11. Viel Lärm um nichts?
  12. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  13. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  14. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  15. "Derselbe Polarstern"

'Die große Kirche Nimmersatt ...'

16. Dezember 2022 in Deutschland, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die deutschen Kirchen ignorieren den Wunsch von Papst von Franziskus nach einer armen Kirche und fordern vom deutschen Staat wegen Enteignung vor 219 Jahren unglaubliche 11 Milliarden als "Schadenersatz" - "Bild" spricht vom "modernen Ablasshandel"


Berlin (kath.net)
Die deutschen Kirchen fordern vom deutschen Staat laut einem BILD-Bericht wegen Enteignung vor 219 Jahren 11 Milliarden "Schadenersatz" und werden dafür jetzt in der größten Zeitung Deutschlands als "große Kirche Nimmersatt ...!" bezeichnet. Die Rede ist auch vom "modernen Ablasshandel".  Aufgrund der Enteignung von einigen Ländereien kassieren in Deutschland die Kirchen derzeit jedes Jahr als Entschädigung 550 Mio. Euro. Ursprünglich sollte das bereits zur Weimarer Republik abgeschafft werden. Jetzt soll es endgültig ad acta gelegt werden, die Kirchen möchten hier gerne eine Einmalzahlung als Ablöse. Laut "Bild" wollen beide deutsche Großkirchen eben 11 Milliarden (!) Euro, einige Bischöfe sogar 27,6 Milliarden. Die Regierung möchte für noch 18,6 Jahre Entschädigung zahlen, was immerhin 10,2 Milliarden Euro wäre. Ein anderes weltweit einmaliges Kirchen-Privileg soll weiterhin nicht fallen. Der deutsche Staat soll weiterhin die Kirchensteuer für die Kirchen eintreiben. Laut BILD haben die Kirchen derzeit zwar Rekordaustrittszahlen, das Geld wird aber nicht weniger.  2021 flossen 6,7 Mrd. Euro an die 27 katholischen Diözesen, mit 7,1 Mrd. Euro Vermögen gilt Paderborn als das reichstes Bistum. Der Wunsch nach einer armen Kirche von Papst Franziskus bleibt in Deutschland ein frommer Wunsch und nicht mehr.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  4. "Derselbe Polarstern"
  5. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  6. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  7. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  8. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  9. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  10. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  11. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  12. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  13. Viel Lärm um nichts?
  14. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  15. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz