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Slowakische Levoca-Wallfahrt mit 400.000 Gläubigen!

5. Juli 2022 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Nach Corona-Pandemie führte die größte Wallfahrt in der Slowakei heuer wieder hunderttausende Gläubige auf den Marienberg bei Levoca


Bratislava (kath.net/KAP) Zur größten Wallfahrt in der Slowakei, die alljährlich zum Fest Mariä Heimsuchung zahlreiche Gläubige auf den Marienberg bei Levoca (Leutschau) führt, sind nach Schätzung von Wallfahrtsdirektion heuer ca. 400.000 Gläubige zusammengekommen. Im vergangenen Jahr musste die Wallfahrt noch aufgrund der Corona-Pandemie in deutlich reduzierter Form über die Bühne gehen.

Die Wallfahrt stand in diesem Jahr unter dem Motto "Liebe in der Familie als Berufung und Weg der Heiligkeit". Beim Hauptgottesdienst am Sonntag sagte der Erzbischof von Kosice, Bernard Bober, es sei "nichts in unseren Zeiten wichtiger, notwendiger und zugleich verletzlicher als das Leben in der Familie".


Das Programm der Wallfahrtswoche hatte am vorangegangenen Sonntag, dem 26. Juni begonnen und war mit einem diözesanen Familientag verbunden, der an das zehnte Familienwelttreffen in Rom anknüpfte. Zugleich wurde heuer der hundertste Jahrestag der Konsekrierung der neugotischen Wallfahrtskirche auf dem Marienberg durch den Bischof von Spis (Zips), Jan Vojtassak, begangen. Vojtassaks Bemühungen um die Wallfahrt werden als eines der Argumente in seinem Seligsprechungsprozess ins Treffen geführt, der 1996 eingeleitet wurde.

Die Wallfahrtskirche wurde 1984 zur Basilica minor 1984 erhoben. 1995 war Papst Johannes Paul II. bei seinem zweiten Besuch der Slowakei in Levoca und mit ihm 65.000 Wallfahrer. Levoca ist der älteste Wallfahrtsort in der Ostslowakei. Die Wurzeln der Marienverehrung reichen ins 13. Jahrhundert zurück. Zur bisher letzten Groß-Wallfahrt im Jahr 2019 waren ebenfalls 400.000 Pilger gekommen.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Foto: Symbolbild


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