Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Feuer oder Erde? -Urne oder Sarg?
  2. Faktenverleugnung und Vertuschungen zu homosexuellen Missbrauchsklerikern
  3. Ein „Desaster“ – Die Kirche nach dem Tod Benedikts XVI.
  4. „Kirchenbeitragsstopp“ für Vorarlberg – ein Warnsignal für Bischof Elbs
  5. "Es gibt kein bequemes Christentum"
  6. Grüne wollen bestimmte Haustiere verbieten
  7. Papst Benedikt XVI. warnte vor ‚homosexuellen Clubs’ in Priesterseminaren
  8. Diözese Rottenburg-Stuttgart hebt (endlich) alle Corona-Maßnahmen auf
  9. Wie sich der österreichische 'Familienbischof' Glettler erneut an die Gay-Bewegung anbiedert
  10. Hauptursache für den Rücktritt Benedikts war seine Schlaflosigkeit gewesen
  11. "Das Recht auf Meinungsfreiheit lasse ich mir von niemandem nehmen.
  12. Malta: Prozess gegen ehemaligen Homosexuellen könnte ‚juristischen Dominoeffekt’ auslösen
  13. Diejenigen, die sich anmaßen, der Synode ein bestimmtes Thema aufzuzwingen....
  14. Das synodale Schisma
  15. Ein Löwe der Kirche!

Vatikanist Socci: Ehemalige Unterstützer wollen Franziskus’ Rücktritt

3. März 2017 in Weltkirche, 63 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die innere Situation der Kirche sei angesichts des Vorgehens des Papstes ‚explosiv’. Deshalb wollten einige einflussreiche Kardinäle Franziskus zum Rücktritt bewegen, berichtet der Vatikanexperte Antonio Socci.


Rom (kath.net/EWTN/jg)
Eine Gruppe Kardinäle, welche die Wahl von Papst Franziskus unterstützt hat, fürchtet jetzt, seine Reformen könnten zu einem Schisma führen. Die Kardinäle wollen ihn von einem Rücktritt überzeugen, berichtet der Vatikanexperte Antonio Socci in einem Artikel für die italienische Zeitung Libero.

Es sei bemerkenswert, dass dies nicht von den „konservativen“ Kardinälen ausginge, die Franziskus schon bald nach seiner Wahl offen abgelehnt hätten. Die Kür Bergoglios sei von „progressiven“ deutschen Kardinälen und einer Fraktion aus der römischen Kurie befürwortet worden, die mit der Regierung Benedikts XVI. unzufrieden gewesen seien, schreibt Socci.


Vier Jahre später sei die Situation der Katholischen Kirche „explosiv“, vielleicht sogar am Rande eines Schismas, das noch verhängnisvoller sein könnte als dasjenige Martin Luthers. Unter diesen Bedingungen wolle die eingangs angesprochene Gruppe von Kardinälen Franziskus durch den derzeitigen Staatssekretär Pietro Parolin ersetzen, berichtet der italienische Journalist.

Das Kirchenrecht untersage es, Druck auf den Papst auszuüben, damit dieser zurücktrete. Es sei daher nicht klar, auf welchem Weg die Kardinäle den Papst beeinflussen wollten, schreibt Socci und weist auf darauf hin, dass es eine Reihe indirekter Möglichkeiten der Einflussnahme gebe.

Ein anderer, anonym bleibender Vatikanexperte hält es für ausgeschlossen, dass Mitglieder der kirchlichen Hierarchie den Papst zum Rücktritt bewegen wollten. Zwar gebe es mittlerweile eine stattliche Zahl von Kardinälen, die es bereuen würden, beim Konklave Jorge Bergoglio ihre Stimme gegeben zu haben. Wer Papst Franziskus kenne, dem sei klar dass eine direkte Beeinflussung sinnlos sei. Er habe eine „sehr autoritäre Ader“ und werde nicht eher zurücktreten, bis er seine „revolutionären Reformen“ durchgeführt habe, schreibt die britische Tageszeitung The Times.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Ehrmann 7. März 2017 

Theodor69 :Distinguo!

Wie ich zu Papst Benedikt stehe, geht wohl schon aus meinem Logo hervor.
Bezüglich des Drucks, der auf ihn ausgeübt wurde u.den Versuchen "etwas gegen Rom zu unternehmen" habe ich diesbezügliche Aussagen im cisalpinen Raum (Ö) selbst gehört, z.T. schon vor der Affäre Williamson.Die Österreichische Speerspitze richtete sich gegen das damalige Rom immer wieder aus den Rohren der WvG,HS-Intreressenten,"Kämpfer" gegen Zölibat und für Frauenweihe, angeschlossen an die weltweite Befreinungstheologie. Dieser Block hat sich schon gegen diverse Bischöfe bewährt und war sicher nicht untätig gegen Papst Benedikt. Es ist jedoch absolut zu unterscheiden zwischen dem eindeutig ausgeübten Druck sowie der unbekannten letzten "Munition", die in Wien angekündigt wurde, und dem endgültigen persönlichen Motiv des Rücktrittes,der Ursache der von P.Benedikt angegebenen Schwäche, die wir nicht kennen.Was ist kirchenrechtlich relevant? Ein (allgemein bekannter) äußerer Druck oder die subjektive Wahrnehmung?


7
 
 Montfort 6. März 2017 

Lieber @Zeitzeuge, Rolando, carl eugen, Schlegl, Stefan Fleischer, Waldi, Ehrmann, hl_neri, IMEK, …

… sowie @bernhard_k, Hadrianus Antonius, kreuz und andere ehrlich am katholischen Glauben Interessierte! DANKE für Ihre Beiträge, Bemühungen und gute Diskussion!

Derzeit scheinen leider viele Diskussionen recht „FREIMAURISCH“ durchsetzt zu sein, v.a. durch:
@A.Reik @baumeister @Calimero @Dottore22 @aleandro, evtl. @Savanorola - vielleicht noch andere.

Diese treten NUN unter P. Franziskus, dessen „klare Aussagen“ sie – gegen die „Unverständigen“ – bestens FÜR IHRE EIGENE SACHE zu verwenden wissen, „päpstlicher als der Papst“ auf! Klare Fragen beantworten sie NICHT und leiten jegliche Infragestellung geschickt auf ihre EIGENEN Themen um (bedingungsloser „Gehorsam“ ggü. Franziskus, „zeitgemäßer“ Glaube, abschätzige Rede vom „Katholizismus“ – so reden gläubige Menschen nicht!). Da ist JEDER Dialogversuch „vergebliche Liebesmüh“ – und Zeit statt für fruchtlose Diskussionen wohl besser fürs Gebet eingesetzt.

Allen ehrlich um den kath. Glauben bemühten Postern eine gesegnete Quadragesima!


13
 
 Kurti 6. März 2017 
 

Was Papst Fransziskus angeht, da hat der

aregntinische Journalist Marcelo González von Panorama Católico Internacional bereits am Tag seiner Wahl sich kritisch über ihn geäussert:
Hier unten der Link, in dem diese seine Äusserung enthalten ist. Offensichtlich kannte er den Kardinal Bergoglio aus seiner Zeit in Argentinien und wusste, was dieser alles damals vertreten hat.
Das alles kam und kommt inzwischen bei ihm auch als Papst zum Ausdruck, es kann ja keiner auf die Dauer seinen Charakter und seine Vorlieben und seine Ansichten verleugnen:
https://www.lifesitenews.com/blogs/they-gave-pope-francis-four-years-to-make-the-church-over-again.-heres-how


6
 
 Theodor69 6. März 2017 
 

@Ehrmann

Warum glauben Sie nicht den Aussagen von Papst Benedikt. Er hat die Welt sicher nicht angelogen und hat auch nichts Wichtiges verschwiegen, wie er die Gründe für seinen Rücktritt nannte. Ich wundere mich schon, was da einem Papst Benedikt indirekt unterstellt wird.


4
 
 Theodor69 6. März 2017 
 

Vatikan"experte"

Was braucht es eigentlich um Vatikanexperte zu werden? Sich aufregende Geschichten aus den Fingern zu saugen und sich daran erfreuen, dass diese einige dann auch noch glauben?


1
 
 Josef Menke 6. März 2017 
 

Beten wir

Kürzlich habe ich in Bonn bei der Piusbruderschaft meine Beichte abgelegt. Es war mir ein großes Anliegen, auch meine Zweifel gegenüber einigen Entscheidungen des jetzigen Papstes, wie auch Entscheidungen in der großen Politik gegenüber der Asylproblematik anzugeben. Nach einer kurzen Erläuterung wurde mir vom Beichtvater für diese beiden Punkte folgende Empfelung mit auf den Weg gegeben: "Beten Sie für unseren Papst und auch für die Entscheider in der großen Politik."
Auch wenn es mir nicht immer leicht fällt, so werde ich mir diese Empfelung zu Herzen nehmen und mich danach richten.
Uns allen möchte ich diese Empfelung mit auf den Weg geben: Beten Sie immer wieder für unseren Papst und unsere Politiker. Alles andere überlassen wir dann unserem Herrn und Gott. Er wird die richtige Entscheidung treffen - Vertrauen wir darauf.

Welche Alternative haben wir denn?

Vermehren wir unseren Glauben und stärken wir unsere Hoffnung darin, das unser Gebet die größte Kraft ist.


10
 
 Kephas_de 4. März 2017 

Gewährsmann

Das Einzige, wofür Socci die Gewähr übernehmen kann, sind die schier unerschöpflichen Spekulatiusvorräte im Vatikan.


6
 
 Helena_WW 4. März 2017 
 

@Suedlicher Wendekreie, bitte belegen sie ihre Unterstellungen?

anhand der mehrheitlichen äußerungen hier in diesem Thread, sind ihre Unterstellungen "die mehrheitlich im kath.net Forum - direkt oder indirekt - unterstuetzte Aufforderung " klar widerlegt. Dann unterlassen sie, @Suedlicher Wendekreis auch bitte die falsche Unterstellung, das ist nämlich dann ihrerseits üble Nachrede, Verleumdung. Selbstverständlich ist es gutes Recht eines jeden seine freie Meinung zu sagen. Und als gefirmter, somit mündiger Christ ist jeder aufgerufen für den christlichen Glauben einzustehen, ist es dann auch Recht über Glaubensfragen zu fragen und zu sich äußern und es ist auch Pflicht, wenn man die Gefahr fürs Christentum, den Christlichen Glauben, die Glaubenslehre sieht, z.B. auch wenn man Gefahr durch Verwirrung oder Verwirrendes in Glaubenslehre sieht.
Wollen sie das mit Druckmachen durch Geldkeule unterbinden, unterdrücken @Suedlicher Wendekreis?
Natürlich ist jedem seine freie Meinung unbenommen, auch was er und in welcher Form für unterstützenswert hält.


18
 
  4. März 2017 
 

Bergoglio sollte schon 2005 zum Papst gewählt werden,

hatte die zweithäufigsten Stimmen nach Ratzinger. Also war doch seine liberale Haltung gewünscht und auch bekannt. Auch von Laien wurde doch ständig ein Papst aus Lateinamerika gefordert.


17
 
 Konrad Georg 4. März 2017 
 

Jede Regierung kommt von Gott, so Paulus

Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient. Und die Kirche den Papst???

Hat unser Papst einen Barmherzigkeitsfimmel, wie eine übersteigerte Parteinahme zu nennen ist. Jedenfalls hat der Sonntag der Barmherzigkeit bisher keine besondere Aufmerksamkeit erfahren. Die päpstliche Linie sieht also für mich so aus: Die zwei Synoden sollten diesem zuarbeiten, was aber offenbar nicht im gewünschten Maß gelang. So kam diese Intention in der Fußnote zum Vorschein und hat genau das bewirkt, was schon die Oberrheinischen Bischöfe vor Jahrzehnten wollten und was sicher weit herum sowieso praktiziert wird.

Die Frage muß gestellt werden: Ist hiesige Wellnes wichtiger als die ewige Seligkeit?
Um vom heroischen Tugendgrad zu schweigen.

Nach kirchlicher Lehre kann jeder jeder Sünde widerstehen. Und das ist wahr. Bei jeder Sünde schiebt man den Gedanken an die Wahrheit zur Seite.


24
 
 Suedlicher Wendekreis 4. März 2017 
 

Was wuerde Jesus sagen und tun?

Ein ehrenhafter Familienvater ueberlegt nach dem Groer-Fall wegen P. Franziskus wieder in den Schoss der Kirche zurueckzukehren.
Ich habe in den letzten dreissig Jahren alle Paepste gegen berechtigte und unberechtigte Angriffe aus kirchenfernen Kreisen verteidigt, aber seit P. Franziskus braucht man sich nicht mehr fuer den pompoesen Lebensstil der Paepste zu entschuldigen. Viele Kritiker registrieren mit Genugtuung, dass der Papst mit der Kurie auf Kriegsfuss steht. Vatikan und Kurie stehen fuer Pomp, Intrigen, Machtstreben, Geldwaescherei, Verlogenheit. Ich warte noch immer darauf, dass einer der rebellischen Kardinaele sich weigert den Ring des Franziskus zu kuessen.


4
 
 Antonius Bacci 4. März 2017 
 

Vereinnahmung Gottes?

Wir Menschen neigen dazu, Entwicklungen, die wir positiv bewerten, als direkten göttlichen Eingriff zu bewerten. Für die Anhänger Benedikts kann dessen Wahl nur geistgewirkt sein, für die Anhänger von Franziskus eben dessen Wahl. Wie sieht es dann mit Päpsten wie Alexander VI. aus? Ist diese Wahl auch so vom Hl. Geist "gewollt"? Ist etwa auch die Wahl von Donald Trump so von Gott gewollt? Eine ehrliche Antwort ist, dass wir es nicht wissen können. Wir haben keinerlei Möglichkeit, den Plan Gottes zu durchschauen. Wie Gott in diese Welt eingreift, können wir schlecherdings nicht sagen. Immerhin spricht der Theologe davon, dass Gott nur durch Zweitursachen in der Welt wirkt. Man sollte auch nie die menschliche Freiheit unterschätzen. Auch ein Papst besitzt diese und ist doch nicht einfach eine Marionette Gottes. Die Dinge sind sehr viel komplexer und schwieriger, als dass hier genaues gesagt werden könnte. Gott ist der "Ganz Andere", für uns im letzten verborgen und geheimnisvoll...


9
 
 Antonius Bacci 4. März 2017 
 

Bei aller Bedeutung des Papsttums...

... sollte man sich vor einer gewissen Übertreibung hüten. Dass Christustreue nur mit Papsttreue möglich ist, wäre ein Schlag etwa ins Gesicht orientalischer Christen, die nicht mit Rom uniert sind und ihre Treue zu Christus bis zum Martyrium bekennen. Ebenso kann natürlich ein Papst prinzipiell häretische Lehren vertreten. Die menschliche Freiheit spielt auch hier eine wichtige Rolle. Und ebenso hat die Wahl eines Papstes nicht den Charakter einer direkten Offenbarung des Hl. Geistes. Auch hier spielt die menschliche Seite eine sehr wichtige Rolle, übrigens zu allen Zeiten, also keineswegs nur bei Franziskus. Von daher denke ich, dass man die Synergie zwischen göttlichem und menschlichem Tun sehr viel vorsichtiger behandeln sollte. Das Handeln Gottes in der Welt ist für uns alle in einem strengen Sinne nicht evident, d. h. wir können nicht mit Sicherheit sagen, hier hat Gott gehandelt oder nicht. Diese Vorsicht im Urteil bewahrt vor allzu großen Enttäuschungen...


18
 
 Suedlicher Wendekreis 4. März 2017 
 

Mir reicht es

Meine Reaktion auf die mehrheitlich im kath.net Forum - direkt oder indirekt - unterstuetzte Aufforderung zum Ruecktritt von Papst Franziskus ist die Einstellung meiner unregelmaessigen Zahlungen in das Konto. Moegen sich jene Glaubenshueter um das finanzielle Ueberleben Sorgen machen, die das Forum fuer ihre Aufrufe zur Rettung der katholischen Kirche im deutschsprachigen Raum gebrauchen.


5
 
 jadwiga 4. März 2017 

@KREUZ,
Sie schreiben:"ich habe gelesen, daß der Hl. Geist weht wo er will und wann er will. wissen Sie es besser?"

Ich bin kein BESSERWISSER, aber ich nehme eindeutig einen Windhauch aus Osten wahr. Er trifft jedoch im Westen auf die Mauer des Schweigens.
@jadwipkarpaten


3
 
 Ehrmann 4. März 2017 

Eine (höhergradige) Stimme aus Wien vor dem Rücktritt P.Benedikts

"Es muß etwas geschehen, das in Rom gehört wird, damit sich etwas ändert - sonst werden wir zu alt und die Jungen ziehen nicht mehr mit" - nach dem Rücktritt (in Wien gerühmt)waren solche Stimmen nicht mehr nötig. Die Anhänger der Befreiungstheologie stehen hier übrigens in den höheren Schichten hoch im Kurs.


18
 
 girsberg74 3. März 2017 
 

@Montfort

Lieber Montfort bleiben Sie betreffend @A.Reik ruhig.

Natürlich hat A.Reik Recht, dass hier „alle katholisch“ sind – auf irgendeine Art halt. Ich folgere aber aus den Beiträgen von A.Reik, dass katholisch zu sein nicht ausreicht.


9
 
 myschkin 3. März 2017 
 

Erst, wenn Ross und Reiter

genannt würden, würde ich diesem Gerücht Glauben schenken. Kardinäle, die den Papst zum Rücktritt überreden haben sollen? Dieser Affront wäre eine unkatholische Ungeheuerlichkeit, die mit dem Kardinalsamt unvereinbar wäre, und eine Anmaßung ohnegleichen. Kurzum: Nicht jedes Gerücht hat Hand und Fuß.


4
 
 kreuz 3. März 2017 

Sie schreiben, @Savanorola:

" Es gibt anscheinend Papst-Kritiker die alle Register ziehen, um in zu desavouiren. Ob jetzt bald die 4. Stufe des Bashings beginnt. In der Regel werden dann sexuelle oder finanzielle Verfehlungen Gegenstand des Interesses."

gut beobachtet. so war es damals bei Bischof Mixa. kann mich nicht an Ihren Namen erinnern in den kath.net-Kommentaren damals. wahrscheinlich waren Sie genauso jung wie A. Reik damals`?

jedenfalls bin ich gespannt, ob ich Euch 3 (meine letzt. Kommentare) auch in 5 oder 7 Jahren noch hier lese. oder ob Ihr dann schon zu alt seid?

www.kathtube.com/player.php?id=14952


21
 
 kreuz 3. März 2017 

noch einer, lieber @Adamo

"Glaubt Ihr Franziskus-Kritiker denn nicht daran, dass bei der Papstwahl der Heilige Geist mitgewirkt hat?"
ich habe gelesen, daß der Hl. Geist weht wo er will und wann er will. wissen Sie es besser?


21
 
 kreuz 3. März 2017 

hallo @ A.Reik, @carl-eugen fragt:

"Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Sie Ihre Papsttreue erst unter Franziskus entdeckt haben.", und Sie antworten: "Spekuliere ich über Ihr "vorher". Also lassen Sie es bitte bei mir, da es sichtlich nur dem Zweck der Desavouierung dient. Vielleicht war ich einfach auch nur zu jung?"

Sie sind wahrsch. immer noch jung, denn vor 4 Jahren hätten Sie ja BXVI noch treu sein können!
wenn Sie denn nun so jung sind, sollten Sie anderen, langjährigen KOmmentatoren nicht das katholisch-Sein absprechen, meinen Sie nicht?
es gibt noch 4,5 andere "neue" Namen außer Ihnen, die ganz streng Franziskus verteidigen. keinen von diesen Namen hab ich 2009/10 gelesen, als BXVI "fertiggemacht" wurde. wie geht das zusammen, so jung und so streng? wollen Sie Älteren klarmachen wo es lang geht bzw glauben Sie, daß Sie auch nur EINEN davon überzeugen können?
soweit für heute meine "dubia" an Sie :-)


31
 
 Thomas05 3. März 2017 
 

@Adamo: Wenn Sie die Frage so konkret in den Raum stellen,

will ich Ihnen auch ganz klar antworten:
Nein, ich bin nicht davon überzeugt, dass das letzte Konklave vom Hl. Geist geleitet worden ist. Denn das war nicht im Sinne einiger Netzwerker, die ihre eigenen Pläne hatten.


9
 
 Selene 3. März 2017 
 

Vorkonklave

Nach allem, was ich gelesen habe, ging es im Vorkonklave darum, dass die Kardinäle ihre Erwartungen an den zu wählenden Papst dargelegt haben.

Ein Hauptanliegen soll die Kurienreform gewesen sein und Kardinal Bergoglio soll eine Rede gehalten haben, die die Kardinäle davon überzeugt hat, dass er der richtige Mann für die Kurienreform ist.

Diese dümpelt aber seit vier Jahren ohne nennenswerte Ergebnisse vor sich hin, während der Papst ganz andere Reformthemen vorantreibt.

Und angeblich soll "man" im Vorkonklave die Erwartung geäußert haben, dass eine - große - Kurienreform in 4 bis 5 Jahren abgeschlossen sein wird.

Darauf deutet aber bis jetzt nichts hin und so ist vorstellbar, dass die seinerzeitigen Wähler von Papst Franziskus unzufrieden werden.


7
 
 Diadochus 3. März 2017 
 

Intrigen

Die Mutmaßungen des Vatikankenners Socci sind eine kleine Bombe. Da braut sich was zusammen. Ich bin Intrigenspiele so was von satt. Was ich vermisse ist die Einheit und die Einmütigkeit im Glauben - seht, wie die einander streiten. Einen Rücktritt von Papst Franziskus möchte ich trotz aller Kritik nicht. Die Kirche hat schon viel überstanden. Er hat von Christus die Schlüssel bekommen. Das gilt es nicht anzuzweifeln. Die Vorsehung lenkt oft auf ungewöhnliche unerkannte Weise. Darauf können wir vertrauen. Nochmal: Kein Rücktritt und auch kein Schisma. Das wäre das Allerletzte. Das wäre Schaden hoch zehn.


4
 
 H.v.KK 3. März 2017 
 

H.v.KK

Na ja,eine typische "Socci-Meldung" eben, von der Qualität vatikanischer Kaffeesud!


3
 
 Selene 3. März 2017 
 

@A.Reik

Nicht jedes Wort aus päpstlichen Mund ist unfehlbar.

UNFEHLBAR ist der Papst nur, wenn er ein DOGMA VERKÜNDET. Dies geschah das letzte Mal 1950 ( Dogma von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel).


12
 
 Zeitzeuge 3. März 2017 
 

Unfehlbarkeit

Natürlich waren die Päpste auch schon vor 1870 unfehlbar, aber nur dann, wenn sie ein Dogma verkündet haben, dasselbe gilt auch heute, privatim und im ordentlichen Lehramt ist er nicht unfehlbar, d.h. er kann hier irren, eben das sollen die Dubia bzgl. Amoris laetitia ja klären! Auch bei der Ausübung des ordentlichen Lehramtes gibt es sehr Bedeutendes, wie im Fall AL. Es gibt keine unwichtigen, öffentlichen Papstäusserungen in Glaubensfragen!
Die besagten Theologen, auch Kardinal Scheffczyk zählt dazu, waren sehr bedeutend bis heute, sie abzuqualifizieren zeugt nicht gerade von großer theologischer Bildung!
Sedi ist jeder Priester, der den Papst vorsätzlich im Messkanon ausläßt, was die Piusbrüder eben gerade nicht tun!
Also, bitte sachlich bleiben, danke!


14
 
 Helena_WW 3. März 2017 
 

Vorsicht! Das scheint mir Stimmungsmache zu sein von Hr. Socci

da sollten wir uns nicht verleiten lassen unsere Kirche noch mehr zu spalten und zu zerstreiten. Wir sollten unsere Glaubensinhalte bewusst sein, Aufgeworfene Fragen, vielleicht Unsicherheiten zum Anlass nehmen diese neun wieder zu vertiefen. Für diese Glaubensinhalte einstehen und durchaus auch als gefirmte und mündige Christen draufhinweisen, wenn wir Gefahr, Verwirrung, Verirrung für Glauben und Glaubenslehre sehen. Aber wir sollten uns m.E von PolitIntrigenspielchen Distanz halten, nicht vor einen Karren spannen, aufhetzen lassen, sondern durchschauen und fernhalten. Für PolitJuntaspielchen sollten wir uns als ChristKirchenvolk in der Kirche nicht hergeben, dafür sollte uns die Kirche viel zu wertvoll sein.


10
 
 A.Reik 3. März 2017 

@Carl Eugen

Sie sind doch Konvertit, da sind Sie doch erst zu einem gewissen Zeitpunkt Katholik geworden. Spekuliere ich über Ihr "vorher". Also lassen Sie es bitte bei mir, da es sichtlich nur dem Zweck der Desavouierung dient. Vielleicht war ich einfach auch nur zu jung?

@Zeitzeuge
Da befinden sich diese so genannten Theologen im Irrtum. Es kann nach 1870 keinen häretischen Papst mehr geben. Im Amt spricht er stets so, dass er vom Heiligen Geist vor Irrtum im Glauben bewahrt bleibt.
Und natürlich ist die Piusbruderschaft faktisch sedisvakantistisch. Entweder gehorcht man dem Nachfolger des Petrus oder nicht. Es gibt keine Selbstdispensierung, entweder ist das, was er unfehlbar lehrt, dann führt Widerspruch aus der Kirche, oder das, was er lehrt, ist nicht unfehlbar, dann besteht aber auch kein Grund zum Widerstand, weil die Materie nicht von größter Wichtigkeit ist.


4
 
 Zeitzeuge 3. März 2017 
 

Neo-Papolatrism. 2017?, T.2

Papst Johannes XXII. lehrte im 14. Jahrhundert fälschlich, in Predigten, den "Seelenschlaf" nach dem Tode, er wurde von Kardinälen aufgefordert, dieses zu widerrufen, was er auch vor seinem Tode tat.
Absolute, bedingungslose Papsttreue ist also nicht immer möglich u. auch nicht Kirchenlehre!
Ein Zitat von Papst Benedikt XVI. bestätigt diese Auffassung:
"Der Papst selbst kann auch nicht sagen, die Kirche bin ich, oder die Überlieferung bin ich, sondern im Gegenteil, er ist gebunden, er verkörpert (Zus. Zeitzeuge: muß
verkörpern) diese Bindung der Kirche".
Im aktuellen Fall ist die Frage doch berechtigt "Warum beantwortet er die Dubia der Kardinäle denn nicht"?
Was Papst Franziskus so in Interviews manchmal zum Besten gibt, muss schon mitunter kritisch hinterfragt werden.
Also bitte die Lehre der Kirche beachten, in der auch die Unfehlbarkeit des Papstes klar definiert ist.
Bitte Papst Franziskus- Kritikern nicht lieblos die Rechtgläubigkeit absprechen, danke!


21
 
 Herbstlicht 3. März 2017 
 

Sollte dies alles so stimmen, heißt das doch, wie sehr einige Kardinäle versuchen Einfluss zu nehmen.
Haben sie Papst Franziskus gewählt, weil sie sich Veränderungen erhofft hatten, wünschen sie sich nun den Rücktritt des von ihnen Gewählten.
Nein, so geht das nicht!
Ausserdem ist zu fragen, ob bei solchen Kungeleien im Hintergrund wirklich der Hl. Geist mitwirkt oder doch nicht eher menschliche Absicht.
Rein Rücktritt also!
Ausserdem, was hätte das auch für eine negtive Aussenwirkung, gäbe es zwei emeritierte Päpste.
Alldies sollte jetzt aber Papst Franziskus veranlassen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: weniger Welt und Politik, sondern mehr Geistiges und Glaubensvermittlung.


6
 
 DonGiovanni 3. März 2017 
 

@Kirche3000

Eine Wahlempfehlung vor oder im Konklave auszusprechen, macht eine Wahl nicht ungültig, weil jeder bei einer Geheimwahl frei ist. Auch 1978 gab es Wahlempfehlungen, da sowohl beim August und Oktoberkonklave zwei Kardinäle nicht die Zweidrittelmehrheit erreichten, wobei dann einmal Kardinal Luciani und einmal Kardinal Wojtyla EMPFOHLEN wurden.
Außerdem ging es der angeblichen St. Gallen - Gruppe darum, Ratzinger nach dem Tod Papst Johannes Pauls II. zu verhindern, wobei der Hl. Geist scheinbar dieser negativen Wahlempfehlung nicht gefolgt ist, sondern sie wunderbar umgekehrt hat.


12
 
 Zeitzeuge 3. März 2017 
 

Neo-Papolatrismus 2017

Grundsätzlich greife ich keine Personen an, sondern versuche, Falschdarstellungen und Übertreibungen korrigierend darzustellen oder kritisch zu hinterfragen.

1) Es ist eine objektive Verleumdung, die Piusbrüder als Sedesvakantisten darzustellen, das glauben auch die Verantwortlichen im Vatikan nicht!

2) Hervorragende Theologen wie Bellarmin, Suarez oder Garrigou-Lagrange (Doktorvater v. Papst Joh.-Paul II.) hielten es für möglich oder zumindest nicht ausgeschlossen, daß der Papst, als Inhaber des höchsten Lehramtes, Häretiker werden könne, also Christus gegenüber untreu.
Papst Liberius (352-66) stimmte, wenn auch in der Verbannung, einer falschen christologischen Formel zu.
Papst Honrius I. vertrat eine falsche Auffassung, indem er nur einen Willen in Christus lehrte.
Das sog. saeculum obscurum, das v. 882-1046 dauerte(!) war gekennzeichnet durch extrem unwürdige, in Verbrechen verwickelte, persönlich sittenlose Päpste.
Teil 2 folgt.


17
 
 Adamo 3. März 2017 
 

Ehemalige Unterstützer wollen Franziskus´Rücktritt

Glaubt Ihr Franziskus-Kritiker denn nicht daran, dass bei der Papstwahl der Heilige Geist mitgewirkt hat? Wisst Ihr denn nicht, dass Ihr mit Eurer Kritik den Heiligen Geist kritisiert, die Jesus als die Sünde bezeichnet, die nie vergeben wird? Denkt bitte an diese Worte Jesu!


11
 
 Johann Martin 3. März 2017 
 

Zeitgeist oder Heiliger Geist?

Mir scheint, Papst Franziskus wird mehr vom Zeitgeist geleitet als vom Heiligen Geist. Solche Päpste gab es vor 500 Jahren auch schon. Aber die haben damals gottlob nicht den von den Aposteln überkommenen Glauben verändert, wie das Papst Franziskus heute tut.

Wenn man bedenkt, dass Jesus von großen Problemen für die Gläubigen vor seinem Wiederkommen spricht - wer weiß ob wir nicht mitten in dieser Phase stehen bzw. auf sie zugehen. In den entsprechenden Berichten sagt Jesus: "Und wenn jene Zeit nicht verkürzt würde, dann würde kein Mensch gerettet; doch um der Auserwählten willen wird jene Zeit verkürzt werden".


20
 
 carl eugen 3. März 2017 

Typisch Socci!

Absoluten Schwachsinn verbreiten, dass ist das Einzige was dieser Herr zustande bringt. Erst zweifelt er die kanonische Wahl Franziskus' an, jetzt fordert er dummdreist seinen Rücktritt (Kardinäle fordern, schon klar [da war der Wunsch Vater des Gedankens]). Ich zweifle nicht, dass es Kardinäle gibt, die sich wünschen, Franziskus wäre nicht gewählt worden (ich gehöre [wenn auch nicht Kardinal] auch dazu), aber er ist jetzt Papst, und seinen Rücktritt zu fordern ist eine bodenlose Frechheit! Franziskus bleibt so lange Papst wie es Gott dem Allmächtigen gefällt.

Lieber @A. Reik!

Sie verteidigen den Papst wehement, das respektiere ich. Ich frage mich nur, gilt Ihre Treue dem Papstamt oder nur dem derzeitigen Amtsinhaber? Sie waren recht still, um nicht zu sagen, nicht existent, als Benedikt XVI. mit Rücktrittsforderungen konfrontiert wurde, als das Papst-Bashing ihm gegolten hat. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Sie Ihre Papsttreue erst unter Franziskus entdeckt haben


20
 
 Philosophus 3. März 2017 
 

Ist der Papst ein Politiker,

dem man den Rücktritt nahe legen kann? Das wäre wohl ein Tabu- und auch Traditionsbruch - unabhängig davon, wie man zum derzeitigen Heiligen Vater steht!


17
 
 A.Reik 3. März 2017 

@Montfort

Es gibt keine Christustreue ohne Papsttreue. Wenn ich dem Papst treu bin, bin ich Christus treu. Wer hier lehrt, man könne dem einen ohne dem anderen treu sein (und vergessen Sie nicht: Keine Kirche ohne Papst), der ist schlicht nicht katholisch.


9
 
 RAJ 3. März 2017 
 

RAJ -St. Gallen liegt in Merkel-Duetschland

Tja, das die Merkel-Kardinäle allen voran Marx und auch Woelki massgeblichen Einschluss genommen haben ist für mich mehr als klar.Hoffentlich kommen die Piusbrüder bald in den "barmherzigen"Schoss der noch Katholischen Kirche zurück.Pabst em. Benedikt wird recht behalten, nur eine kleine Kernkirche wird den tödlichen Liberalismus überleben.Marx und Co. ernten was sie gesäht haben, KEINE Filiale von Rom, statt dessen StaatsKirche von Merkel´s Gnaden.GOTT sei Dank gibt es auch noch andere Kardinäle die ihr KREUZ N I C H T ablegen.Gott sei dank auch noch andere Länder.Ich bin nicht für einen Rücktritt, die Wähler bekommen was sie gewählt haben, der Heilige Geist wird es am Ende schon richten, auf GOTT vertrauen, unseren DREIEINIGEN GOTT, aber daran glauben ja schon nicht mehr die Meisten, auch nicht die Kirchen-Eliten.


18
 
 Savanorola 3. März 2017 

Papst-Bashing

Nach den Plakaten an römischen Hauswänden, nach dem gefälschten Osservatore Romano, nun eine weiter Stufe des Bashings gegen Papst Franziskus. Auch wenn es sich um Aussagen eines Vatikanista handelt, so ist dessen Aussage schon deshalb mit Fragezeichen zu versehen, weil es keine konkreten Informationen gibt. Irgendwer bedeutendes hat irgenwas bedeutendes gesagt. Ok! Aber Roß und Reiter werden nicht beim Namen benannt. Es gibt anscheinend Papst-Kritiker die alle Register ziehen, um in zu desavouiren. Ob jetzt bald die 4. Stufe des Bashings beginnt. In der Regel werden dann sexuelle oder finanzielle Verfehlungen Gegenstand des Interesses. Gleichgültig ob sie stimmen: Hauptsache man kann damit Stimmung machen!


11
 
 Thomas05 3. März 2017 
 

Soviel zum Mantra, Vater Benedikt habe sua sponte ...


5
 
  3. März 2017 
 

Nur gut,daß dieses Theater in den römischen Chefetagen, für gläubige Christen, die eine lebendige Beziehung zum lebendigen Gott pflegen, keinerlei Einfluß auf deren Heil haben...


11
 
 chorbisch 3. März 2017 
 

@ kirche3000

Es hat in der Geschichte des Papsttums immer wieder Absprachen vor einer Papstwahl gegeben.
Daß allein der Heilige Geist die Wähler lenkt, mag Lehre der Kirche sein.

Aber selbst gute Katholiken wie die römisch-deutschen Kaiser, die Könige Frankreichs oder Spaniens, oder manche stadtrömischen oder italienischen Adelige haben dennoch vorsichtshalber ihre Einflußmöglichkeiten genutzt, um den Kandidaten ihrer Wahl durchzusetzen, oder einen mißliebigen zu verhindern.

Noch 1903 hat Kaiser Franz Joseph I. durch seinen Einspruch die Wahl Kardinal Rampollas verhindert. Der darauf gewählte Pius X. hat diesen Anspruch auf Einspruch dann endgültig abgeschafft, aber es ist nicht ohne Ironie, daß ausgerechnet dieser Papst, der für viele das Symbol für den Kampf gegen Modernismus, Relativismus und Verweltlichung ist, und dessen Name EB Lefevbre für "seine" Bruderschaft sicher bewußt gewählt hat, seine Wahl letztlich einer Intervention einer weltlichen Macht verdankt.


12
 
 Selene 3. März 2017 
 

Vielleicht war die Zeit

für die Wahl eines Lateinamerikaners oder sonstigen Kardinals aus der 3. Welt doch noch nicht reif.

Ein alter, inzwischen leider verstorbener Pfarrer, hat bei den kirchlichen Turbulenzen der letzten Jahre immer zu mir gesagt, dass die Kirche schon viel schlimmere Stürme überstanden hat.

Auch diesmal wird es so sein. Nur, weil man jetzt zu der Erkenntnis gekommen ist, im Konklave den Falschen gewählt zu haben, kann man den Papst nicht nach nur vier Jahren in den Ruhestand verabschieden.


14
 
 Montfort 3. März 2017 

@A.Reik – So TROLLT Euch doch!?

Sie schreiben: „Los vom Papst, los von Rom, los von Christus, los von Gott. So beginnt die Spirale. Papst Franziskus macht seine Sache gut. WER DEN KATHOLIZISMUS NICHT MEHR AUSHÄLT, SOLL DOCH GEHEN.“
Und in der Diskussion zu http://kath.net/news/58669 schreiben Sie: „Ich habe wenigstens einen Überblick - und ich bin treu.“

Aha, Sie haben also Überblick – und WEM sind Sie treu? Jesus Christus und der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche? Dieses klare, Bekenntnis ist in Ihren Beiträgen leider NICHT zu erkennen, auch nicht wenn sie behaupten: "...wir sind hier katholisch" - mit Ansichten, wie den Ihren sicher NICHT!

In Ihren Aufforderungen (die Kirche zu VERLASSEN, …) und Behauptungen (der Treue zu wem auch immer) ist nicht erkennbar, dass Sie gläubiger Katholik wären – eher sind Sie damit einem anderen „Lager“ zuzuordnen, das verwirren will. Ebenso wie @baumeister, @Calimero, @Dottore22, @aleandro - alle eher dem „Mauerer“-Handwerk zuzuordnen – „Trolle“ eben.


32
 
 jadwiga 3. März 2017 

@Smaragdos

Vielleicht ist das eine ENTwirrung der schon vorher gewesenen Verwirrung?

Der kranken Kirche helfen jetzt keine Vorbeugungsmaßnahmen mehr, sie liegt seit Langem auf der Intensivstation.

@jadwipkarpaten


6
 
 A.Reik 3. März 2017 

@kirche3000

Das müssen Sie schon noch erläutern, warum eine informelle Gruppe ohne Zielabsprachen eine Papstwahl verungültigen soll. Gespräche im Konklave tun dies jedenfalls nicht. Ihre sedisvakantistischen Spitzen können Sie sich auf jeden Fall für die Piusbrüder aufheben. Hier sind wir katholisch.


7
 
 agnese 3. März 2017 
 

Seit Menschengedenken ist ein Papst mit hoch geschãzten, anerkannten und verdienten Kardinãlen und auch anderen Geistlichen Herren, die alle gemeinsamhaben,dass sie die Kirche Christe lieben und seiner Lehre treu bleiben wollen, nie so behandelt und umgegangen, wie
eben Papst Franciscus. Selbs das kõnnten wir ertragen und hinnehmen,aber wenn er die Lehre eigenwillig ãndert,da hõrt sich alles auf.
Das darf man nicht zulassen, da hat ein Jeder Verantwortung zu tragen, um das zu verhindern.


24
 
 kirche3000 3. März 2017 
 

Wahl auf Empfehlung Dritter?

"...jetzt bereuen viele Kardinäle, dass sie Bergoglio gewählt haben..."
Für mich ist es sehr schleierhaft, wie es möglich ist, einen Kandidaten, den man nur vom Hörensagen her kennt, zum Papst zu wählen! Müssten sich die Kardinäle im Vorfeld eines Konklaves nicht besser informieren?
Es wäre auch zu prüfen inwieweit die Gruppe St. Gallen die Wahl Bergoglios beschlossen und vorangetrieben hat. Sollte das der Fall sein, wäre diese Wahl sowieso ungültig!


31
 
 waghäusler 3. März 2017 
 

Die Geister,die ich rief...


22
 
 A.Reik 3. März 2017 

Los vom Papst, los von Rom, los von Christus, los von Gott.

So beginnt die Spirale. Papst Franziskus macht seine Sache gut. Wer den Katholizismus nicht mehr aushält, soll doch gehen.


11
 
 Stephaninus 3. März 2017 
 

Ausgemachter Blödsinn

Diese Nachricht resp. die in ihr vorgebrachten Gerüchte sind meines Erachtens ausgemachter Blödsinn. So funktioniert unsere Kirche einfach nicht. Ausserdem (und das sage ich als jemand, der zuweilen durchaus auch etwas Mühe mit Entscheiden des Hl. Vaters hat): das mit der besonders schlimmen Spaltung stimmt einfach nicht. Die Kirche ist immer wieder von Spaltungen bedroht. Auch bei den vergangenen zwei Päpsten gab es zuweilen tiefe Risse. Die aktuellen Spaltungen sind nicht grösser, sie verlaufen möglicherweise entlang anderer Fronten. Im übrigen sage ich gerade als konservativer Katholik: Es gibt für mich keinen vertretbaren Grund, mich grundsätzlich gegen unseren Papst zu stellen. Bei allem, was mir manchmal nicht gefällt. Er macht generell einen guten Job. Dass es in der Kurie unzufriedene Intrigante gibt, die gerne allerhand Gerüchte streuen, kann ich nachvollziehen. Sollte der Papst wegen seiner Kurienreform gerade diesen Kreisen auf den Schlips treten, wäre das kein Unglück.


19
 
 Robert S 3. März 2017 
 

Ich bete für den Papst Franzsikus aber ein Rücktritt ist besser statt weitere Verwirrung

Gelobt seien JESUS CHRISTUS und MARIA. Ich bete zu GOTT dass PApst Franziskus sich nicht mehr zweideutig ausdrückt und handelt. Und ich bete auch dafür das der Papst all die eindeutig falsch ausgedrückten Worte und Handlungen als solche erkennt und wiedergutmacht...Und ich bete dafür dass GOTT den PApst Franziskus die Gnaden gibt so dass er die Kirche GOTTES entsprechend den überlieferten katholischen Glauben leitet...Und ich bete auch dafür dass GOTT ihn daran hindert das falsche zu tun...Allerding wäre auf jeden Fall besser für das SEelenheil des PApstes und für das Seelenheil aller katholischen Gläubigen wenn Franziskus als Papst zurücktritt statt dass er in der Kirche Verwirrung stiftet und die Kirche und die Gläubigen auf falsche Wege führt. Und es herrscht eine grosse Verwirrung und Uneinigkeit unter uns Katholiken, seien dies Laien, Diakone,Priester, Bischöfe und Ordensleute..Unsere Kirche leider spricht in essentiellen Dingen nicht mehr mit einer Stimme +PAX+CHRISTI+Robert S


27
 
 Waldi 3. März 2017 
 

Szenarien, wie sie heute...

im Zentrum des Vatikans an der Tagesordnung sind, scheinen die Prophezeiungen des Malachias und die aus Fatima, aus La Saltette und aus Garabandal immer deutlicher zu bestätigen. Der Vatikan, über viele Jahrhunderte ein gesicherter Ort römisch-katholischer und apostolischer Glaubenswahrheiten, hat für unzählige Katholiken weltweit das Vertrauen verloren! Ich habe schon einmal die tiefe Überzeugung geäußert, dass ein aufrichtiges Gebet zum Kreuz und der Gottesmutter im Herrgottswinkel meiner Wohnung, mich Gott näher bringt, als der Vatikan und der ganze in Verwirrung und in Aufruhr geratene Klerus! Es ist immer deutlicher zu erkennen, dass das Krebsgeschwür, das sich im Vatikan eingenistet hat, im Körper unserer leidgeprüften, katholischen Mutter Kirche verheerende Metastasen in all ihren Organen verstreut! Der Relativismus hat ein zeitgeistiges Erdbeben ausgelöst und das Fundament der kath. Kirche zutiefst erschüttert! Das ist ein Faktum, das niemand übersehen kann - und darf!


44
 
 Hadrianus Antonius 3. März 2017 
 

Hamlet

"Something is rotten in the state of Denmark (pardon: Vatican)".

Wer nur den lieben Gott läßt walten...
Wenigstens die Kantorianer können nicht unter Zwangsverwaltung gestellt werden :-)


11
 
 BenjaminJ 3. März 2017 

Auch wenn es scheint

als würde er schlafen, so ist der Herr trotzdem mit auf dem Schifflein Petri und wird zur Zeit, wenn es Ihm gefällt, den entgegenpeitschendem Stürmen gebieten: Schweigt, seid still!


31
 
 Selene 3. März 2017 
 

Wieviele

emeritierte Päpste gleichzeitig kann die Kirche verkraften?

Und wenn der Nächste auch nicht den Erwartungen entspricht? Schickt man den dann auch in Ruhestand und wählt so lange, bis endlich einer "passt"?

Wo bleibt das Vertrauen auf den HL Geist?

Bedenklich ist es, wenn es in der Leitung unserer Kirche zugeht wie in der Politik!

Ich war die ersten 2 Jahre ein großer Fan von Papst Franziskus, bin es inzwischen nicht mehr, trotzdem vertraue ich eher auf das Gebet als auf Intrigen gegen den amtierenden Papst.


26
 
 DonGiovanni 3. März 2017 
 

Deus vult

Das Schicksal der Kirche liegt in Gottes Hand. Wenn Gott es will, kann er Papst Franziskus abberufen (durch Tod oder Rücktritt). Wenn Gott den Rücktritt möchte, dann möge er es Franziskus erkennen und umsetzen lassen. Gott allein weiß, was für seine Kirche das Beste ist.
Aber eine "Reparatur" des Pontifikats scheint aussichtslos und ist vom Inhaber auch gar nicht gewollt. Eines scheint mir aber sicher zu sein: Die Kardinäle werden sich beim nächsten Konklave hüten einen Kardinal des Formates Bergiolio zu wählen. Das ist meine Hoffnung: Dass dieses Pontifikat nicht mehr so lange dauert (liegt aber in Gottes Hand) und dass die Herren Kardinäle einen Kardinal des Formates Ratzinger wählen.


36
 
 lakota 3. März 2017 
 

@Smaragdos

Nein, auch wenn ich Probleme habe, Papst Franziskus zu verstehen, seinen Rücktritt möchte ich nicht! Aber es liegt an IHM, die allgemeine Verwirrung zu beenden! Ein paar klare Worte zu AL würden doch schon genügen. Es gibt Predigten von ihm, da spricht er klar, da stimme ich ihm voll und ganz zu, also müsste er das doch auch in Beziehung auf AL und die Verwirrung auch fertigbringen. Gott gebe, daß er den Zustand der Kirche erkennt und sich auf seine Verantwortung besinnt.


19
 
 Smaragdos 3. März 2017 
 

Am besten wäre es, wenn er angesichts der allgemeinenen Verwirrung freiwillig zurücktreten würde...


33
 
 priska 3. März 2017 
 

Wenn sich dies durchsetzt das Geschiedene -Wiederverheiratete zur Heiligen Kommunion gehen dürfen...so glaube ich wird eine große Kirchenspaltung kommen.


43
 
 Ehrmann 3. März 2017 

Und auf Papst Benedikt wurde Sicher kein Druck ausgeübt???


38
 
 Montfort 3. März 2017 

Himmel, hilf!

Allmächtiger Herr und Gott, steh Deiner Kirche bei!

Heiliger Geist, lenke Du die Geschicke der Kirche Christi!

Maria, Mutter der Kirche,
sei Du unsere Zuflucht in dieser Zeit!


51
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vatikan

  1. Erzbischof Paglia klagt katholische Internetseite wegen Korruptionsvorwürfen
  2. Wichtige Informationen nicht zugänglich – Untersuchung gegen Kardinal Maradiaga unterbrochen
  3. Der Heilige Stuhl tritt dem Pariser Klimaabkommen bei
  4. Medien: Streit um geplantes Luxushotel in Nähe des Vatikan
  5. Vatikan-Prozess: Befragung von Kardinal Becciu abgeschlossen
  6. Bidens neuer Botschafter im Vatikan ist Abtreibungsbefürworter
  7. Weihe Russlands und der Ukraine: Vatikanischer Mariologe sieht keinen Bezug zu Fatima
  8. Covid-19-Fachmann McCullough: Vatikan soll Impfpflicht aufheben
  9. Papst stärkt einzelne Kompetenzen von Kirchenoberen vor Ort
  10. Vatikan: Rückgang der Einnahmen aus dem Peterspfennig um 15 Prozent






Top-15

meist-gelesen

  1. Warum Sie am 2. April 2023 am Abend in Krakau sein sollten!
  2. Hauptursache für den Rücktritt Benedikts war seine Schlaflosigkeit gewesen
  3. Ein „Desaster“ – Die Kirche nach dem Tod Benedikts XVI.
  4. Feuer oder Erde? -Urne oder Sarg?
  5. Malta: Prozess gegen ehemaligen Homosexuellen könnte ‚juristischen Dominoeffekt’ auslösen
  6. Papst Benedikt XVI. warnte vor ‚homosexuellen Clubs’ in Priesterseminaren
  7. "Das Recht auf Meinungsfreiheit lasse ich mir von niemandem nehmen.
  8. Ein Jahr „Out in Church“ – ein Symptom unserer Zeit
  9. Kardinal Kasper kritisiert Bischof Bätzing
  10. Das synodale Schisma
  11. Wie queer ist das denn?
  12. "Papa Benedetto, was tröstet Sie?“ - „Dass Gott alles in der Hand behält.“
  13. „Kirchenbeitragsstopp“ für Vorarlberg – ein Warnsignal für Bischof Elbs
  14. Faktenverleugnung und Vertuschungen zu homosexuellen Missbrauchsklerikern
  15. "Es gibt kein bequemes Christentum"

© 2023 kath.net | Impressum | Datenschutz