Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  3. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  4. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  5. Voll in die Falle getappt
  6. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  7. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  8. Die große Täuschung
  9. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  10. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  11. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  12. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  13. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  14. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  15. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?

Verluste bei Pandemie-Anleihen: Märkte erwarten weltweite Ausbreitung

28. Februar 2020 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die von der Weltbank ausgegebenen Anleihen sind in den letzten Tagen auf die Hälfte des Ausgabekurses gefallen. Das deutet darauf hin, dass die Marktteilnehmer von einer weltweiten Ausbreitung des Coronavirus ausgehen.


Washington D.C. (kath.net/jg)
Der Kurs der von der Weltbank aufgelegten Pandemie-Anleihen sinkt. Das deutet darauf hin, dass die Marktteilnehmer von einer weltweiten Ausbreitung des Coronavirus ausgehen, berichten mehrere Nachrichtenagenturen.

Die Weltbank hat 2017 eine erste Pandemie-Anleihe aufgelegt. Diese war eine Reaktion auf die Ebola Krise in Afrika im selben Jahr. Mit dem damit aufgebrachten Geld sollen ärmere Länder schnell finanziell unterstützt werden, wenn eine Pandemie ausbricht. Das Kapital kam von privaten Investoren, denen eine relativ hohe Verzinsung zugesagt ist, so lange keine Pandemie ausbricht. Die International Bank for Reconstruction and Development, eine Tochter der Weltbank, hat zwei Tranchen mit 95 und 225 Millionen US-Dollar aufgelegt.


Am Ende der Laufzeit der Anleihe, das wäre im aktuellen Fall laut ArmstrongEconomics im Juli 2020, erhalten die Investoren ihr Geld zurück. Das Risiko der Käufer der besteht darin, dass sie ihr Geld teilweise oder ganz verlieren, falls eine Pandemie ausbricht. Dann fließt das von ihnen investierte Geld in die bedürftigen Länder und nicht an sie zurück.

2018 sank der Kurs der riskanteren 95 Millionen Tranche auf 70 Prozent des Ausgabewertes. Die Ursache war ein Ausbruch des Ebola-Viruses in der Demokratischen Republik Kongo. Der Ausbruch verlief nicht so dramatisch wie der im Jahr 2017. Die Schwellenwerte, die für die Investoren einen Verlust ihres Kapitals zur Folge gehabt hätten wurden nicht erreicht.

Die derzeit laufende Ausbreitung des Coronavirus macht ein Erreichen der Schwellenwerte wahrscheinlicher. Deshalb fallen die Kurse der Pandemie-Anleihen. Derzeit bewegen sie sich bei ungefähr 50 Prozent des Ausgabekurses. Die Anleihen werden allerdings nicht an öffentlichen Börsen gehandelt. Die Preisfindung sei daher nicht sehr transparent. Wenige Wertpapierhändler hätten sich auf den Handel mit Anleihen dieser Art spezialisiert. Diese würden nur ungern öffentlich Notierungen bekannt geben, berichtet die Onlineausgabe der WELT.

Das dürfte auch an den komplizierten Bedingungen der Anleihen liegen. Der Prospekt enthalte 400 Seiten mit zahlreichen, teilweise kompliziert formulierten Klauseln, die es auch für gut informierte Investoren schwer machen, festzustellen wann ein Pandemiefall eingetreten ist, berichtet die WELT.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Wirtschaft

  1. Woke und erfolgreich? Experten warnen Unternehmen vor falschen Erwartungen
  2. Neu an der Börse: Ein ‚katholischer’ MSCI-World-ETF
  3. US-Unternehmen führt Babybonus für Mitarbeiter ein
  4. Wegen LGBT-Produkten: Konservativer Investmentfonds verkauft Target-Aktien
  5. Großinvestor BlackRock warnt vor wirtschaftlicher Instabilität und Inflation
  6. Wir brauchen Spitzenleistungen statt Stakeholder-Kapitalismus.
  7. Ölmulti Exxon Mobil verbietet LGBT- und Black Lives Matter Flaggen vor seinen Niederlassungen
  8. Nick Vujicic will Pro-Life Bank gründen
  9. "Ein Armutszeugnis, Herr Bischof!"
  10. Norwegische Post: Werbung zeigt Jesus als Sohn des Briefträgers






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Voll in die Falle getappt
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  7. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  8. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  9. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  10. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  11. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  12. Die große Täuschung
  13. Niederösterreich: Pfarrer während Messfeier verstorben
  14. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  15. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz