Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  3. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  4. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. Écône, zum Zweiten
  7. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  8. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  9. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  10. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  11. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  12. Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!
  13. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  14. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  15. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom

Saarbrücker OB fordert Rücktritt von Bischof Ackermann und Kardinal Marx

29. August 2022 in Deutschland, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Saarbrücken - Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) reagiert auf neuen Missbrauchsbericht des Bistums Trier: Ackermann und sein Amtsvorgänger Marx seien „ihrer Verantwortung bis in die jüngste Zeit nicht gerecht geworden“


Trier (kath.net) Die Vorstellung des Missbrauchsberichts des Bistums Trier ergab für die die Jahre 1946 bis 2021, dass 513 Opfer und 195 beschuldigte oder überführte Täter erfasst sind. Daraufhin schrieb Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) auf dem sozialen Netzwerk „Linkedin“ gemäß Darstellung der „Bild“, dass die Amtsträger des Bistums Trier „haben selbst Verantwortung und sind dieser bis in die jüngste Zeit nicht gerecht geworden“. Conradt fuhr fort: „Es ist Zeit, dass Amtsträger, insbesondere der ehemalige Trierer Bischof Reinhard Marx und der aktuelle Bischof Stephan Ackermann Verantwortung übernehmen und von ihren Ämtern zurücktreten.“


Bemerkenswert daran ist auch, dies darf man über die Darstellung der „Bild“ hinaus anfügen, dass Bischof Ackermann der aktuelle Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz ist. Ackermann übt dieses Amt seit 2010 aus und hat angekündigt, dass er es im Herbst 2022 niederlegen werde.

Reinhard Kardinal Marx hatte Papst Franziskus im Mai 2021 seinen Rücktritt angeboten, was Papst Franziskus in seinem Schreiben vom 10. Juni 2021 abgelehnt hatte (Link: Der Brief des Papstes in voller Länge). Marx hatte mit seinem Rücktrittsangebot offenbar auf erste Ergebnisse des Missbrauchsgutachtens der Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl für das Erzbistum München reagiert. Im Januar 2022 wurde das Gutachten veröffentlicht, darin wurde ihm vorgeworfen, er habe sich während seiner bisherigen Zeit als Erzbischof von München und Freising, „zu wenig persönlich um Missbrauchsfälle gekümmert und diese vor allem seiner Verwaltung überlassen zu haben“. Marx war der unmittelbare Amtsvorgänger von Ackermann auf dem Trierer Bischofssitz gewesen, bis er 2008 zum Erzbischof von München wurde. Er war von 2014 bis 2020 der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz gewesen. Zusätzlich war er Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (ComECE) gewesen und ist seit 2013 bis heute Mitglied im (aktuell ca. sieben Mitglieder umfassenden) Kardinalsrat von Papst Franziskus.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  3. Écône, zum Zweiten
  4. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  5. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  6. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  7. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  8. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  9. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  10. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  11. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  12. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  13. Freimaurerei „mit einem vollständigen Bekenntnis zum katholischen Glauben unvereinbar“
  14. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  15. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz