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Papst ruft Johannes-Paul-Familieninstitut zu Neuorientierung auf

27. Oktober 2016 in Familie, 108 Lesermeinungen
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Im Umfeld der beiden Bischofssynoden über Ehe und Familie hatten sich Vertreter des Instituts wiederholt ablehnend über Veränderungen oder Weiterentwicklungen der kirchlichen Morallehre geäußert


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat das römische "Institut Johannes Paul II. für Studien zu Ehe und Familie" zu einer Neuorientierung aufgerufen. Die an der Lateran-Universität angesiedelte Einrichtung, die als Denkfabrik der traditionellen kirchlichen Morallehre gilt, müsse "die nötige Öffnung der Intelligenz des Glaubens für die seelsorgerische Aufgabe des Nachfolgers Petri unterstützen", sagte er am Donnerstag in einer Audienz für die Angehörigen des Instituts im Vatikan.

Eine theologische Lehre, die sich nicht am Ziel der Glaubensverkündigung und der Seelsorge der Kirche orientiere, sei ebenso undenkbar wie eine Seelsorge, die den Schatz der Offenbarung und der Tradition nicht würdige, so der Papst weiter. Es gehe darum, auf Ebene der Lehre und der Seelsorge die Wahrheit und Schönheit des Schöpfungsplans Gottes für die heutige Zeit zu lesen und zu interpretieren. Anlass der Audienz war die Eröffnung des Akademischen Jahres. Dass der Papst persönlich eine Ansprache dazu hält, ist sehr ungewöhnlich.


Im Umfeld der zweiteiligen Bischofssynode über Ehe und Familie (2014/15) hatten sich Vertreter des Instituts wiederholt ablehnend über Veränderungen oder Weiterentwicklungen der kirchlichen Morallehre geäußert. Der Papst entschied damals, keinen einzigen Vertreter des konservativen Thinks-Tanks zur Synode einzuladen. Mitglied des Instituts ist u.a. der Salzburger Theologe Joseph Maria Seifert.

Im August hatte der Papst den vormaligen Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Familie, Erzbischof Vincenzo Paglia - er kommt aus der von Franziskus sehr geschätzten Sant'Egidio-Bewegung - zum neuen Großkanzler des Instituts ernannt. Beobachter deuteten diese Personalie bereits als von Franziskus verordneten Richtungswechsel.

Das 1981 von Johannes Paul II. (1978-2005) gegründete Institut hat neben seinem Sitz in Rom rund ein Dutzend Niederlassungen auf allen Kontinenten. (Informationen: www.istitutogp2.it )

Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
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Lesermeinungen

 Rosenzweig 7. November 2016 

Werte(r)Montfort- gerade erst–Samstag Abd.-lese ich Ihren so“erhellenden” Kommentar– und möchte JETZT–(falls für Mo.noch freigegeben wird)- NUR DANKEN für Ihren soo KLAREN– sachlichen Kommentar + für Ihre wertvolle Übersetzung aus dem Original-Text der Worte- die unser Hl.VATER-Pp.Franziskus wirklich gesagt hatte!! Nur DANKEN kann ich- nach diesen über 90 freigeschalteten-z.T. sogar sehr schmerzlichen Kommentaren- wodurch ich die verg.Tage- in aller STILLE- NUR das stellvertd.sühnende BETEN einbringen konnte!GOTT möge es IHNEN + ALLEN aufrichtigen SEELEN vielmals vergelten! –
Und wie unser Hl.VATER bei jedem öffentl. Auftreten+ auch auf seinen Apostolischen Reisen- immer mit der demütigen BITTE schließt: “Und vergesst nicht– für mich zu BETEN..”-wollen wir es täglich TREU weiterhin tun!


1
 
 Montfort 4. November 2016 

Trotz zahlreicher Kommentare ...

ist der Artikel aus der rechten Leiste der "meistkommentierten Artikel" verschwunden.


1
 
 Montfort 3. November 2016 

Fast könnte man meinen, ... - und übrigens ...

... es ginge in der Ansprache oder im Artikel um die FSSXP oder die Befreiungstheologie - schön langsam habe ich dieses Gezänk satt, das jede inhaltliche Diskussion überlagert. Wenn das überall drübergestülpt wird, hat ein versuchter Dialog in diesem Forum keinen Sinn mehr.

... und übrigens: Die Ansprache von Papst Franziskus an das Institut JPII. kann durchaus auch als wohlwollende Ermutigung gelesen werden, gute theologische Durchdringung des Themas und pastorale Ausrichtung - die ja schon von JPII. her immer gegeben war! - auch weiterhin miteinander zu verbinden, gerade auch im Dienst der pastoralen Hirtensorge des Papstes für alle Menschen. Solch wohlwollendes Verstehen setzt allerdings voraus, dem anderen nicht von Vorneherein und prinzipiell Böses zu unterstellen und ausgehend von der eigenen Begrenztheit dankbar zu sein, dass auch andere unterwegs und auf der Suche sind.


2
 
 Bernhard Joseph 3. November 2016 
 

Noch eine Anmerkung zur Befreieungstheologie

Juan Luis Segundo SJ stellte schon Mitte der 70er Jahre die Behauptung auf, die Befreiungstheologie müsse eine Befreiung der Theologie betreiben.

Schaut man auf den heutigen Zustand der Länder, in denen die Befreiungstheologie am tiefsten sich verwurzelt hat, so sollte doch schon aus rein weltlicher Sicht eine klare Ernüchterung hinsichtlich der Wohltaten dieser Theologie sich einstellen.

Kolumbien (Medellín) ist eine Hochburg der Drogenkartelle. El Salvador weist weltweit die höchste Rate gewaltsamer Tötungen auf und liegt dabei seit 2014 vor Honduras. Im Jahresschnitt kommen 16 Menschen pro Tag, das sind 60 pro 10.000 Einwohner durch Tötungsdelikte ums Leben.

In Nicaragua leben 50 % der Bevölkerung in Armut, in der Landbevölkerung stieg der Anteil sogar bis auf 70 %. (Wikipedia)

Eine erhebliche Schattenwirtschaft in Peru lebt vom Kokainanbau.

Die Lebensbedingungen haben sich in den meisten lateinamerikanischen Ländern unter der sozialistischen Politik keinesfalls verbessert.


4
 
 Bernhard Joseph 3. November 2016 
 

@Magnus Maxentius

Es war mir klar, dass Sie die Gefahren durch die Befreiungstheologie herunterspielen.

Wer ein wenig die Hintergründe dieser Theologie kennt, weiß, dass hier ein ähnlich destruktives Potential sich entfaltet, wie seinerzeit in der Reformationszeit. Der explizite Chiliasmus der Befreiungstheologie verkürzt, ja verzerrt den katholischen Glauben derart, dass er in Politik umschlägt, wobei eine Synthese hin zum Marxismus angestrebt wird. Entsprechend schloss sich z.B. Camilo Torres der Guerillabewegung an. Fernando Armindo Lugo Méndez drängte es als Bischof in die Politik, er wurde auf eigenen Wunsch von Papst Benedikt laisiert.

Der damalige Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Ratzinger, lud Leonardo Boff vor, unter anderem, weil er bestritt, dass Jesus Christus eine bestimmte Kirchengestalt befohlen habe und Offenbarung und Dogma nur eine untergeordnete Rolle spielten. Er behauptete, der Heilige Geist schütze die Kirche vor der Erstarrung in "zeitlosen Wahrheiten"!


4
 
 Hadrianus Antonius 2. November 2016 
 

@Magnus Max. :

Ihr letztes Posting an den geehrten @Bernhard Josef enthält Falsche Aussagen:
Die FSSPX ist mitnichten häretisch; bei der jahrzehntelangen Beobachtung und Untersuchung durch die Kongregation für die Glaubenslehre wurde NIEMALS etwas Häretisches nachgewiesen.
Die Postvatikanum-II-Kirche kann auch nichts "spalterisch" bzw. "schismatisch" nennen, hat sie doch unter Bugnini z.B. die "Missa ad sublevandum Schisma" aufgehoben und ersetzt durch "pro unitate Ecclesiae".
sie sollten deshalb Ihre Worte mäßigen, wie Sie gerade in einem anderen Thread einem Poster zuriefen.
Es heißt auch nicht "Piusbrüder", weil es sich hier erstens um den Hl. Papst Pius X handelt, zweitens weil es eine Fraternität btrifft mit sowohl Priestern als auch Brüdern und vielen assozierten Gruppen und Konventen.
(In den meisten modernistischen Orden schwinden die Brüder übrigens leider rasant).
Wenn P. Franzisus schon gesagt hat, daß es egal ist welchen Glauben man hat, sollten Sie nicht geifern.


4
 
 Magnus Maxentius 2. November 2016 

@Bernhard Joseph

"Weite Teile dieser Befreiungs-"Theologie" gefährden den katholischen Glauben weit mehr, als es die FSSPX je könnte."

Das ist letztlich eine Verharmlosung dieser häretischen Spaltergruppe von Piusbrüdern und im Übrigen eine fast schon witzige Übertreibung der Bedeutung der Befreiungstheologie. Ich glaube, Sie brauchen solche Schreckgespenster einfach, um nach Geisterjägern rufen zu können.


2
 
 Montfort 2. November 2016 

Was Papst Franzikus WIRKLICH gesagt hat - Teil 3 - Ergänzung

Der Schluss des letzten Satzes heißt vollständig übersetzt natürlich:

"... im Hinblick auf ein besseres Verständnis und eine bessere Übermittlung des Glaubens.“

Im Italienischen ist die Dopplung von "migliore" nicht notwendig, dieses bezieht sich aber sowohl auf das "Verständnis des Glaubens" als auch auf die "Übermittlung des Glaubens".


3
 
 Montfort 2. November 2016 

Was Papst Franzikus WIRKLICH gesagt hat - Teil 1

Hier Punkt 5 der Ansprache:
“5. Il nuovo orizzonte di questo impegno vede certamente convocato, in un modo del tutto speciale, il vostro Istituto, che è chiamato a sostenere la necessaria apertura dell’intelligenza della fede al servizio della sollecitudine pastorale del Successore di Pietro. La fecondità di questo compito di approfondimento e di studio, in favore di tutta la Chiesa, è affidata allo slancio della vostra mente e del vostro cuore. Non dimentichiamo che «anche i buoni teologi, come i buoni pastori, odorano di popolo e di strada e, con la loro riflessione, versano olio e vino sulle ferite degli uomini» (3 marzo 2015). Teologia e pastorale vanno insieme. Una dottrina teologica che non si lascia orientare e plasmare dalla finalità evangelizzatrice e dalla cura pastorale della Chiesa è altrettanto impensabile di una pastorale della Chiesa che non sappia fare tesoro della rivelazione e della sua tradizione in vista di una migliore intelligenza e trasmissione della fede.”


3
 
 Montfort 2. November 2016 

Was Papst Franzikus WIRKLICH gesagt hat - Teil 2

Hier in eigener Übersetzung - sehr wörtlich, damit das Original durchzuhören ist.

„Der neue Horizont dieser Bemühung sieht gewiss zusammengerufen/einberufen, in ganz besonderer Weise, euer Institut, das dazu berufen ist, zu unterstützen die notwendige Öffnung [/Offenheit/Aufgeschlossenheit] des Verständnisses [ital. „intelligenza“ wird oft in dieser Bedeutung gebraucht!] des Glaubens für den Dienst der pastoralen Fürsorge des Nachfolgers Petri. Die Fruchtbarkeit dieser Aufgabe der Vertiefung und des Studiums, zugunsten der gesamten Kirche, ist anvertraut dem Aufschwung/Elan eures Geistes und eures Herzens. Wir vergessen nicht, dass 'auch die guten Theologen, wie die guten Hirten, nach dem Volk und nach der Straße riechen und mit ihrer Reflexion Öl und Wein auf die Wunden der Menschen gießen' (3. März 2015)."

Quelle:
http://press.vatican.va/content/salastampa/it/bollettino/pubblico/2016/10/27/0770/01727.html


3
 
 Montfort 2. November 2016 

Was Papst Franzikus WIRKLICH gesagt hat - Teil 3

"Theologie und Pastoral gehören zusammen. Eine theologische Lehre/Doktrin, die sich nicht ausrichten [/lenken] und formen [/gestalten] lässt von der Finalität der Evangelisierung und von der pastoralen Fürsorge der Kirche ist ebenso undenkbar wie eine Pastoral der Kirche, die es nicht verstünde, zu beherzigen die Offenbarung und deren Überlieferung im Hinblick auf ein besseres Verständnis und Übermittlung des Glaubens.“

Quelle: http://press.vatican.va/content/salastampa/it/bollettino/pubblico/2016/10/27/0770/01727.html


3
 
 Bernhard Joseph 2. November 2016 
 

@Msgr.Franz Schlegl

Bitte nicht die Befreiungstheologie vergessen, die zwar ihre ideologischen Inhalte aus Europa bezogen hat, die aber dann in Lateinamerika und weit darüber hinaus Verbreitung gefunden hat. Weite Teile dieser Befreiungs-"Theologie" gefährden den katholischen Glauben weit mehr, als es die FSSPX je könnte.


8
 
 SCHLEGL 31. Oktober 2016 
 

@Bernhard Joseph

Wir sind wieder bei Ihrem alten Problem angelangt! Sie sehen nur die Verhältnisse in Deutschland,oder sonst wo in manchen westeuropäischen Ländern. Wobei es "superfortschrittliche" Personen in verschiedenen Abstufungen gibt. Die meisten haben solche Ideen irgendwo aufgeschnappt und sagen sie nach,ohne theologische Hintergründe zu kennen. Nicht wenige aber,ich habe es selbst erlebt, sind durchaus belehrbar, wenn man es mit Geduld und sachlichen Argumenten versucht.Bei Anhängern von FSSPX,ich kenne einige,habe ich es auch versucht, sobald denen die Argumente ausgegangen sind,kamen Verleumdungen, dass in Rom seit Paul VI die Freimaurer am Werk seien und ähnliche dunkle Verschwörungstheorien.Diese Gruppe ist aber im Gegensatz zu den anderen total durchorganisiert,noch dazu handelt es sich bei den Führern um Kleriker,die es eigentlich besser wissen sollten. Um die Gläubigen vor dem Abfall in eine Sekte zu retten, sucht der Papst, wie schon seine Vorgänger, das Gespräch.Msgr.Franz Schlegl


3
 
 Hadrianus Antonius 31. Oktober 2016 
 

@Schlegl

L.S.
Es ist eine alte Erfahrung in der Eheberatung, Familientherapie und Psychotherapie daß der Mediator nicht selten von beiden Seiten Schläge bekommt.
Die Wahrheit ist jedoch nicht teilbar und nicht verhandelbar.
Wer will hier Schiedsrichter spielen, wo doch der Papst selbst gesagt hat: "Who am I to judge?".
(Für die Mitleser: das erste Posting wurde entfernt, betraf jedoch die Unterscheidung der Geister nach St. Ignatius v. Loyola und ein praktisches Beispiel(inspiriert v. Ariccia))


6
 
 Hadrianus Antonius 31. Oktober 2016 
 

@Bentheim

Nikolaus von Kues unterschied zunehmend zwischen Intellekt und Vernunft.
Nous und Logos sind auch nicht identisch.
Hier fängt die Wirkung des Hl. Geistes an, und da belese ich mich zuerst bei dem Hl. Basilius von Caesarea.
Und die Dämone belasse ich lieber Dostoiewski.
M. bescheidenes Wissens ist in der euklidischen Mathematik eine Gerade unendlich und gerade; es ist nur die Limit zum Unendlichen hin wo sich die Extremen hypothetisch und theoretisch berühren können.
Und der Glaube wird uns von außerhalb uns eingegossen, gratis, nicht verzwingbar- als Gnade, "le don de gratuité". Intellekt braucht man dafür nicht- der Beweis dafür ist die fides implicata.
Aber Chapeau! Sie sehen die Gewitterwolke hängen! :-)


4
 
 SCHLEGL 31. Oktober 2016 
 

@Hadrianus Antonius

Ich werde Ihnen jetzt erklären, damit Sie verstehen können, was ich gemeint habe.
Wenn ich "superfortschrittlichen Personen" ganz klar sage, dass die Frauenordination UNMÖGLICH ist, der Ritus der Liturgie nicht nach Belieben VERÄNDERBAR ist, die Lesung in der Messe nicht durch eine GESCHICHTE für Kinder ersetzt werden kann, dann sind die natürlich sauer auf mich!
Wenn ich Sympathisanten von FSSPX erkläre, dass mir persönlich zwar Latein sehr wertvoll ist, aber ich dennoch froh über die hl. Messe in Landessprache bin(wie zum Beispiel auch die Polen, Kroaten, Slowenen, Litauer, Letten,Asiaten und Afrikaner)und den Ungehorsam der Splittergruppen gegenüber dem Papst missbillige, dann sind die genau so sauer auf mich. Ich habe mich niemals von verschiedenen Gruppierungen vereinnahmen lassen.
Als Priester des byzantinischen Ritus habe ich weder für modernistische Eigenmächtigkeiten, noch für organisierten Ungehorsam, unter Berufung auf die Tradition, Verständnis.Msgr.Franz Schlegl


4
 
 Bentheim 31. Oktober 2016 
 

Hadrianus Antonius

Ipse coincidentia oppositorum est.


1
 
 Hadrianus Antonius 31. Oktober 2016 
 

@Bentheim: "Intelligenz des Glaubens"

Geehrter @Bentheim, für die intelligente Exegese des Sätzchens "Ipse harmonia est" wäre ich Ihnen sehr dankbar (ggf. in Kurzform/ Heuristik).
Im voraus herzlichen Danke!


1
 
 Helena_WW 31. Oktober 2016 
 

@Schaf : Bitte um Entschuldigung, ich war auch missverständlich

Mir war das auch selbst noch aufgefallen. Ich wollte meinerseits ihnen deshalb noch ein weiteres Posting schreiben, aber da war bereits WE. Nun haben sie sich vor mir gemeldet.


3
 
 Bernhard Joseph 31. Oktober 2016 
 

@Bentheim

Die Intelligenz dieser Glaubensinhalte soll auf Wunsch des Papstes durch weitere exegetische Forschung offen gelegt werden.

Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes (Lk 6,20)

Ein großer Teil der Exegese hat in moderner Zeit eher verheerend gewirkt, denn befruchtend. Lesen dazu bitte „Die Bibelfälscher: Wie wir um die Wahrheit betrogen werden“ von dem renommierten Bibelexegeten Klaus Berger.

Und lesen Sie einfach nochmals den Artikel, da heißt es unmissverständlich: "die nötige Öffnung der Intelligenz des Glaubens für die seelsorgerische Aufgabe des Nachfolgers Petri unterstützen", sagte er am Donnerstag in einer Audienz für die Angehörigen des Instituts im Vatikan.

Da steht einfach, was Sie bestreiten.


9
 
 Ein Schaf 31. Oktober 2016 
 

@Helena_WW: es ist betrüblich, dass sie offenbar mein posting missverstanden haben, und dafür ...

... auch noch mehr positive bewertungen als ich bekommen. ihr "lesen muss man schon können" wenden sie bitte gegen sich selbst. :)

ich habe festgehalten, dass viele der lehrtreuen der irrigen meinung waren, sie könnten diesen beiden sehr vertrauenswürdig erscheinenden päpsten quasi blind vertrauen.

und aus erfahrung gewohnt waren, dass inhaltliche vorwürfe gegen sie systematisch unberechtigt waren - was zu verteidigungsreflexen führen konnte.

dass die beiden das selbst so gelehrt & eingefordert hätten, hab ich nicht gesagt. & meine eigene position ist das sowieso nicht.

aber wir alle sind letztlich überfordert durch das göttliche & durch die komplexität der welt - daher sind übersimplifizierungen verständlich. zudem gibt es nicht wenige recht schlichte fromme. das ist ja ok.

manche haben also sicher gedacht, das päpste durch ihre amtsgnade in reden & handeln prinzipiell vertrauenswürdig sind. immer noch argumentieren einige in diesem sinne. & andere sind grundlegend verunsichert.


1
 
 Bentheim 29. Oktober 2016 
 

Christlicher Glaube ist kein bloßes Fürwahrhalten, sondern ein "glauben an" (credere in).

Das, woran wir glauben und worauf wir vertrauen können, ist uns als Glaubensinhalte in der Hl.Schrift überliefert.
Die Intelligenz dieser Glaubensinhalte soll auf Wunsch des Papstes durch weitere exegetische Forschung offen gelegt werden. Damit sind intelligente Lösungen der Hl.Schrift gemeint.

Eine "Intelligenz des Glaubens" als Haltung und als Vertrauen kann es nicht geben und kann der Papst auch nicht gemeint haben, da sie kein Kriterium ist für Glauben und Vertrauen und nicht einmal dieser Ebene zugehört. Was der Papst meint, das können nur intelligente Glaubensinhalte sein.


4
 
 Sternenklar 29. Oktober 2016 

Vertrauen wir 100% der Kirche

@Magnus Maxentius Jeder kann bei der alten Messe teilnehmen, aber plötzlich wird man darauf aufmerksam gemacht, dass "nur" die alte Messe richtig und gut ist. Das ist das Problem dieser Gruppen. Man meint der heilige Rest zu sein, welcher überhaupt noch katholisch ist. Eigentlich sollten die Eclesia Dei Gemeinschaften eine Bereicherung der katholische Kirche sein. Leider haben diese sich immer mehr als Spalter des Leibes Christi entwickelt. Das ist sooo traurig. Hätten sie die Gnade der Demut und würden sie der Kirche vertrauen, könnten sie fruchtbar mitwirken.
@ Schlegel Sie sind Priester, ich bin Laie. Ihre Worte nehme ich gerne als Ermutigung, dass ich die Sache nicht ganz falsch sehe. Es ist schwierig, wenn man so konservativ wie ich aufgewachsen bin. Man ist so misstrauisch gegenüber allen und allem in der Kirche. Heute vertraue ich zu 100% der Kirche und lasse mich führen. Heute würde ich sagen, dass traditionalistisch denken in eine Fallgrube führt, wo man schwer herauskommt.


6
 
 bernhard_k 29. Oktober 2016 
 

@Schlegl

Lieber Monsignore,

ja, ein Priester muss "Schläge" bekommen von
der "Welt" - ganz wie Jesus Christus eben! Das ist DAS Qualitätsmerkmal. Gottes Segen, wenn auch Sie welche bekommen


10
 
 SCHLEGL 29. Oktober 2016 
 

@Sternenklar

Sie haben vollkommen recht! Schon Papst Johannes XXIII, sein Nachfolger Paul VI, natürlich Johannes Paul II und Benedikt XVI wurden von "sich besonders katholisch vorkommenden Personen und Grüppchen" oft lieblos kritisiert, meistens theologisch und historisch auch unhaltbar.
Aber genauso wurden Paul VI, Johannes Paul II und Benedikt XVI von der Gegenseite der "SUPERFORTSCHRITTLICHEN", die von Interkommunion, Aufhebung des Zölibats der lateinischen Kirche, Frauenordination usw. träumen, mit liebloser Kritik übergossen.
Ich habe das Gefühl, wenn die Prügel gleichmäßig von beiden Seiten kommen, liegt man als Seelsorger ungefähr richtig, jedenfalls habe ich es so erlebt.Msgr. Franz Schlegl


10
 
 Magnus Maxentius 29. Oktober 2016 

@Benedetto05

"Als Papst Johannes XXIII. noch Patriarch von Venedig war, erfuhr er eines Tages, dass einer seiner Priester in der Stadt dem Alkohol verfallen sei. Zusammen mit seinem Sekretär macht er sich auf den Weg, um den trunksüchtigen Priester zu besuchen. Am Pfarrhaus angekommen, lässt man ihn wissen, der Pfarrer sei wohl gerade in der Kneipe. Roncalli schickt den Sekretär hinein, um ihn herauszubitten. Die drei gehen zum Pfarrhaus zurück. Dort lässt der Patriarch seinen Pfarrer Platz nehmen, kniet sich vor ihm hin und sagt: 'Ich möchte bei Dir beichten!'"
Den Pfarrer hat man nie mehr betrunken gesehen.

Nicht anders macht es Franziskus.

@Sternenklar:
"Papst Franziskus hat den Fokus auf die Absicht des Herzens und auf die tätige Nächstenliebe und auf die Neuevangelisierung. Das überfordert das mit sich selbst beschäftigte Lager."
Völlig richtig! Und ich weiß nicht, warum so viele nörgeln. JedeR kann doch die Alte Messe besuchen. Ist das nicht genug?


3
 
 Sternenklar 29. Oktober 2016 

Welcher Papst wurde nicht kritisiert von Konservativen?

@alle Papstkritiker. Liebe besorgte Mitchristen. Ich gehe mal davon aus, dass viele der Papstkritiker aus dem Umfeld des tridentinischen Ritus kommen. Zur Klarstellung möchte ich festhalten: Ich bin selber in diesem Milieu aufgewachsen und kann bestätigen, dass in diesem Umfeld jeder der letzten Päpste sehr stark kritisiert wurden. Der Hl. Johannes Paul2 wurde extrem stark kritisiert, Benedikt16 wurde in gewissen Punkten auch kritisiert jedoch meinte man, dass er das Rad zurückdreht auf den Stand vor dem 2VK. Ich war selber an Vorträgen wo solches prognostiziert wurde und mit "eindeutigen" Indizien untermauert wurde. Man wähnte sich schon in der Freude, dass die Weltkirche einsehen wird, dass wir recht hatten. Nun ist Papst Franziskus gewählt worden und alle Träume sind ausgeträumt. Papst Franziskus hat den Fokus auf die Absicht des Herzens und auf die tätige Nächstenliebe und auf die Neuevangelisierung. Das überfordert das mit sich selbst beschäftigte Lager.


4
 
 Helena_WW 29. Oktober 2016 
 

Nein Schaf das stimmt so nicht, mit blind -konsequenter Katholismums

"viele von uns waren durch st. johannes paul ii & ...
... benedikt xvi gewohnt, dass konsequenter katholizismus heißt, dem papst blind zu vertrauen & ihn jedenfalls zu verteidigen."
Nein. Die beiden der heilige Johannes Paul II, der Kirchenlehrer Josef Ratzinger in seinem ganzen Lebenswerk und als Papst Benedikt der XVI haben grade gegen Blindheit, Dunkel und Unwissenheit gearbeitet. Fundament für mündiges Christsein. Lesen und hören muss man schon können.


8
 
 Ein Schaf 29. Oktober 2016 
 

@Passero: danke für diese wichtigen zitate! viele von uns waren durch st. johannes paul ii & ...

... benedikt xvi gewohnt, dass konsequenter katholizismus heißt, dem papst blind zu vertrauen & ihn jedenfalls zu verteidigen.

das ist zwar verständlich, aber letztlich doch unklug - denn die kirchengeschichte lehrt uns, dass es durchaus problematische amtsinhaber des heiligen amtes gab.

der HERR warnt uns eindringlich vor wölfen im schafspelz, vor blinden blindenführern, vor schlechten hirten.

SEINE warnungen können leider auch für einen papst zutreffen. warum denn nicht.

in AT & NT gibt es viele stellen, die auf schlimme situationen mit schlechten hirten hinweisen.

GOTT lässt solches zu. die menschen in früheren zeiten, ohne unsere möglichkeiten von bildung, kommunikation, transport, waren solchen situationen oft sogar noch dramatischer ausgeliefert als wir hier & jetzt.

wir sollten keinesfalls aus fehlgehender frömmigkeit denken & diskussion unter den lehrtreuen unterbinden.

es ist unsere verantwortung & pflicht, zu urteilen - und nach unserem gewissen zu reden & zu handeln.


8
 
 wandersmann 28. Oktober 2016 
 

@Stefan Fleischer - Humanismus - Bischof Schneider

"Schon seit einiger Zeit befürchte ich, dass genau dieser Paradigmawechsel von der Gottzentriertheit zur Menschzentriertheit schlussendlich zu einer neuen Kirchenspaltung führen könnte."

Der Wechsel zur Menschenzentriertheit nennen ich Humanismus. Ich habe hier schon mehrfach geschrieben, dass der Humanismus der größter Feind (heute) der Kirche ist.

Bei "Der Herr der Welt: Robert Hugh Benson" oder bei der "Kurzen Erzählung vom Antichrist" von Solowjew geht es genau um diesen Kult des Humanismus, den der Antichrist wohl praktizieren wird.


"In einem Interview im Juni 2014 gab er seine Ansicht kund, die katholische Kirche befinde sich in der vierten großen Krise seit ihrem Bestehen. Anthropozentrisches Denken spalte seines Erachtens die Kirche, die christozentrisch sei. Liturgie stelle kein Treffen von Freunden dar, sondern solle dem ersten Gebot, nur Gott anzubeten, entsprechen, und so solle auch das Leben gestaltet werden."

https://de.wikipedia.org/wiki/Athanasius_Schneider


11
 
 wandersmann 28. Oktober 2016 
 

@Stefan Fleischer - Das Grundproblem

Wir, die Kirche, die Hirten und die Laien, müssten wieder viel mehr mit dem Kreuz Christi zu den Menschen kommen ... ,die frohe Botschaft von der Erlösung aus unseren Sünden verkünden und allen in Wort und Tat zu helfen, alles zu befolgen, was unser Herr uns geboten hat.

"Botschaft von der Erlösung"
Sie haben recht, das ist die zentrale Botschaft. Das ist das Zentrale, was wir zu bieten haben.

ABER, um das einzusehen müssen die Menschen ZUVOR um ihre eigene Erlösungsbedürftigkeit wissen.

Warum soll ich erlöst werden, wenn ich gar nicht denke, dass ich erlösungsbedürftig bin?

Die Menschen heutzutage können aber mit der Erlösungsbedürftigkeit kaum noch etwas anfangen. ...

Sein Tod am Kreuz ist das bereitgestellte Lösegeld für viele. Aber leider wird dieses "Geld" kaum noch abgerufen.


13
 
 Konrad Georg 28. Oktober 2016 
 

@ Sebi

Jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient.

Darf man sagen, daß die Kirche den Papst bekommt, den sie verdient?

Papst Benedikt war "uns" offenbar nicht gut genug.


15
 
 Sternenklar 28. Oktober 2016 

Die Guten sollten einander ergänzen anstatt bekämpfen

@Helena Werte Schwester in Christus. Danke für Ihre Rückmeldung. Jetzt bringen Sie mich wirklich weiter: "Der treue Sohn hat sich einen Moment lang verloren gefühlt." Das ist sehr liebevoll formuliert und mach mein Herz weich. Deswegen sollen wir niemanden Verurteilen. Es gibt immer verschiedene Blickwinkel. Wenn wir die Geschichte vom verlorenen Sohn weiterdenken: Alles hat sich eingependelt - Beide haben ihre Gotteserfahrung gemacht. Ihre Verkündigung wird sich unterscheiden, obwohl beide den gleichen Gott erfahren. Der eine wird Gottes Barmherzigkeit und Liebe verkünden, der andere wird verkünden, dass es richtig ist Gottes Gebote zu halten, da es Seinem Willen entspricht und Segen bringt. Das sehe ich momentan in unserer Kirche und hier im Forum: Die einen verkünden wie der verlorene die andren wie der dabeigebliebene Sohn. Beide haben recht aber sie bekämpfen sich weil sie nicht deckungsgleich sind. Beide Verkündigungen ergänzen sich. Also vertrauen wir unserem Hirten. Bitte!


1
 
  28. Oktober 2016 
 

Papa haereticus?

Leo Cardinal Scheffczyk legt darüber in "Entschiedener Glaube-befreiende Wahrheit" den allgemein geltenden Grundsatz dar:
Sollte ein Papst einer persönlichen Häresie verfallen und diese öffentlich vertreten, so verliert er sein Amt. Er kann daraufhin von der Kirche gerichtet werden. Aber ein eigentliches Notstandsrecht für diesen Fall kennt die Kirche nicht."
Offenbar wird angenommen dass der Fall eines häretischen Papstes nicht vorkommen wird.
Offenbar hatte Papst Pius IV. sehr wohl diese Sorge, sonst hätte er nicht die Bulle Cum ex apostolatus officio erlassen.
Allein das hilft hier nicht weiter. Ich habe einzelne Priester vom amtierenden Papst als Häretiker reden hören, was schon allerhand ist. Nicht vorstellbar ist dass die derzeitige Hierarchie sich dazu äußern wird.

Für den Fall dass ein Papst der Kirche durch seine Regierung schweren Schaden zufüge, gebe es ein Recht auf Widerstand. Diese Ansicht wird von großen Theologen wie Suarez und Bellarmin vertreten.


13
 
 Bernhard Joseph 28. Oktober 2016 
 

Wie sieht denn die Realität aus?

"...die nötige Öffnung der Intelligenz des Glaubens für die seelsorgerische Aufgabe des Nachfolgers Petri unterstützen"

Wenn sich die "Intelligenz des Glaubens" darin erschöpft, den Glauben stets weiter zu verflachen, dann hat auf kurz oder lang auch die Seelsorge abgedankt. Mittlerweile erschöpft sich die Seelsorge in vielen Gemeinden darauf, dass der Priester sich den Pfarrgemeinderäten anbiedert, die ihn mit stets neuen Gestaltungswünschen der Messe bombardieren. Zwischendurch auch mal ein paar Geburtstagsgrüße an altgediente Gemeindemitglieder. In der Schule ist der Pfarrer zumindest hierzulande nicht mehr gern gesehen und viele Taufscheinkatholiken würden aus allen "Wolken" fallen und unangenehm berührt sein, wenn der Pfarrer ihrer Gemeinde mal bei ihnen zu Hause vorbeischaute, was er schon deshalb nicht macht, weil er auf einen Verwaltungsbürokraten in der schönen neuen Kirche reduziert ist. Ich muss daher immer wieder schmunzeln, wenn ich den Papst von Seelsorge reden höre.


9
 
 Helena_WW 28. Oktober 2016 
 

@sternenklar : Der Sohn der beim Vater blieb, hat sich einen Moment lang m.E. verloren gefühlt

Der Vater ging dem Sohn nach als dieser in einem Moment m.E. sich verdrängt, verloren fühlte verloren dastand. Da schließt sich für mich das Gleichnis zu einem Kreis. Des öfteren habe ich leider erlebt, dass dieses Gleichnis dafür verwendet wurde den Sohn der beim Vater blieb herabzusetzen. Das steht m.E. im Widerspruch zum Gleichnis und auch in Verbindung mit anderen Gleichnisen.


6
 
 Bentheim 28. Oktober 2016 
 

@Mysterium ineffabile: "Auch ich hoffe, dass sich die Dozenten im Institut dazu entschließen werden,

konsequent zu sein und ihr Amt niederzulegen."

Ich hoffe es nicht, solange nicht von diesen Dozenten expressis verbis bewiesen ist, dass der Wunsch des Papstes an das JPII-Institut exegetisch völlig unerfüllbar ist: "die ÖFfNUNG der INTELLIGENZ DER GLAUBENSINHAITE, die nach der Meinung des Papstes aber zu wenig erkannt wird, daher also unserer Erkenntnis geöffnet werden muss zur Unterstützung der seelsorgerischen Aufgabe des Nachfolgers Petri."

Dieser zu erwartende Beweis ist das allein Entscheidende. Mit ihm steht bzw. fällt die ganze Rede vor dem Institut und alles andere, das hier in vielen Postings angesprochen wird.


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 carl eugen 28. Oktober 2016 

Lieber @Ottaviani!

Es geht hier ja nicht um persönliche Meinungen, oder ob einem der Lebens- und Amtsstil von Franziskus gefällt oder nicht.

Hier geht es um ein Sakrament, um ein göttliches Gebot, um ein Fundament der Kirche, und nicht um persönliche Ansichten.

Man kann sich darüber streiten, ob beim Vat.II. alles so gut gelaufen ist, aber an den Sakramenten hat sich das Konzil nicht vergangen.

Hier geht es auch nicht darum, ob es einem gefällt, dass der Apostolische Palast verwaist ist, Castelgandolfo ein Museum ist, der Papst seinen Fischerring so gut wie nie trägt oder er in Autos gefahren wird, die selbst Hartz-IV-Empfängern zu primitiv wären (das alles gefällt mir nicht), hier legt der Papst Hand ans Fundament und beschreitet damit einen gefährlichen Weg. Mehr noch, er masst sich an, genau zu wissen, was Gott heute tun würde. Und das obwohl uns der Glaube lehrt, dass Gott unveränderlich ist, Sein ewiger Ratschluss gilt. Und der Papst meint, er weiss es besser. Wie nennt man so etwas?


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 Christophorus. 28. Oktober 2016 

@Gipsy @Helena_WW
Die Haltung des beim Vater gebliebenen Sohnes ist wirklich lieblos gegenüber dem zurückkehrenden Bruder. Ich gehe sogar noch weiter: Es ist die Haltung Satans vor Gott der „unsere Mitbrüder Tag und Nacht anklagte“ vgl. Offb. 12,10 die uns im vermeintlich treu beim Vater gebliebenen Sohn entgegentritt. Neid und Eifersucht sind aber in der Liebe gar nicht möglich.
@Quirinusdecem
Leider ist es in der hier gebotenen Kürze gar nicht möglich alle Aspekte zu erwähnen („die Hälfte auslassen“) Das ist es ja gerade was uns an Christus so fasziniert – Er weicht keinen Deut von der Wahrheit ab aber er liebt so sehr, daß er die Menschen gewinnt. Ich bin sicher daß die gerettete Ehebrecherin ihm für den Rest Ihres Lebens in großer Liebe verbunden war und daß in Jesu Befehl: Sündige fortan nicht mehr auch die Gnade gegeben wurde so zu handeln.
Petrus wurden die Schlüssel übergeben – nicht uns. Er trägt die Verantwortung und die ist nicht leicht -> Gebet tut not. Danke @Sternenklar


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 Sternenklar 28. Oktober 2016 

@Helena_WW Danke für Ihre Rückmeldung. Ich denke wir kommen zusammen ein gutes Stück weiter. Sie haben recht, der Sohn der zuhause treu dem Vater diente, hat sich sehr verdienstvoll und treu verhalten. Das wird ihm auch angerechnet. Seine Treue und seine Arbeit zuhause ist wie unsere Treue gegenüber Gott. Diese kann schwanken zwischen: "ich bleibe treu weil ICH weis was gut ist und ICH nicht so schlecht sein will wie mein Bruder" und "Weil ich mein Vater/mein Gott und Retter so sehr liebe, bleibe ich treu und gut bei IHM. Ich freue mich so sehr IHN so nahe bei mir zu haben". Zwischen diesen beiden, spielt unser Christ-sein in der Regel sich ab. Jetzt kommt die Prüfung für den daheim gebliebenen Sohn und sein Herz und Motivation kommt zum Ausdruck. Der Vater verhält sich gegenüber diesem Sohn genau gleich liebevoll und barmherzig. Er erinnert ihn daran: Warum bist du eiversüchtig? Ist es dir nicht bewusst, dass ichGott immer bei dir bin, was alles andere in den Schatten stellt.


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 Wiederkunft 28. Oktober 2016 
 

Seelsorge

Wäre das Ganze nicht so traurig, müsste man fast lächeln über soviel Realitätsverlust. Unsere Priester am Land haben 3-5 Pfarren zu betreuen. Unser Pfarrer hetzt von einer Messe, Taufe, Hochzeit, Begräbnis, Krankenkommunion, und Einladungen verschiedener Veranstaltungen (Hochwürden darf nirgends fehlen)zur anderen. Er hätte gar keine Zeit mehr, sich um die Probleme von Geschieden zu kümmern, geschweige ein Urteil zu fällen, wär der Schuldige ist und wem er die Kommunion geben darf. Befinden wir uns nicht in einer tiefen Glaubens Krise, die sich in den zerbrochenen Ehen, Abtreibungen und Priester Mangel in den Industriestaaten widerspiegelt. Ich vermisse von diesem Papst den Aufruf zur Neuevangelisierung der westl. Welt und bin es leid, ständig die Zurechtweisungen, der noch gebliebenen Priester und Gläubigen zu hören!!!!! Wir brauchen eine Glaubens Erneuerung und Vertiefung und kein Herumexperimentieren an der Lehre Jesu Christi!


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  28. Oktober 2016 
 

Ich verstehe die Aufregung nicht

der Papst verlangt von einem Istitut an einer Päpstlichen _Universität daß es die Linie des Nachfolgers Petri mit trägt
Genau das haben fromme Kreise immer Erwartet daß die Päpste tuen sollen Oposition unterbinden und jetzt soll das nicht gut sein weil es den eigenen Anschaugen zuwieder läuft
ist also Papst Treue nur dann richtig wenn die eigenen Anschaungen unterstützt werden oder der Papst seinem Vorgänger nicht wiederspricht wenn letzteres der Fall ist müßte man sämtliche Päpste seit 1963 kritisieren


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 Passero 28. Oktober 2016 
 

Ist Papst Franzikus ein Häretiker?

Lieber HFischer!

In der Bulle "Cum ex apostolatus officio" von Papst Paul IV. heißt es betr. den Papst u.a.: „wenn zu irgendeiner Zeit es offenkundig werden sollte, daß (…) er vor seiner Beförderung zum Kardinal oder seiner Erhebung zum Römischen Pontifex vom katholischen Glauben abgewichen oder in eine Häresie gefallen ist (oder ins Schisma geraten ist oder ein solches hervorgerufen hat), so ist seine Beförderung oder Erhebung, null und nichtig und wertlos, auch wenn sie in Eintracht und mit der einmütigen Zustimmung aller Kardinäle erfolgt ist.“
Der hl. Robert Bellarmin schrieb einige Jahrzehnte danach in "De Romano Pontifice":„Ein Papst, der ein offenkundiger Häretiker ist, hört aus diesem Grund auf, Papst und Haupt zu sein, weil er aus diesem Grund aufhört ein Christ und ein Glied des Leibes der Kirche zu sein. Das ist das Urteil aller Kirchenväter, die lehren, dass die offenkundigen Häretiker sofort jede Jurisdiktion verlieren.“

Zum Nachdenken!


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 Fides Mariae 28. Oktober 2016 
 

Das geht zu weit

Don't mess with John Paul II. - Hände weg von seinem Institut! Der Heilige Vater geht jetzt wirklich zu weit. Anhand dieser Aussagen sehe ich Papst Frabziskus anders als bisher: Er WILL tatsächlich verändern, und es hat keinen Sinn, seine flapsigen Aussagen weiterhin zu erklären und zu entschuldigen. Es ist geradezu umgekehrt: In Wahrheit ist der Papst DIPLOMATISCH...
@ Gandalf: Ja - und Gott schütze Rom.


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 huegel76 28. Oktober 2016 

@carl eugen

Vielen Dank, sie reden mir aus der Seele!


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 Smaragdos 28. Oktober 2016 
 

Konsequenterweise muss Papst Franziskus bei der nächsten Vollversammlung der vatikanischen Bibelkommission verkünden: Ab sofort gibt es nur noch 9 Gebote statt 10, vom 5. geht es gleich zum 7. über, das 6. streichen wir. In den neuen Bibelausgaben also bitte korrigiern! Es geht ja schließlich darum, alle in die Kirche bedingungslos zu integrieren, auch die armen Ehebrecher.


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 studiosus 28. Oktober 2016 

Gott

Gott ist unveraenderlich (mancher kann auch "starr und statisch" sagen, habe ich kein Problem damit", daher auch sein ewiger Ratschluss (Plan).
Es ist theologisch einfach nicht wahr dass es "je nach Zeit" eine unterschiedliche Bedeutung fuer seine Offenbarung gibt.


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 UnamSanctam 28. Oktober 2016 
 

Ich sag dazu nur noch

Buonasera und Buonpranzo...schon da hätte man wissen können, was auf die Kirche zukommnt.


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 Helena_WW 28. Oktober 2016 
 

@Christopherus/@Sternenklar : wie denn Unterstellung von Hochmut und Lieblosigkeit zu bewerten

Wenn man dies dem Sohn unterstellt, der beim Vater blieb, damit auch die Heimstatt erhielt, damit Rückehr für den Bruder überhaupt möglich ist, ins Haus des Vaters und damit aber auch in die Hausordnung, das gedeihen zu lassen.
Reflektiert euer unterstellen/urteilen damit ausgrenzen dessen der beim Vater blieb und diente dann doch mal selbst.
Der Barmherzige Vater im Gleichniss handelt nämlich auch da anders, er wendet auch dem Sohn der bei ihm blieb zu, der will nämlich keinen Kreislauf verlorener Söhne produzieren, was zum bankrott führen würde.


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 Quirinusdecem 28. Oktober 2016 
 

@frajo

...so hab ich es auch gesagt, auf eigene Verantwortung und zunächst einmal nicht gegen sondern nicht mit der Kirche.
Falsch wäre es im übrigen gegen das Gewissen zu handeln. Wir lassen nicht denken sondern denken selber. Und die Kirche ist zwar nicht von dieser Welt aber in dieser Welt mit weltlichem Personal. Und ein Dogma ist hier nicht verkündigt worden.................


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 ecclesiam 28. Oktober 2016 
 

@Richelius, Häresie

Die Furcht vor Häresie erklärt das unverständliche Verhalten des Papstes. Seine von der Lehre abweichenden Ansichten gibt er nicht klar zu erkennen, es ist immer ein "ja ja – nein nein – jein". Weiter kommt hinzu, dass er in seinen Flugzeuginterviews keine offiziellen Lehren abgibt, er spricht nicht im Namen des Lehramtes.

Sobald es dann Richtung Lehramt geht weiss er ganz genau, dass es heikel wird. Dann ist auf einmal Kardinal Schönborn der "Interpret" von Amoris Laetitia oder die Argentinische Bischofskonferenz mit dem "richtigen Verständnis" von AL. Der Papst selbst nimmt jedoch selbst keine Stellung. So entgeht er taktisch geschickt einer Häresie. Alles was er sagt ist ein wenig unklar, Bischöfe auf seiner Linie erhalten mediale Unterstützung, Bischöfe welche nicht auf seiner Linie sind, werden durch Säuberungsaktionen entfernt (siehe Johannes-Paul-Institut). Wer wagt es da noch aufzuschreien? Ein paar wenige …

Der Papst kann sehr klar sprechen – wenn er nur wollte.


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 Mr. Incredible 28. Oktober 2016 
 

Was mich stört

ist dieses wachsweiche Gerede, zumindest wird es oft so in den Medien abgedruckt. Entweder der Papst redet sonst immer glasklar und nur wir kriegen es trübe in der Presse mit, oder da gibt es wirklich ein Problem mit der Wahrheit!
AL war jetzt nicht wirklich eine Offenbarung was Klarheit angeht. Irgendwie weigere ich mich, wischiwaschi und beliebige Interpretierbarkeit als einen Fortschritt in der Seelsorge zu sehen. Ich bin beiliebe kein Moralist, aber Klarheit und logische Aussage hat auch nix mit Moralismus zu tun, sondern eben mit Wahrheit. Auch der Wahrheit des Glaubens. Unklarheit ist NICHT Liebe zu den Menschen! Okay? NICHT!
Mir drängt sich immer mehr der Verdacht auf, dass da jemand nicht ordentlich studiert hat. Ich hoffe, ich bin derjenige, der es nicht versteht.


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 Gandalf 28. Oktober 2016 

Wie sagte mal ein gewisser Kaiser...

"Uns bleibt auch gar nichts erspart"


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 frajo 28. Oktober 2016 

@Quirinusdecem

Sie sind aber mutig! Wenn Sie eigene Entscheidungen treffen gegen die Kirche, dann tun Sie dies auf eigene Gefahr. Wenn Sie der Kirche - hier dem Papst - folgen, dann trägt er die Verantwortung für Sie, und Sie sind auf der sicheren Seite. Auch wenn ich Ihre Beweggründe durchaus wohlwollend empfinde. Aber: Weg von der Kirche ist definitiv immer falsch! lg


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 SpatzInDerHand 28. Oktober 2016 

@Richelius, zu Ihrer Antwort zu @ecclesiam möchte ich sagen:

ich schätze Papst Benedikt XVI. ausgesprochen! ABER: das laute Aufschreien war noch nie seine Stärke gewesen, nicht einmal zu der Zeit, als er selbst Papst war - wie wir Katholiken in D ja leidlich wissen. UND: B16 ist wohl der einzige, dem ich jetzt ebenfalls nicht zum lauten Aufschreien raten würde. Er hat die Zügel für die Kirche aus der Hand gelegt. Wenn ER laut aufschreit, crashen wir in das offene Schisma. Das kann er nicht wollen, das will auch ich nicht. Woimmer die Lösung liegt - das offene Schisma ist keine Lösung, sondern eine Bruchlandung im unlösbar gewordenen Konflikt. Wir begehen in wenigen Tagen das 500-jährige Reformationsgedenken, das sollte uns eine laute Warnung sein!

AUFSCHREIEN sollten Kardinäle, Bischöfe, informierte Laien, und ihr Aufschrei sollte so feinfühlig sein, dass die Gegenseite bereit bleibt, sich damit auseinandersetzen zu können statt sich nur in Gegenfronten zu verhärten.


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 Richelius 28. Oktober 2016 
 

@ Psalm1: "Und die diesbezügliche Theologie, die sich so betont pastoral bzw. an den heutigen Lebensumständen orientierend gibt, soll für die direkt Betroffenen zu hoch sein?" Leider ist es so. Die Aussagen des Papstes sind als Handreichung für Seelsorger wichtig, Laien bringen sie eher in Verwirrung, wie man sieht... Ich erinnere in diesem Zusammenhang gerne an weiland Bischof Krenn, der bei öffentlichen Aussagen immer sehr klar war, im privaten Gespräch mit Theologen aber durchaus auch alle "wenn", "aber", "möglicherweise" "vielleicht" berücksichtigt hat. Hätte er das im Fernsehen, hätte sich keiner ausgekannt.

@ ecclesiam: "Die obgenannte populistische, falsche theologische Aussage des Papstes..." Hätten Sie Recht, wäre der Papst ein Häretiker und praktisch das ganze Bischofskollegium der Kirche mit ihm incl. Benedikt XVI. Alle Bischöfe und besonders der em. Papst müßten nämlich in laut aufschreien, verließe Franziskus die kath. Lehre tatsächlich.


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 Gipsy 28. Oktober 2016 

@ Christopherus

"müssen gut aufpassen daß wir nicht so werden wie der Sohn der beim Vater geblieben ist (lieblos). "
----------------------------
Wenn Sie sich auf das Gleichnis vom verlorenen Sohn beziehen, so ist keineswegs eine Lieblosigkeit des Sohnes, der beim Vater blieb , überliefert.

Er wurde lediglich eifersüchtig auf seinen Bruder, der von zu Hause weggegangen ist, ihm und seinem Vater die Arbeit zu Hause überlassen hatte, es sich in der Welt gutgehen ließ und als es ihm schlecht ging, wieder nach Hause kam. Sein Vater freute sich sehr und veranstaltete ein Gastmahl für ihn. Dies führte zu der Eifersucht des zu Hause gebliebenen Bruders.
Von Lieblosigkeit beim Vater ist da nichts zu finden.


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 ora et labora 28. Oktober 2016 
 

Mt 16,18 Ich aber sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.

Jetzt sind unser Glaube, Hoffnung und Liebe gefragt. Beten wir für den Papst und alle Priester und zeigen mutig auf besorgniserregende Entwicklungen in der Hl. Kath. Kirche.
Christus hat seine Kirche bis jetzt nicht untergehen lassen und dies wird auch nicht in Zukunft geschehen.
Maria versprach in Fatima: "Am Ende wird mein unbeflecktes Herz triumphieren".
Es gibt so viele Gründe unserer Kirche treu zu bleiben. Orientieren wir uns nur an Christus - Menschen sind immer fehlbar.


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 Sternenklar 28. Oktober 2016 

Wer meint zu stehen, sehe zu dass er nicht falle

@Helena_WW Werte Mitchristin. Ganz kurz meine Meinung zum Sohn, welcher zuhause geblieben ist: Gott ist die Liebe und somit auch Barmherzigkeit und diese Liebe und Barmherzigkeit müssen alle die IHN lieben ihm erwiedern und allen seinen Kindern. Nun meint der daheimgebliebener Sohn, dass er weil er alles immer richtig gemacht hat, dass er sehr gut, ein wahrer vorbildlicher Sohn sei. Nun kommt eine 1:1 Probe. Sein Bruder kommt verlumpt und demütig nach hause. Ja, ein armer Sünder kommt zum Vater nach hause. Sein Vater begegnet ihm mit Liebe und Barmherzigkeit. Sein guter und einzig heiliger Bruder sieht, wie sein Vater (Gott) diesem Sünder mit so grosser Liebe begegnet. Er wird eiversüchtig auf diese Liebe und wird so zum Ankläger (?) seines Bruders. Er distanziert sich von seinem Vater (...Dein Sohn..) und nicht "mein" Bruder. Ich war immer Gut(?) und er ist schlecht.(Gleichniss Zölner und Pharisäer) und so gibt es noch einiges weiteres. Gott segne Sie werte Helena.


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 Bernhard Joseph 28. Oktober 2016 
 

@carl eugen

Lesen Sie einmal, wie in einer anderen Forumsdiskussion gerade von denen schärfste Kritik an der Kirche und Papsttum geübt wird, die sonst, wenn es um Papst Franziskus und seine theologischen Unklarheiten geht, sofort jede Kritik am Papst als Generalangriff gegen die Katholische Kirche ansehen.

"Kurienbischof: Luthers Kritik war in vielem berechtigt" (http://kath.net/news/57238)

Die Kirche befindet sich dank eines starken Einflusses der marxistisch geprägten Befreiungstheologie in einer tiefen Krise, die zu offenen Schizophrenien führen, wie in der DBK zu beobachten. Wo die Kirchensteuer dank des "Kapitals" so reich sprudelt gerät man als Nutznießer dieses System, wenn man gleichzeitig seine Überwindung predigt, in ein tiefes Dilemma, um es mal moderat zu formulieren.


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 Quirinusdecem 28. Oktober 2016 
 

@Christophorus

...bitte nicht immer die Hälfte auslassen: "Was ist mit dem anderen Schächer gewesen? Was ist mit dem Auftrag der Sünderin, deren Steinigung er verhindert hat?" Es geht hier in keinster Weise um eine Verurteilung von wie auch immer gestrauchelten Menschen !! Es geht darum, das das Straucheln ein Straucheln ist und nicht gutiert werden kann. Ein Fehler bleibt ein Fehler, eine Sünde eine Sünde eine Verletzung eine Verletzung! So bleibt z.B. eine Ehescheidung mit einer Wiederverheiratung als Folge eine Sünde und ein Gutieren seitens der Kirche sorgt für eine Manifestierung aller hierdurch entstanden Verletzungen und diese umfassen viel mehr Menschen als man gemeinhin glaubt. Wenn jemand meint, er müsse das tun, so soll und kann er das auf Grund seines freien Willens. Er (oder Sie) sollte aber wenigsten das Rückgrat besitzen zu sagen, Ja so lebe ich und dafür trage ich auch vor Gott die Verantwortung und diese nicht weinerlich an die Gemeinschaft abgeben...


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 Bernhard Joseph 28. Oktober 2016 
 

@ecclesiam

Die Befreiungstheologie ist Mitte der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts entstanden. Sie ist tief durchdrungen von marxistischer Theorie, die wiederum aus der Philosophie Hegels hervorgegangen ist. Der Selbstvollzug der Geschichte schließt im Marxismus die revolutionäre Tat ein. Der visonäre Endzustand dieser Theorie ist messianisch. Der messianische Auftrag besteht für die Befreiungstheologie in der aktiven Überwindung des schlechten Weltzustandes, was nichts anderes heißt als ein Umschlag von Glaube in politische Agitation bis hin zu revolutionärer Tat mit der Waffe in der Hand.

Die Befreiungstheologie hat in Lateinamerika zu verheerenden Verwüstungen geführt, nirgends wurde ein besserer Zustand errreicht, sondern die Verknechtung der armen Landbevölkerung auf einer anderen Ebene noch zementiert. Es ist die ideologische Verbohrtheit, die es den Verfechtern der Befreiungstheologie unmöglich macht, die schon in der Theorie offen zutage liegenden Widersprüche zu erkennen.


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 Helena_WW 28. Oktober 2016 
 

@Christopherus: Wo ist ein Sohn lieblos beim Vater geblieben

Reflektieren sie Christopherus doch einfach mal ihre lieblose Unterstellung und was sie sich da anmaßen mit ihrer Unterstellung und Interpretation.


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 Helena_WW 28. Oktober 2016 
 

@Christopherus : Wo ist ein Sohn lieblos beim Vater gebliegen !?


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 Gipsy 28. Oktober 2016 

Beim Aufruf zur Neuorientierung

greift er da nicht in des Hl.Johannes Paul segenhaftes irdischen Wirken ein?
Unterläuft er damit nicht einen wichtigen Teil dessen ,uns überlieferten geistigen Nachlasses?

Mir ist ganz mulmig zumute bei dieser Äusserung unseres Papstes.

Natürlich kann manches von Laien nicht verstanden werden( bei Jesus hat jeder Laie verstehen können) , dies aber scheint mir doch sehr verständlich für alle zu sein.


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 ecclesiam 28. Oktober 2016 
 

@Richelius, Theologie des Papstes

"...Diese Aussagen sind nicht für Laien geeignet..."

Es braucht kein grosses theologisches Wissen, um einen Papst zu verstehen. Die Theologie war schon lange nicht mehr auf einem so tiefen Niveau wie aktuell. Der Papst sagt von sich selbst, er sei kein grosser Theologe, er führe die Kirche pastoral. Dazu ist und wird er beeinflusst von marxistischen (Lateinamerika) und hegelianischen (D, A, CH) Ideologien.

Beispiel:
"Wer bin ich um zu urteilen"?
Das Urteilen gehört zur Kernkompetenz eines Christen, vor allem des Papstes. Die Unterscheidung von Gut und Schlecht bzw. der Geister muss lebenslang eingeübt werden. Ein Christ darf hingegen nicht ver-urteilen, das ist die Aufgabe Gottes.
Die obgenannte populistische, falsche theologische Aussage des Papstes führte zu Jubel in der Welt und Verwirrung bei den Gläubigen. Solche Beispiele gibt es unzählige.

Wäre es nicht zum Weinen, müsste ich über Ihre Aussage von „extrem tiefes theologisches Fahrwasser“ lachen.


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 carl eugen 28. Oktober 2016 

Liebe Freunde!

Ich möchte mich ganz herzlich bei euch allen bedanken. Die Rede des Heiligen Vaters hat mir mal wieder eine ordentliche Schlagseite verabreicht. Aber jetzt geht es mir wieder besser, dank euch!
Ja es ist wahr, die Katholische Kirche ist viel mehr als ein einzelner Papst. Aber Franziskus kann einem die Freude am Katholischsein schon ordentlich vermiesen. Deswegen danke ich Gott umso mehr für die grosse Solidarität und Unterstützung hier im Forum. Sie lässt einem so manche Krise leichter überstehen.
Und ja, danken wir auch unserer allerseligsten Mutter und Himmelskönigin Maria für ihre unentwegte Fürsprache bei ihrem göttlichen Sohn. Vertrauen wir auf ihre Fürsprache und ihre mütterliche Liebe. Danken wir Gott dafür, dass Er uns Maria als grosse Liebende geschenkt hat.

Gottes Segen für euch alle! Ich danke euch!


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 Quirinusdecem 28. Oktober 2016 
 

Umkehr ?

...man kann auch sagen, der Papst ruft zur Umkehr auf: Also sagt Jesus zu Sünderin nicht gehe nun und sündige hinfort nicht mehr sondern gemäß des Umkehraufrufes: Mach weiter so, schädige durch dein Verhalten deine Mitmenschen du bist trotzdem erlöst.
Ich glaube, ich warte auf den nächsten Papst. Durch diese Aussage, wenn sie dann tatsächlich so gefallen ist, werde ich tatsächlich der Kirche entfremdet. Ich kann und werde ihr hier nicht mehr folgen und dafür auch vor Gott die Verantwortung übernehmen. Vielleicht liege ich ja falsch aber mein Gewissen und mein Wissen erfordern diese Haltung.


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 Stefan Fleischer 28. Oktober 2016 

Der Weg aus der heutigen Krise

- das habe ich mir heute Nacht überlegt - wäre doch relativ einfach. Wir, die Kirche, die Hirten und die Laien, müssten wieder viel mehr mit dem Kreuz Christi zu den Menschen kommen (wie dies uns unser heiliger Vater in seiner Predigt an die Kardinäle ans Herz gelegt hat),die frohe Botschaft von der Erlösung aus unseren Sünden verkünden und allen in Wort und Tat zu helfen, alles zu befolgen, was unser Herr uns geboten hat.


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 Veritatis Splendor 28. Oktober 2016 

Zuflucht ins Unbefleckte Herz Mariens

Lieber @Carl Eugen, Ihre Konversion sollen Sie keineswegs bereuen!

In Zeiten des Zweifels und der Dunkelheit hilft das mütterliche Herz Mariens. Sie ist so real!

Falls Sie noch keine tiefere Bekanntschaft mit der Himmelskönigin geschenkt bekommen haben: eine Pilgerfahrt nach Medjugorje könnte Sie zutiefst trösten :-)

Die Protestanten haben 1, max. 2 Sakramente bewahrt. Eucharistie & Beichte brauchen wir jedoch noch mehr als tagespolitische, päpstliche Wortmeldungen, gedruckte Lehren oder Katechismen, so hilfreich sie auch sein mögen. Nebenbei: selbst die frommen Orthodoxen vertreten weit unhaltbarere Thesen zur Ehelehre (Zweit- und Drittehen werden unter dem Deckmantel zweifelhafter "Oikonomia" praktiziert).

Denken Sie an die Vision des hl. Don Boscos für unsere Zeit, das dreifache Weiß: Eucharistie = Heil der Gläubigen, Maria = Hilfe der Christen und als Steuermann = wohl oder übel der Papst, den Gott jederzeit wieder auswechseln kann :-)


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 Christophorus. 28. Oktober 2016 

@ Carl Eugen

Ich verstehe Ihre Nöte und leide mit Ihnen.
Aber vielleicht kann dieses Interview hier unser beider Welt wieder gerade rücken ?
http://www.kathtube.com/player.php?id=41586
Was die Papstansprache angeht: Ich warte lieber ab bis es eine deutsche Übersetzung der Originalrede gibt.
Jesus war oft gnadenlos und hart gegenüber jenen die den Menschen schwere Lasten aufbürdeten, bezeichnete sie als Heuchler und übertünchte Gräber - also hart gegenüber jenen die an Stelle Gottes richten wollen - denn er ließ sich die Entscheidungsgewalt nicht aus der Hand nehmen. Worüber die Menschen damals und heute noch überrascht wurden - Er bewahrte die Ehebrecherin vor der Steinigung, Seine Rede bewirkte daß die Frau am Jakobsbrunnen ihre ganze Stadt zu Jesus herausführte (auch eine Ehebrecherin). Er sprach den Verbrecher der neben ihm hing quasi heilig. Wir müssen gut aufpassen daß wir nicht so werden wie der Sohn der beim Vater geblieben ist (lieblos). Glücklicherweise muß ich keine Kirche leiten.


5
 
 Wiederkunft 28. Oktober 2016 
 

@ThomasR

Brauchen nicht gerade all diese, die sie hier aufzählen, die gesunde Lehre, die ihnen von ihren Eltern nicht vorgelebt wurde, und sie ja dadurch in ihre schlimme Lage geraten sind. Niemand hält den Papst auf, diese Lehre mit Liebe zu verkünden, da braucht sie nicht neu erfunden werden. Hat nicht gerade dass nicht verkünden dieser Wahrheit in unseren Kirchen dazu geführt, dass es in unseren Familien drunter und drüber geht? Die gesunde Lehre wäre heilsam für uns alle!!!


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 Ein Schaf 27. Oktober 2016 
 

jeder lehrtreue katholik freut sich doch über sachdienliche hinweise zu angebrachter umkehr, auch...

... zum voranschreiten in der wahrheit, die der liebe dienlich ist.

und in diesem sinne möchte ich bitte folgendes verstanden wissen, ich meine es wohlwollend:

nicht wenige der lehrtreuen hatten von beginn dieses pontifikates an starke bedenken. obwohl sie als lehrtreue selbstverständlich das papstamt als heilig & essenziell anerkennen.

und diesen besorgten ist aber in der lehrtreuen szene vielfach ein heftiger wind entgegengeschlagen - mit schlagworten wie gehorsam, vertrauen, etc ...

freilich, nicht jede besorgnis war gut begründet (zb ist "the warning" sicher nicht von gott).

aber jene, die sich aufgrund von erfahrung, vernunft, gelehrtheit & begnadung besorgt geäußert haben, sollten rehabilitiert werden - und von nun an vielleicht besonders ernst genommen werden ...

jene jedoch, die sich zuversichtlich geirrt haben, sollten ihre einschätzungen prinzipiell überdenken.

um in der wahrheit voranzuschreiten, in der unterscheidung der geister ...

(beachtet bitte kkk 675-677.)


7
 
 Simandron 27. Oktober 2016 
 

Rein rhetorischer Aufbruch

Die Vorgehensweise von Papst Franzikus in seiner Rede vor dem Institut folgt wieder einmal seinem beliebten Muster. Die überlieferte Lehre der Kirche müsse aus einer Engführung und Idealisierung in eine neue Weite und pastorale Geschmeidigkeit geführt werden. Langsam neige ich dazu, diese Attitüde für einen reinen Bluff zu halten. Die theologische Anthropologie von Karol Woityla gehört nun wirklich zu den Sternstunden der nachkonziliaren Theologie. Ich befürchte, dass Franziskus die ganze Tragweite z.B. der Theologie des Leibes nicht annähernd verstanden hat uns auch einigermaßen leichtfüßig darüber hinweggeht.
Es wäre schön, wenn er einmal sagen könnte, wozu sein pastoraler Ansatz die Menschen führen soll. Im Moment sieht es nämlich einfach danach aus, dass er sich in Ermangelung einer klaren Idee für die Zukunft in eine einigermaßen nebulöse Aufbruchsrhetorik flüchtet, freilich nicht ohne diese durch harsche Kritik am Überkommenen etwas aufzuhübschen. Schade.


16
 
  27. Oktober 2016 
 

Bisher dachte ich

das es den emeritierten Papst Benedikt XVI. und Papst Franziskus gibt. Wie ich hier feststelle muss ich mich wohl getäuscht haben, da es hier mittlerweile von selbsternannten Päpsten nur so zu wimmeln scheint
.


3
 
 Helena_WW 27. Oktober 2016 
 

Fatima Gebet und bitten wir die Kinder von Fatima und die Muttergottes um Fürsprache

für uns, unsere Zeit und was noch auf uns zukommen mag.


19
 
 Psalm1 27. Oktober 2016 
 

@Richelius

"...Diese Aussagen sind nicht für Laien geeignet..."

Familienfragen sind das tägliche Brot der meisten Laien. Das werden Sie kaum bestreiten. Und die diesbezügliche Theologie, die sich so betont pastoral bzw. an den heutigen Lebensumständen orientierend gibt, soll für die direkt Betroffenen zu hoch sein?


13
 
 HFischer 27. Oktober 2016 

Kann es sein, dass ein Papst die Kirche so in die Irre führt?

Auch wenn ein Papst nur ex kathedra unfehlbar ist, kommen mir doch Zweifel, ob ein Papst die Kirche so in die Irre führen kann, dass sie zum Teil Irrlehren verbreitet. Was denken hierzu insbesondere die Theologen unter uns?


13
 
 Ginsterbusch 27. Oktober 2016 

@Carl Eugen

GOTT sei Dank sind Sie katholisch geworden, Sie würden mir in diesem Forum sehr fehlen. Dass es mir wie Ihnen ging, dürfte bekannt sein. Ich war oft genug sehr verletzt über manchen Aussagen aus Rom. Heute lese ich möglichst wenig vom und über den Hl.Vater und vertraue um so mehr unserer Gottesmutter. Seien Sie sich sicher: alles wird gut. Sie hat es uns versprochen. Bleiben Sie behütet.


16
 
 Stefan Fleischer 27. Oktober 2016 

Seelsorge

wurde in meiner Jugend verstanden als die Sorge um das ewige Heil der unsterblichen Seelen. Manchmal frage ich mich ernsthaft, ob unser heiliger Vater - und noch viele andere heute - das noch so verstehen, oder ober er/sie nicht irgendwie von jener - in meinen Augen falschen - Befreiungstheologie infiziert ist, welche dem irdischen Heil den Vorrang vor dem ewigen einzuräumen scheint, bzw. das ewige Heil als so selbstverständlich ansieht, dass es sich nicht lohnt, sich dafür mindestens so viel anzustrengen wie für das irdische. Schon seit einiger Zeit befürchte ich, dass genau dieser Paradigmawechsel von der Gottzentriertheit zur Menschzentriertheit schlussendlich zu einer neuen Kirchenspaltung führen könnte.


37
 
 ora et labora 27. Oktober 2016 
 

Katharina von Siena:

„Und selbst wenn der Papst ein fleischgewordener Teufel wäre, statt eines gütigen Vaters, so müssten wir ihm dennoch gehorchen, nicht seiner Person wegen, sondern Gottes wegen. Denn Christus will, dass wir seinem Stellvertreter gehorchen.“

– Brief 207

auch wenn es uns schwer fällt, zu verstehen, wohin der Papst uns führen will.

Theresa von Lisieux: "Alles ist Gnade"...


4
 
 Richelius 27. Oktober 2016 
 

@ carl eugen

Ich kann Ihre mißliche Lage verstehen, auch wenn ich sie nicht teile. Sie sind hier in extrem tiefes theologisches Fahrwasser geraten (oder besser: durch Franziskus gestoßen worden). Die Aussagen des Papstes sind nicht falsch, nur bedarf es eines recht großen theologischen Wissens, um sie richtig einordnen zu können. Mit anderen Worten: Diese Aussagen sind nicht für Laien geeignet. Das übersieht dieser Papst aber regelmäßig.
Der Punkt, an dem Sie anfangen müssen, sich sorgen zu machen ist der, wenn die Häupter der Rituskirchen sich gegen den Papst stellen. Dann ist wirklich Feuer am Dach.


3
 
 ecclesiam 27. Oktober 2016 
 

@carl eugen

Katholisch:
Die katholische Lehre ist viel grösser als ein einzelner Papst, sie entstand während 2000 Jahren. Und auf diese hat sich der Gläubige zu stützen. Dogmen sind unveränderlich, das heisst sie sind die feste Burg der Kirche. Kardinal Burke riet, sich in theologisch stürmischen Zeiten an die traditionelle katholische Lehre zu halten und nach ihr zu leben. Also immer eine lange Zeitspanne vor Augen halten, welche bis in die Ewigkeit führt. Dass die Ehe unauflöslich ist kann auch Papst Franziskus nicht ändern, er kann höchstens in den pastoralen Ungehorsam führen.

Zugelassen von Gott:
Die Kirche hat schon stürmischere Zeiten erlebt. So entstand nach dem totalen Zusammenbruch der franz. Kirche durch die Aufklärung im 19. Jahrhundert eine blühende Kirche. Auch hier: in grossen Zeitabschnitten denken. Wer weiss, wie die Kirche in 100 Jahren in Europa wieder blühen wird! Wir kennen den Plan Gottes nicht, nur einen kleinen Punkt. Der Christ lebt immer auch in der Hoffnung.


31
 
 HFischer 27. Oktober 2016 

Kein Blatt Papier?

In diesem Forum wurde immer wieder die Phrase wiederholt, dass zwischen Papst Emeritus Benedict und Papst Franziskus "kein Blatt Papier" passten. Aber ist dies wirklich so? Mir kommen immer größere Zweifel...


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 bernhard_k 27. Oktober 2016 
 

@carl eugen

"Ich meine, warum habe ich mir die ganze Mühe gemacht, katholisch zu werden. Kann mir das einer erklären? Gott steh mir bei!"

Lieber Carl Eugen, bitte verzweifeln Sie nicht! Die Hl. Kath. Kirche ist die wahre Kirche: Realpräsenz, Transsubstantiation, apostolische Sukzession, Tradition, Papstamt u.v.m. Selbst wenn der Papst Fehler macht, ist die Kath. Kirche die wahre Kirche!

Beten Sie bitte weiter für Ihre(!) Kirche ...


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 Hadrianus Antonius 27. Oktober 2016 
 

Bingo!

Nach mehr als 3 Jahren, nach zwei sehr zäh gelaufenen Synoden, nach dr äusserst langen und schwierigen Geburt von Laudato si (EB Victor Manuel Fernandez) und Amoris Laetitia (EB Bruno Forte) und viel Unklarheit und hunderten Fußnoten wird jetzt endlich die Katze aus dem Sack gelassen.
Das ist nun wirklich nicht "Dein Ja soll Ja sein und Dein Nein Nein";
stemus iuxta crucem- auch wenn und gerade weil Er und Seine Mutter schon beleidigt wurden.


28
 
 hauch 27. Oktober 2016 
 

Warum

@lieber Carl Eugen, warum Sie sich die Mühe gemacht haben katholisch zu werden? Ich hoffe von ganzem Herzen für Sie dass der Grund in der "bedingungslosen" Liebe zu Gott lag und täglich liegt! Wagen Sie täglich den Schritt Gott bedingungslos zu vertrauen und wenn Ihnen das an Tagen schwer fällt wo Sie solche Berichte lesen dann werfen Sie sich noch mehr an Gott und bitten Ihn mal eben kurz das Ruder des Vertrauens zu übernehmen.
Es ist natürlich bereichernd hier mit uns allen zu diskutieren, aber Ruhe findet Ihre Seele erst wenn Sie sie Gott auch in diesen Zweifel in die Hände legen. Auch wenn die Seele in Ihnen flattert, Gott ist treu!


15
 
 2.TIM. 3,1-5 27. Oktober 2016 
 

Neue Evangelien?

Als nächstes werden die Evangelien "erneuert", alles was nicht cool ist kommt raus. Jetzt ist ein fester Glaube nötig und Hirten wie Kardinal Sarah.


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 Mysterium Ineffabile 27. Oktober 2016 

Nun, was soll man dazu sagen?

Ich habe mir die ganze Rede angeschaut, so weit reicht es bei mir noch. Ein Text, der unmissverständlich und autoritativ (und autoritär) klarstellt: von jetzt an geht er hier lang. Ich dulde keinen Widerspruch, ich wünsche keine Auseinandersetzungen hinsichtlich dessen, was ich geschrieben habe. Ich bin es, der den Sinn von Kontinuität festlegt, und ich bin das Neue, alles andere ist nicht mehr angemessen.

Wer noch Zweifel hatte: wenigstens diese sind nun erledigt. Die Sache ist ganz klar. Ebenso ist klar, dass viele dies nicht mitmachen werden, da die Widersprüche zu offensichtlich sind. Auch ich hoffe, dass sich die Dozenten im Institut dazu entschließen werden, konsequent zu sein und ihr Amt niederzulegen.

Mehr als Etikettenschwindel: es geht darum, die Lehre Johannes Pauls II. und der Tradition der Kirche zu tilgen. Veritatis splendor? Raus! Fides et ratio? Raus! Familiaris consortio? Raus! Redemptionis sacramentum? Raus!


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 Chris2 27. Oktober 2016 
 

Bindegewalt "der Päpste" oder des jeweiligen Papstes?

@derGlückliche Die Binde- und Lösegewalt des Petrusamtes kann nicht bedeuten, dass ein einzelner Papst nach Belieben Dogmen oder auch zentrale Punkte in Glaube und Moral (Unauflöslichkeit der Ehe) aufheben kann. Sie ist an das Papstamt gebunden und der jeweils amtierende Stellvertreter des Herrn wiederum an seine Vorgänger (und das sind bekanntlich mehr als nur zwei). Und dann aind da noch die glasklaren Worte des Herrn...


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 SCHLEGL 27. Oktober 2016 
 

@Bentheim

Ganz richtig, was Sie schreiben! Genau das haben die 21 ökumenischen Konzile der Kirchengeschichte gemacht! Im Heiligen Geist dringt die Lehre der Kirche immer tiefer in die Wahrheit Christi ein, wie er in den Abschiedsreden bei Johannes versprochen hat. Auch auf Fragen und Nöte der Zeit muss aus dem ganzen Schatz der kirchliche Lehre geantwortet werden und auf neu auftretende Probleme entsprechende Lösungen gesucht werden, die dem depositum fidei entsprechen.
Kleines Beispiel: Die frühe Kirche kannte nur bei 4 Todsünden (Mord, Ehebruch, Glaubensabfall, Abtreibung- ab 150n.Chr.-) einmalige Buße und Absolution. Die Iro-schottische Mönche haben in 5/6. Jahrhundert die wiederholbare "Ohrenbeichte" mit sofortiger Absolution eingeführt. Zunächst gegen heftigen Widerstand vieler Bischöfe und Priester.
Es gibt noch genug andere Beispiele, aber nicht genug Platz hier.Msgr. Franz Schlegl


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 carl eugen 27. Oktober 2016 

Liebe/r @Sebi1983!

Sie haben so recht! Mit Johannes Paul II. und Benedikt XVI. waren wir wirklich gesegnet. Dass der Nachfolger dieser beiden grossen Männer auf dem Stuhl Petri ein solcher Querschläger sein würde, damit konnte keiner rechnen. Ich bin so enttäuscht, das es wirklich schmerzt. Ich hätte nie im Leben gedacht, das es der Papst persönlich sein würde, der mich ernstlich an meiner Entscheidung, katholisch zu werden, zweifeln lässt. Ich meine, was will uns Gott mit diesem Papst sagen? Was ist der Grund, weshalb Gott zugelassen hat, dass Franziskus gewählt wurde? Ich verstehe die Welt nicht mehr, ganz ehrlich! Kann mir einer hier im Forum das erklären? Ich stecke in echten Glaubenszweifeln und ich weiss nicht, wie ich die wieder los werde. Ich stehe da wie so ein Trottel und weiss nicht mehr, was ich tun soll. Franziskus hat mir den Boden unter den Füssen weg gezogen. Ich meine, warum habe ich mir die ganze Mühe gemacht, katholisch zu werden. Kann mir das einer erklären? Gott steh mir bei!


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 ThomasR 27. Oktober 2016 
 

andere Realität als zu Zeiten von Papst Wojtyla

Papst Franziskus sprach keinesfalls vom Wertewandel sondern von der Neuorientierung in der Seelesorge auch wegen neuen Herausforderungen für die Kirche, die mit sich die Zeit bringt.

Die Seelesorge von Kindern die in gleichgeschlechtlichen Partnergemeinschaften aufwachsen bzw ausserhalb der Kirche und ausserhalb einer Familie aufwachsen sind z.B. solche neue Herausforderungen

Anderes Thema sind die Familien auf der Flucht bzw. Familien die unter Flucht von einem Elternteil leiden.
Solchen Herausforderungen hat sich auch Institut zu stellen und nicht nur auf die Erkundung und Verbreitung der Familien - und Sexuallehre von Papst Wojtyla zu konzentrieren. Die Erkundung und Verbreitung der Familien- und Sexuallehre von Papst Wojtyla ist eine sehr wichtige Aufgabe jedoch nicht die einzige Aufgabe des Institutes. Auch nach der Meinung von Papst Wojtyla sollte Institut keinesfalls ein Museum der Familien- und Sexuallehre werden


5
 
 Bentheim 27. Oktober 2016 
 

@Sandorn

Sie schreiben zuerst:
"...das JPII Institut "müsse die nötige Öffnung der Intelligenz des Glaubens für die seelsorgerische Aufgabe des Nachfolgers Petri unterstützen".

Dann aber:"...dass der Glaube "Intelligenz habe, dessen Öffnung nun nötig sei". (DEREN Öffnung muss es heißen!)Mit dem Papst übereinstimmt also nur Ihre erste Version.

Es geht um die Öffnung der INTELLIGENZ, nicht der des Glaubens.
Die Öffnung der "Intelligenz des Glaubens" ist die Öffnung der Intelligenz der Glaubensinhalte, die durchaus Intelligenz besitzen, die nach der Meinung des Papstes aber zu wenig erkannt wird, daher also unserer Erkenntnis geöffnet werden muss zur Unterstützung der seelsorgerischen Aufgabe des Nachfolgers Petri.

Ihr Rekurs auf die Vergangenheit trifft nicht, da es immer wieder neue Erkenntnisse in der Auslegung der Glaubensinhalte gegeben hat und gibt.


3
 
 kreuz 27. Oktober 2016 

ja mei

"Es gehe darum, auf Ebene der Lehre und der Seelsorge die Wahrheit und Schönheit des Schöpfungsplans Gottes für die heutige Zeit zu lesen und zu interpretieren."

das klingt als ob der hl. Johannes Paul II vor 100 Jahren Papst gewesen wäre..
er hat aber die Kirche ins 3. Jahrtausend hinüberbegleitet. und wußte sicher an was er festhält.

solche Artikel les ich lieber erst nach dem Abendessen, dann kann mir der Appetit erst gar nicht vergehen.


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 derGl?ckliche 27. Oktober 2016 
 

Ich habe nun lange schweigend die verschiedenen Positionen angehört/gelesen

und komme zum Schluss, dass Papst Franziskus die Vollmacht hat die Passagen in Amoris Laetitia so zu verfassen wie dies gemacht wurde. Nicht ohne Grund heißt es in der Heiligen Schrift; Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein. (Mt 16,19)

Ich verstehe aber auch die Kritikpunkte die der Philosoph Robert Spaemann, dessen Bücher ich sehr schätze, eingebracht hat.

Im Übrigen teile ich die Sichtweise von Kardinal Müller, wie folgt; http://kath.net/news/55067


4
 
 Sebi1983 27. Oktober 2016 
 

@ecclesiam

Meine Zustimmung! Das ist Etikettenschwindel. Wenn man ehrlich wäre, müsste man das Institut umbenennen.

Sehr bezeichnend übrigens, dass keine Vertreter aus diesem Institut benannt wurden. Offenbar wollte man anderslautende Meinungen nicht hören. Soviel zum Thema "Kollegialität". Und nun wird die Trickserei als "Fortschreiben der Lehre" kaschiert.

Aber die Kirchengeschichte lehrt: Es gab immer gute und schlechte Päpste. Wir waren seit Jahrzehnten einfach verwöhnt und hatten das fälschlicherweise als selbstverständlich genommen.

Aber keine Sorge! Nach jeder Nacht folgt auch wieder ein Tag! Die Hoffnung stirbt zuletzt...


32
 
 Aegidius2 27. Oktober 2016 

Ecclesiam

Den Gedanken hatte ich auch - nur daß die bisherigen Angehörigen des Instituts dieses schließen - oder ihr Amt im Protest niederlegen - sollten. Das wäre auch ein Zeichen unterhalb des verheerenden Schismas, auf das wir wohl unaufhaltsam zutreiben. (Dies zu vermeiden, vermute ich, ist der Grund für all die "taktischen Manöver".)

An Ihr Schlußwort anschließend möchte ich hinzufügen: Gebe Gott, dass unter Seinem und Seines Sohnes Namen nicht weiter Ansichten verbreitet werden, die mit dem Gründer der Kirche nichts mehr zu tun haben. So etwas nennt man Etikettenschwindel.


31
 
 A.Birlinger 27. Oktober 2016 
 

Das Trauerspiel geht weiter ...

Eines muss man ihm lassen. Konsequent geht Papst Franzikus vor.

Vielleicht hätte er Leiter eines Abbruchunternehmens werden sollen. Würde ihm bestimmt gefallen.


36
 
 Sandorn 27. Oktober 2016 

Kirchlicher Neusprech - sagenhaft

Es ist immer mal wieder sagenhaft, welch ein Neusprech den Gläubigen vorgesetzt wird. So sagenhaft wie unverständlich ist es diesmal, wenn es heißt, das JPII Institut "müsse die nötige Öffnung der Intelligenz des Glaubens für die seelsorgerische Aufgabe des Nachfolgers Petri unterstützen". In dieser Formulierung wird also mitgeteilt, dass der Glaube "Intelligenz habe, dessen Öffnung nun nötig sei". Hat die Kirche 2000 Jahre lang, jene Intelligenz, welche der Glaube angeblich habe, nicht entdeckt oder vor den Menschen bisher versteckt? Der Entdecker dieser geheimnisvollen Intelligenz ist also jetzt Franziskus? Es werden Textgebilde entwickelt und in die wahre Glaubenssprache an ausgewählter Stelle eingepfropft und dazu wird dann die Uminterpretation der Wahrheit angefügt. Das sei nach Aussagen des Wiener Kardinals die Weiterentwicklung der Lehre, ja küezlich sagte er wörtlich sogar "der Papst schreibe die Lehre weiter". Wir stehen in einer Zeit ernster Glaubensprüfung.


45
 
 ecclesiam 27. Oktober 2016 
 

Institut schliessen!

Anstatt das Johannes-Paul-Familieninstitut durch personelle Rochaden in Gewässer zu steuern, in denen sich der Gründer JPII nie und nimmer sehen würde wäre es von P. Franziskus ehrlicher, das Institut zu schliessen und mitzuteilen, dass sich die Moraltheologie der Kirche gemäss seinen persönlichen Ansichten von Kirche und Welt grundsätzlich verändern wird (persönliches Gewissen vor Lehre, Situationsethik, Gradualität etc.). Auch in diesem Fall würde ich eine der Wahrheit entsprechenden Aussage des obersten Kirchenvertreters mehr schätzen anstelle der üblichen taktischen Manövern.

Es darf nicht sein, dass unter dem Namen "Johannes Paul" Ansichten verbreitet werden, die mit dem Gründer nichts mehr zu tun haben. So etwas nennt man Etikettenschwindel.


45
 
 Gipsy 27. Oktober 2016 

Papst ruft Johannes-Paul-Familieninstitut zu Neuorientierung auf

Zuviel Neuorientierungen lassen die Grundwerte verblassen. Das ist nicht gut.


23
 
 Chris2 27. Oktober 2016 
 

Warum Franziskus selbst?

"Dass der Papst persönlich eine Ansprache dazu hält, ist sehr ungewöhnlich." Offenbar war ja Kardinal Sarah als Redner vorgesehen. Der aus Afrika stammende Präfekt der Gottesdienstkongregation ist bekanntlich nicht gerade ein Linker. Einerseits kann man nun kaum diese Ehre abschlagen, dass der Papst persönlich kommt, andererseits ist dies ein weiteres massives Signal gegen die Ausrichtung des Familieninstituts und ganz allgemein gegen die "zu langsamen" Kräfte innerhalb der Kirche. Dass das Institut zu AL bzw. zur Synode völlig übergangen wurde, stimmt mich auch nicht gerade zuversichtlich. Wohin driftet das Schiff der Kirche gerade? Und werden diejenigen doch rechtbehalten, die schon lange gewarnt haben?


42
 
 SpatzInDerHand 27. Oktober 2016 

Lieber Papst Franziskus!

Weil ich das Papstamt liebe, bemühe ich mich sehr, Ihre Positionen und Wegweisungen wertzuschätzen. Darf ich Ihnen aber mitteilen, Heiliger Vater, dass ich gelegentlich dankbar wäre, wenn Sie auch die Positionen von unsereins, die wir in Übereinstimmung mit Ihren Vorgängern glauben und leben, wertschätzen würden und uns auch aktiv Zeichen und Ausdruck für Ihre Wertschätzung geben könnten?
Dass wir beispielsweise treu unsere Ehen leben, fällt doch auch nicht vom Himmel, sondern ist Frucht unseres treuen Mühens - warum zählt dies nichts bei Ihnen?


45
 
 Gambrinus 27. Oktober 2016 
 

Besser wäre es...

der Hl. Vater würde sich selbst an der Lehre seiner Vorgänger JPII und BXVI orientieren.


48
 
 lustenberger 27. Oktober 2016 
 

das sieht nicht gut aus!

Nein, damit gibt der Papst den kleinen Finger und die Feministinnen werden ihn daran komplet hineinziehen!


34
 
 carl eugen 27. Oktober 2016 

Wer nach dieser Rede noch glaubt,...

...Franziskus stünde theologisch im Einklang mit seinen Vorgängern, der muss absolut blind sein.
Der Papst drückt ohne Rücksicht auf Verluste der Kirche seine Sichtweisen auf, die (zumindest was das Sakrament der Ehe betrifft) in totalem Gegensatz zu den Geboten Gottes stehen.

Wenn ich das geahnt hätte, ich hätte in der Vergangenheit manches anders entschieden.


48
 
 DamianBLogos 27. Oktober 2016 
 

Lehren, was ankommt?

Hat der Papst damit gesagt, dass nicht mehr gelehrt werden soll, was offenbart wurde, sondern was bei den Zuhörern gut ankommt?


37
 

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