Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  2. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  3. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  4. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  5. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  6. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  7. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  8. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  9. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  10. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  11. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  12. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  13. Die Stunde der Heuchler
  14. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!
  15. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs

Jüdischer Schauspieler konvertiert zum katholischen Glauben

21. November 2022 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Jungfrau Maria habe ihn unter ihre Fittiche genommen, sagte Gad Elmaleh dem der französischen Zeitung "Figaro" über seine Konversion.


Paris (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Der französische Schauspieler und Komödiant Gad Elmaleh (51) ist vom Judentum zum katholischen Glauben konvertiert.

Der französischen Zeitung Le Figaro sagte er: „Die Jungfrau Maria ist meine schönste Liebe.“ In dem Interview zeigte er sich überrascht, dass die große Mehrheit der Katholiken in Frankreich ihren Glauben nicht offen leben.

Elmaleh wurde in Casablanca in Marokko geboren. Seine Familie wanderte nach Kanada aus als er siebzehn Jahre alt war. In den 1990er Jahren übersiedelte er nach Frankreich. Die Geschichte seiner Konversion wird in dem halbdokumentarischen Film „Reste un peu“ (dt. „Bleib ein bisschen“) erzählt, der ab 16. November in Frankreich in den Kinos zu sehen ist.


Im Alter von sieben Jahren sei er in Marokko in eine Kirche gegangen, obwohl ihm sein Vater dies verboten habe. Dort habe er eine Statue der Jungfrau Maria gesehen, die ihn tief bewegt habe. „Es war keine Vision, nur eine einfache Statue, aber ich war wie versteinert“, sagte er im Interview mit Le Figaro. Er habe das Erlebnis seine ganze Kindheit lang als Geheimnis bewahrt.

Seine Bekehrung beschreibt er mit den Worten, die Jungfrau Maria habe ihn unter ihre Fittiche genommen. Im Lauf der Zeit habe er sich immer öfter an sie gewandt und sie um Hilfe gebeten, insbesondere vor seinen Auftritten.

In Frankreich sei der Säkularismus sehr stark. Es gebe eine Tendenz, die Spiritualität zu vermeiden und zu verdrängen. Mit dem Film über seine Konversion wolle er die Menschen einladen, über ihre Spiritualität zu sprechen und Glaube und Religion zum Thema machen.

Elmaleh betonte, der Film sei nicht primär ein Film über Religion, sondern über das Finden der eigenen Identität. Er habe sie im katholischen Glauben gefunden, sagte der Schauspieler.

Die Konversion zum katholischen Glauben sei sowohl ein berufliches als auch ein gesellschaftliches Risiko gewesen, räumte er ein. Sogar seine Familie sei schockiert gewesen, habe seinen Schritt aber akzeptiert. Spirituell sei der Schritt in die katholische Kirche aber überhaupt kein Risiko gewesen, betonte Elmaleh.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Konversion

  1. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  2. Seit 1992 sind hunderte Geistliche der anglikanischen Kirche katholisch geworden
  3. „Mir wurde klar, dass mir der Glaube nur Gutes bringt, jetzt möchte ich getauft werden“
  4. New York: Messbesucherzahlen und Konversionen gehen rasant in die Höhe
  5. Benjamin Leven: „Was läuft schief in einer Kirche, die sich vor Zulauf fürchtet?“
  6. Pakistan: Der Imam der Christ wurde
  7. James Earl Jones gestorben – Die Stimme von Darth Vader war katholisch
  8. Pilgerwege durch Österreich führen einen britischen Richter in die katholische Kirche
  9. Niederländische Anwältin und Aktivistin der Bauernbewegung konvertiert zum katholischen Glauben
  10. Christlicher Konvertit Chia Rabiei darf in Deutschland bleiben






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  6. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  7. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  8. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  9. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  10. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  11. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  12. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  13. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
  14. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  15. "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz