Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  2. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  3. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  4. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  5. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  6. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  7. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  8. Die Stunde der Heuchler
  9. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  10. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
  11. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  12. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
  13. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  14. Ein einziges Depositum der Wahrheit. Die Einheit von Schrift und Tradition
  15. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“

Saarbrücker OB fordert Rücktritt von Bischof Ackermann und Kardinal Marx

29. August 2022 in Deutschland, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Saarbrücken - Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) reagiert auf neuen Missbrauchsbericht des Bistums Trier: Ackermann und sein Amtsvorgänger Marx seien „ihrer Verantwortung bis in die jüngste Zeit nicht gerecht geworden“


Trier (kath.net) Die Vorstellung des Missbrauchsberichts des Bistums Trier ergab für die die Jahre 1946 bis 2021, dass 513 Opfer und 195 beschuldigte oder überführte Täter erfasst sind. Daraufhin schrieb Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) auf dem sozialen Netzwerk „Linkedin“ gemäß Darstellung der „Bild“, dass die Amtsträger des Bistums Trier „haben selbst Verantwortung und sind dieser bis in die jüngste Zeit nicht gerecht geworden“. Conradt fuhr fort: „Es ist Zeit, dass Amtsträger, insbesondere der ehemalige Trierer Bischof Reinhard Marx und der aktuelle Bischof Stephan Ackermann Verantwortung übernehmen und von ihren Ämtern zurücktreten.“


Bemerkenswert daran ist auch, dies darf man über die Darstellung der „Bild“ hinaus anfügen, dass Bischof Ackermann der aktuelle Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz ist. Ackermann übt dieses Amt seit 2010 aus und hat angekündigt, dass er es im Herbst 2022 niederlegen werde.

Reinhard Kardinal Marx hatte Papst Franziskus im Mai 2021 seinen Rücktritt angeboten, was Papst Franziskus in seinem Schreiben vom 10. Juni 2021 abgelehnt hatte (Link: Der Brief des Papstes in voller Länge). Marx hatte mit seinem Rücktrittsangebot offenbar auf erste Ergebnisse des Missbrauchsgutachtens der Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl für das Erzbistum München reagiert. Im Januar 2022 wurde das Gutachten veröffentlicht, darin wurde ihm vorgeworfen, er habe sich während seiner bisherigen Zeit als Erzbischof von München und Freising, „zu wenig persönlich um Missbrauchsfälle gekümmert und diese vor allem seiner Verwaltung überlassen zu haben“. Marx war der unmittelbare Amtsvorgänger von Ackermann auf dem Trierer Bischofssitz gewesen, bis er 2008 zum Erzbischof von München wurde. Er war von 2014 bis 2020 der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz gewesen. Zusätzlich war er Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (ComECE) gewesen und ist seit 2013 bis heute Mitglied im (aktuell ca. sieben Mitglieder umfassenden) Kardinalsrat von Papst Franziskus.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  4. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  5. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  6. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  7. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  8. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  9. Die Stunde der Heuchler
  10. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  11. Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder
  12. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  13. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  14. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
  15. Ist Jesus der Herr?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz