Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. „Warum bin ich Christ“
  8. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  9. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  10. Was auch immer Synodalität sein soll
  11. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  12. Was eine Messe wiegt
  13. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  14. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  15. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt

Illinois: Sieg für Gewissensfreiheit von Krankenschwester

27. Februar 2022 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Kündigung von Sandra Mendoza Rojas, die eine Mitwirkung an Abtreibungen ablehnt, war laut Gericht unzulässig. Die Entscheidung könnte zum Präzedenzfall werden.


Illinois (kath.net/LifeNews/mk)

Sandra Mendoza Rojas, eine Krankenschwester aus Illinois, die von ihrem Krankenhaus wegen ihrer ablehnenden Haltung zur Abtreibung gekündigt worden war, hat vor Gericht erfolgreich dagegen geklagt und 374.000 $ als Entschädigung zugesprochen bekommen. Rojas, eine fromme Katholikin, hatte sich geweigert, eine neue Vorgabe umzusetzen, wonach Krankenschwestern darin ausgebildet werden, Frauen auf der Suche nach Abtreibungsmöglichkeiten zu helfen. „Mein Beruf ist mehr als nur ein Job, es ist eine noble Berufung, Leben zu schützen und keinen Schaden anzurichten“, begründete die Krankenschwester ihre Entscheidung.


Das Gericht sah die Gewissensfreiheit der Katholikin als verletzt an. Ihr Rechtsvertreter betonte, dass es sich um einen Präzedenzfall in Illinois handele, der sich auf andere im Gesundheitsbereich Beschäftigte, deren Gewissensfreiheit in Gefahr ist, auswirken werde. Die zugesprochene Entschädigung werde andere öffentliche und private Gesundheitsdienstleister abschrecken, ihre Mitarbeiter aus solchen Gründen zu kündigen. Tatsächlich ist es bereits seit den 1970ern, als die Abtreibung in den USA zugelassen wurde, für öffentlich finanzierte Spitäler unzulässig, Mitarbeiter zu diskriminieren, die eine Mitwirkung an einer Abtreibung verweigern. Das Gesetz muss jedoch, wie der vorliegende Fall zeigt, oft durchgesetzt werden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 27. Februar 2022 
 

Deo gratias

Mögen die Gesetze, die den Ungeborenen den Tod bringen, von (Verfassungs-) Richtern kassiert werden


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Pro-Life

  1. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  2. Trump: Jeder Mensch vom „allmächtigen Gott“ mit einem unveräußerlichen Recht auf Leben ausgestattet!
  3. "Wir müssen jedes Leben schützen"
  4. Trump begnadigt 23 Lebensschützer – „Es ist eine große Ehre, dies zu unterzeichnen“
  5. Mit allen Mitteln gegen das Recht auf Leben
  6. ALfA: Ohne Recht auf Leben gibt es überhaupt keine Rechte
  7. Studie zweifelt an Sicherheit und Datengrundlage von Abtreibung
  8. Polen bleibt Pro-Life
  9. Pro-Life-Song unter Top 5 bei iTunes
  10. „Für die Grundrechte von Frauen und vorgeburtlichen Kindern ist es ein schwarzer Tag“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  3. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  4. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  5. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  6. Papst mahnt Studierende: Glaubenslehre nicht einseitig auslegen
  7. Messi: Ohne Gott wäre ich nie so weit gekommen
  8. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  9. Das Hochzeitsmahl und die Einladung Christi: das Verhältnis zwischen Gott, Christus und der Kirche
  10. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  11. Die Wintersonne der Vernunft
  12. Astrochemikerin Karin Öberg erhält Pius-XI.-Medaille von Papst Leo XIV.
  13. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  14. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  15. Papst Leo XIV. verlässt heute das Gemelli-Krankenhaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz