Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  4. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  5. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  6. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  7. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  8. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  9. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  10. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  11. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  12. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  13. Beschließen ohne zu entscheiden?
  14. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden
  15. Die Nazi-Projektion

Irische Priestergruppe behauptet: Referendum ist Gewissensentscheidung

15. Mai 2018 in Prolife, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Katholiken sollten nach ihrem Gewissen entscheiden, ob der umfassende Lebensschutz in der irischen Verfassung aufgehoben werden soll, behauptet die ACP, die zum internationalen Netzwerk von Helmut Schüllers Pfarrer-Initiative gehört.


Dublin (kath.net/LSN/jg)
Eine Gruppe irischer Priester hat in einer Stellungnahme am 4. Mai die katholischen Wähler der Insel aufgefordert, beim Referendum über den umfassenden Lebensschutz in der Verfassung „nach ihrem Gewissen“ abzustimmen.

„Wir wollen niemand sagen, wie er abstimmen soll“, heißt es wörtlich in der Stellungnahme der Association of Catholic Priests (ACP), die dem internationalen Netzwerk von Helmut Schüllers „Pfarrer-Initiative“ angehört.

Einleitend betonen die Verfasser, dass sie die Lehre der Kirche über die Heiligkeit des Lebens „vom Beginn bis zum Ende“ und das Recht aller Menschen auf Leben vollinhaltlich unterstützen.


Das Leben sei „komplex“, häufig würden Situationen auftreten, die „grau und nicht schwarz oder weiߓ seien und einen „sensiblen, nicht wertenden, pastoralen Zugang“ verlangen würden. Als unverheiratete Männer ohne Kinder seien sie auch nicht in der besten Position, um „in irgend einer Form dogmatisch“ zu diesem Thema Stellung zu nehmen, schreiben die Priester der ACP weiter.

Sie empfehlen daher den Katholiken, sich genau über die Abstimmung und die möglichen Konsequenzen einer „Ja“ oder „Nein“ Stimme zu informieren und dann nach ihrem Gewissen abzustimmen.

Die ACP verurteilt in ihrer Stellungnahme weiters Auftritte von Lebensschutzgruppen während oder nach der heiligen Messe. Unter den gläubigen Katholiken, die zur Messe gehen gebe es „eine große Vielfalt an Meinungen zu dieser Abstimmung“. Deshalb hält es die ACP für „unpassend und taktlos“, wenn Personen auftreten würden, die sich gegen die Aufhebung des 8. Verfassungszusatzes aussprechen. „Manche“ würden es sogar für „einen Missbrauch der Eucharistiefeier“ betrachten, heißt es in der Stellungnahme.

Die Wähler der Republik Irland stimmen am 25. Mai über die Aufhebung des 8. Verfassungszusatzes ab. Dieser garantiert das Recht auf Leben für ungeborene Kinder.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Irland

  1. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  2. Irische Ärzte, die Abtreibungen durchführen, erhalten dafür im Durchschnitt 21.000 Euro pro Jahr
  3. "Im Laufe der neun Monate hat Jesus Stück für Stück mein Herz verändert und geheilt!"
  4. Holy Family Mission – ein missionarisches Projekt zur Erneuerung der Kirche in Irland
  5. Irischer Priester verweigert Pro-Abtreibungspolitiker die Kommunion
  6. Der zukünftige irische Premierminister ist kein Freund der Katholiken
  7. Irland: Wähler lehnen Verfassungsänderung zu Familie und Rolle der Frau ab
  8. Umfrage in Irland: 90 % wollen, dass Frauen Information über Alternativen zur Abtreibung erhalten
  9. Irland: Justizausschuss des Parlaments lehnt Euthanasiegesetz ab
  10. Irischer Bischof kritisiert Verbot von Erstkommunionen und Firmungen







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  6. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  7. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  8. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  9. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  10. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  11. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  12. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  13. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  14. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden
  15. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz