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Saarbrücker OB fordert Rücktritt von Bischof Ackermann und Kardinal Marx

29. August 2022 in Deutschland, 10 Lesermeinungen
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Saarbrücken - Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) reagiert auf neuen Missbrauchsbericht des Bistums Trier: Ackermann und sein Amtsvorgänger Marx seien „ihrer Verantwortung bis in die jüngste Zeit nicht gerecht geworden“


Trier (kath.net) Die Vorstellung des Missbrauchsberichts des Bistums Trier ergab für die die Jahre 1946 bis 2021, dass 513 Opfer und 195 beschuldigte oder überführte Täter erfasst sind. Daraufhin schrieb Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) auf dem sozialen Netzwerk „Linkedin“ gemäß Darstellung der „Bild“, dass die Amtsträger des Bistums Trier „haben selbst Verantwortung und sind dieser bis in die jüngste Zeit nicht gerecht geworden“. Conradt fuhr fort: „Es ist Zeit, dass Amtsträger, insbesondere der ehemalige Trierer Bischof Reinhard Marx und der aktuelle Bischof Stephan Ackermann Verantwortung übernehmen und von ihren Ämtern zurücktreten.“

Bemerkenswert daran ist auch, dies darf man über die Darstellung der „Bild“ hinaus anfügen, dass Bischof Ackermann der aktuelle Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz ist. Ackermann übt dieses Amt seit 2010 aus und hat angekündigt, dass er es im Herbst 2022 niederlegen werde.

Reinhard Kardinal Marx hatte Papst Franziskus im Mai 2021 seinen Rücktritt angeboten, was Papst Franziskus in seinem Schreiben vom 10. Juni 2021 abgelehnt hatte (Link: Der Brief des Papstes in voller Länge). Marx hatte mit seinem Rücktrittsangebot offenbar auf erste Ergebnisse des Missbrauchsgutachtens der Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl für das Erzbistum München reagiert. Im Januar 2022 wurde das Gutachten veröffentlicht, darin wurde ihm vorgeworfen, er habe sich während seiner bisherigen Zeit als Erzbischof von München und Freising, „zu wenig persönlich um Missbrauchsfälle gekümmert und diese vor allem seiner Verwaltung überlassen zu haben“. Marx war der unmittelbare Amtsvorgänger von Ackermann auf dem Trierer Bischofssitz gewesen, bis er 2008 zum Erzbischof von München wurde. Er war von 2014 bis 2020 der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz gewesen. Zusätzlich war er Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (ComECE) gewesen und ist seit 2013 bis heute Mitglied im (aktuell ca. sieben Mitglieder umfassenden) Kardinalsrat von Papst Franziskus.


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Lesermeinungen

 Chris2 30. August 2022 
 

Wo jemand rechthat...

@hape: Bei aller Kritik an der CDU, die zuletzt fast alle "grünen" Kernforderungen mit umgesetzt hatte*: Wo jemand recht hat, hat er recht. Daher begrüße ich die Rücktrittsforderung von Oberbürgermeister Uwe Conradt uneingeschränkt
* Multikulti, Homo-Ehe, Ausstieg aus sicheren Energieversorgung (Kohle- und Atomausstieg und Ersatz allein durch Gas), Demilitarisierung, Deindustrialisierung, Großkonzernisierung, Planwirtschaft, Ausstieg aus den Grundrechten, milliardenschwerer "Kampf" gegen alles rechts von weit links etc.


0
 
 lakota 29. August 2022 
 

@Chris2

...und nicht zu vergessen, das Ablegen und damit Verleugnen des Kreuzes in aller Öffentlichkeit!


2
 
 Chris2 29. August 2022 
 

Volle Zustimmung!

Denn vor allem Marx hat der Kirche bereits in mehrfacher Hinsicht schweren Schaden zugefügt, u.a. durch das wohl noch nie in der Kirchengeschichte dagewesene totale Verbot sämtlicher Hl. Messen mit Volk (selbst im Freien und bei nur wenigen Teilnehmern und sogar über Ostern - ein Verbrechen an den Gläubigen), seine aggressive Homo-Propaganda mit Schwulenmesse zur Ablenkung von seinen Verfehlungen in Sachen Missbrauch etc.


2
 
 Elemosinarius 29. August 2022 
 

Bischöflicher Hirte

Reinhard Marx interessiert sich bis heute nicht sehr für Menschen, die ihm anvertraut sind. Davon können Mitarbeiter des Erzbistums München-Freising und besonders seine Priester ein Lied singen. Die überlässt er auch lieber „der Verwaltung…“


3
 
 girsberg74 29. August 2022 
 

Sie sagen es punktgenau !

@Notker balbulus

„Man stelle sich einmal vor...“


4
 
 Notker balbulus 29. August 2022 
 

Man stelle sich einmal vor...

...die Kölner Oberbürgermeisterin, der OB von Düsseldorf oder Leverkusen hätte den Rücktritt von Kardinal Woelki gefordert.
katholisch.de, domradio.de usw. wären die ersten, die darüber berichten, als äußerst willkommene Ergänzung der dort täglich erscheinenden negativen "Woelki-News". Ackermann und Marx werden von diesen Medien also tatsächlich geschont.
Bislang scheint kath.net das einzige katholische Nachrichtenmagazin zu sein, das über diese massive Forderung des Saarbrücker OBs berichtet.
Danke dafür!


10
 
 girsberg74 29. August 2022 
 

Sonderfall

Werter @hape,
ich schätze Ihre Beiträge, ich stimmen Ihrem Beitrag in allen Punkten zu bis auf …

Der Saarbrücker OB bleibt in seinem Bereich, macht keinen Rundumschlag, es geht um konkrete Personen; deren Arbeit / Haltung zu sehen ist und die beurteilbar werden kann.

Ob es Bischof Ackermann voll trifft, kann ich nicht sagen, er liegt in meiner Wahrnehmung eher unter dem Horizont, nicht so Kardinal Marx, der sich selbst in unrühmlicher Weise schon gegen die Kirche verhalten hat und wie mir scheint, weiter gegen sie arbeitet; meint: ich würde ihn in dieser Angelegenheit nicht verteidigen.


6
 
 hape 29. August 2022 

Werter @giersberg74,

wenn Politiker gegen Kirchenmänner wettern, haben sie stets Wählerstimmen im Blick. Denen geht’s nicht um Opferschutz, sondern um billigen Applaus durch Cancel Culture. Dafür eignet sich die Kirche im allg., aber im Vorfeld der Vollversammlung des SW besonders gut. Natürlich gehören Ackermann/Marx als liberale Reformer zu den Lieblingen der Medien. Das macht sie aber für politische Angriffe auch sehr attraktiv. Jeder Politiker liebt es, sich im Vorbeigehen und auf Kosten der Kirche in Szene setzen zu können. Politik, Medien und kirchliche Revisionisten veranstalten gerade ein Kesseltreiben und spielen sich die Bälle zu. Ich verweise kurz auf: Irme Stetter-Karp mit ihren Aussagen zur Abtreibung, Bf. Bätzing mit seinem beredten Schweigen dazu, Julia Knop mit Ihrem Interview in domradio.de (18.8.22). - Alle diese Leute verfolgen dasselbe Ziel: den mystischen Leib Christi und das universale Sakrament der Heils als Täterkirche zu diffamieren und sich selbst als Heilsbringer zu empfehlen.


6
 
 girsberg74 29. August 2022 
 

Ist das passgenau?

Werter @hape,
Ihr Einwurf „Wer im Glashaus sitzt …“ gilt für alle und immer, doch in der konkreten Situation wäre zu fragen, ob es um die selbe Art von Steinen geht.

Es könnte sonst sein, dass eben die hier Angegriffenen mit Ihrem Einwurf die an sie gerichtete Aufforderung zum Rücktritt entschärfen könnten; Gleiches wäre dann – etwas undifferenziert zwar – in der selben Sache auch auf die Öffentlichkeit anzuwenden, Die kann sich dann höchstens noch entschuldigen, dass etwa an Kirche anderer Maßstäbe anzulegen seien als diese, die sie für sich selbst anlegt.


3
 
 hape 29. August 2022 

Wer im Glashaus sitzt … 

sollte nicht mit Steinen werfen. – Wenn jeder CDU-Politiker zurücktreten würde, der in den letzten 20 Jahren selbst Verantwortung hatte und dieser bis in die jüngste Zeit nicht gerecht geworden ist, wäre auch schon viel gewonnen.


3
 

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