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USA: Keine Zukunft für Lebensschützer in der Demokratischen Partei?

10. Juli 2022 in Prolife, 5 Lesermeinungen
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Alexandria Ocasio-Cortez hat in Frage gestellt, ob Lebensschützer einen Platz in der Demokratischen Partei haben. Ein Abgeordneter widerspricht.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Alexandria Ocasio-Cortez habe nicht das Recht zu entscheiden wer ein echter Demokrat sei, kritisierte Henry Cuellar, ein Demokratischer Abgeordneter im US-Repräsentantenhaus, seine Parteikollegin.

Ocasio-Cortez hatte in einem auf Instagram veröffentlichten Video die Frage gestellt, ob Politiker die gegen Abtreibung sind, einen Platz in der Demokratischen Partei haben sollten. Nicht jeder Demokrat sei „pro-choice“, also für die Möglichkeit einer legalen Abtreibung. Es sei notwendig, „wirklich zu überdenken“ ob es passend sei, dass diese Politiker 2022 weiter für die Demokraten arbeiten – denn die Menschen sollten „das Verfügungsrecht über ihren eigenen Körper haben“, sagte die Ocasio-Cortez.


Cuellar stellte dazu fest, dass Abtreibung ein kontrovers diskutiertes Thema sei. Wirklich progressive Politiker sollten aber für verschiedene Ideen offen sein. Das einzige Problem mit einigen dieser „neuen Progressiven“ sei, dass sie nicht für neue Ideen offen seien, sondern nur für ihre eigenen Ideen, kritisierte Cuellar.

Er vertritt einen politisch moderaten, mehrheitlich von Hispanoamerikanern bewohnten Wahlbezirk. „Ich bin Amerikaner, Texaner und Demokrat – in dieser Reihenfolge – und ich werde für die Werte von Texas kämpfen und es den Eliten von der Küste nicht erlauben, ihre gescheiterte Agenda in unsere Gemeinden zu bringen“, schrieb er wörtlich auf Twitter mit Bezug auf die politisch weiter links stehenden Kreise der Demokratischen Partei an der Ost- und Westküste der USA. Cuellar wird bei der Wahl zum Repräsentantenhaus im November antreten und hat bei der Vorwahl seiner Partei eine Pro-Abtreibungskandidatin geschlagen, die von Alexandria Ocasio-Cortez unterstützt worden war.

 


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Lesermeinungen

 Chris2 11. Juli 2022 
 

Und bei uns?

Ich kenne nur eine Bundestagspartei, zuletzt war sie soger die größe deutsche Oppositionspartei, die weitgehend für den Schutz ungeborener Kinder eintritt. Doch die wird von den anderen verteufelt und fundamentalblockiert bis hinab in die Gemeinden (wer mit ihnen zusammen z.B. für eine neue Kläranlage abstimmt, dem droht Parteiausschluss!). ..


1
 
 Ulrich Motte 11. Juli 2022 
 

Diese Abgeordnete ist römisch-katholisch.


0
 
 Honsel 10. Juli 2022 
 

Feigenblätter

Es gibt keinen parteipolitischen Missbrauch des Lebensschutzes.

Es gibt nur Parteien, die sich entweder dafür einsetzen, oder solche, die eine dämonische Agenda verfolgen. Feigenblätter in solchen Parteien sind nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems.


2
 
 Josephus 10. Juli 2022 
 

Hätte Ocasio-Cortez recht

dann würde das Anliegen des umfassenden Lebensschutzes noch mehr parteipolitisch missbraucht, als es das schon ist. Es braucht in den USA, aber auch bei uns Menschen in allen Parteien (!), die sich für das Recht des ungeborenen Menschen auf Leben einsetzen und dafür eintreten. Nur so kann man den Lebensschutz auch für die Zukunft absichern!


2
 
 Honsel 10. Juli 2022 
 

Ocasio-Cortez hat vollkommen recht

In der Demokratischen Partei, die das satanische Sakrament der Abtreibung geradezu mit einem dämonischen Furor verfolgt, ist in der Tat kein Ort für Pro-Lifer.

Das gilt auch für Wähler dieser Partei. Und das gilt auch für Christen bei uns, die Parteimitglieder oder Wähler von Parteien sind, die offensichtlich nichts als die Kultur des Todes fördern.


2
 

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