Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  3. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  4. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  5. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  6. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  7. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  8. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  9. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  10. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  11. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  12. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  13. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  14. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  15. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“

Mit dem Dickkopf immer gegen die geschlossene Tür

4. Juni 2018 in Kommentar, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Der Glaube in unserer Gesellschaft schwindet und auf den Lehrstühlen und in den Funktionärsstuben dieses Landes herrscht die Gier nach dem Amt. Das ist Klerikalismus pur und nervt nur noch." - Der Montagskick von Peter Winnemöller


Rom (kath.net/pw)
Die Tür sei zu, betonte Papst Franziskus mit Blick auf die Frage nach dem Weiheamt für Frauen. Ordinatio sacerdotalis wurde von Anfang an von der Glaubenskongregation als de fide eingestuft. Der gegenwärtige Präfekt der Glaubenskongregation hat gerade erst in einem Artikel im Osservatore Romano noch einmal betont, warum das Schreiben Glaubensgut der Kirche ist.

Papst Johannes Paul II legte das Schreiben nach umfangreichen Konsultationen mit Bischöfen aus aller Welt vor. Im Einklang mit dem Weltepiskopat spricht der Papst ebenso unfehlbar, als wenn er allein und ex cathedra eine Glaubenswahrheit verkündete. Ganz bewusst und in voller Wahrnehmung seiner Verantwortung als Nachfolger Petri hatte der Heilige Papst diese Entscheidung eben nicht im Alleingang verkündet, wie er es gemäß dem Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit hätte tun können.

Das Instrument der unfehlbaren Rede ist zudem nicht etwa ein Werkzeug der Beliebigkeit. Vielmehr dient es der Abwehr von Irrtümern, die sich mit der Zeit einschleichen und Glaubenswahrheiten zu verdunkeln drohen. Und so erklärte der Hl. Papst Johannes Paul II. kraft seines „Amtes, die Brüder zu stärken (vgl. Lk 22,32), dass die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und dass sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben.“ (s. OS 4)


Es ist de facto so, dass es niemals Frauen im sakramentalen Amt der katholischen Priesterin geben wird. Das kann man akzeptieren. Man kann es auch lassen.

Für „lassen“ hat sich Dorothea Sattler, Theologieprofessorin aus Münster, entschlossen. Frau Sattler findet sogar, der Ton in der Diskussion um eine mögliche Priesterweihe von Frauen habe sich ihrer Einschätzung nach verschärft. Sattler sah keinen Anlass für das Schreiben von Erzbischof Luis Ladaria. Dass es im vergangenen Jahr in Osnabrück eine Konferenz gegeben hat, die gerade diese fruchtlose Diskussion um die Priesterweihe für Frauen führte und man sich dafür aussprach, zählte wohl nicht.

Es handelt sich bei der vorgelegten Lehre von Papst Johannes Paul II. nicht um eine wie auch immer geartete politische Entscheidung, die man durch Druck einer Mehrheit revidieren könnte. Die stete, fast infantil wirkende Wiederholung der Postulate nach Weiheamt für die Frauen durch Theologieprofessoren und Laienfunktionäre verändert daran gar nichts. Was in diesen Kreisen oft als ein Diskussionsverbot dargestellt wird, ist lediglich das von Papst Johannes Paul II. und allen seinen Nachfolgern festgestellte Ende der Diskussion.

Nach definitiver Feststellung einer verbindlichen Lehre wirkt der immer weiter gehende Diskussionswunsch wie kindliches Quengeln an der Supermarktkasse. Das Drama daran ist, dass es sich bei den Quengelnden oft genug um hochdotierte Wissenschaftler handelt.

Als gäbe es in der Theologie keine drängenderen Probleme als den steten vergeblichen Versuch, ein Dogma rückabzuwickeln. Zu Recht reagiert der Vatikan dann hier auch mal schärfer. Denn Theologieprofessoren, die permanent gegen Ordinatio sacerdotalis reden, sind Fehlbesetzungen.

Der Glaube in unserer Gesellschaft schwindet und auf den Lehrstühlen und in den Funktionärsstuben dieses Landes herrscht die Gier nach dem Amt. Das ist Klerikalismus pur und nervt nur noch.

Archivfoto Peter Winnemöller



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Paddel 5. Juni 2018 

Gegen die verschlossene Tür?

Da gibt es doch gar keine Tür, da war nie eine Tür und es wird nie eine Tür da sein.


2
 
 girsberg74 4. Juni 2018 
 

Zielführender Rat ?

Zielführender Rat ?

Zu der hier angeschnittenen Diskussion wird oft geraten, dass die betreffenden Theologen sich mit Problem befassen sollten, die nicht bereits endgültig vom Lehramt entschieden worden sind. Persönlich weniger scharf, doch philosophisch unzulänglich, wird oft zur Befassung mit wichtigeren / nötigeren Problemen geraten.

Zielführender Rat muss an Bischöfe gehen, nicht an uneinsichtige und / oder selbstsüchtige Theologen. Der Rat an Bischöfe muss lauten: „Entzug der Lehrerlaubnis für Katholische Theologie für solche Theologen, die dem Glauben nicht dienlich sind.“ Denn diese verbrauchen nicht nur die Mittel, die der Förderung des Glaubens dienen, sondern sie verursachen vielfach noch weitere Schäden. Sie sind Schädlinge an einem lebenden Organismus.


4
 
 Rolando 4. Juni 2018 
 

Es kann kein Frauenpriestertum geben.

Im Alten Testament waren die Opfertiere fehlerfrei, jung und männlich, Abrahams Sohn war auch männlich, Jesus war bekanntlich auch ein Mann, (er wusste schon warum er vor 2000 Jahren und nicht in unserer Zeit Mensch wurde, sonst hätten ihn die Genderisten/innen verdreht). Und wenn im Hl. Meßopfer sein Leiden, Tod und Auferstehung gegenwärtig gesetzt werden, kann das, da es in Persona Christi geschieht, nur ein Mann vollziehen. Wer als Katholik das Frauenpriestertum fordert hat von der kath. Kirche nichts begriffen, wer in Lehrfunktion steht sollt sein Amt niederlegen, oder durch Umkehr und einer aufrichtigen Beichte neu beginnen. Doch ich vermute, da ist auch die Beichte unbekannt. Traurig.


5
 
 Adamo 4. Juni 2018 
 

Etliche Theologen auf den Lehrstühlen

haben schon viel zu viel Falschwissen gelehrt und kein Bischof hat sie zur Rechenschaft gezogen. Sie haben sich an ihrer eigenen sog. Klugheit orientiert und nicht an Gott selbst. Durch ihre Fehlbesetzungen auf den Lehrstühlen haben sehr viel Schaden an unserer heiligen katholischen Kirche angerichtet.


11
 
  4. Juni 2018 
 

Es wäre erfreulich wenn die Theologen sich mehr Gedanken über Jesus und die

Verbreitung des Evangeliums machen würden und weniger um die eigene Karriere.


8
 
 lesa 4. Juni 2018 

Der Wille Gottes ist nicht verschlossene Tür sondern Geschenk

Der geoffenbarte, und durch die lebendige Überlieferung uns anvertraute Wille Gottes ist in Wirklichkeit keine "geschlossene Tür", sondern ein Gnadengeschenk, Weg zur Fülle, zum wahren Glück und Heil.
Wie froh kann man sein um das Lehramt der Kirche und dass Papst Franziskus und Erzbischof Ladaria diese Frage UNMISSVERSTÄNDLICH geklärt haben.


10
 
 Antonia54 4. Juni 2018 

Danke für die klaren Worte!


13
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Montagskick

  1. ZDF hasst Katholiken
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  4. Geht zu denen, die Christus nicht kennen
  5. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  6. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  7. Panik in Magdeburg
  8. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  9. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  10. Der Tod der Theologie in Deutschland






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  3. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  4. Aus der Liebe geboren, zur Einheit berufen - Ein Leib, ein Geist, eine Sendung
  5. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  6. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  7. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  8. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  9. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen
  10. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  11. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  12. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  13. Rückflug des Papstes von Teneriffa nach Rom um mehrere Stunden verzögert
  14. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  15. Nach Störung einer Messe in Osnabrücker Kirche: Drei Personen stellen sich der Polizei

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz