SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
- Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
- Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
- "Vaccine Amen"
- 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
- Panik in Magdeburg
- Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
- Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
- Maria – Marta – Lazarus: Christus, der Freund des Lebens
- "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
- Zwischen Gebetswort und politischem Urteil. Der Friede und die Ordnung
- DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
- Leo XIV. möchte bei 'Alter Messe' 'konkrete und großzügige Lösungen'
- Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
- Dienst, Ordnung, Sendung: Die hierarchische Gestalt der Kirche
| 
Bischof Küng: Es ist nicht leicht, als Christ zu leben14. Februar 2018 in Spirituelles, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Wir müssen wachsam sein, um uns nicht durch die in unserer Wohlstandsgesellschaft weit verbreitete Lauheit anstecken zu lassen.
St. Pölten (kath.net/dsp) kath.net dokumentiert den Fastenhirtenbrief 2018 von des St. Pöltner Bischofs Klaus Küng in voller Länge: Liebe Brüder und Schwestern! Einmal mehr sind wir am Aschermittwoch in die Fastenzeit eingetreten und bitten Gott, er möge uns durch diese Zeit der Umkehr und der Buße die Gnade schenken, in der Erkenntnis Christi voranzuschreiten und die Kraft seiner Erlösungstat durch unser Leben aus dem Glauben sichtbar zu machen (vgl. Tagesgebet 1. Fastensonntag). Gott spricht uns alle an. Am 1. Fastensonntag vernehmen wir die Botschaft: Nachdem man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, ging Jesus wieder nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium (Mk 1,14). Wir müssen wachsam sein, um uns nicht durch die in unserer Wohlstandsgesellschaft weit verbreitete Lauheit anstecken zu lassen. Viele Menschen haben das religiöse Leben weitgehend oder ganz aufgegeben, nicht wenige begnügen sich mit einem nur fallweisen Mittun bei bestimmten Anlässen und Feiern. Ihnen ist das religiöse Leben anscheinend nicht besonders wichtig. Seien wir davon überzeugt: Jesus ist unter uns, auch heute und jetzt, und er spricht uns und alle an. Vielleicht werden Sie einwenden: Aber viele Mitmenschen hören nicht auf ihn, auch unsere eigenen Kinder haben sich abgewendet, obwohl wir alles getan haben, um ihnen unseren Glauben vorzuleben und mitzugeben. Es ist wahr, dass in unserer Gesellschaft die Einflüsse vielseitig und zum Teil massiv sind. Es ist nicht leicht, als Christ zu leben und nicht den weit verbreiteten Trends nachzugeben. Wahr ist aber auch, dass es gerade deshalb notwendig ist, konsequent zu sein. Seien wir zuversichtlich! Gott ist treu, auch wenn die Menschen untreu sind. Er hat versprochen: Ich habe meinen Bund mit euch geschlossen (1.Lesung). Wir haben die Taufe empfangen. Sie ist so lehrt der hl. Petrus eine Bitte an Gott um ein reines Gewissen auf Grund der Auferstehung Jesu Christi, der in den Himmel gegangen ist; dort ist er zur Rechten Gottes, und Engel, Gewalten und Mächte sind ihm unterworfen (2. Lesung). Was also sollen wir tun? Berichtigen wir unsere Haltung, wo wir nachgelassen haben: Z. B. wirklich regelmäßiger Gottesdienstbesuch am Sonntag und wenn möglich auch mehrere Male oder sogar täglich am Werktag, um die Sehnsucht nach Christus wieder zu spüren. Beten wir täglich, mehrmals und verbinden wir unsere täglichen Gebete immer in der Früh beim Aufstehen mit dem Blick nach vorne und abends mit einer kurzen Rückschau und Gewissenserforschung, um unsere Seele zu stärken. Auch das Gebet vor und nach den Mahlzeiten ist eine wichtige Pause im Alltag. Ein wertvolles Stelldichein mit der Gottesmutter ist Der Engel des Herrn, als Gebetsschatz empfehle ich immer auch das Gebet des hl. Rosenkranzes - wenigstens ein Gesätzchen müsste täglich möglich sein. Das persönliche Reden mit Gott, jeden Tag und wenigstens für zehn Minuten, empfinde ich als besonders hilfreich, um ihn mit unseren Fragen und Bitten aufzusuchen und um seinen Willen zu erkennen. Von großem Nutzen ist zudem die tägliche Lektüre der Heiligen Schrift und eines geistlichen Buches, das uns Anregungen vermittelt. Das geht dank elektronischer Medien und Hilfestellungen heute leichter denn je. Zu all dem gehört ein besonderes Bemühen im Kampf gegen die Fehler, die uns häufig passieren, und um Wachstum in jenen Bereichen, in denen wir uns verbessern können. Ohne unseren Willen wird es nicht gehen. Empfangen wir auch das Bußsakrament mit einem ehrlichen, persönlichen Bekenntnis, mit Reue über unsere Sünden, einem echten Hinhören auf den Rat des Priesters und einigen festen Vorsätzen! Jesus hat sein Leben hingegeben zur Versöhnung des Himmels und der Erde durch sein Blut (vgl. Kol 1,20). Lassen wir uns von ihm mit Gott versöhnen! Er ist auferstanden. Er lebt! Auch junge Menschen werden früher oder später den Weg finden, wenn sie Christen erleben, die glauben und trotz der eigenen Fehler um ein authentisches christliches Leben bemüht sind. Es ist notwendig, Jung und Alt anzusprechen. Es werden erneut Berufungen kommen und christliche Familien entstehen. Es gibt diesbezüglich Keime in der Diözese, die am Wachsen sind. Wir haben allen Grund zu guter Hoffnung. Das Gute zieht an und verbreitet sich. So wünsche ich allen eine gesegnete Fastenzeit und ein Osterfest voll Freude und Zuversicht! 
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuFastenzeit- „Laetare Jerusalem“ – Freude mitten in der Bußzeit
- Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien des Vatikans: „Hoffnung vermitteln“
- „Je besser die zentralen Ämter der Kirche geführt werden, desto größer der Nutzen für die Kirche“
- Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Bernhard der Realist“
- „Eine Begegnung mit einem Engel ist immer persönlich, nicht ersetzbar durch Download oder Chatbot“
- Varden: „Als Jesus erklärte, was es bedeutet, bei ihm zu bleiben und in das Reich Gottes einzugehen…
- Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
- „Es ist verlockend aber zweifelhaft zu glauben, wir müssten mit den Moden der Welt Schritt halten“
- „Sich einer christlichen Freiheitsvorstellung zu verschreiben, bedeutet, Leid in Kauf zu nehmen“
- Bischof Varden: „Gottes Hilfe ist kein Notdienst, den wir ab und zu rufen“
| 





Top-15meist-gelesen- kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
- Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
- Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
- Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
- Panik in Magdeburg
- 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
- Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
- Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg
- Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
- DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
- Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
- Eine wundertätige Medaille für Priscilla Presley
- Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
- "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
|