Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  5. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  6. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  7. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  11. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  12. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  13. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  14. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  15. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich

Französisches Innenministerium: 2019 1.052 antichristliche Taten

29. Jänner 2020 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Auch in Deutschland Vandalismus gegenüber Kirchen – „Ich glaube, am meisten trifft uns, dass wir unsere Kirchen nicht mehr aufmachen können“, erläutert dem „Domradio“ Büroleiterin Regina Kasper von Sankt Matthias/Berlin


Paris (kath.net/pl) Das Pariser Innenministerium veröffentlichte die Zahlen zu rassistischen und antireligiösen Vorfällen im vergangenen Jahr. Demnach wurden in Frankreich 1.052 antichristliche Taten aktenkundig, die Zahl blieb im Vergleich zu 2018 stabil. Antisemitische Vorfälle stiegen um 27 Prozent auf 687 an. Recht niedrig ist die Zahl antimuslimischer Vorfälle: 154 Fälle wurden den Behörden bekannt. Auch hier lässt sich allerdings ein drastischer Anstieg beobachten, denn dies sind 35 Prozent mehr als im Vorjahr. Darüber berichtete „Radio Vatikan/Vatican News“. Bei den antichristlichen und antimuslimischen Akten gehe es um Angriffe auf Eigentum, erläuterte das Innenministerium, bei den antisemitischen Vorfällen sei es sogar zu Angriffen auf Menschen gekommen.


Auch in Deutschland steigt der Vandalismus gegenüber Kirchen an. Der Kulturreferent der Deutschen Bischofskonferenz, Jakob Johannes Koch, schreibt in der „Herder Korrespondenz“, dass Kirchen aktuell stärker als noch vor zehn Jahren von kriminellen Übergriffen bedroht seien. Der DBK-Experte schreibt wörtlich: „Vandalismen an religiösen Stätten haben in Deutschland krass zugenommen – krass nicht nur im Ausmaß, sondern auch in der Qualität.“ Diebstahl und Vandalismus in Kirchen seien dabei seiner Einschätzung nach „nie nur Vermögensdelikte und Sachbeschädigung, sondern stellen auch psychische Gewalt dar“. Er nennt als Beispiele: Jesuskind-Diebstähle aus Weihnachtskrippen, eingeworfene Kirchenfenster an Silvester, Vandalismus an Grab- und Gipfelkreuzen. Belegt sei auch, dass Täter Fäkalien in Weihwasser hinterließen.

„Ich glaube, am meisten trifft uns, dass wir unsere Kirchen nicht mehr aufmachen können“, erläutert zum Thema Vandalismus gegen Kirchen Regina Kasper, die Büroleiterin der katholischen Kirchengemeinde Sankt Matthias in Berlin-Schöneberg, gegenüber dem Kölner „Domradio“. Man erlebe „alle Formen von Vandalismus“, „von aufgebrochenen Opferstöcken über Urin im Weihwasserbecken bis hin zum Stehlen von Kerzenleuchtern“, aber auch Teerbomben, „eine Teerbombe, das war sehr hässlich, sehr dreckig, sehr schwarz und sehr schwer wegzukriegen“.

Symbolbild: Vandalismus gegen ein Kreuz



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vandalismus

  1. Kirche in Tirol verwüstet – Polizei sucht Zeugen
  2. Erzbischof von Paris reagiert auf Vandalismusakte an Kirchen, fordert mehr Schutz für Kirchen
  3. Wie „kurios“ ist Sachbeschädigung in einer katholischen Kirche?
  4. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
  5. Frankreich: Auf dem Weihnachtsmarkt von Amiens wurde der Jesuskind-Figur der Kopf abgebrochen
  6. 436 Angriffe auf US-Kirchen – Regierung Biden wendet Gesetz zum Schutz von Gotteshäusern nicht an
  7. Starker Anstieg der Angriffe auf christliche Kirchen in den USA
  8. Gebetsgarten in Wien-Floridsdorf von Unbekannten verwüstet
  9. Wieder Vandalenakt in katholischer Kirche in den USA
  10. Kirche in Bordeaux mit satanistischen Botschaften beschmiert







Top-15

meist-gelesen

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  3. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  4. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  5. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  6. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  7. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  8. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  9. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  10. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben
  11. Britische Regierung will ein Verbot für katholische Premierminister aufheben
  12. Tantum ergo Sacramentum
  13. Stift Heiligenkreuz unter neuer Leitung
  14. '40 Tage für das Leben' in Wien
  15. Akademie Johannes Paul II. begrüßt Ablehnung des britischen Euthanasiegesetzes

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz