Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Segnen geht anders
  2. Kardinal Müller: „Die sogenannte Interkommunion zementiert die Kirchenspaltung“
  3. US-Berater Fauci meint: Geistliche sollen Gläubige von Covid-Impfung überzeugen
  4. Vatikan für Zurückhaltung in US-Debatte um Kommunionempfang
  5. Juden-Haß und Islam-Verharmlosung 
  6. 1521 – 2021: zur Klärung der Begriffe. Schisma und Häresie
  7. Franziskus von "konservativen Kräften" gefangen?
  8. "Bischof" darf nicht zum Schimpfwort werden!
  9. Die Glaubenskongregation ist Stellvertretungsorgan des Papstes
  10. Was steckt eigentlich hinter dem ›Gender-Sternchen‹?
  11. China: Kein Zugang mehr zu Bibel-Apps und christlichen WeChat-Accounts
  12. Gewalt gegen Israel
  13. USA unter Biden steigen aus Lebens- und Familienschutzerklärung aus
  14. Frankreichs Bildungsminister verbietet Gendern an Schulen
  15. Maria 1.0 ruft deutsche Bischöfe zur Einheit mit Rom auf

Graz: Freispruch für angeklagten Priester

7. Juni 2019 in Österreich, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Geistlicher war wegen Ausnutzung eines Autoritätsverhältnisses angeklagt gewesen


Graz (kath.net/KAP) Ein seit einem Jahr dienstfrei gestellter steirischer Priester, der wegen Ausnutzung eines Autoritätsverhältnisses angeklagt worden war, ist am Donnerstag vom Straflandesgericht Graz mangels Beweisen freigesprochen worden. Das teilte die Diözese Graz-Seckau am Donnerstag in einer Aussendung mit. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.


Neben dem nun beendeten strafrechtlichen Prozess vor einem staatlichen Gericht gibt es auch ein kirchenrechtliches Verfahren gegen den Priester. Nachdem es vom Vatikan für die Dauer des staatlichen Verfahrens ausgesetzt worden war, werde dieses nun wieder fortgesetzt, wie die Diözese meldete.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Nussknacker 8. Juni 2019 
 

@Maxim

1.)Da Sie die Inquisition angesprochen haben.
Vorrausschicken möchte ich, dass m.M.n. jede Hinrichtung eine Tragik an sich ist und dem Gebote Gottes, „Du sollst nicht töten“ widerspricht.
Dennoch möchte ich hier einen Interessanten Beitrag einstellen, der möglicherweise vielen Falschdarstellungen und Übertreibungen über die Inquisition widerspricht.

Aus einer Dokumentation des öffentlich rechtlichen Rundfunk Englands, der BBC entnommen.
https://www.youtube.com/watch?v=isMf6120XyA


Die Spanische Inquisition gilt heute selbst unter Katholiken als eines der schlimmsten Verbrechen der Kirchengeschichte.
Eine Dokumentation des britischen Fernsehsenders BBC stellte bereits vor einigen Jahren die historischen Tatsachen und Hintergründe dar und entlarvt die Übertreibungen und Lügen der bis heute verbreiteten „Schwarzen Legende".


3

0
 
 Nussknacker 8. Juni 2019 
 

2.)

- Die „Schwarze Legende" begann im 16. Jahrhundert als antispanische Propaganda.
Sie verdankt ihren Erfolg dem gleichzeitigen Aufkommen der Druckerpresse.
Die Inquisition war das wichtigste Thema der Legende.

- Die Inquisitoren waren nicht die fanatischen Priester, als die sie oft dargestellt werden.
Tatsächlich waren viele von ihnen keine Priester sondern Rechtsexperten, die an spanischen Rechtsschulen ausgebildet waren.

- Die Dokumentation widerlegt Geschichten über brutale Foltermethoden und miserable Zustände in den Gefängnissen.
Die Inquisition hatte die besten Gefängnisse in Spanien.

- Gefangene des säkularen Rechtssystem riefen Gotteslästerungen aus, um in die Gefängnisse der Inquisition überstellt zu werden und damit den Misshandlungen in den weltlichen Haftanstalten zu entgehen.


3

0
 
 Maxim 7. Juni 2019 
 

Inqusition

Wir reden immer vom finsteren Mittelalter, dabei hatte die ursprüngliche gewollte Untersuchung (lat), von Papst Gregor IV. eingeführt doch gerade das Ziel, Unrecht zu verhindern. Dass dann manches schlimm wurde, wird heute immer noch als der eigentliche Sinn der Inquisition dargestellt und als das schlimme Vergehen der Kirche dargestellt. Man setzt sich nicht ehrlich mit der kirchlichen Geschichte auseinander. In der "schlimmen" spanischen Inquisition wurden 14000 Frauen wegen fehlender Beweise von der Inquisition aus den Gefängnissen befreit.
Aber die "schlimme" kath. Kirche!! Übrigens ein ständiges Argument der ev. Kirche. Rechtfertigt angeblich die Abspaltung.
Die heutigen Inquiition müsste eine Inquisition sein. Unrecht muss genau untersucht (Inquisition) und bewiesen werden.
Aber wir haben ja Pressefreiheit.


8

0
 
 Andrzej123 7. Juni 2019 
 

"Wir glauben den Opfern"

war die Grundlage von Verurteilungen in Hexenprozessen.
Phantastische Beschuldigungen glaubhaft vorzutragen, tut der eine oder andere.
Wie kann es sein, dass dieses Paradigma der Hexenprozesse heute wieder nachgequatscht wird? Selbst von hohen Würdenträgern?
Wie kann es sein, dass für eine Verurteilung noch so unplausible Aussagen ausreichen können (Kd Pell) aber für eine Bestrafung von Falschbeschuldigern die Beweise fast nie reichen?
Gott sei Dank gibt es anscheinend noch ein paar unabhängige Richter!


9

0
 
 mphc 7. Juni 2019 

Ich kenne beide Seiten.

Wir haben diesem frommen, charismatischen Priester viel zu verdanken, besonders eine unserer Töchter. Wir haben Novene um Novene für ihn gebetet. Die Kleine Zeitung berichtet vom Freispruch, hängt aber wieder gleich eine weitere Verleumdung an.
Leid tun mir die Eltern und Geschwister der Anklägerin. Auch der Gründer einer großen kath.Erneuerungsbewegung, für den jetzt der Seligsprechungsprozess läuft, war mit Verleumdungen konfrontiert. Die Biographie kennzeichnet eine dieser Frauen so: Sie hat zu Phantasielügen geneigt. Ich glaube, dasselbe trifft auch auf die aktuelle Anklägerin zu.
Beten und hoffen wir weiter für diesen großartigen Priester und um Einsicht und Bekehrung der Anklägerin.


9

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Diözese Graz-Seckau

  1. Skandal um Grazer Priesterseminar: Einladung einer Gay-Aktivistin!
  2. Fall Ibounigg: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ORF-Moderator
  3. (K)eine Gay-Trauung in der Diözese Graz-Seckau?
  4. Roger Ibounigg bleibt Pfarrer vom Pöllauberg, ABER...
  5. Bischof von Graz-Seckau möchte Pfr. Roger Ibounigg rauswerfen!
  6. Graz-Seckau: Priester wegen Missbrauchsvorwürfen angeklagt
  7. Gurker Diözesanadministrator: Probleme im Bistum zügig angehen
  8. Anbiedern an die Gay-Community?
  9. Diözese Graz stellt zwei Priester vom Dienst frei
  10. Als Mann und Frau schuf er sie – oder doch nicht?








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-Gewinnspiel 2021: Gewinnen Sie eine ROMREISE!
  2. „Alle Reformen der Kirche werden kein Heil bringen!“
  3. Segnen geht anders
  4. Osterspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre Hilfe!
  5. Maria 1.0 ruft deutsche Bischöfe zur Einheit mit Rom auf
  6. "Kraft apostolischer Vollmacht errichte ich den laikalen Dienst des Katecheten"
  7. 1521 – 2021: zur Klärung der Begriffe. Schisma und Häresie
  8. Kardinal Müller: „Die sogenannte Interkommunion zementiert die Kirchenspaltung“
  9. Franziskus von "konservativen Kräften" gefangen?
  10. Juden-Haß und Islam-Verharmlosung 
  11. Was steckt eigentlich hinter dem ›Gender-Sternchen‹?
  12. "Biedern Sie sich nicht der Welt und ihren falschen Wegen an!"
  13. Sonst kann jeder tun, was ihm entspricht
  14. Erzbischof Gänswein weiht Priester in Altötting
  15. Die Glaubenskongregation ist Stellvertretungsorgan des Papstes

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz