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Papst Franziskus: Lebensschutz und Umweltschutz hängen zusammen

25. November 2020 in Aktuelles, 14 Lesermeinungen
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Angesichts von weltweit jährlich 30 bis 40 Millionen Abtreibungen könne er nicht schweigen, schreibt Franziskus in seinem neuen Buch ‚Wage zu träumen!’ Er schlägt eine ‚integrale Ökologie’ vor, die Naturschutz und Lebensschutz verbindet.


Vatikan (kath.net/jg)

Papst Franziskus hat in seinem neuen Buch „Wage zu träumen!“ den engen Zusammenhang von Lebensschutz und Umweltschutz betont, berichtet die konservative Nachrichtenseite Breitbart.

 

„Wenn Du glaubst, dass Abtreibung, Euthanasie und die Todesstrafe akzeptabel sind, dann wird es für Dein Herz schwer sein, sich der Verschmutzung der Flüsse und der Zerstörung des Regenwaldes anzunehmen“, schreibt der Papst wörtlich.


 

Er kritisiert beide Seiten der Debatte. Es sei nicht konsistent, Abtreibungen zu rechtfertigen und sich gleichzeitig gegen die Ausbreitung der Wüsten einzusetzen. Ebenso falsch sei es, die Euthanasie abzulehnen, aber die Verschmutzung der Flüsse als notwendigen Preis für den ökonomischen Fortschritt zu bezeichnen.

 

Der Papst schlägt in seinem Buch eine „ökologische Bekehrung“ vor, welche die Menschheit nicht nur vor der Zerstörung der Natur sondern auch vor der Zerstörung ihrer selbst bewahren soll. Eine „integrale Ökologie“ wie er sie sich vorstellt, umfasse nicht nur den Schutz der Natur, sondern auch die Achtung der Mitmenschen als von Gott geschaffene Personen und alles, was daraus folge.

 

„Ich kann angesichts von mehr als 30 bis 40 Millionen ungeborenen Leben, die jedes Jahr durch Abtreibungen weggeworfen werden, nicht schweigen“, schreibt Franziskus wörtlich. Es sei „schmerzlich“, in wie vielen Regionen, die sich als entwickelt betrachten würden, sich diese Praxis eingebürgert habe, weil Kinder behindert seien oder ungeplant kommen würden. „Abtreibung ist eine schwerwiegende Ungerechtigkeit“ betont der Papst.

 


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