Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  2. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  3. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  4. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  5. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  6. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  7. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  8. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  9. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  10. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  11. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  12. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  13. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  14. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  15. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut

Wir brauchen Spitzenleistungen statt Stakeholder-Kapitalismus.

1. August 2022 in Chronik, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bestsellerautor und Unternehmer Vivek Ramaswamy übt Kritik an der Macht von Fondgesellschaften wie Blackrock & Co., weil diese eine "soziale und politische Agenda" verfolgen, die sich gegen die Menschen richtet


Zürich (kath.net)

"Wir brauchen Spitzenleistungen statt Stakeholder-Kapitalismus.". Dies sagt Bestsellerautor und Unternehmer Vivek Ramaswamy, der lauteste Kämpfer gegen Wokeness in Corporate America, in einem Interview mit der "Neuen Zürcher Zeitung". Ramaswamy fordert, dass sich Unternehmen nicht in die Geo- und Umweltpolitik einmischen sollten. Seine Botschaft sei sehr einfach: "Unternehmen sollten sich ausschliesslich darauf konzentrieren, ihren Kunden exzellente Produkte und Dienstleistungen zu liefern. Jenseits davon sollten keine anderen Ziele verfolgt werden, weder soziale noch politische." Ramaswamy erinnert daran, dass derzeit die Unternehmenswelt aber anders funktioniere und dass grosse Vermögensverwalter wie Blackrock, State Street und Vanguard die Unternehmen vor allem in Amerika auf eine soziale und politische Agenda entlang der ESG-Nachhaltigkeitskriterien verpflichten wollen. Für den Bestsellerautor missbrauchen betreiben daher diese Fondgesellschaften Machtmissbrauch, weil diese das Geld von den Menschen verwenden, um soziale und politische Ziele voranzutreiben, mit denen die meisten dieser Bürger eigentlich nicht einverstanden seien. Der Druck der Fondsgesellschaften in diese Richtung sei ein Verstoss gegen die Treuepflicht.


Ein aktuelles Beispiel für den Missbrauch sei der Disneykonzern, das gerade einen nationalen, politischen Kreuzzug gegen ein Gesetz über sexuelle Aufklärung und Geschlechteridentität in Grundschulen in Florida führe. Dieser Fokus auf eine vom Unternehmensziel völlig losgelöste politische Agenda verprelle bei Disney zudem die Mehrheit der Kunden. Ein anderes Beispiel sei die Öl- und Gasindustrie. In den USA werde die Produktion reduziert, weil dies Grossaktionäre wie Blackrock fordern. Dadurch verlieren laut Ramaswamy Firmen und Haushalte den Zugang zu erschwinglicher Energie. "Ich habe keine Geduld mit selbsternannten Umweltschützern, die seit Jahren die Kohlendioxid-Emissionen anprangern, sich aber weigern, sich mit Kernenergie zu beschäftigen", kritisiert der Wirtschaftsexperte auch das dogmatische Nein von vielen Grünen zur Atomenergie.

Kritisch sieht der Auto auch, dass im Namen der Vielfalt und Inklusion die wahre Meinungsvielfalt in den Aufsichtsräten der Unternehmen völlig zerstört wurde. "Unter dem Banner der Inklusion haben wir eine exklusive Kultur geschaffen, in der bestimmte Standpunkte einfach nicht willkommen sind. Die Vielfalt der Argumente ist aber wichtig, um gute Entscheidungen zu treffen."


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Wirtschaft

  1. Woke und erfolgreich? Experten warnen Unternehmen vor falschen Erwartungen
  2. Neu an der Börse: Ein ‚katholischer’ MSCI-World-ETF
  3. US-Unternehmen führt Babybonus für Mitarbeiter ein
  4. Wegen LGBT-Produkten: Konservativer Investmentfonds verkauft Target-Aktien
  5. Großinvestor BlackRock warnt vor wirtschaftlicher Instabilität und Inflation
  6. Ölmulti Exxon Mobil verbietet LGBT- und Black Lives Matter Flaggen vor seinen Niederlassungen
  7. Nick Vujicic will Pro-Life Bank gründen
  8. "Ein Armutszeugnis, Herr Bischof!"
  9. Verluste bei Pandemie-Anleihen: Märkte erwarten weltweite Ausbreitung
  10. Norwegische Post: Werbung zeigt Jesus als Sohn des Briefträgers






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  3. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  4. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  5. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  6. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  7. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  8. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  9. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo
  10. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  11. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  12. Überraschende Wendung im Mordfall Ann Widdecombe: Jetzt doch offizieller Terrorverdacht!
  13. Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente: „Ich bete jeden Tag, aber nicht für den Sieg“
  14. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  15. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz