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Irische Priestergruppe behauptet: Referendum ist Gewissensentscheidung

15. Mai 2018 in Prolife, 12 Lesermeinungen
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Katholiken sollten nach ihrem Gewissen entscheiden, ob der umfassende Lebensschutz in der irischen Verfassung aufgehoben werden soll, behauptet die ACP, die zum internationalen Netzwerk von Helmut Schüllers Pfarrer-Initiative gehört.


Dublin (kath.net/LSN/jg)
Eine Gruppe irischer Priester hat in einer Stellungnahme am 4. Mai die katholischen Wähler der Insel aufgefordert, beim Referendum über den umfassenden Lebensschutz in der Verfassung „nach ihrem Gewissen“ abzustimmen.

„Wir wollen niemand sagen, wie er abstimmen soll“, heißt es wörtlich in der Stellungnahme der Association of Catholic Priests (ACP), die dem internationalen Netzwerk von Helmut Schüllers „Pfarrer-Initiative“ angehört.

Einleitend betonen die Verfasser, dass sie die Lehre der Kirche über die Heiligkeit des Lebens „vom Beginn bis zum Ende“ und das Recht aller Menschen auf Leben vollinhaltlich unterstützen.

Das Leben sei „komplex“, häufig würden Situationen auftreten, die „grau und nicht schwarz oder weiߓ seien und einen „sensiblen, nicht wertenden, pastoralen Zugang“ verlangen würden. Als unverheiratete Männer ohne Kinder seien sie auch nicht in der besten Position, um „in irgend einer Form dogmatisch“ zu diesem Thema Stellung zu nehmen, schreiben die Priester der ACP weiter.

Sie empfehlen daher den Katholiken, sich genau über die Abstimmung und die möglichen Konsequenzen einer „Ja“ oder „Nein“ Stimme zu informieren und dann nach ihrem Gewissen abzustimmen.

Die ACP verurteilt in ihrer Stellungnahme weiters Auftritte von Lebensschutzgruppen während oder nach der heiligen Messe. Unter den gläubigen Katholiken, die zur Messe gehen gebe es „eine große Vielfalt an Meinungen zu dieser Abstimmung“. Deshalb hält es die ACP für „unpassend und taktlos“, wenn Personen auftreten würden, die sich gegen die Aufhebung des 8. Verfassungszusatzes aussprechen. „Manche“ würden es sogar für „einen Missbrauch der Eucharistiefeier“ betrachten, heißt es in der Stellungnahme.

Die Wähler der Republik Irland stimmen am 25. Mai über die Aufhebung des 8. Verfassungszusatzes ab. Dieser garantiert das Recht auf Leben für ungeborene Kinder.


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Lesermeinungen

 Aschermittwoch 16. Mai 2018 
 

Bereits gewissenlos

Mir scheint, diese Herren haben bereits kein Gewissen mehr, sonst würden sie als Seelsorger ihren Gläubigen nicht eine solche Empfehlung abgeben. Was sind das für Hirten????


1
 
 Senfkorn7 16. Mai 2018 
 

Jesus war auch mal ein Embryo

Jer 1,5 Noch ehe ich dich im Mutterleib formte, habe ich dich ausersehen, noch ehe du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt, zum Propheten für die Völker habe ich dich bestimmt....

Mensch ist man vom Zeitpunkt der Befruchtung an. Alles schon festgelegt, Geschlecht, Haarfarbe, Augenfarbe,...

Wenn jemandem aus niederen Beweggründen (z. B. finanzieller oder sozialer Nachteil) das Leben genommen wird ist das Mord.

Die meisten Babies im Mutterleib werden aus niederen Beweggründen getötet. Ergo ermordet.

Du sollst nicht töten.
Wo ist bei diesem Gebot denn ein Ermessenspielraum für das Gewissen?


1
 
 Zeitzeuge 16. Mai 2018 
 

Diese pflichtvergessenen Priester behaupten zwar, die

Lehre der Kirche zu unterstützen relativieren das jedoch im gl. Atemzug
mit der Aussage, keine "dogmatische Stellungnahme" abzugeben, das "riecht" wieder einmal nach der längst verurteilten
"Situationsethik".

Den Herren und ihren Unterstützern ist dringend die Enzyklika "Evangelium Vitae" des sel. Papstes Johannes-Paul II. v. 25.3.1995 zur Gewissenerforschung zu empfehlen, hier besonders Nr. 62, in der
per Definition bzgl.auch der Abtreibung entschieden ist, daß
"kein Umstand, kein Zweck, kein Gesetz wird jemals eine Handlung für die Welt wird statthaft machen können, die in sich unerlaubt ist, weil sie dem Gesetz Gottes widerspricht."

Jeder Priester, der diese Definition nicht vorbehaltlos anerkennt, muß abgemahnt und ggfls. supendiert werden!

Für die Abstimmung habe ich kaum Hoffnung auf den Sieg des Lebensschutzes, 45 Jahre EU und ein pflichtvergessener Klerus haben gereicht, um die Bevölkerung größtenteils von der kath. Glaubens- und
Sittenlehre abzubringen, quo vadis Eire?


3
 
 tommikko 15. Mai 2018 
 

Verweigerung der Würde des Rechtsschutzes gegenüber den ungeborenen Kindern

"Im Rahmen welcher Rechtsordnung schafft man unter Personen die ungerechteste aller Diskriminierungen, indem man den einen Rechtsschutz gewährt, während man den anderen diese Würde verweigert?" Hl. Papst Johannes Paul II. am 18. Dez. 1987

Wenn es zur Aufhebung des 8. Verfassungszusatzes in Irland kommt, wird man auch dort genau diese ungerechteste aller Diskriminierungen gegenüber den ungeborenen Kindern haben, von der der Hl. Papst Johannes Paul II. damals gesprochen hat.


4
 
 Martyria 15. Mai 2018 

Wissensdefizit ...

und Tippfehler: Es muss natürlich GS 16 heißen, nicht 6.


1
 
 Martyria 15. Mai 2018 

Wissensdefizit (2)

... Im Gewissen erkennt man in wunderbarer Weise jenes Gesetz, das in der Liebe zu Gott und dem Nächsten seine Erfüllung hat. Durch die Treue zum Gewissen sind die Christen mit den übrigen Menschen verbunden im Suchen nach der Wahrheit und zur wahrheitsgemäßen Lösung all der vielen moralischen Probleme, die im Leben der Einzelnen wie im gesellschaftlichen Zusammenleben entstehen. Je mehr also das rechte Gewissen sich durchsetzt, desto mehr lassen die Personen und Gruppen von der blinden Willkür ab und suchen sich nach den objektiven Normen der Sittlichkeit zu richten. Nicht selten jedoch geschieht es, daß das Gewissen aus unüberwindlicher Unkenntnis irrt, ohne daß es dadurch seine Würde verliert.

Das kann man aber nicht sagen, wenn der Mensch sich zuwenig darum müht, nach dem Wahren und Guten zu suchen, und das Gewissen durch Gewöhnung an die Sünde allmählich fast blind wird."


2
 
 Martyria 15. Mai 2018 

Wissensdefizit, ob absichtlich oder nicht:

Die pastorale Konstitution Gaudium et spes lässt in Kapitel 6 nichts an Deutlichkeit zu wünschen übrig – diesen Text hat man zu kennen, zumal wenn man sich ständig auf die "nachkonziliare Kirche" beruft. @Schüller, ACP & Co.: Der Glaube der Kirche ist kein Ponyhof!

Hier das Zitat: "Im Innern seines Gewissens entdeckt der Mensch ein Gesetz, das er sich nicht selbst gibt, sondern dem er gehorchen muß und dessen Stimme ihn immer zur Liebe und zum Tun des Guten und zur Unterlassung des Bösen anruft und, wo nötig, in den Ohren des Herzens tönt: Tu dies, meide jenes.

Denn der Mensch hat ein Gesetz, das von Gott seinem Herzen eingeschrieben ist, dem zu gehorchen eben seine Würde ist und gemäß dem er gerichtet werden wird. Das Gewissen ist die verborgenste Mitte und das Heiligtum im Menschen, wo er allein ist mit Gott, dessen Stimme in diesem seinem Innersten zu hören ist.

Im Gewissen erkennt man in wunderbarer Weise jenes Gesetz, das in der Liebe zu Gott und dem Nächsten seine E


1
 
 Ehrmann 15. Mai 2018 

Natürlich:nachdem Gewissen entscheiden - aber diese Gruppe manipuliert es!!

Oder versucht es. Und was Gott will, i.nteressiert wohl nicht


4
 
  15. Mai 2018 
 

Gewissen

Wenn ich mir die infantilen Klatschmenschen beim Katholikentag ansehe, kann ich kaum glauben, dass es nicht nur sich katholisch nennende Erwachsene, sondern Erwachsene gibt, die genaue Kenntnis über ihren katholischen Glauben haben, deren Lebensvollzüge katholisch sind, deren Gewissen als "Mitwissen mit Gott", also katholisch gebildet ist.
Die Lehre gibt es nicht mehr, nur noch Einzelfallentscheidungen von ungebildeten, egoistischen und narzißtischen "Gewissen". Satans Macht wird täglich größer und vom Papst über Kardinäle, Bischöfe und Priester werden die Fragenden noch mehr verwirrt und auf ihr eigenes ungebildetes Gewissen zurückgeworfen, das von antichristlichen Gesellschaften geprägt ist.
Welch eine Schuld gegenüber den Menschen.
Und nein, da ist gar nichts "gut gemeint", das ist satanisch gewollt. Wenn es nur Furcht vor der Medienschelte oder vor tätlichen Angriffen der Ideologen wäre, kann man schweigen.
Tötet, tötet - sagt das nicht auch der Mohammedanismus?


5
 
 Slomo 15. Mai 2018 
 

natürlich

muß jeder Wähler nach seinem Gewissen abstimmen was sonst?


2
 
 lenitas 15. Mai 2018 
 

Bitter

Vielleicht gut gemeint, aber unsagbar bitter für jedes ungeborene Kind, das doch auch nur leben möchte. Und von Gottes Auftrag an uns, gerade dort, wo Leben bedroht wird beizustehen, ist ohnehin keine Rede mehr.
Insgesamt also sehr bitter.


11
 
 doda 15. Mai 2018 

Abtreibung istcTötung eines Menschen

Hier verwendet eine gewisse Gruppierung von Priestern Begriffe wie 'Gewissen, vielfältig, nicht weiss nicht schwarz...', die wir jetzt häufiger in der Kirche hören.
VORSICHT SPRACHE!


10
 

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