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Antisemitismusdebatte: Meuthen verlässt AfD-Fraktion

6. Juli 2016 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
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„Christen in der AfD“: Politisch und ethisch richtig


Hameln (kath.net/idea) Die Sprecherin der Bundesvereinigung „Christen in der AfD“, Anette Schultner (Hameln), hat die Entscheidung des bisherigen baden-württembergische AfD-Fraktionschefs Prof. Jörg Meuthen, gemeinsam mit zwölf weiteren Landtagsabgeordneten die AfD-Fraktion zu verlassen, begrüßt. Hintergrund ist die Debatte um den umstrittenen AfD-Landtagsabgeordneten Wolfgang Gedeon (Singen). Ihm wird vorgeworfen, den Holocaust verharmlost zu haben, indem er ihn in Veröffentlichungen als „Zivilreligion des Westens“ und den Massenmord an den Juden als „gewisse Schandtaten“ bezeichnete. Eine Zweidrittelmehrheit für einen Ausschluss Gedeons aus der Fraktion war aber nicht zustande gekommen. Stattdessen hatte Gedeon seine Mitgliedschaft in der Fraktion zunächst ruhen lassen. Eine Kommission sollte die Antisemitismusvorwürfe prüfen.


Wie Schultner der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, vertritt Gedeon absolut untragbare antisemitische Thesen. Das Vorgehen Meuthens und weiterer Landtagsabgeordneter, „unter den gegebenen Umständen ihre bisherige Fraktion zu verlassen, war politisch und ethisch richtig und geboten“. Dadurch halte Meuthen, der auch AfD-Bundessprecher ist, die Werte der Partei hoch.

Deren Bundesvorstand teilte in einer Pressemitteilung mit, dass er sich von denjenigen Mitgliedern distanziere, die nicht mit Meuthen die Fraktion verlassen werden. Man erkenne als Vertreter der AfD im Landtag von Baden-Württemberg ab sofort nur Meuthen und die Abgeordneten an, die sich ihm anschließen. Die AfD hatte bei der Landtagswahl 15,1 Prozent der Stimmen erhalten.


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Lesermeinungen

 Helena_WW 7. Juli 2016 
 

Richtig von Meuthen Anitsemitismus konsequent die rote Karte zu zeigen

Für Anitsemitismus ist kein Platz in Deutschland, kein Platz in einer Demokratie, kein Platz in irgendeiner Partei, die in Deutschland, die den Anspruch erhebt eine Demokratische Partei zu sein.

Prof. Meuthen und die 12 Fraktionsmitglieder, die ihm gefolgt sind haben richtig gehandelt, weil sie eben keinen Antsemitismus dulden wollen, lieber den Fraktionsbruch in Kauf nehmen.
Gedeon, Alt-Maoist sollte sein Landtagsmandat zurückgeben.
Unverständlich und problematisch bedenklich ist auch, dass auch noch nach dem vorgelegten Gutachten von Prof. Patzelt Uneinsichtigkeit vorhanden war, bei immerhin 9 AfD Mitgliedern von 23, die nicht für sofortige Dimession von Gedeon gestimmt haben + Gedeon selbst, obwohl die die widerlichen kruden Thesen von Gedeon auch ohne wissenschaftliches Gutachten für jeden normaldenkenden Menschen als Antisemitismus klar erkennbar sind.

link Gutachten zur eigenen Meinungsbildung:
http://wjpatzelt.de/?p=895
Juli 5
Gedeon und der Antisemitismus. Gutachten


3
 
 lenard 7. Juli 2016 
 

Wo bitte hat die AfD rassistische Tendenzen?

an Katholicus
es wird nicht wahrer, wenn man eine Lüge nur 10 mal sagt, dann bleibt es eine Lüge. Man sollte vielleicht das Parteiprogramm lesen.
Und es ist normal, dass es in einer Partei kracht, zumal in einer sehr jungen Partei mit vielen neuen Politikern. Aber die AfD wird nicht verschwinden, auch wenn sich das viele wünschen. Das Wissen darum, wie wichtig eine Partei ist, die die vielen mit Tabu belegten Themen in der Gesellschaft endlich anspricht und thematisiert schweißt zusammen. Auch wenn das in der Öffentlichkeit gern anders dargestellt wird. Wie Hyänen benehmen sich jetzt einige und man merkt die Schadenfreude. Mir unbegreiflich, dass man glaubt, die sogenannten etablierten Parteien können sich auf immer und ewig gemütlich die Macht in Deutschland aufteilen. Man ist gekommen, um zu bleiben, aus Verantwortung für die Menschen, die dieser Partei vertrauen.


4
 
 SCV 7. Juli 2016 
 

@Weinberg

Wenn Sie Ihre Parteibrille ablegen, dann müssen Sie doch auch zugeben, dass die AfD in Baden-Württemberg ein jämmerliches Bild abgibt; 65% der gewählten AfD-Abgeordneten haben die AfD-Fraktion inzwischen verlassen, die beiden AfD-Bundesvorsitzenden Petry und Meuthen bekriegen sich öffentlich und erteilen sich Hausverbote. Das erinnert an das jämmerliche Bild der AfD im Europaparlament: dort haben 70% der gewählten AfD-Abgeordneten die AfD verlassen!


1
 
  7. Juli 2016 
 

@ SCV

"Die AfD zerlegt sich in Rekordzeit und gibt eine jämmerliche Vorstellung ab. Das erinnert an andere Protestparteien wie Piraten, Stattpartei oder Reps, die sich auch selbst abgeschafft haben. Schade um die vielen verschenkten Stimmen."

Derart wunschgesteuerte Fantasien wie die Ihre konnte man in der Vergangenheit bereits massenhaft lesen, wie auch damals nach dem Lucke-Austritt, als die AfD, die bei der letzten Bundestagswahl ganz knapp die 5 Prozent-Hürde verfehlt hatte, kurzfristig in Umfragen 1-2 Prozentpunkte verlor.

Und wo steht die AfD heute ? In Wahlen und bei aktuellen Umfragen stabil bei mindestens 14 Prozent. Eine Partei, die sich "in Rekordzeit zerlegt" sieht anders aus. Einen Trend für die Bundestagswahl 2017 wird die Landtagswahl in MV vorgeben. Momentan liegt die AfD dort in Umfragen bei 19%.


2
 
 Katholicus 6. Juli 2016 
 

Hoffentlich Anfang vom Ende

Für Christen ist diese Partei nicht wählbar. Alleine schon wegen der rassistischen Tendenzen.Wäre schön wenn es bald zu Ende wäre.


1
 
 Fink 6. Juli 2016 
 

Ein notwendiger Reinigungsprozess für eine junge Partei

Das ist ganz normal. Man denke an die Grünen vor 30, 35 Jahren. Wie lange hat sich bei denen eine Pädophilie-Gruppe gehalten, die offen die Legalisierung des Sex von erwachsenen mit Kindern forderten. Bis man - spät genug- diese losgeworden ist.


5
 
 SCV 6. Juli 2016 
 

jämmerliche Vorstellung

Die AfD zerlegt sich in Rekordzeit und gibt eine jämmerliche Vorstellung ab. Das erinnert an andere Protestparteien wie Piraten, Stattpartei oder Reps, die sich auch selbst abgeschafft haben. Schade um die vielen verschenkten Stimmen.


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