Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  3. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  4. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  5. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  6. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  7. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  8. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  9. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  10. Zwei Formen - ein Ritus
  11. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  12. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
  13. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  14. "Angriffe auf Christen werden in Deutschland ignoriert"
  15. Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?

Vatikansprecher: Gewöhnung an Franziskus «war nicht leicht»

12. März 2016 in Chronik, 16 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Lombardi: «Es war nicht immer leicht zu lernen, sich zu seinem neuen Stil zu 'bekehren' - seine Freiheit spontaner Äußerungen, seine persönlichen Terminabsprachen und Telefonate».


Rom (kath.net/KNA) Vatikansprecher Federico Lombardi (73) bekennt, Papst Franziskus anfänglich gewöhnungsbedürftig gefunden zu haben: «Es war nicht immer leicht zu lernen, sich zu seinem neuen Stil zu 'bekehren' - seine Freiheit spontaner Äußerungen, seine persönlichen Terminabsprachen und Telefonate», schreibt der Leiter des vatikanischen Presseamts in der aktuellen Ausgabe der italienischen Zeitschrift «Famiglia Cristiana». Als Mitarbeiter hätten sie diese Verhaltensweisen erst «nach und nach verstanden» und schätzen gelernt, so Lombardi. Franziskus war am 13. März vor drei Jahren zum Papst gewählt worden.


Die Tatsache, dass der neue Papst ein Jesuit und damit ein Ordensbruder Lombardis war, machte für diesen die Sache nicht leichter: Nach der Bekanntgabe der Wahl habe mancher seine Nase in Lombardis Büro gesteckt und erwartet, ihn in Jubelstimmung vorzufinden. Dabei sei er weder glücklich noch betrübt gewesen, «sondern einfach fassungslos».

Für einen Jesuiten sei eine Ernennung zum Bischof oder Kardinal schlichtweg nicht vorgesehen, «geschweige denn zum Papst». Als ersten Kommentar vor den Journalisten habe er, Lombardi, schließlich den Namen Franziskus und seine Herkunft aus Lateinamerika hervorgehoben. «Einen Namen zu wählen, den noch niemand gewählt hatte - und was für einen! -, das zeigte eine erstaunliche Freiheit an, Mut und Klarheit», schreibt Lombardi.

Im Rückblick auf die drei ersten Jahre des Pontifikats habe ihn am meisten beeindruckt, wie es Franziskus gelungen sei, unzählige Menschen - sei es in oder außerhalb der Kirche - begreifen zu lassen, dass Gott sie liebt«, berichtet Lombardi. »Wir haben alle unter dem Image einer düsteren und strengen Kirche gelitten, dem 'Nein' statt des 'Ja', thronend über hauptsächlich negativen und veralteten Vorschriften.« Hier sei es Franziskus gelungen, die vorherrschende Wahrnehmung zu ändern, so der Vatikansprecher.

(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus

  1. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  2. Basiert 'Traditionis Custodes' von Franziskus auf einer Lüge?
  3. Gemelli-Chefarzt: Papst Franziskus wäre fast gestorben
  4. "Nicht glücklich": Papst bedauert Äußerung zu Russland
  5. Papst tauft Kind in der Gemelli-Klinik
  6. Papst im Kongo eingetroffen
  7. Papst übt schwere Kritik am deutsch-synodalen Weg und spricht von 'schädlicher Ideologie!
  8. Erneut keine Fasten-Exerzitien mit Papst und Kurie in den Bergen
  9. Papst mahnt "Gewissenserforschung" im Umgang mit Flüchtlingen an
  10. Vatikan: Papst stellt Live-Gottesdienste ein






Top-15

meist-gelesen

  1. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  4. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  5. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  6. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  7. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  8. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  9. Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?
  10. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  11. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  12. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  13. Pornografie, NoFap und die Rückkehr der Selbstbeherrschung
  14. Zwei Formen - ein Ritus
  15. Rubio rechnet mit Linken ab: „Sie wissen nicht, wie man etwas schafft, also zerstören sie es“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz