Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  5. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  6. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  7. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  8. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  9. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  10. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  11. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  12. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  13. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  14. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  15. Die Heilige Schrift als Wort Gottes und Raum der Offenbarung in menschlicher Sprache

UNO will Islamophobie bekämpfen lassen

4. Juni 2021 in Aktuelles, 18 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Bericht des UN-Menschenrechtsrates stößt sich auch an Gesichtsverhüllungsverboten und macht die Muslime zum kollektiven Opfer.


Genf (kath.net/ECLJ/mk) In der letzten Sitzung des UN-Menschenrechtsrates präsentierte der Berichterstatter über die Religionsfreiheit, Ahmed Shaheed, einen Bericht über die „Bekämpfung von Islamophobie“. Danach seien gesetzliche Beschränkungen der islamischen Gesichtsverhüllung, Stadtplanungskonzepte, die den Bau von Gotteshäusern einschränken, sowie die staatliche Auflösung radikal-islamistischer Vereinigungen als Islamophobie anzusehen und von den Staaten zu bekämpfen bzw. zu unterlassen. Shaheed ortete eine kulturelle Feindseligkeit gegenüber dem Islam im Westen und sieht darin die Erklärung für schlechte Schulerfolge und höhere Arbeitslosenraten von Muslimen in Europa.


Dieser Bericht entspricht dem aktuellen Programm der Organisation für islamische Zusammenarbeit (OIC), die für sich in Anspruch nimmt, die islamischen Staaten international zu repräsentieren: Auch die OIC verlangt nämlich die Bekämpfung der sogenannten Islamophobie. Dieser Begriff basiere laut dem christlich fundierten Europäischen Zentrum für Recht und Gerechtigkeit (ECLJ) auf der falschen Idee, dass jeder Widerstand gegen den Islam Anzeichen einer „Phobie“, also einer irrationalen und pathologischen Angst, oder auch eines Hassgefühls sei. In Wahrheit könne die Ablehnung des Islam aber auch auf rationalen Argumenten und einer realistischen Einschätzung von dessen Gefahren beruhen; wegen des politischen und alle Lebensbereiche durchdringenden Anspruchs dieser Religion müsse der Staat in der Lage sein, dem Gemeinwohl abträgliche Auswüchse des Islam rechtmäßig zu beschränken.
 
Die Debatte ist angesichts der in Österreich laufenden Diskussion um die jüngst publizierte Islam-Landkarte und des Streits in Nordrhein-Westfalen um den Einfluss des von der Türkei gesteuerten Islam-Verbandes DITIB auf den muslimischen Religionsunterricht [https://www.kath.net/news/75312] hochaktuell. ATIB, das österreichische Pendant zu DITIB, ist übrigens hierzulande einer der größten Dachverbände islamischer Vereinigungen und betreut über 60 Moscheen.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  8. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  9. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  10. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  11. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  12. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  13. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz