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Die katholische Brüderlichkeit ist verwundet!

2. April 2021 in Aktuelles, 39 Lesermeinungen
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Die Feier der Passion zusammen mit Papst Franziskus - Papstprediger Cantalamessa warnt vor Spaltungen in der Kirche: "Nein,es ist die politische Option, wenn sie die religiöse und kirchliche ablöst und eine Ideologie vertritt."


Rom (kath.net)

Am heutigen Karfreitag stand Papst Franziskus um 18 Uhr der Feier der Passion des Herrn am Kathedra-Altar der Vatikanbasilika vor. Nach der Anfangsprozession macht der Papst eine Niederwerfung vor den Stufen des Presbyteriums.

Die dreifache Enthüllung des Kreuzes ging dem Akt der Anbetung voraus. Nach der Anbetung des Kreuzes stand der  Papst der  stillen Anbetung der Versammlung vor.

Während des Wortgottesdienstes wurde der Passionsbericht nach Johannes gelesen, dann hielt der Prediger des Päpstlichen Hauses, P. Raniero Cantalamessa O.F.M.Cap. die Predigt. Er stellte sie ausgehehend von der Enzyklika "Fratelli tutti" von Papst Franziskus unter das Thema der Brüderllichkeit: "Der Erstgeborene unter vielen Brüdern" (vgl. Röm 8,29). Der Prediger konzentrierte sich auf die christologische Dimension der Brüderlichkeit.

 

Karfreitagspredigt 2021 im WORTLAUT:

 

Am 3. Oktober letzten Jahres hat der Heilige Vater am Grab des heiligen Franziskus in Assisi seine Enzyklika über die Brüderlichkeit „Fratres omnes" (Fratelli tutti) unterzeichnet. In kurzer Zeit hat das Schreiben in vielen Herzen die Sehnsucht nach diesem universellen Wert geweckt, es hat die vielen Wunden aufgezeigt, die ihm in der heutigen Welt entgegenstehen, es hat einige Wege aufgezeigt, um eine wahre und gerechte menschliche Brüderlichkeit zu erreichen, und es hat alle - Personen und Institutionen - ermahnt, dafür zu arbeiten.

Die Enzyklika richtet sich im Idealfall an ein sehr breites Publikum, innerhalb und außerhalb der Kirche: praktisch an die gesamte Menschheit. Sie erstreckt sich über viele Lebensbereiche: vom Privaten zum Öffentlichen, vom Religiösen zum Sozialen und Politischen. Angesichts dieses universalen Horizonts vermeidet sie zu Recht, den Diskurs auf das zu beschränken, was den Christen eigen ist und sie ausmacht. Es gibt jedoch gegen Ende der Enzyklika einen Absatz, in dem das Evangelien gemäße Fundament der Brüderlichkeit in wenigen, aber lebendigen Worten zusammengefasst wird. Hier steht:

„Andere trinken aus anderen Quellen. Für uns liegt diese Quelle der Menschenwürde und Brüderlichkeit im Evangelium Jesu Christi. Daraus entspringt für das christliche Denken und für das Handeln der Kirche der Vorrang der Beziehung, der Begegnung mit dem heiligen Geheimnis des Anderen, der universalen Gemeinschaft mit der ganzen Menschheit als Berufung aller.“ (FO, 277)

Das Geheimnis, das wir feiern, drängt uns, uns genau auf dieses christologische Fundament der Geschwisterlichkeit zu konzentrieren, denn es gründet im Kreuz.


Im Neuen Testament bedeutet „Bruder" in einem ursprünglichen Sinn die Person, die von demselben Vater und derselben Mutter geboren wurde. „Brüder" werden in zweiter Linie diejenigen genannt, die demselben Volk und derselben Nation angehören. So sagt Paulus, dass er bereit ist, anathema zu werden, getrennt von Christus, um seiner Brüder willen dem Fleische nach, die die Israeliten sind (vgl. Röm 9,3). Es ist klar, dass in diesem Zusammenhang, wie auch in anderen, der Begriff „Brüder" Männer und Frauen, Brüder und Schwestern mit einschließt.

In dieser Horizonterweiterung kommen wir dazu, jeden Menschen einen Bruder zu nennen, weil er ein solcher auch ist. Der Bruder ist das, was die Bibel den „Nächsten" nennt. „Wer seinen Bruder nicht liebt..." (1 Joh 2,9) bedeutet: wer seinen Nächsten nicht liebt. Wenn Jesus sagt: „Was ihr für einen dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan". (Mt 25,40), meint er jeden hilfsbedürftigen Menschen.

Aber zusätzlich zu all diesen alten und vertrauten Bedeutungen wird das Wort „Bruder" im Neuen Testament immer deutlicher zu einem Hinweis auf eine ganz bestimmte Kategorie von Menschen. Mit „Brüder“ bezeichnen sie die Jünger Jesu, diejenigen, die seine Lehren annehmen. „Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? Wer den Willen meines Vaters im Himmel tut, ist für mich Bruder und Schwester und Mutter" (Mt 12,48-50).

In dieser Linie markiert Ostern eine neue und entscheidende Etappe. Dank ihr wird Christus „der Erstgeborene unter vielen Brüdern" (Röm 8,29). (Röm 8:29). Die Jünger werden zu Brüdern in einem neuen und sehr tiefen Sinn: Sie teilen nicht nur die Lehre Jesu, sondern auch seinen Geist, sein neues Leben als der Auferstandene. Es ist bezeichnend, dass Jesus seine Jünger erst nach seiner Auferstehung zum ersten Mal „Brüder" nennt: „Geh zu meinen Brüdern", sagt er zu Maria von Magdala, „und sage ihnen: 'Ich gehe hinauf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott'" (Joh 20,17). „Der, der heiligt, und die, die geheiligt werden", so lesen wir im Hebräerbrief, „stammen alle aus demselben Ursprung; darum schämt er [Christus] sich nicht, sie Brüder zu nennen". (Heb 2,11).

Nach Ostern ist dies die häufigste Verwendung des Begriffs „Bruder“; er bezeichnet den Glaubensbruder, ein Mitglied der christlichen Gemeinschaft. Brüder „dem Blute nach" wird hier als „durch das Blut Christi“ verstanden! Das macht die Geschwisterlichkeit in Christus zu etwas Einzigartigem und Transzendentem, verglichen mit jeder anderen Art von Geschwisterlichkeit, und ist darauf zurückzuführen, dass Christus auch Gott ist. Sie ersetzt nicht die anderen Arten von Brüderlichkeit, die auf Familie, Volk und Nation basieren, sondern überhöht sie. Alle Menschen sind Brüder, insofern sie Geschöpfe desselben Gottes und Vaters sind. Dem fügt der christliche Glaube einen zweiten entscheidenden Grund hinzu: Wir sind Brüder nicht nur durch die Schöpfung, sondern auch durch die Erlösung; nicht nur, weil wir alle denselben Vater haben, sondern weil wir alle denselben Bruder haben, Christus, den „Erstgeborenen unter vielen Brüdern".

* * *

In Anbetracht all dessen müssen wir nun einige aktuelle Überlegungen anstellen. Die Brüderlichkeit beginnt beim Nächsten, bei uns, nicht mit großen Plänen, mit ehrgeizigen und abstrakten Zielen. Das bedeutet, dass die universelle Brüderlichkeit für uns mit der Brüderlichkeit in der katholischen Kirche beginnt. Ich lasse einmal den zweiten Kreis beiseite, der die Brüderlichkeit unter allen Gläubigen in Christus ist, also die Ökumene.

Die katholische Brüderlichkeit ist verwundet! Die Tunika Christi ist durch die Spaltungen zwischen den Kirchen in Stücke zerrissen worden; aber - was nicht weniger schwerwiegend ist - jedes Stück der Tunika wird oft in weitere Stücke zerrissen. Ich spreche natürlich von dem menschlichen Element der Tunika, denn die wahre Tunika Christi, sein mystischer, vom Heiligen Geist belebter Leib, wird niemals von jemandem zerrissen werden können. In den Augen Gottes ist die Kirche „eins, heilig, katholisch und apostolisch" und wird dies bis zum Ende der Welt bleiben. Das entschuldigt aber nicht unsere Spaltungen, sondern macht sie nur noch schuldhafter und muss uns noch stärker dazu antreiben, sie zu heilen.

Was ist die häufigste Ursache für Spaltungen unter Katholiken? Es ist nicht das Dogma, es sind nicht die Sakramente und die Ämter: alles Dinge, die wir durch die einzigartige Gnade Gottes unversehrt und einstimmig bewahren. Nein,es ist die politische Option, wenn sie die religiöse und kirchliche ablöst und eine Ideologie vertritt. Dies ist der eigentliche Faktor der Spaltung in bestimmten Teilen der Welt, auch wenn er verschwiegen oder verächtlich geleugnet wird. Dies ist eine Sünde, im wahrsten Sinne des Wortes. Es bedeutet, dass das „Reich dieser Welt" im eigenen Herzen wichtiger geworden ist als das Reich Gottes.

Ich glaube, dass wir alle aufgerufen sind, diesbezüglich eine ernsthafte Gewissensprüfung vorzunehmen und uns zu bekehren. Denn das ist schlechthin das Werk dessen, dessen Name „diabolos" ist, d.h. der Spalter, der Feind, der Unkraut sät, wie Jesus ihn in seinem Gleichnis definiert (vgl. Mt 13,25).

* * *

Wir müssen aus dem Evangelium und aus dem Beispiel Jesu lernen. Um ihn herum gab es eine starke politische Polarisierung. Es gab vier Parteien: die Pharisäer, die Sadduzäer, die Herodianer und die Zeloten. Jesus ergriff für keinen von ihnen Partei und widerstand energisch den Versuchen, ihn auf die eine oder andere Seite zu ziehen. Die frühe christliche Gemeinde folgte ihm in dieser Wahl treu. Dies ist ein Beispiel vor allem für Hirten, die sich um die ganze Herde kümmern, nicht nur um einen Teil davon. Sie sind daher die ersten, die eine ernsthafte Gewissensprüfung vornehmen und sich fragen müssen, wohin sie ihre Herde führen: ob auf die eigene Seite oder auf die Seite Jesu. Das Zweite Vatikanische Konzil vertraut vor allem den Laien die Aufgabe an, die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Erwägungen des Evangeliums in Entscheidungen zu übersetzen, die auch anders ausfallen können, sofern sie immer respektvoll gegenüber den anderen und friedvoll sind.

