Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  9. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  10. Zeitliche und ewige Zukunft
  11. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  12. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  13. Zwischen Krippe und Weltpolitik. Die Gottesmutter als Ort des Friedens
  14. Neuer Papst erweist sich als Publikumsmagnet
  15. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden

„Die Kirche wächst durch Anziehung, nicht durch Proselytenmacherei“

7. Juni 2019 in Jugend, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst Franziskus zitiert in der Frage der Berufungspastoral seinen Vorgänger Papst Benedikt XVI.


Vatikan (kath.net) „Vor allem möchte ich eines klarstellen: dass die Arbeit für und mit Berufungen etwas ganz anderes sein muss als Proselytenmacherei. Es geht nicht darum, neue Mitglieder für den Club zu finden, nein! Die Kirche wächst, wie Benedikt XVI. so klar gesagt hat, durch Anziehung, nicht durch Proselytenmacherei. Es geht also nicht darum, die Augen schweifen zu lassen und zu überlegen: Wo kriegen wir die Leute her… wie diese Schwestern, die Anfang der neunziger Jahre in die Philippinen gingen. Sie hatten dort keine Niederlassungen, aber gingen dorthin und holten die jungen Mädchen hierher. Das hieß dann in den Zeitungen: Der Handel mit Novizinnen.“ Darauf wies Papst Franziskus bei einer Audienz für die Verantwortlichen für Berufungspastoral in Europa hin, wie „Vatican News“ berichtete. Er bat die Verantwortlichen, trotz der Krise beim Umgang mit jungen Menschen, die eine geistliche Berufung in sich spüren, anspruchsvoll und geduldig zu bleiben.


Die Grundlage einer Berufung sei das Gebet. „Jungen Menschen zu helfen, die Berufung ihres Lebens zu finden, besteht darin, ihnen zu helfen, dass sie ins Gespräch mit dem Herrn kommen. Dass sie lernen, zum Herrn zu sagen: Was willst du von mir? Das ist wichtig. Es geht nicht um intellektuelle Überzeugungsarbeit, nein. Die Wahl einer Berufung entsteht im Gespräch mit dem Herrn – ganz unabhängig davon, um welche Berufung es geht.“ Deshalb gelte für die Verantwortlichen für Berufungspastoral: „Wenn ihr nicht mit dem Herrn sprecht, dann werdet ihr anderen kaum vermitteln können, wie man das macht. Dialog mit dem Herrn.“

Für ihre Aufgabe bräuchten die Verantwortlichen, so der Papst, „Geduld und die Fähigkeit, zuzuhören, denn die jungen Leute wiederholen sich gerne.“ Außerdem müsse man „sich mit ihnen in Bewegung setzen. Junge Leute sind heute mobil, und man muss unterwegs mit ihnen arbeiten. Das macht natürlich müde – das gehört dazu! Man kann nicht für die Berufungen arbeiten, ohne dass einen das müde macht. Das ist das, was das Leben, die Realität, der Herr und alle von uns erwarten.“

Die Verantwortlichen sollten die Sprache der Jugendlichen kennen und auch selbst sprechen. Außerdem wies Franziskus darauf hin: „Wir müssen auch versuchen zu begreifen, was es für einen jungen Menschen bedeutet, immer ‚online‘ zu sein. Wohin die Fähigkeit verschwunden ist, sich zu sammeln…“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Hadrianus Antonius 8. Juni 2019 
 

Sehr interessant

P.Franziskus benutzt hier nach meiner Zählung zum 127. mal das Wort "Proselyten"(/macherei) in ausgesprochen negativem Sinne.
Leider ist es nicht ganz so deutlich was er mit "proselyten" eigentlich meint.
In der Handlungen der Aposteln kommt das Wort hervorgehoben vor, und wohl gerade in dem zweiten Teil der Pfinstgeschichte, wo alle Fremdsprachige und mehr oder weniger mit dem Judentum Verbundenen das Evangelium in ihrer Sprahe verkündigen hören.
Anderseits haben die letzte Wahlen in Serie in Italien kontinuierlich gezeigt, daß die Anziehungskraft der linken und Ölbaumbewegungen, von den italienischen Bischöfen gepusht, auf die italienische Bevölkerung immer weniger wird;
ob Salvini "Proselyten" macht, weiß ich nicht; die modernistische Gruppe im Vatikan hat Salvini dafür wohl einen "Judas" genannt- wobei Salvini sich meines bescheidenen Wissens nach sich bis jetzt noch nicht "Apostel" genannt hat ;-)


4
 
 zeitblick 7. Juni 2019 

Arbeit für Berufungen

Das hat der Papst treffend formuliert. Junge Leute sind heute mobil, und man muss unterwegs mit ihnen arbeiten. Das macht natürlich müde – das gehört dazu! Man kann nicht für die Berufungen arbeiten, ohne dass einen das müde macht. Das ist das, was das Leben, die Realität, der Herr und alle von uns erwarten.


2
 
  7. Juni 2019 
 

Die Anziehungskraft der Kirche hängt von der Heiligkeit ihrer Mitglieder ab

...und um die ist es zunehmend schlechter bestellt!!

Woran das wohl nur liegen mag?!


9
 
 studiosus 7. Juni 2019 

Naja

na dann können wir uns ja auf ein Minuswachstum einstellen, wenn es wirklich nur an der Anziehung der Kirche läge...


4
 
  7. Juni 2019 
 

So ist es! Benedikt XVI. war ein weiser Papst!!!


8
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Berufung

  1. Eine strahlende Braut Christi im isländischen Karmel - Sr. Bianca hat ihre Lebensberufung gefunden
  2. Die Berufung zur Keuschheit - Moraltheologische Überlegungen
  3. Von der Scheidung zum Priester – eine ungewöhnliche Berufung
  4. Die Berufung wurde abgewiesen
  5. Irland: Dieses Jahr werden mehr Bischöfe als Priester geweiht
  6. US-Politiker tritt ab und wird Jesuit
  7. Der ‚Herr der Ringe’ und das Finden der Berufung in dunkler Zeit
  8. „Als Geweihte Jungfrauen sind wir kein Ein-Personen-Kloster“
  9. Greshake: Pfarren sorgen sich zuwenig um geistliche Berufe
  10. Christus, der gute Hirte gibt sein Leben für uns






Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  4. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  5. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  6. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  7. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  8. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  9. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  12. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  13. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  14. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  15. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz