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Frankreich verbietet, glückliche Downsyndrom-Jugendliche im TV zeigen

23. November 2016 in Familie, 14 Lesermeinungen
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Das oberste französische Verwaltungsgericht hat entschieden, dass ein Video mit lebensfrohen Trägern des Downsyndroms nicht in TV-Werbung ausgestrahlt werden darf - Mit dem in Frankreichs TV-Werbung verbotenen Video!


Paris (kath.net/pl) Das oberste französische Verwaltungsgericht hat jetzt entschieden, die Darstellung glücklicher und lebensfroher Kinder mit Down-Syndrom könnte auf Frauen, die abgetrieben haben, verstörend wirken, deshalb wird die Ausstrahlung des Videos „Dear future mom“ in der TV-Werbung verboten. Es handelte sich bereits um die Revision eines Urteils, das die Ausstrahlung ebenfalls verboten hatte. Die „Fondation Jérôme Lejeune“, eine Lebensschutzstiftung, hat angekündigt, den Fall vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu bringen.

Das 2014 in Italien entstandene Video zeigt junge Menschen, die über die Realität des Lebens von Eltern und ihren Downsymdrom-Kindern erzählen. Die sympathischen Kinder und Jugendlichen übermitteln in dem Video Hoffung. Das Video wendet sich damit gegen die Ängste, die schwangeren Frauen und den dazugehörigen Männern mit der Diagnose „Trisomie 21“ während der Schwangerschaft gemacht werden. Aktuell werden 90 Prozent der Kinder nach der Diagnose „Down-Syndrom“ abgetrieben.

In den sozialen Netzwerken äußerten Lebensschützer ihr deutliches Unverständnis für diese Gerichtsentscheidung.

DEAR FUTURE MOM - Menschen mit Down-Syndrom erzählen einer werdenden Mutter, wie ihr Kind mit Down-Syndrom leben wird (engl. Untertitel)




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Lesermeinungen

 mirjamvonabelin 29. November 2016 
 

Den Menschen ist der Sinn des Lebens abhanden gekommen

Oder sie haben den Sinn des Lebens nie begriffen.

Erst wenn jemand krank ist, nicht mehr makellos im weltlichem Sinn, fängt er an den wahren Sinn des Lebens zu suchen.

Meistens dann auch an falschen Orten. Er sucht im Vergänglichem.

@leibniz
Ja, selbst von Christen kommen solche Sprüche wie, "der/die sollte sterben können". Ich weiß oft nicht was ich dann sagen soll.
Mach mich jetzt auf die suche nach ihrem Buchtipp.


0
 
 leibniz 29. November 2016 
 

Tipp: Hörbuch: "Robespierre" von Friedrich Sieburg, genial gelesen vom großen Schauspieler Rolf Boysen
Sieburg analysiert auf unübertreffliche Weise die Geisteshaltung von Robbespiere sowie die Ursachen, Beschaffenheit und Folgen der von ihm und seinen Genossen geschaffenen Gesinnungsdiktatur während der französischen Revolution.
Davon sind wir in Europa nicht mehr weit entfernt.
Mir glaubt auch kaum jemand, dass meine dementen, alten Leute fröhlich sind. Warum wollen die nicht sterben? Komisch! "Also, wenn ich diese Krankheit bekomme, will ich den Giftbecher!" Solche und ähnliche Aussprüche bekomme ich zu hören.
Lade ich die Leute ein, die sich in dieser Weise äußern, ernte ich entsetzte Blicke. Das schaut man sich doch nicht an!


1
 
 mirjamvonabelin 24. November 2016 
 

Wahrscheinlich

ist es der pure Neid der "Normalen".
Die "Normalen" können nicht so glücklich und unbeschwert sein wie diese Kinder.

Ich bin sprachlos über dieses Urteil. So was von ungerecht und verdreht....
Aber ich will nicht verurteilen sondern beten. Beten um Erkenntnis für Richter und alle die es nicht verstehen können das solche Kinder viel glücklicher sind als andere.

Heilige Maria, öffne unser Herz, bitte für uns.
Vater im Himmel, nimm das Herz aus Stein und gib uns ein Herz aus Fleisch.
Erbarme Dich Herr, erbarme Dich unser, denn wir wissen nicht was wir tun.


2
 
 Hausfrau und Mutter 24. November 2016 
 

Das Problem ist die Fondation Jérôme Lejeune

der Prof. Lejeune hat so zu sagen die Verbindung zwischen der Trisomie eines Chromosoms und die Down-Syndrom-Krankheit festgestellt. Für ihn galt diese Feststellung die Möglichkeit einer eventuellen Therapie nicht jedoch der Abtreibung. Jérôme Lejeune war ein überzeugender Katholik, Vater von 5 Kinder (davon ein Diakon), Mitglied des Opus Dei und vor allem Freund des Papes JPII. Außerdem ist der Seligpreisungsprozess bereits eröffnet, so dass er für la "grande Nation" etwas zu katholisch war!

Die positive Image, die man mit einem Kind mit geistiger Behinderung, verbinden möchte, stört immer. Wir haben auch ein Kind mit geistiger Behinderung und viele Leute verstehen nicht, dass wir, seine Eltern und seine Geschwister, mit ihm glücklich sind und dass auch dieses Kind glücklich ist und uns glücklich machen kann (und tut) wie aus dem Film.

H&M


8
 
 Montfort 23. November 2016 

Mit dieser jämmerlichen, ja entsetzlichen Begründung ...

"Das oberste französische Verwaltungsgericht hat jetzt entschieden, die Darstellung glücklicher und lebensfroher Kinder mit Down-Syndrom könnte auf Frauen, die abgetrieben haben, verstörend wirken, deshalb wird die Ausstrahlung des Videos „Dear future mom“ in der TV-Werbung verboten.

Mit dieser jämmerlichen, ja entsetzlichen "Begründung" MUSS das Gericht dann aber konsequenterweise JEGLICHE "Darstellung glücklicher und lebensfroher" Menschen (Kinder, Erwachsener, alter Menschen, ...) VERBIETEN, da sie immer auf IRGENDJEMANDEN (nach Abtreibung, Mord, Sterbehilfe) verstörend wirken könnte, weil er/sie sich dadurch an die eigene SÜNDE (unabhängig von der Schuldfrage) erinnert fühlt, tatsächlich lebenswertes Leben getötet zu haben!

BITTE vor den EGMR bringen!


8
 
 Konrad Georg 23. November 2016 
 

Nicht übersehen (!)

deutsche Richter sind keinen Deut anders, wenn es um bestimmte Themen geht. Sie urteilen auch nach eigener Ideologie.

Ein Beispiel: Staatsorgane dürfen mit "Soldaten sind Mörder" geschmäht werden, aber auf den Ehrenschutz eines Auftragskillers, der seinen Lebensunterhalt durch Abtreibungen verdient, wird streng geachtet.

Kruzifix-Urteil gegen die bayerische Kulturhoheit und die "Christliche Gemeinschaftsschule" mit Status in der Bayerischen Verfassung!!!

usw


12
 
 Bernhard Joseph 23. November 2016 
 

Da zeigt der moderne Atheismus mal wieder sein wahres Gesicht

Frankreich sieht sich doch als Geburtsstätte der Aufklärung und modernen Humanismus!

Aber wie schon die Französische Revolution mit ihren Blutgerichten zeigte, waltete in diesem "Humanismus" von Anfang an eine Grausamkeit und Entmenschlichung, die am Ende sich sogar noch für diese Entmenschlichung feiert.

Man merkt deutlich, dass dem heutigen Liberalismus immer mehr sämtliche moralische Maßstäbe abhandenkommen. Dieses Urteil entlarvt natürlich auch das dauernde Gerede von Diskriminierung, wenn es um bestimmte Lobby-Gruppen geht.

Hier wird ein Menschenbild einem höchstrichterlichen Urteil zugrunde gelegt, das wir aus früheren Zeiten kennen. Der nächste Schritt wäre die zwangsweise künstliche Befruchtung zur Sicherstellung "korrekten" Erbgutes!

Wessen Sittlichkeitsempfinden noch einigermaßen intakt ist, der erkennt, dass wir heute in Europa eine Erosion der Sittlichkeit erleben, die zu Formen der Dekadenz führt, die einem glatt die Fassung rauben.


10
 
 Herbstlicht 23. November 2016 
 

Down-Syndrom-Kinder haben also die Pflicht, unglücklich zu sein und weil das so ist, darf man sie auch problemlos abtreiben. Das erleichtert das Gewissen der Abtreibungsindustrie.

Und wenn ein ein solch krankes Kind trotz Richterspruch frecherweise aber doch fröhlich ist, darf man dies nicht zeigen.
Fazit: Nicht allein das Kind ist krank, auch der Richter ist es und vor allem eine Gesellschaft, die einen solchen Richterspruch ohne Gegenwehr durchgehen ließe.


16
 
 quovadis 23. November 2016 
 

Unfassbar!

Nach dieser Logik dürfte man auch nicht über die Gräueltaten der Nazis berichten, weil es auf ehemalige Nazis verstörend wirken könnte. - Die Zensur der Wahrheit hat wieder zugeschlagen.


17
 
 queenbix 23. November 2016 

Das ist nun wirklich Diskriminierung.

Leider haben die Trisomie-Betroffenen keine Lobby, daher "kann" man so mit ihnen umspringen. Das ist jedenfalls ein absolutes Armutszeugnis für die Demokratie. Man sieht, dass eben nicht alle gleich behandelt werden.
Man will nicht zeigen, dass Trisomie-Betroffene glücklich sind, andere glücklich machen und gern leben wollen, weil dies gegen die Abtreibungs-Maschinerie ginge, die genau jene Menschen besonders im Fokus hat.
Dieses Gerichtsurteil ist definitiv nicht vom Heiligen Geist inspiriert, sondern vom Ungeist und der Kultur des Todes. Die Begründung ist absolut fadenscheinig.


17
 
 sttn 23. November 2016 
 

Wer schützt die Kinder vor einer solchen Gesellschaft

... wahnsinn. Ein Kind ist offensichtlich nichts wert.


18
 
 martin fohl 23. November 2016 
 

Le grande nation

Die große Nation zeigt hier keine Größe, sondern ein jämmerliches Bild von Ignoranz der Wahrheit gegenüber! Du sollst nicht töten!


15
 
 Philipp Neri 23. November 2016 

Richter absetzen!

Soweit sind wir mittlerweile in unserer Gesellschaft gekommen, dass es solche Urteile geben kann!
Dieser Richter sollte für eine gewisse Zeit abgesetzt werden, damit er mal Zeit hat solche Kinder kennenlernen!


17
 
 bücherwurm 23. November 2016 

Ein UNFASSBARER Vorgang!!


16
 

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