* * *

Wenn es eine Gabe oder ein eigenes Charisma gibt, das die katholische Kirche zum Nutzen aller Kirchen kultivieren muss, dann ist es das der Einheit. Die jüngste Reise des Heiligen Vaters in den Irak ließ uns aus erster Hand erfahren, was es für diejenigen bedeutet, die unterdrückt werden oder nach Krieg und Verfolgung zurückkehren, sich als Teil eines universalen Leibes zu fühlen, sich mit jemandem verbunden wissen, der ihrem Schrei in der ganzen Welt Gehör verschaffen und die Hoffnung wieder aufleben lassen kann. Wieder einmal wurde der Auftrag Christi an Petrus erfüllt: „Stärke deine Brüder". (Lk 22,32).

Zu dem, der am Kreuz gestorben ist, „um die zerstreuten Kinder Gottes zu sammeln" (Joh 11,52), erheben wir an diesem Tag „mit zerknirschtem Herzen und demütigem Sinn" das Gebet, das die Kirche bei jeder Messe vor der Kommunion an Ihn richtet:

Herr Jesus Christus, du hast zu deinen Aposteln gesagt: „Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch". Schau nicht auf unsere Sünden, sondern auf den Glauben deiner Kirche und schenke ihr nach deinem Willen Einheit und Frieden. So bitten wir dich, der du lebst und herrschst in alle Ewigkeit. Amen.

 


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Lesermeinungen

 galil?a! 7. April 2021 
 

Wer das Dogma nicht begreift der Glaube es u. zweifele nicht daran. stephanus2

Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch

Die Juden sahen in Christus nur den Menschen aber nicht die Gottheit ansonsten hätten sie ihn nicht gekreuzigt. Damit legen sie als damalige Feinde Zeugnis ab das Christus auch wahrer Mensch ist und damit unser Bruder.

So zeugten auch die Propheten an die die Juden glauben für Christus den Herrn damit niemand sagen kann wir hätten die Schriften erfunden. Was sagen wir denen: sogar die Juden, die nicht an Christus glauben legen durch das Alte Testament Zeugnis für den Herrn ab und bezeugen so die katholische Wahrheit.

Aber hab acht auf dich, denn manche sehen nur die Gottheit leugnen aber d. Christus auch wahrer Mensch u Bruder war.

Der katholische Glaube zeugt die Wahrheit: Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch.

Daher auch einziger Erlöser und Mittler es gibt keinen Miterlöser.

So warnt auch der Hl. Johannes: Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der Jesus Christus bekennt als im Fleisch gekommen, ist aus Gott


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 stephanus2 6. April 2021 
 

Bei allem Respekt..

..ich kann Jesus Christus nicht als meinen Bruder sehen. Er ist Gott, Teil der göttlichen Dreieinigkeit, und Gott ist nicht mein Bruder, sondern Herr.Christus hat menschliche Gestalt angenommen,ja, aber war doch immer Gott- wie hätte Er sonst Seine Wunder tun,Sieche heilen, Dämonen austreiben und Tote erwecken sollen ? Hätte ein Mensch geschafft, was Er dann geschafft hat, nämlich sich vollkommen unschuldig grausam martern, verhöhnen und hinrichten zu lassen, ohne jeden Versuch von Flucht und Verteidigung ? Nämlich aus göttlicher, eben übermenschlicher Liebe zu Sündern ! - Irgendwann wurde aus der Liturgie "Jesus unser Herr und Gott" ein "Jesus unser Herr und Bruder", und da kann ich nicht mitschwingen, Argumente hin oder her.


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 galil?a! 6. April 2021 
 

Dazu fallen wir die wunderbaren Worte im Hl. Geist von unseren Papst Franziskus ein: Damals gerichtet an kleine Erstkommunionkinder und ich hoffe, dass diese in ihren Herzen die Predigt erfasst haben, weil ich darum bitte, dass ich u. meine Kinder in so einer Geschwisterlichen Welt aufwachsen. Darum sollten wir Gott bitten um Geschwisterlichkeit und Frieden. Möge die Hl. Jungfrau Maria, die Mutter Gottes für uns beim Herrn bitten!

"Unser Personalausweis ist dies: Gott ist unser Vater, Jesus ist unser Bruder, die Kirche ist unsere Familie, wir sind Geschwister, unser Gesetz ist die Liebe."


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 galil?a! 6. April 2021 
 

Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch

Die Frage von Diadochus dürfen wir Jesus Bruder nennen?

Hat der eingeborene Sohn Gottes nicht Knechtsgestalt angenommen.

Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt

Wenn der Glaube in dir wahr ist, dann denke dir Christus so, aber aus der Jungfrau Maria denke ihn dir so, nicht aus Gott dem Vater. Er war ein Kind, wuchs wie ein Mensch, wandelte wie ein Mensch, dürstetet und hungerte wie ein Mensch, schlief wie ein Mensch, litt wie ein Mensch, wurde ans Kreuz gehängt, getötet und begraben wie ein Mensch, er stand in derselben Gestalt wieder auf. Denkst du an die Knechtsgestalt in Christus, so denke an ein menschliches Bild, wenn der Glaube in dir ist. Gott ist Mensch geworden. Er ist unser Nächster geworden um uns aufzuhelfen. Für alle Geschwister hat er am Kreuz gelitten.

Und ist nicht Maria unser aller Mutter so muss auch Jesus unser Bruder sein.

Denkst du aber an d. Ausspruch: Joh 1.1, dann hinweg aus deinem Herzen alle menschliche Gestalt.


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 phillip 4. April 2021 
 

Welche Funktion hat "das Gesetz"?

Es hat im Grunde drei Funktionen:

- die eine ist, uns zu Christus zu führen, wenn wir begreifen, dass wir die Gebote Gottes nicht vollkommen halten können;
- die zweite ist, uns die Sünde groß zu machen und das Gericht unabwendbar, wenn wir vorsätzlich sündigen wollten;
- die dritte ist, uns eine Richtschnur zu geben, um nach dem Willen Gottes und als Bruder und Schwester Jesu zu leben. Das schöne ist, dass der Geist Gottes, der in uns wohnt, uns dazu befähigt, willig und dankbar nach dem Willen Gottes zu suchen und zu leben (Römer 7,22).
Ehrlich gesagt: Mir fällt schwer, jemanden zu lieben, der bewusst Gebote Gottes aufhebt oder abändert und damit Menschen entweder nicht zu Gott führt oder von ihm wieder abbringt.


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 phillip 4. April 2021 
 

"Wie oft müssen wir uns unsere Fehler und Sünden eingestehen?

Die Frage bleibt also bestehen, ob wir selbst Jesus Bruder nennen dürfen? Diadochus, aber gerade weil wir unsere Sünden und Fehler eingestehen und das Sakrament der Versöhnung mit allen von Christus vorgegebenen (dispositiven) Bedingungen und Voraussetzungen, um Barmherzigkeit erlangen zu können, anstreben und erhalten, dürfen wir uns und ihn Bruder nennen und auf die damit verbundene Verheißung hoffen! Anders wird es sich wohl verhalten, wenn jemand, anstelle seine Sünden zu bereuen, zu bekennen, zu büßen, die Sünde selbst abschafft, aufhebt, ändert oder abschaffen, ändern oder aufheben will, wie das zB mit amoris laetitia geschieht. Der, der das tut und sich Bruder nennet, ist ein Lügner und Sohn des Widersachers Gottes.


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 stephanus2 3. April 2021 
 

@[email protected] Mio

Ganz bei Ihnen, ich neige auch dazu, die Karfreitagsliturgie rein für sich stehen zu lassen. Wie ist sie erhaben ! Als erstes liegen Priester, Diakon, Messdiener flach auf dem Boden vor dem Altar, das Gesicht zur Erde. Das fand ich schon ungeheuer beeindruckend.Dann die JohannesPassion,Wort für Wort, mehrstimmig, oft gehört,aber immer neue tiefe Glaubensaspekte entdeckt man. Dann knien alle schweigend.Dann die Bittliturgie ("Beuget die Knie- Erhebet euch"). Feierlich wird dann das Kreuz enthüllt, im Kirchenraum umhergetragen. Man kniet und spürt ergreifende Andacht. Die Gewaltigkeit der unermesslichen Größe des Opfers Jesu für uns.


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 phillip 3. April 2021 
 

Ist jeder Mensch ein Bruder (Schwester) Jesu?

Jeder Mensch mit Sicherheit nicht. Das sagt uns die göttliche Offenbarung ganz klar. „Und er streckte die Hand über seine Jünger aus und sagte: Siehe, meine Mutter und meine Brüder. 50 Denn wer den Willen meines himmlischen Vaters tut, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter“. (Matthäus 12,49-50). Wer an Jesus glaubt, ihm nachfolgt, ist Gottes Kind. Dadurch wird er auch zum Bruder Jesu. „Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, 13 die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind“. (Johannes 1,12-13) Jesus „aufnehmen“, an ihn glauben, das heißt, sein ganzes Leben in seinen Dienst zu stellen, ihn als Herrn für alle Bereiche des Lebens zu akzeptieren. Dadurch können wir Jesu Brüder werden – eine Bruderschaft, die für alle Ewigkeit bleibt. Wer – wie auch der aktuelle Papst - anderes behauptet, galil?a!, behauptet schlicht weg eine Häresie.


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 SalvatoreMio 3. April 2021 
 

Predigt am Karfreitag - nein danke!

@hape - ich teile Ihre Ansicht! Wenn die bestehende Liturgie, so wie sie ist, mit Würde gefeiert wird (ohne "billige" Veränderungen und Abkürzungen) - dann geht es nicht besser. Eine "Horror-Predigt", die ich mal erleben musste:"Jesus sprach: Es ist vollbracht", und er hauchte seinen Geist aus. - Sofort nach dem Evangelium begann die Predigt:"Jesus schwitzte Blut, hatte Angst ..." Ganz anders Sokrates dagegen; er nahm den Giftbecher voller Würde und trank ihn leer ..." Ich hatte das Gefühl, selbst gequält und verhöhnt zu werden: eine Tortur, den Karfreitag so erleben zu müssen ....


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 lesa 3. April 2021 

[email protected]: Sie haben ein gutes Gedächtnis!
Und Zustimmung!


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 Zeitzeuge 3. April 2021 
 

Werden Dogma, Sakramente u. Ämter in der kath. Kirche wirklich "einstimmig" bewahrt?

Ja, wenn ich die Bischöfe, Theologen und einfachen
Kirchenglieder betrachte, die an der überlieferten,
verbindlichen kath. Glaubens- und Morallehre pflichtgemäß ohne wenn und aber festhalten, wozu sie
die übernatürliche Tugend des Glaubens befähigt!

Nein, wenn ich die leider große Zahl an Theologen,
auch Bischöfen und getaufter Katholiken betrachte,
welche Dogmen, Sakramente und Ämter leugnen, bezweifeln, verfälschen und verwässern, z.B. an
den Staatsfakultäten, im Religionsunterricht und
bzgl. der verpflichtenden Ehe- und Sexualmoral.
Diesen soll unser Gebet um echte Bekehrung gelten!

P. Cantalamessa ist leider selbst theol. mitunter
mehr als fragwürdig, im Link ein Art. über eine
Fastenpredigt 2016 mit falschem Lob für M.Luther!

Jeder Ideologieverdacht ist aber unvereinbar mit
der gesunden kath. Lehre und damit auch mit der
richtig verstanden kath. Brüderlichkeit/Geschwisterlichkeit!

Das gilt für uns alle - auch für den päpstlichen Hausprediger!

www.kathnews.de/vatikanprediger-cantalemessa-lobt-luther-und-preist-die-charismatische-bewegung


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 SalvatoreMio 3. April 2021 
 

Jesus, Du mein Bruder!

War es bei kath.net oder woanders? Die Frage nach Jesus, "unserem Bruder", stand irgendwo zur Diskussion. Jemand meinte: "Ja, Jesus ehrt seine Jünger, indem er sie Brüder nennt. Das heißt jedoch nicht, dass seine Jünger das Recht haben, auch ihn mit "Bruder" anzusprechen!" Ich denke, das war ein guter Einwand! Hierzu meinerseits ein Beispiel: eine Firma am Jubiläumstag. Arbeiter, Angestellte, Abteilungsleiter beim Festmahl. Der Chef geht rum und spricht jeden einzeln an; gutgelaunt sagt er zu einem sehr kollegialen Angestellten: "Meyer, danke, Sie sind wirklich ein prima Kumpel!" Wird Herr Meyer zu antworten wagen: "Sie sind aber auch ein prima Kumpel, Chef!"?


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 lesa 3. April 2021 

Um zu verstehen

Ja, am Karfreitag spricht die schlichte Liturgie ausreichend - mehr, als wir in diesem Leben je fassen können ...
Diese Predigt gerade am Karfreitag kann mit ihrem Inhalt doch ein Ruf sein, im Angesicht des gekreuzigten Herrn vielleicht dich auf SEIN WORT, auf IHN zu hören, IHN und sein Wort zu verstehen.
Diese Katechese (von fratelli tutti abgesehen) betrifft die Quelle der Spaltung, die das Gewand Christi nochmals zu zerreißen droht. Wer ist Gott? Wer ist Jesus Christus? Was ist die Kirche? Was ist der Mensch?
Und wen interessiert dies mehr als die ideologische Agenda?


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 golden 3. April 2021 
 

der HERR ist Richter

und möge die ganze Heuchelei derjenigen strafen,die in Wirklichkeit gegen Christus arbeiten.Ich traue mir nicht zu ,jeden Menschen zu durchschauen und gerecht zu urteilen.Nur allgemein: die ganze 68 er Bewegung beruht auf dem Fehlbild vom guten Menschen,deshalb funktioniert das alles nicht, von der Sozialreform bis zur Kirchenreform.Das Böse muss von Gott ausgefegt werden.


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 physicus 3. April 2021 
 

Der dritte Fall Jesu unter dem Kreuz

Die Kreuzwegmeditation von Kardinal Ratzinger vom Karfreitag 2005 bleibt aktuell.

www.kath.net/news/64776


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 Chris2 3. April 2021 
 

Der Linkskatholizismus

ist die Prätention, Thesen zu taufen, die sich nicht bekehrt haben.
Nicolás Gómez Dávila


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 laudeturJC 3. April 2021 

@galiläa

Ich habe keine grosse Hoffnung zu Ihnen oder in Ihre Welt durchzudringen, in der es keine Kirchenkrise und keinen Glaubensabfall zu geben scheint. Trotzdem ein Versuch: Jesus Christus spricht: Ich bin der Weg...niemand kommt zum Vater als durch mich. Franziskus spricht: Die Vielfalt der Religionen entspricht dem weisen Willen Gottes. Wenn nun nach Ihrer Meinung die Worte des Papstes Worte des Hl. Geistes sind, gibt es nun zwei Versionen der Wahrheit und Sie wählen die neuere Variante, oder wie geht das....


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 Diadochus 3. April 2021 
 

@phillip

Sie haben natürlich recht. Jesus Christus selbst ist uns Bruder, für jene, die den Willen Seines Vaters erfüllen. Er hat es uns selbst angeboten. Es kommt indes auf die Sichtweise an. Können wir uns anmaßen, den Willen Gottes immer zu erfüllen. Wie oft müssen wir uns unsere Fehler und Sünden eingestehen? Die Frage bleibt also bestehen, ob wir selbst Jesus Bruder nennen dürfen. Ich stimme @hape zu, die Passion des Johannes bedarf keiner solch verzweckten Auslegung. Sie spricht für sich.


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 hape 3. April 2021 

Predigt am Karfreitag - muss das sein? 2/2

Reicht es nicht, den Passionsbericht des Johannes vorzutragen? Reicht es nicht, das Wort Gottes für sich selbst sprechen zu lassen? Ist die Karfreitagsliturgie nicht schon "Predigt" genug?

In ihrer spröden Kargheit? So unendlich kostbar! In ihrer Nüchternheit? Mit ihrem Raum für Stille und Schweigen? In dem sich das Entsetzen der Passion entfalten, in Trauer verwandeln und tief in die Herzen einsinken kann?

Der zerstörte Altar. Der leere Tabernakel. Das Schweigen der Orgel. Das Ausziehen der Schuhe an Heiliger Stätte, vor dem tiefgründigen Ritus der Kreuzverehrung? –
Ist es wirklich nötig, in diesem Rahmen über irgendetwas zu referieren? Mit Worten, die schon morgen der Schnee von gestern sind?

"Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und übergab den Geist.“ (Joh 19,30). Spricht das nicht für sich selbst? Spricht nicht das Schwert im Herzen Mariens für sich selbst?


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 hape 3. April 2021 

Predigt am Karfreitag - muss das sein? 1/2

Auf die Gefahr hin, dass ich mich in die Nesseln setze. Aber angesichts des Volumens dieser Predigt frage ich mich unwillkürlich: muss am Karfreitag überhaupt gepredigt werden? So viele Worte! Allesamt irgendwie wertvoll und gut gemeint. Aber stehen sie dem Geheimnis des Karfreitages nicht eher im Wege?

Sollte die einzigartige Liturgie des Karfreitages nicht vielmehr tiefer in das Geheimnis der Passion einführen? Sind wir so müde wie die Jünger am Ölberg, dass wir erst eine Predigt brauchen, die uns aufweckt? Die uns aber dann doch wieder nur dazu treibt, dass wir uns mit Alltagsproblemen herumschlagen, statt auf die Lösung zu schauen? Auf die Erlösung? Auf das Kreuz und auf den Gekreuzigten?

Ist der Karfreitag nicht dazu da, dass wir dem Geheimnis des Kreuzes in unseren Herzen nachspüren, ihm Raum geben? Wenigstens ein einziges mal im Jahr! – Wenn nicht am Karfreitag, wann dann?


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 galil?a! 3. April 2021 
 

Selig sind die,

die das Wort Gottes hören und es befolgen.

Die Worte des Papstes sind Worte des Hl. Geistes.

Lasst und diese Worte nicht kritisieren, sondern versuchen wir sie in unserm Leben umsetzen.

Fangen wir in unsern Familien Freunden oder in diesem Forum damit ein.

Bitte wir um die Gnade der Geschwisterlichkeit.

Für mich das Joch, dass uns Christus aufgelegt hat, die Liebe. Alle zu lieben. Ein schönes Joch oder?

Wir alle haben an uns menschlichen Schwäche daher bitten wir um die Gnade, dass der Hl Geist uns hilft zu Lieben.

Kritisieren wir nicht wie damals die Pharisäer, engen wir unsere Liebe nicht ein auf einen kleinen Kreis, sondern öffnen wir unsere Liebe für alle, nehmen wir als treue Jünger die Lehre auf und setzen wir sie in unserem Leben um.

Möge Gott uns dazu Gnade schenken!

Alles, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.

Es steht ja im Vers Mensch, gemeint ist tu so an allen Menschen in d. Welt!


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 Diadochus 3. April 2021 
 

@lesa

"Die Begriffserklärung erreicht in einer Enzyklika nicht alle." Was wäre denn gewesen, wenn die Enzyklika Fratelli tutti alle erreicht hätte? Wäre es dann gut gewesen? Mitnichten, denn die Enzyklika lässt jegliche Transzendenz vermissen. Papst Franziskus selbst hat die "Offenbarung Gottes mit Füßen getrampelt". Sie schrieben, der Begriff Brüderlichkeit sei einmal gründlich geklärt worden. Der Papstprediger hat Begriffe und Zitate verwendet, die in Fratelli tutti so gar nicht drinstehen. Das Problem ist, dass der Papst etwas ganz anderes vermeint hat, das der Papst so gar nicht gesagt und geschrieben hat, als was Kardinal Cantalamessa gepredigt hat. So bleibt die Geistesverwirrung. Papst Franziskus selbst müsste den Begriff klären. Am Gründonnerstag hat der Papst gezeigt, wessen Bruder er ist, nämlich Kardinal Becciu. Seine Brüder im Vatikan hat er im Stich gelassen.


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 phillip 3. April 2021 
 

Mit dem Satz, werte lesa, "Der Verzicht auf die Wahrheit, ...

... Wahrheit mit Unwahrheit vermischt, ist der Anfang vieler stetig anwachsender Übel. Gott ist nicht Licht und Finsternis zugleich. Christus und die Kirche, sein Leib können nicht Wahrheit sein mit ein bisschen beigemischter Unwahrheit. Es ist der größte Irrtum, dass man damit fernstehende Menschen gewinnen kann", beschreiben Sie mE das gegenwärtige Pontifikat aber so was von genau. Was die Vision Akitas anlangt, so ist sie bereits wirksam geworden bzw eingetreten: Der Teufel wirkt bereits in der Kirche!


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 phillip 3. April 2021 
 

Jesus Christus ist nicht unser Bruder, schreibt Diadochus, und ...

... irrt (in Übereinstimmung mit dem Papst und seiner Entourage) gewaltig, denn, sagte nicht Jesus - sinngemäß - selbst: "wer den Willen meines Vaters im Himmel tut, der ist mein Bruder, Schwester und Mutter"!


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 dalet 3. April 2021 

Wer Ohren hat

Jeder hört diese Predigt mit anderen Ohren.

Ist sie gehalten für den Papst?
Ist sie gehalten für die Kurie?
Ist sie gehalten für die Politiker?
Ist sie gehalten für Deutschland?
Ist sie gehalten für die EU?


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 lesa 3. April 2021 

nur das eindeutige Ja zur Wahrheit ist pastoral

@ecclesiam: Grundsätzlich Zustimmung. Aber es wurde vielleicht die ganze Tragweite dieses Sachverhaltes erst jetzt richtig wahrgenommen. Die Begriffserklärung erreicht in einer Enzyklika nicht alle. Aber selbstverständlich sollte jedes päpstliche Schreiben unmissverständlich klar sein. "Euer Ja sei ein Ja, Euer Nein ein Nein, alles andere stammt vom Bösen."
De Verzicht auf die Wahrheit, Wahrheit mit Unwahrheit vermischt, ist der Anfang vieler stetig anwachsender Übel. Gott ist nicht Licht und Finsternis zugleich. Christus und die Kirche, sein Leib können nicht Wahrheit sein mit ein bisschen beigemischter Unwahrheit. Es ist der größte Irrtum, dass man damit fernstehende Menschen gewinnen kann.
"Betet jeden Tag das Gebet des Rosenkranzes für die Bischöfe und Priester. Das Wirken des Teufels wird in die Kirche eindringen. Der Dämon ist sehr bemüht, Gott geweihte Seelen zu beeinflussen. Betet sehr viel den Rosenkranz. Ich allein kann euch noch helfen." (Akita 13.10.1973)


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 lesa 3. April 2021 

Damit das Salz wieder seinen Geschmack gewinnt

Dass das Wort "Brüderlichkeit" von gnostischen (feministischen) Strömungen in der Kirche missverstanden, als Benachteiligung allergisch abgewehrt bzw. eliminiert wird, die Feminisierung und Genderisierung der Kirche, ist in unseren Tagen einer der Hauptgründe, warum der Leib Christi zerrissen wird. Das Wort wird seiner Transzendenz beraubt und heruntergebrochen auf marx`sche platte Geschlechtergleichmacherei und des transzendenten Gehaltes beraubt, Verweltlichung anstatt Leben im Heiligen Geist. Die Offenbarung Gottes wird mit Füßen getrampelt. Die Schlange wird zur Göttin erhoben - angefangen mit sprachlichen Verdrehungsmissbräuchen bis in die DEUTSCHEN Messlektionare und feminisierende Gepflogenheiten hinein, die das Wesen der Kirche verdunkeln und entstellen und das Salz schal machen. Darum ist diese Begriffsklärung enorm wichtig und dankenswert.


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 Diadochus 3. April 2021 
 

Selbstbeweihräucherung

Die Karfreitagspredigt hätte der Papstprediger auch an jedem anderen Tag halten können. Am Karfreitag steht das Leiden des Herrn und die Erlösung des Menschen im Vordergrund und nicht die Selbstbeweihräucherung von Tutti frutti. Jesus Christus ist nicht unser Bruder, sondern der Mediator Dei, der Mittler zwischen Gott und den Menschen, wie Papst Pius XII. noch betonte.


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 phillip 3. April 2021 
 

Und wer hat am meisten zur Politisierung von Kirche und ...

... und Glauben seit 2013 beigetragen? Werter laudeturJC, ich nehme Ihnen das ab: Der aktuelle Inhaber des Stuhles Petri! Und die Predigtpassage, "Was ist die häufigste Ursache für Spaltungen unter Katholiken? Es ist nicht das Dogma, es sind nicht die Sakramente und die Ämter: alles Dinge, die wir durch die einzigartige Gnade Gottes unversehrt und einstimmig bewahren", halte ich nach zB den dubia, der correctio filialis, dem Schreiben namhafter Theologen, amoris laetitia, der Abu Dhabi-Erklärung, fratelli tutti, uam für eine glatte Lüge! Laudetur JC!


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 ecclesiam 3. April 2021 
 

@lesa, Brüderlichkeit

Die Klärung des Begriffes Brüderlichkeit darf nicht erst später in einer Predigt geklärt werden, sondern müsste bereits im Schreiben Fratelli Tutti passieren. Dass dies dort nicht in Klarheit geschehen ist, lässt tief blicken.

Es gelingt nicht, allen zu gefallen und gleichzeitig die Wahrheit zu sagen. Entweder Wahrheit oder Anbiederung an die Welt. Jesus war immer ganz klar, kein Geschwafel und Wischi-Waschi.

In welchem Geiste Fratelli Tutti geschrieben ist, soll jeder für sich entscheiden.


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 phillip 3. April 2021 
 

"Was ist die häufigste Ursache für Spaltungen unter Katholiken? ...

... Es ist nicht das Dogma, es sind nicht die Sakramente und die Ämter: alles Dinge, die wir durch die einzigartige Gnade Gottes unversehrt und einstimmig bewahren" predigt einer, dem jüngst eine Kardinalswürde der Katholischen Kirche übertragen wurde - nur, von welcher Zeit spricht er denn, wenn er sagt, "wir bewahren die einzigartige Gnade Gottes einstimmig unversehrt"? von der Gegenwart bestimmt nicht! Christus hat auch kein "allgemeines Brudertum" verkündet, sondern als Bruder (Schwester) jene bezeichnet, die im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft, den Willen seines Himmlischen Vaters tun!


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 Chris2 3. April 2021 
 

Der Herr führt seine Kirche.

Und die Häresien und das innere (oder bald wohl auch äußere) Schisma der Kirche im deutschsprachigen Raum scheinen Rom und die Weltkirche zunehmend aufzurütteln.
Vergelt's Gott dem Prediger des Papstes, P. Cantalamessa, für diese wichtige Predigt, die mein Vertrauen in den Franziskanerorden wiederherstellt. Denn in diesem Fall gilt sichtlich: Nomen est omen.
@wedlerg Touché


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 si enim fallor, sum 2. April 2021 
 

@ SalvatoreMio

Bin ich mit Ihnen.
Aber P. Raniero Cantalamessa hat völlig Recht, beim Kern seiner Botschaft betreffend die heutigen Probleme in der Kirche "Es ist nicht das Dogma, es sind nicht die Sakramente und die Ämter: alles Dinge, die wir durch die einzigartige Gnade Gottes unversehrt und einstimmig bewahren. Nein, es ist die politische Option, wenn sie die religiöse und kirchliche ablöst und eine Ideologie vertritt."


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 tarsus 2. April 2021 
 

Zustand der Kirche im deutschen Sprachraum

P. Cantalamessa hat mit dieser sehr klaren Predigt allen den Zustand der Kirche im deutschen Sprachraum aufgezeigt ohne sie beim Namen zu nennen. Leider werden die Befürworter des Zeitgeistes es nicht verstehen.
Darum sind wir noch mehr zum Gebet aufgerufen, damit unser Hl.Vater die Kraft hat, die Brüderlichkeit den deutschen Bischöfen zu vermitteln und so zeigt, daß Egoismus und Ungehorsam nicht das geeignete Mittel sind, den Willen Gottes zu hören und zu verstehen.


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 SalvatoreMio 2. April 2021 
 

Der Begriff der Brüderlichkeit ...

Ja, die Unterschiede müssen klar sein, und es ist wichtig, dass dieses Thema eingehend durchleuchtet wird, dennoch habe ich Beklemmungen: Das Kreuz steht am Karfreitag im Mittelpunkt, und es dürfte viel deutlicher, als zumindest ich es meist wahrnehme, unser Blick auf Christus ganz persönlich gerichtet werden -auf sein geschundenes Antlitz, voller Blut und Dornen; schließlich ist er der Herr und Erlöser der Welt und wird auch ganz persönlich heutzutage verspottet und verhöhnt.


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 nicodemus 2. April 2021 
 

Papstprediger Cantalamessa warnt vor Spaltungen in der Kirche!

Na klar, bei so einem Episkopat!
Mitlerweile wird die deutsche Kirche seit:
Lehmann
Zollitsch
Marx
und Bätzing - alles Primasse - in den Ruin verwaltet, nicht geführt, nicht geleitet!


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 lesa 2. April 2021 

Brüderlichkeit

Wie gut, dass der Begriff Brüderlichkeit einmal gründlich geklärt wird!
Eine bedeutungsvolle, sehr dankenswerte Predigt!


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 wedlerg 2. April 2021 
 

Ein WInk mit dem Zaunpfahl nach D

"Was ist die häufigste Ursache für Spaltungen unter Katholiken? Es ist nicht das Dogma, es sind nicht die Sakramente und die Ämter: alles Dinge, die wir durch die einzigartige Gnade Gottes unversehrt und einstimmig bewahren. Nein,es ist die politische Option, wenn sie die religiöse und kirchliche ablöst und eine Ideologie vertritt. Dies ist der eigentliche Faktor der Spaltung in bestimmten Teilen der Welt, auch wenn er verschwiegen oder verächtlich geleugnet wird. Dies ist eine Sünde, im wahrsten Sinne des Wortes. Es bedeutet, dass das „Reich dieser Welt" im eigenen Herzen wichtiger geworden ist als das Reich Gottes."


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 laudeturJC 2. April 2021 

Und wer hat am meisten zur Politisierung

von Kirche und Glauben seit 2013 beigetragen?


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