Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  3. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  4. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  5. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  6. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  7. „Das Ende von Maria 2.0“
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  10. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  11. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  12. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  13. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  14. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  15. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“

Französische Bischöfe gegen Säkularisierung der Gesellschaft

6. Dezember 2015 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Tendenzen in Frankreich hin zur Pflicht den Glauben privat oder nur noch versteckt zu tolerieren.


Paris (kath.net/ KNA)
Die französischen Bischöfe haben vor einer Säkularisierung der Gesellschaft gewarnt. «Einige hätten gerne, dass die gläubigen Bürger ihren Glauben auf den privaten Raum reduzieren oder sogar verstecken», heißt es in einer Erklärung der Französischen Bischofskonferenz (Freitag) zum 110. Jahrestag des Gesetzes zur Trennung von Kirche und Staat. Das Gesetz machte Frankreich 1905 zu einem laizistischen Staat.


Die Bischöfe betonten, die Kirche fechte dieses Gesetz nicht an; sie respektiere es. Es gebe aber die Tendenz, dass man sich von dem ursprünglichen Geist des Gesetzes wegbewege. Niemand dürfe die Rolle der Kirche ignorieren, die sie in Schlüsselbereichen des Lebens in Frankreich und im Laufe der Geschichte angenommen habe. Immer noch nehme die Kirche Einfluss auf die Bereiche Bildung, Gesundheit, Kultur, soziales Engagement und Unterstützung von Familien. «Der christliche Glaube fördert den Dialog in der französischen Gesellschaft», so die Bischöfe.

Sie fordern Respekt der Gesellschaft für die unterschiedlichen Überzeugungen der Bürger ein. Niemand dürfe aufgrund seiner Glaubensauslegung stigmatisiert werden. Es sei ein Fehler zu glauben, dass der soziale Frieden gefördert werde, wenn sich der Glauben stark auf den privaten Raum reduziert.

(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Jegliche mediale Nutzung und Weiterleitung nur im Rahmen schriftlicher Vereinbarungen mit KNA erlaubt.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 alfons.schaefers1 11. Dezember 2015 
 

Frankreich: Gesetz überdie Laicite

Aus heutiger Sicht mag das Gesetz als normaler demokratischer Vorgang angesehen werden, der auch in Deutschland eigentlich auch historisch fällig wäre. In Wirklichkeit war es eine Neufauflage der kirchenfeindlichen Tendenzen der Franz. Revolution, die in einer totalen Enteignung der Kirche in Frankreich und in den Morden an den widerständigen Priestern, Nonnen und Bischöfen kulminierte. Das Gesetz v. 1905 wurde durch den Bericht Briand vorbereitet, ein einmaliges Zeugnis eines tiefsitzenden Hasses auf die katholische Kirche in Frankreich. 1905 wurde die katholische Kirche Frankreichs zum zweiten Mal einer totalen Enteignung ihres Besitzstandes unterworfen, mit der Begründung, ihr Besitz stamme vom französischen Volk und werde von diesem zurückgefordert. Massive Unruhen in der Bevölkerung, die sich gegen die z. T. brutale Ausweisung und Vertreibung der Geistlichen aus den Kirchen und Klöstern zur Wehr setzte. Frankreich kann nur ein abschreckendes Beispiel für uns sein. AS Bonn


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Frankreich

  1. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  2. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  3. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  4. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  5. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  6. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  7. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  8. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  9. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  10. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich







Top-15

meist-gelesen

  1. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  2. Pater Stanisław Tasiemski OP vor Papstreise: „Wohin gehst du, Frankreich?“
  3. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  4. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  5. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  6. Über das Dämonische
  7. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  8. Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?
  9. 'Ich habe mich geirrt'
  10. Der Mensch als Mitarbeiter Gottes - Fortschritt ist kein Gottesersatz
  11. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  12. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  15. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz