Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  6. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  7. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  10. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. Was auch immer Synodalität sein soll
  13. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  15. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'

Mit dem Dickkopf immer gegen die geschlossene Tür

4. Juni 2018 in Kommentar, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Der Glaube in unserer Gesellschaft schwindet und auf den Lehrstühlen und in den Funktionärsstuben dieses Landes herrscht die Gier nach dem Amt. Das ist Klerikalismus pur und nervt nur noch." - Der Montagskick von Peter Winnemöller


Rom (kath.net/pw)
Die Tür sei zu, betonte Papst Franziskus mit Blick auf die Frage nach dem Weiheamt für Frauen. Ordinatio sacerdotalis wurde von Anfang an von der Glaubenskongregation als de fide eingestuft. Der gegenwärtige Präfekt der Glaubenskongregation hat gerade erst in einem Artikel im Osservatore Romano noch einmal betont, warum das Schreiben Glaubensgut der Kirche ist.

Papst Johannes Paul II legte das Schreiben nach umfangreichen Konsultationen mit Bischöfen aus aller Welt vor. Im Einklang mit dem Weltepiskopat spricht der Papst ebenso unfehlbar, als wenn er allein und ex cathedra eine Glaubenswahrheit verkündete. Ganz bewusst und in voller Wahrnehmung seiner Verantwortung als Nachfolger Petri hatte der Heilige Papst diese Entscheidung eben nicht im Alleingang verkündet, wie er es gemäß dem Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit hätte tun können.

Das Instrument der unfehlbaren Rede ist zudem nicht etwa ein Werkzeug der Beliebigkeit. Vielmehr dient es der Abwehr von Irrtümern, die sich mit der Zeit einschleichen und Glaubenswahrheiten zu verdunkeln drohen. Und so erklärte der Hl. Papst Johannes Paul II. kraft seines „Amtes, die Brüder zu stärken (vgl. Lk 22,32), dass die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und dass sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben.“ (s. OS 4)


Es ist de facto so, dass es niemals Frauen im sakramentalen Amt der katholischen Priesterin geben wird. Das kann man akzeptieren. Man kann es auch lassen.

Für „lassen“ hat sich Dorothea Sattler, Theologieprofessorin aus Münster, entschlossen. Frau Sattler findet sogar, der Ton in der Diskussion um eine mögliche Priesterweihe von Frauen habe sich ihrer Einschätzung nach verschärft. Sattler sah keinen Anlass für das Schreiben von Erzbischof Luis Ladaria. Dass es im vergangenen Jahr in Osnabrück eine Konferenz gegeben hat, die gerade diese fruchtlose Diskussion um die Priesterweihe für Frauen führte und man sich dafür aussprach, zählte wohl nicht.

Es handelt sich bei der vorgelegten Lehre von Papst Johannes Paul II. nicht um eine wie auch immer geartete politische Entscheidung, die man durch Druck einer Mehrheit revidieren könnte. Die stete, fast infantil wirkende Wiederholung der Postulate nach Weiheamt für die Frauen durch Theologieprofessoren und Laienfunktionäre verändert daran gar nichts. Was in diesen Kreisen oft als ein Diskussionsverbot dargestellt wird, ist lediglich das von Papst Johannes Paul II. und allen seinen Nachfolgern festgestellte Ende der Diskussion.

Nach definitiver Feststellung einer verbindlichen Lehre wirkt der immer weiter gehende Diskussionswunsch wie kindliches Quengeln an der Supermarktkasse. Das Drama daran ist, dass es sich bei den Quengelnden oft genug um hochdotierte Wissenschaftler handelt.

Als gäbe es in der Theologie keine drängenderen Probleme als den steten vergeblichen Versuch, ein Dogma rückabzuwickeln. Zu Recht reagiert der Vatikan dann hier auch mal schärfer. Denn Theologieprofessoren, die permanent gegen Ordinatio sacerdotalis reden, sind Fehlbesetzungen.

Der Glaube in unserer Gesellschaft schwindet und auf den Lehrstühlen und in den Funktionärsstuben dieses Landes herrscht die Gier nach dem Amt. Das ist Klerikalismus pur und nervt nur noch.

Archivfoto Peter Winnemöller



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Montagskick

  1. Was auch immer Synodalität sein soll
  2. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. Die Krise des Bischofsamtes
  6. Der Bischof und der Denunziant
  7. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  8. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  9. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  10. Der deutsche Frauenweiheämterstuhlkreis







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  6. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  7. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  8. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  9. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  10. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  11. ‚Mundus reconciliatus Ecclesia‘ – Die Sendung der Kirche in der Welt
  12. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  13. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  14. Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten
  15. Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz