Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  2. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  5. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  6. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  7. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  8. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  9. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  10. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  11. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  12. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  13. Schönborn: Kirchenübergaben an andere Kirchen ist der richtige Weg
  14. Generalbundesanwalt: 94 Prozent der neuen Terror-Ermittlungen mit Bezug zu Islamismus
  15. Papst Leo XIV. legt neues Grundgesetz für den Vatikanstaat fest

Kurienkardinal: Familienseelsorge ist vielerorts noch veraltet

14. März 2021 in Familie, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Beginnendes "Amoris laetitia"-Familienjahr der Kirche soll "weiteren Schwung geben".


Rom (kath.net/ KAP)

Katholische Seelsorge wird nach Ansicht eines leitenden Kurienkardinals vielerorts den veränderten Herausforderungen und der Lebenslage von Paaren und Familien nicht mehr gerecht. Auch um diese Herausforderungen weltweit bewusster zu machen, rufe der Papst zu einem Jahr der Familie ab dem 19. März auf, sagte der Leiter der Vatikanbehörde für Ehe, Familien, Leben, Kardinal Kevin Farrell, der Zeitschrift "Famiglia Cristiana" (aktuelle Ausgabe).

Familien erlebten seit Jahrzehnten "eine Phase großer Herausforderungen und Schwierigkeiten", so Farrell. Seiner Ansicht nach schwächt zunehmender Individualismus familiäre Bindungen und macht es für junge Menschen schwierig, den wesentlichen Unterschied zwischen Ehe als rechtlicher wie sakramentale Institution und bloßem Zusammenleben zu verstehen. Die von Franziskus einberufenen Familiensynoden 2014 und 2015 sowie sein Schreiben "Amoris laetitia" hätten die Dringlichkeit dieser Herausforderungen deutlich gemacht.


Insbesondere in Europa und Nordamerika sei eine größere Rezeption von "Amoris laetitia" leider durch die Diskussion um das achte Kapitel, in dem es unter anderem um Scheidung geht, bisher verhindert worden. Auch aus diesem Grund habe der Papst nun ein "Amoris laetitia"-Familienjahr ausgerufen. Dieses könne der dringend erforderlichen "Erneuerung der Seelsorge weiteren Schwung geben".

Eine erneute Lektüre des umfangreichen Textes biete Hinweise zu Strategien und Vorschlägen zu viel mehr Themen. Dazu gehören laut Farrell die Bedeutung der Ehe, Kindererziehung, Krankheit, Armut, Behinderung, Gewalt in der Familie, Abhängigkeit, Einsamkeit. Als besonders dringliche Aufgabe von Familienpastoral nannte der Kardinal Vorbereitung und Begleitung junger Ehepaare sowie die Beteiligung von Familien und Paaren in der Seelsorge selbst.

Das von Franziskus ausgerufene Ehe- und Familien-Jahr beginnt am 19. März mit einem Online-Symposium, bei dem auch Franziskus sprechen will. Es endet im Juni 2022 beim Weltfamilientreffen in Rom. Das Aktionsjahr soll die Anliegen des nachsynodalen Papstschreibens zu Ehe und Familie fünf Jahre nach dem Erscheinen erneut ins Bewusstsein heben.

 

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Konrad Georg 15. März 2021 
 

Ein vernünftiges Weltbild fängt mit Genesis an

Nur wegen der Fortpflanzung gibt es zwei Geschlechter.
Nur wegen der Kinder ist das Drumherum so wichtig.
Drum prüfe, wer sich ewig bindet. (Funktioniert am besten bei Enthaltsamkeit.) Solange ist man wirklich frei.


3
 
 mphc 15. März 2021 

@Paddel

100% Zustimmung!
Wo gibt es sonst eine Familienpastoral?
Das fängt schon mit einer realistischen Ehevorbereitung an.
Auch verliebte Paare reden meist nicht darüber, wie sie sch z.B. die Kindererziehung vorstellen. Bei der Schönstatt-Ehevorbereitung praktiziert das Paar solche Gespräche. Erfolg der Ehevorbereitung kann auch heißen, dass ein Paar sich trennt, weil es merkt, sie passen nicht zueinander. Damit ersparen sie sich viele Enttäuschungen und vielleicht sogar eine Scheidung!


7
 
 Smaragdos 15. März 2021 
 

Amoris Laetitia Family Year ?

- mit freundlichen Grüssen von Kardinal Caffarra, Meisner, Brandmüller und Burke!


6
 
 Paddel 15. März 2021 

veraltet?

gabs die schon mal?

Meine, die Schönstattbewegung hat die letzten 70 Jahre die Familienpastoral nahezu allein gestemmt.

Ohne Schönstatt hätte die Familie in der katholischen Kirche in Deutschland nicht überlebt. Die MTA im Liebesbündnis zusammen mit der Schönstattbewegeung hat unzählige Familien durchgetragen und wenigstens den totalen Untergang verhindert.


4
 
 Fischlein 14. März 2021 
 

Leider habe ich nicht erfahren,

was Kard. Farell unter moderner, zeitgemäßer Familienseelsorge versteht. Wenn die im Grunde genommen uneingeschränkte Zulassung Wiederverheirateter zur Kommunion zeitgemäß sein soll, dann ist mir die Antike lieber.


5
 
 Smaragdos 14. März 2021 
 

Dubia beantworten!

Solange PF wiederverheiratet Geschiedene zur Kommunion zulässt, wie in Fussnote 351 von AL geschehen, was ein ungeheurer, willkürlicher Eingriff in die Lehre der Kirche ist und einen vollkommenen Bruch darstellt mit 2000 Jahren Lehrtradition, zuletzt mit Familiaris Consortio 84., wird es keine andere Diskussion um AL geben!

PF muss erst klipp und klar die Dubia beantworten!

Möge er in dem sogenannten "Amoris Laetitia"-Jahr in sich gehen und die Dubia beantworten. Sonst bleibt dieses Dokument nur eines: Confusionis scandalum - ein Skandal der Verwirrung.


10
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Familie

  1. CDL kritisiert Pläne zur Abschaffung der Mitversicherung von Ehepartnern
  2. „Menschliches Leben ist Geschenk und muss mit Respekt, Fürsorge und Dankbarkeit angenommen werden“
  3. Zehn Gespräche, bevor man „Ja“ sagt
  4. Katholischer 'Familienverband Wien' wirbt mit gleichgeschlechtlichen Paaren
  5. US-Bundesstaat Oregon verweigert Adoption für christliche Mutter
  6. Texas: Adoptionen im letzten Jahr um 30 Prozent gestiegen
  7. US-Unternehmen führt Babybonus für Mitarbeiter ein
  8. Kroatien: Regierung will Sonntagsöffnung deutlich einschränken
  9. Neigung vor Gott und Zuneigung zum Menschen
  10. Lebenslänglich für zwei Menschen






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  5. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  6. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  7. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  8. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  9. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  10. Der "rote Priester", der die Musikwelt revolutionierte
  11. Der Karmel in Christchurch/Neuseeland: Die Blüte im Verborgenen
  12. „Nur zur Klarstellung: Ich sehe mich eher als den Papst, der zufällig Amerikaner ist“
  13. Eine mächtige Fürsprecherin für Ehepaare: Die heilige Birgitta von Schweden
  14. Joan Leslie: Das Hollywood-Glaubenszeugnis einer echten Heldin
  15. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz