Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  2. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  3. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  4. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  5. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  6. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  7. Papstprediger: KI zeigt „gewisses Etwas auf, das nur wir tun können“
  8. Latein nicht mehr erste Amtssprache im Vatikan
  9. 'Für mich gilt: Mein Leben liegt in der Hand Gottes'
  10. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  11. Cantare amantis est. Der Chor: Ikone der Kirche. Die Freilegung des Glaubensgeheimnisses im Gesang
  12. R.I.P. Martin Lohmann
  13. "Hassprediger und Hofnarr"
  14. Salzburg: Die drei Goldensteiner Ordensfrauen dürfen im Kloster bleiben, ABER...
  15. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“

Papst wechselt Leitung der Laienvereinigung "Memores Domini" aus

26. September 2021 in Weltkirche, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nach vom Vatikan angeordneter Überprüfung - Gemeinschaft war in der Vergangenheit offenbar wiederholt und erfolglos aufgefordert worden, Statuten und Leitungsstruktur zu reformieren.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)

Papst Franziskus hat der bisherigen Spitze der geistlichen Gemeinschaft "Memores Domini" die Führung entzogen. Als Sonderbeauftragten ernannte er am Freitag den Erzbischof von Tarent, Filippo Santoro, zum neuen Leiter mit allen Vollmachten. Ab Samstag werde Santoro vorübergehend und bis auf Widerruf die Gemeinschaft führen, "um ihr Charisma und die Einheit der Mitglieder zu wahren", teilte der Vatikan mit.

Hintergrund war eine vom Vatikan angeordnete Überprüfung der Laiengemeinschaft im vergangenen Jahr durch den italienischen Jesuiten und Kirchenrechtler Gianfranco Ghirlanda. Dabei ging es um die Statuten sowie um den Führungsstil der Gruppe. Ghirlanda ist Mitglied des zuständigen vatikanischen Laien-Dikasteriums und steht Santoro künftig als kirchlicher Assistent zur Seite.


In dem vatikanischen Dekret aus dem vergangenen Jahr war insbesondere eine Trennung zwischen der Leitung und der geistlichen Begleitung der Mitglieder angemahnt worden. Privatsphäre und persönliche Freiheiten müssten gewahrt sein. So sieht das Kirchenrecht unter anderem vor, dass Priester Gläubigen nicht die Beichte abnehmen dürfen, wenn sie deren Vorgesetzte sind. Andernfalls gilt es als Anzeichen geistlichen Missbrauchs. Der Vatikan hatte offenbar die Gemeinschaft wiederholt und erfolglos aufgefordert, Statuten und Leitungsstruktur zu reformieren.

Die Laienvereinigung "Memores Domini" wurde 1964 in Mailand gegründet und 1988 vom Heiligen Stuhl als eine internationale Vereinigung von Gläubigen päpstlichen Rechts anerkannt. Geistiger Vater ist Luigi Giussani (1922-2005), Gründer der Bewegung "Comunione e Liberazione". "Memores Domini" zählt weltweit etwa 1.600 Mitglieder in 32 Ländern.

Die Mitglieder leben gemeinschaftlich in Häusern, Frauen und Männer getrennt. Zu ihren Regeln zählt die Stille, das persönliche und gemeinsame Gebet, Armut, Gehorsam und Nächstenliebe. Unter anderem führen vier Schwestern der "Memores Domini" seit vielen Jahren den Haushalt des emeritierten Papstes Benedikt XVI. - zunächst im Apostolischen Palast, später im ehemaligen Kloster "Mater Ecclesiae".

 

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Martin Lohmann
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  4. Fairer Streiter für die Wahrheit – Ein Nachruf auf Dr. h.c. Martin Lohmann (14.3.1957-24.11.2025)
  5. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  6. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  7. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  8. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  9. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  10. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  11. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  12. "Hassprediger und Hofnarr"
  13. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  14. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
  15. "Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt"

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz