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Gouverneur Cuomo: Gott hat die Ausbreitung des Virus nicht gestoppt

22. April 2020 in Chronik, 41 Lesermeinungen
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Das Verhalten der Menschen, nicht Gott, hätten die Ausbreitung des Coronavirus im Bundesstaat New York gestoppt, sagt Gouverneur Andrew Cuomo.


Albany (kath.net/LifeNews/jg) „Unser Verhalten hat die Ausbreitung des Virus gestoppt. Gott hat die Ausbreitung des Virus nicht gestoppt“, sagte Andrew Cuomo, der Gouverneur des Bundesstaates New York wörtlich in einem Interview mit dem Nachrichtensender CNN am 14. April. Thema des Interviews mit Redakteurin Alisyn Camerota war der Rückgang der Neuinfektionen im Bundesstaat New York und mögliche Lockerungen der geltenden Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens. Der christliche Kommentator Gary Bauer zeigt sich über diese Aussage Cuomos verwundert. Der Gouverneur von New York bezeichne sich doch gerne als gläubiger Katholik, erinnert er in einem Kommentar für LifeNews. Sei er sich nicht bewusst, welche Rolle der Glaube bei vielen Ärzten, Krankenpflegern und Ersthelfern spiele, die täglich Risiken eingehen, um den Menschen zu helfen. Gleiches gelte für viele Menschen, die im Glauben Kraft und Trost finden, während sie allein in ihren Wohnungen leben. Für Gläubige Christen sei Gott allmächtig und die Quelle aller Weisheit, ohne den es auch keine lebensrettenden Medikamente gebe, schreibt er. Mit beinahe 250.000 offiziell registrierten Infektionen (Stand 20.4.) ist der Bundesstaat New York der am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Bundesstaat der USA. Mehr als 14.000 Menschen sind an der durch das Virus verursachten Krankheit gestorben.


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Lesermeinungen

 lakota 27. April 2020 
 

Der Unterschied zwischen Gott und einem Zauberer

Gott braucht keinen Zauberstab!
Wie sagte doch der römische Hauptmann zu Jesus:"...sprich nur ein Wort und mein Diener wird gesund..!" Und so geschah es.


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 Montfort 26. April 2020 

War Jesus ein Hochstapler? Soll der Glaube nur eine psychische (Hoch-)Leistung des Menschen sein?

@Just:
"Das bedeutet aber noch lange nicht, dass Gott selbst für die Eindämmung des Virus verantwortlich sei. Diese Anerkennung ist den Menschen zuzuschreiben..."

@oaromero:
"Gott hat höchstens so viel damit zu tun, dass er den Menschen die Einsicht schenkt... Gott hat jedenfalls nicht Stopp! zu SARS-CoV-2 gerufen."

@gloria:olivae:
"Ein seltsames Gottesbild, das da offensichtlich wird. Gott ist doch kein Zauberer, der seinen Zauberstab schwingt und den Corona-Virus weghext."

Jeder Christ weiß:
"Jesus sagte zu ihnen: Habt Glauben an Gott! Amen, ich sage euch: Wenn jemand zu diesem Berg sagt: Heb dich empor und stürz dich ins Meer! und wenn er in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass geschieht, was er sagt, dann wird es geschehen. Darum sage ich euch: Alles, worum ihr betet und bittet - glaubt nur, dass ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zuteil." (Mk 11,22-24)

War Jesus ein Hochstapler?

NEIN, Er wusste, dass der Glaube GABE Gottes und TUGEND des Menschen ist!


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 Montfort 26. April 2020 

War Jesus ein Hochstapler?

Just am 224.gloria:olivae am 22.4.2020:
"Ein seltsames Gottesbild, das da offensichtlich wird. Gott ist doch kein Zauberer, der seinen Zauberstab schwingt und den Corona-Virus weghext."


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 lesa 24. April 2020 

Den unergründlichen Reichtum Christi verkünden (Eph.. Kol)

[email protected]: Danke! und das ganze unermüdliche Engagement der kth.net-Redaktion ist uns auch Motivation, nicht wahr?
Danke für den wunderbaren Hymnus!
Gott hat Sie reich gemacht, und nicht ganz umsonst ist es gekommen …
Und hier noch einWort über das Dogma, sozusagen als kleines Osterpräsent für Sie folgendes Wort: "Wer sagt, Dogmen seien rationale Verbegrifflichungen dessen, was am Leben bleiben müsse, hat nichts verstanden. Das Dogma ist ein Ring, der die Tiefe, die Quelle, das Lebendige hütet." (R.Guardini.)


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 Zeitzeuge 24. April 2020 
 

Liebe lesa und stephanus2,

danke für Ihre Repliken!

Liebe Glaubensgeschwister wie z.B. Sie

sind für mich eine Motivation, mich hier

bei kath.net weiterzubetätigen!

Im Link als kleines Dankeschön ein

Hymnus aus der m.E. sehr schönen

Webseite hymnarium.de

Laudetur Jesus Christus!

hymnarium.de/hymni-breviarii/hymnen/commune-sanctorum/200-iam-christe-sol-iustitiae


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 lesa 24. April 2020 

Kostbare Sämannsarbeit

[email protected]: Erst jetzt lese ich hier Ihren letzten Kommentar1 Leider ist es sehr verbreitet, dass man sich nicht die Mühe macht, Grundlegendes zu studieren. Das ist viel mühsamer as fernsehen und klicken. Es ist eine Haltung. Und sie hat schon sehr schlechte Früchte getragen - siehe synodaler Weg und andere 2luftige Phänomene", die zum Abbau der irche beitragen. Aber Ihre kostbare Anstrenung, uns Quellentexte zugänglich zu machen, ist doch eine sehr wicchtige Sämannsarbeit. Den größten Teil Ihrer Links drucke ich aus. Und viele andere informieren sich auch dadurch, und es wächst, wie @Stephanus 2 sagt, etwas, das Se hier nicht unmittelbar sehen.
Haben Sie vielen Dank für Ihren kostbaren Einsatz, für all Ihre Mühe. "Die mit Tränen säen, werden mit Jubel ernten. (aus Ps 126)


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 phillip 24. April 2020 
 

".. nicht Gott, hätte die Ausbreitung des Coronavirus ...

...im Bundesstaat New York gestoppt", sagt Gouverneur Andrew Cuomo, und weiter: „Unser Verhalten hat die Ausbreitung des Virus gestoppt". Daraus folgt aber, dass doch ein Gott das Virus gestoppt hätte, aber eben der Gott des Andrew Cuomo!


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 stephanus2 23. April 2020 
 

Sehr [email protected],

sein Sie nicht traurig ! Sie sind als Poster und Kommentator hier einfach von unschätzbarem Wert, wenn ich das so schreiben darf.Doch Sie müssen auch wissen, dass einige der Links, die Sie hier einstellen, von so hochgradigem Niveau sind, dass man davor zurückscheut, sich dort einzulesen. So ging es mir vorhin mit Ihrem Link zum Vortrag von Prof.Dr.Joseph Schuhmacher (über Wunder). Allein die Gliederung hat mich schon überbewältigt. Deshalb sei'n Sie nicht böse, wenn die Lesefrüchte manchmal nicht so geerntet werden können, wie es wünschenswert wäre ! Ich bewundere Sie aber und staune immer wieder, wo Sie alles fündig werden und wieviel Sie zu den einzelnen Themen beitragen können. Deshalb, lassen Sie sichs nicht verdrießen ! Ein Körnlein, ein Senfkörnlein gar, kann schon so viel bewirken, auch wenn Sie das nicht unmittelbar mitbekommen !


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 Zeitzeuge 23. April 2020 
 

Liebe lesa,

nicht auf Sie bezogen,

aber, wenn ich hier sehe, daß verbindliche
Dogmen teilweise nicht beachtet werden,
meine ausführlichen Hinweise ignoriert
werden, könnte ich die Lust verlieren,
hier weiterzumachen.

Im Link die Webseite über die Brüder
Philbert, ausgewiesene Naturwissen-
schaftler, die später beide kath.
Priester wurden.

Empfehlenswert zum Thema auch:

Dr. Ludwig Neidhart:

Unendlichkeit im Schnittpunkt von
Mathematik und Theologie

Dr. Tonke Dennebaum:

Kein Raum mehr für Gott?

Es liessen sich natürlich noch viele
and. Naturwissenschaftler oder natur-
wissenschaftl. gebildete Katholiken
anführen, die in gläubiger Vernunft wissen, daß zwischen den Dogmen der
kath. Kirche und den echten Erkenntnis-
sen der Naturwissenschaft, ich rede
nicht von naturwissenschaftl. Hypothesen, keinen Widerspruch geben kann, denen ist auch klar, daß der
Sinn eines Dogmas unveränderlich ist
(DH 3041-43, de fide)!

Schon traurig wünsche ich Ihnen und
allen hier einen gesegneten, besinnlichen Tag!

www.philberth.de/de/


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 lesa 23. April 2020 

Alles ist Gnade (Hl. Therese v. Lisieux)

[email protected]: Ja, diesen Grundkonsens zu teilen, bzw. immer wieder zu ihm zurückzukehren ist schön!


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 Antonius Bacci 23. April 2020 
 

Verändertes Welt- und Gottesbild II

Wenn man davon ausgeht, dass das Ziel der Schöpfung die Hervorbringung eines Wesens ist, das zur Selbstreflexion und zum Gebrauch seiner analytischen Vernunft fähig ist, dann sind viele Dinge in der Schöpfung von Gott keimhaft angelegt. Dann ist der medizinische Fortschritt etc. im letzten ein Werk Gottes, der diese Möglichkeit in seiner Schöpfung vorgesehen hat. Mir wird immer mehr bewusst, wie viel größer und geheimnisvoller Gott ist, als es unser sehr begrenzter, an die Kategorien von Raum und Zeit gebundener Geist erkennen kann. Auch in der Offenbarung wird uns ja nicht ein Gesamtbild von Gott und Welt offenbart, was nicht nur die Menschen der damaligen Zeit auch gar nicht hätten fassen können. Die Frage, ob dieses oder jenes Ereignis direkt von Gott gewirkt ist oder nicht, können wir aufgrund des Abstandes von Gott und Mensch nicht beantworten. Aber wir haben die Fähigkeit, die Welt um uns zumindest umrisshaft zu verstehen, was sich im Kampf gegen Corona positiv auswirkt.


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 Antonius Bacci 23. April 2020 
 

Verändertes Welt- und Gottesbild

Es ist schon eine diffizile Frage, die hier diskutiert wird. Man muss bei allem aber auch beachten, dass wir heute im Vergleich zu früheren Jahrhunderten ein stark verändertes Weltbild haben. Wir wissen, dass die Erde ein kleines Staubkorn im Universum ist und wir wissen ebenso, dass der Mensch gemessen an den unendlichen Zeiträumen des Kosmos ein ganz kurzer Wimpernschlag ist. Das Leben hat sich in komplexen Prozessen entwickelt, bis ein zur Selbstreflexion fähiges Wesen aufgetaucht ist. Auf wie vielen Planeten sich dies auch noch abgespielt hat, wissen wir nicht. Durch diese veränderten Parameter des Weltbildes verändert sich auch das Gottesbild und wir spüren vielleicht viel stärker als früher die Transzendenz Gottes, der geheimnisvoller Urgrund allen Seins ist. Das bedeutet nicht, dass Gott nicht in die Schöpfung eingreifen kann, aber wir können es schlechthin nicht evident erkennen. Erkennbar sind für uns nur Zweitursachen, in diesem Fall das Wirken von Menschen gegen Corona.


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 wedlerg 23. April 2020 
 

Cuomo hat die Seuche doch auch nicht gestoppt

Empfindet er sich jetzt deshalb als schlechter Gouverneur?

Warum wird Gott immer alles in die Schuhe geschoben, wenn etwas gewaltig schief läuft.


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 Andrzej123 22. April 2020 
 

"islamisches Gottesbild" und klassische Mechanik

"islamische Gottesbild, gemäß dem z.B. Gegenstände nicht wegen d. Schwerkraft zu Boden fallen."

Ich weiß zwar nicht, worauf diese Ansicht bzgl DES "islamischen Gottesbildes" beruht, möchte aber darauf hinweisen, dass man nach dem heutigen physikalischen Weltbild Gegenstände nicht "wegen der Schwerkraft" zu Boden fallen sieht.
Richtig ist, dass Gegenstände fallen.
Es gilt klassisch die Bewegungsgleichung :
m1 x a = F = G x ( m1 x m2) /rsquared

D. rechten Term nennt man "Schwerkraft". D. soll dem menschlichen Vorstellungsvermögen helfen.
D. "Schwerkraft" als solche existiert nicht, es handelt sich bei diesem Begriff um eine Beschreibungsweise des (von Newton) gefundenen Bewegungsverhaltens.
In anderen Beschreibungsweisen treten statt d. "Schwerkraft" Lagrange- oder Hamilton Funktionen auf, die allerdings ebenso wenig wie die "Schwerkraft" "Ursache" des Fallens der Gegenstände sind.
Ich vermute mal, dass es sich mit den "islamischen Gottesbild" auch nicht ganz so einfach verhält.


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 St. Hildegard 22. April 2020 
 

Wenn Gott durch die Theologie heutzutage aus allen Lebensbereichen durch "wissenschaftliche Erkenntnisse" verdrängt wird, wenn auch die Frage nach einem Zusammenhang zwischen der Ordnung Gottes, dem Ungehorsam bzw. dem Wirken des Menschen und der Seuche nicht mehr gestellt werden darf - dann braucht man sich nicht zu wundern, dass heute zwischen Gott und der materiellen Welt eine scharfe Trennlinie gezogen wird. Es stellt sich dann aber wirklich die Frage, wozu man die Theologie und die Pastoral eigentlich braucht.
Vor allem aber scheint Gott nur noch eine große, mehr oder weniger passive "Klagemauer" zu sein: "Ich darf all meine Anklagen an Gott richten, in ihm sind sie aufgehoben" - so oder so ähnlich lauten heutzutage die Sprüche.


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 myschkin 22. April 2020 
 

@lesa

Das haben Sie schön gesagt: "Alles ist verdankt." Ich bin froh, dass wir Christen auf dieser Basis einen Grundkonsens haben.


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 lesa 22. April 2020 

Alles ist verdankt

[email protected]: Danke für Ihren Kommentar und für den herrlichen Literaturhinweis!
[email protected]: Danke für Ihr posting! Eigentlich ist es Gott gegenüber schon eine Zumutung, sich so aufzupflanzen, anstatt ihm für die Möglichkeiten und Gaben zu danken!


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 SalvatoreMio 22. April 2020 
 

Mensch oder Gott - wer ist der "große Macher"?

Mich befremdet die Aussage des Gouverneurs Cuomo nicht schlecht! Zunächst mal ist Gott der Schöpfer aller Dinge - auch des Menschen mit seinen Fähigkeiten. Und er hat uns die edle Aufgabe aufgetragen, "die Erde zu bebauen". Dazu gehört, dass wir Verstand, Arme und Beine einsetzen, um Seine Handlanger zu sein. - Ich erinnere an Jesus und den Blinden von Jericho (Markus 10, 46-52): Der Blinde schreit: "Sohn Davids, erbarme dich meiner!" Jesus spricht: "Ruft ihn her!" Und sie riefen den Blinden herbei... Gott und Mensch wirken zusammen. Alles, was wir Menschen "hinkriegen", geschieht, weil Sein Geist in uns wirkt! - Wenn wir uns bewegen und opfern, um für andere da zu sein, sollten wir dankbar sein für diese Kraft und Gott danken, nicht aber prahlerisch sagen: "UNSER Verhalten hat die Ausbreitung des Virus gestoppt."


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 lesa 22. April 2020 

Korrektur

nicht "neutestamentlich" sondern "neuzeitlich" nämlich auf naturwissenschaftliche Messbarkeit eingeengter Vernunftbegriff …
@gloriaOlivae: Da sprechen Sie Grundlegendes für unseren Glauben und unsere Erlösung an, danke!


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 gloria:olivae 22. April 2020 
 

@Windord

Das genau ist der Unterschied. Wunder, wie es von der Hl. Schrift verstanden wird, hat nichts mit Zauberei zu tun. Die Wunderfrage ist letztlich die Frage danach, ob Gott Gott ist. Und wenn Gottes Wirken nicht in die Welt der Materie hineinreicht, dann ist er nicht Gott. Demnach sind die größten Wunder die Geburt Jesu aus der Jungfrau Maria und seine wahrhaft leibliche Auferstehung, die Hoffnung ist auch auf unsere leibliche Auferstehung: Credo in carnis resurrectionem!


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 Triceratops 22. April 2020 
 

Dort, wo ich herkomme,

gibt es einen Spruch, der lautet:
"Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott."
Die Vorstellung, dass Gott einfach ein Virus herbei- und dann wieder weghext, ist doch ein bisschen absurd. Erinnert ein wenig an das islamische Gottesbild, gemäß dem z.B. Gegenstände nicht wegen der Schwerkraft zu Boden fallen, sondern deshalb, weil Gott in jedem einzelnen Fall beschließt, den gerade aktuellen Gegenstand zu Boden fallen zu lassen.


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 lesa 22. April 2020 

@myschkin: Zustimmung: Die Gabe, die Gott Menschen geschenkt hat, Mittel und Wege zu finden, um mit Seinem Segen und Seiner Hilfe aus der Patsche herauszugelangen, ist etwas Wunderbares.


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 lesa 22. April 2020 

Geist und Leben, nicht dürres Gedankenkonstur

[email protected]: Verstanden. Danke, dass Sie zu diesem traurigen Manko ausführlich Stellung nehmen mit Literaturangaben! Der neutestamentlich amputierte Gottesbegriff sperrt man ja Gott ja praktisch aus. Er bleibt nur irgendein Gedankenkonstrukt, das irgendwie auch noch einen Zweck erfüllen kann, aber nicht der Fülle des geoffenbarten Glaubens entspricht!


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 lesa 22. April 2020 

Glaube und Vernunft

@Stephaninus: Danke für Ihre knappe und sehr treffende Bemerkung zu "Glaube und Vernunft"!


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 lesa 22. April 2020 

Veni creator spiritus!

Lieber @Zeitzeuge: Danke für Ihre exakte Rückmeldung! Sie beinhaltet wesentliche Punkte, die zu unserem Glauben dazugehören, aber von Christen in unserem Zeitalter nicht mehr durchgängig für wahr gehalten werden aufgrund der Denkweise und weil Theologen Irrlehren verbreit(et)en.
@Myschkin: Die Gabe des Verstandes als Wunder? In gewissem Sinne stimmt ihre Aussage. Aber es muss eingeräumt werden, wie @Zeitzeuge schreibt:
"Kein gläubiger Katholik wird hingegen
bestreiten, daß GOTT Wunder wirken kann
wann und wie ER will im Rahmen SEINER
Vorsehung, ebenso gibt es göttliche Fü-
gungen!"
Der Verstand kann auch Schlimmes anrichten. Darum betet der Psalmist: "Sende dein Licht und deine Wahrheit, dass sie mich leiten", und darum betete König Salomo: "Verleihe deinem Knecht ein hörendes Herz, damit er zu unterscheiden weiß zwischen Gut und Böse, denn wer wäre sonst imstande dieses … Volk zu regieren? (vgl 1 Kön 3, 5-14)


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 Stephaninus 22. April 2020 
 

@oaromero

Sie konstruieren einen Gegensatz, den es nicht gibt. Glaube und Vernunft gehören zusammen. Jeder für sich isoliert hat die Tendenz, pathologische Früchte hervorzubringen.


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 Winrod 22. April 2020 
 

Gott ist kein Zauberer,

aber er kann Wunder wirken. Und er wirkt sie wann und wo er will. Vielleicht in New
York, vielleicht auch nicht. Das kann auch Gouverneur Cuomo nicht wissen.


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 myschkin 22. April 2020 
 

@gloria:olivae

Sie haben das sehr gut ins Bild gefasst. Das Wunder zeigt sich viel mehr darin, dass Gott uns Menschen soviel Verstand gegeben hat, dass sich die Menschheit insgesamt mit diesen die Wissenschaften beflügelnden Verstandesgaben auch wieder aus den Nöten befreien kann, die einige naturvergessene Exemplare unserer Spezies bspw. durch unappetitliche Ernährungsgewonheiten und naturwidrig-unhygienische Zustände im Lebensmittelsektor angerichtet haben.


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 hape 22. April 2020 

Leidenspädagogik Gottes

„Denn herabgeschaut hat der HERR aus heiliger Höhe, vom Himmel hat er auf die Erde geblickt, / um das Seufzen der Gefangenen zu hören, zu befreien, die dem Tod geweiht sind, / damit sie den Namen des HERRN auf dem Zion verkünden und sein Lob in Jerusalem, / wenn sich dort Völker versammeln, Königreiche, um den HERRN zu verehren.“ (Ps 102,20 ff) –

Wenn es wahr ist, dass Gott allmächtig ist, dass er der Schöpfer und die Liebe ist, dann ist es für ihn nur eine Fingerübung, sein Volk von Corona zu befreien. Das entspricht der Logik der Liebe. Der Name Jesus allein bedeutet schon „Gott rettet“. Jesus ist der Heiland. Alles Gute in der Welt geht auf ihn allein zurück. Also auch die Befreiung von Corona. –

„Ja, selig der Mensch, den Gott zurechtweist. Die Zucht des Allmächtigen verschmähe nicht! Denn er verwundet und er verbindet, er schlägt, doch seine Hände heilen auch.“ (Hiob 5,17-18)


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 lesa 22. April 2020 

Lebendig unter den Menschen wirkend und neu schaffend

@gloriaOlivae: Danke, genau das ist das Problem, das Gottesbild! Hier ist Gott nicht derjenige, der alles erschaffen hat und der heute noch Heil schafft, als der Lebendige unter uns wirkt, rettet, befreit und hilft oder gar Wunder wirkt.
Der Hl. Franziskus wusste es besser: Herr, mach mich zu einem Werkzeug deiner Liebe ...
das hilft, heilt, tröstet, Licht bringt" …
Mutter Teresa von Kalkutta und ihre Schwestern auch, die dieses Gebet des Hl. Franziskus täglich betete.
Und die Hl. Elisabeth von Dijon bittet in ihrem Gebet "O mein Gott, Dreifaltiger, den ich anbete": "Gib, dass ich ganz Hingabe bin an dein erschaffendes Wirken"...


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 Zeitzeuge 22. April 2020 
 

Danke, liebe lesa, für Ihren Beitrag,

der lebensfeindliche Pseudokatholik

Cuomo feierte seinerzeit die

neue Gesetzgebung in NY hinsichtlich Abtreibung

bis zur Geburt!

Vgl. kath.net 66706 und 66742!

Im Gegensatz dazu hat der SWAPO(!)-
Präsident v. Namibia, Geingob, zum
Gebet wegen der COVID19-Seuche aufge-
rufen, per 19.4. hat lt. namibia-favoro-
rites de. sich die Zahl der dortig. 16 positiv COVID19- getesteten Menschen
seit dem 5.4. nicht mehr erhöht.

Da werden natürl. die sich kath.
nennenden Pseudo-Theologen sagen "Zufall".

Natürl. kenne ich den Begriff der

Erst- und Zweitursache(n) bzgl.

GOTT und SEINER Schöpfung!

Ich weiss auch, daß moderne "Exegeten"
selbst die von unserem HERRN Jeus
Christus bewirkten Wunder leugnen oder
bezweifeln.

Kein gläubiger Katholik wird hingegen
bestreiten, daß GOTT Wunder wirken kann
wann und wie ER will im Rahmen SEINER
Vorsehung, ebenso gibt es göttliche Fü-
gungen!


Die jetzige CORONA-Seuche ist auch ein
Ernstfall des Glaubens an das Bittgebet.

GOTT will es, s. Math. 7,7!

www.az.com.na/nachrichten/geingob-ruft-zum-beten-auf2020-04-07


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 oaromero 22. April 2020 
 

Taiwan/China/Singapur

In Taiwan/China/Singapur wurde das Virus jedenfalls durch menschliche Maßnahmen eingedämmt, hat da der Heilige Geist besser gewirkt in diesen Ländern? Dafür wütet das Virus immer noch in den USA, auch wenn die Infektionen rückläufig sind. In Brasilien wurde zum Gebet aufgerufen, das Virus wütet weiterhin.
Nicht Gebete stoppen, sondern nur die Unterbrechung der Infektionskette. Man kann diese Erkenntnis Gott zuschreiben, aber Gott schwingt nicht den Zauberstab!


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 Maxim 22. April 2020 
 

lesa

Steht nicht in der Bibel, dass GOTT oft unseren Arm braucht, um gutes zu bewirken und sogar oft unseren Verstand also uns Gehirn, um durch uns das Gute auf natürlichem Weg zu erreichen. Natürlich müssen wir auch unser Herz einsetzen und innigst beten, z.B.
Herz Jesu gib,
dass ich Dich innig lieb.


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 lesa 22. April 2020 

Wer betet, gibt Gott das Steuerruder in die Hand (P.v. Br.)

@Landpfarrer: Sicher werden wir vieles erst in der Ewigkeit erkennen. Aber sicher ist, dass durch das Gebet der Hl. Geist und Gottes heilendes, helfendes Tun zum Wirken kommt - und vielleicht "Regie führt" in einer Art und Weise, die uns verborgen ist. Hauptsache, Er tut es.
"Wenn Gott das Haus nicht baut, mühen sich die Bauleute unsonst. Wenn die Stadt nicht behütet Jahwe, wacht vergeblich der Wächter" (Ps 127)


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 gloria:olivae 22. April 2020 
 

Ein seltsames Gottesbild, das da offensichtlich wird.

Gott ist doch kein Zauberer, der seinen Zauberstab schingt und den Corona-Virus weghext.


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 landpfarrer 22. April 2020 
 

@oaromero

Der Gouverneur hat schon recht.
Ob es diesen Satz gebraucht hätte, ist eine andere Frage.
Theologisch gesehen müssten wir mit "Erst-und Zweitursachen" argumentieren oder mit indirektem und direktem Wirken Gottes. Wenn die Ausbreitung des Virus z.B. gestoppt oder vermindert wurde kann man dies auf das Einhalten der Hygieneregeln oder anderer Vorschriften zurückführen. Dass sich Menschen dazu entschliessen diese Regeln einzuhalten kann der gläubige Mensch als Eingebung Gottes bezeichnen. Auch die Erkenntnis, welche Massnahmen jetzt von den Behörden zu erlassen sind kann man in gläubiger Betrachtungssweise als götlichen Impuls betrachten. Man wird aber umgekehrt kaum behaupten können, jede Massnahme die verfügt werde, sei Gottes Wille. Es ist aber immer auch die Willensfreiheit des Menschen zu beachten, und was genau jetzt "Eingebung des Heiligen Geistes" ist, kann man sicher nicht einfach erkennen.


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 Winrod 22. April 2020 
 

Gott kann sie ja nicht gestoppt haben,

weil man ja nicht mehr an Ihn glaubt, wie vielleicht der Herr Gouverneur.


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 lesa 22. April 2020 

Ohne mich könnt ihr nichts tun. (Joh 15)

Gewiss haben menschliche Bemühungen viel geholfen. Aber die Sichtweise des Gouverneur ist einigermaßen defizitär. Er vergisst, dass seit Wochen Millionen und Millionen Gebete zu Gott gelangen. Und die Begebenheit mit Mose und den Amalekitern ist signifikant. Wir dürfen die Gebetshände gewiss nicht sinken lassen"
"Deine Rechte war es, ja, dein mächtiger Arm und dein leuchtendes Angesicht, denn du hast sie geliebt. Durch dich vertrieben wir unsere Gegner, in deinem Namen traten wir nieder, die uns bekämpften. Nicht habe ich vertraut meinem Bogen, nicht konnte mich retten mein Schwert: Du bist es, der uns Sieg verliehen …" (aus Psalm 44)


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 oaromero 22. April 2020 
 

stimmt

Es stimmt völlig, was Cuomo sagt, die strikten Maßnahmen, der Verzicht auf Nähe hat die Infektionskette tw durchbrochen. Gott hat höchstens so viel damit zu tun, dass er den Menschen die Einsicht schenkt, dass die vorgegebenen Maßnahmen sinnvoll, wenn auch schmerzhaft sind.

Gott hat jedenfalls nicht Stopp! zu SARS-CoV-2 gerufen.


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 Just 22. April 2020 
 

Verwechslung

Der christliche Kommentator verwechselr den Glauben an Gott mit Gott selbst. Es sei unbestritten, dass viele Menschen, die im medizinischen Dienst arbeiten, Kraft und Motivation aus ihrem Glauben ziehen. Für diese Menschen spielt der Glaube somit eine wichtige Rolle in der Ausübung ihres Berufs.

Das bedeutet aber noch lange nicht, dass Gott selbst für die Eindämmung des Virus verantwortlich sei. Diese Anerkennung ist den Menschen zuzuschreiben, ob sie nun aufgrund ihres Glaubens handeln oder nicht.


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 Psalm121 22. April 2020 
 

Gottes Wirken

Die Aussage von Gouverneur Cuomo kann man sinngemäß so auch bei katholischen Theologen - jedenfalls an der Uni, die ich besucht habe, - hören ...


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  8. "Lag Kardinal Woelki doch nicht falsch? Den Kritikern in Köln geht es nicht um die Missbrauchsfälle"
  9. „Wir müssen mal schnell ein Bambi retten!“
  10. Offener Brief an Papst Franziskus führt zu Suspendierung von Opus-Dei-Priester
  11. Papst Franziskus: "Abtreibung ist ein Mord, wer eine Abtreibung durchführt, tötet!"
  12. Sieben von 68 katholischen Bischöfen/Weihbischöfen senden Grußwort zum Marsch für das Leben/Berlin
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  14. Die österreichischen Bischöfe möchten wieder FFP2-Masken bei Messen - Auch für Geimpfte!
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