Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Facebook zensuriert Kardinal, der vor Neuer Weltordnung warnt
  2. Aufbrechen in die Deutschkirche
  3. Stärkere Corona-Maßnahmen für Gottesdienste in Deutschland: Keine selbstgenähten Stoffmasken mehr
  4. „Ich kann versichern, dass die neuerlichen Einschränkungen den Bischöfen nicht leicht gefallen sind“
  5. US-Bischöfe: Gewisse Politikversprechen von Biden fördern das moralische Übel!
  6. Zweiter Brief an Bischof Wiesemann: „Auf welchem Irrweg die kath. Kirche in Deutschland ist!“
  7. Biden-Berater Fauci kündigt weltweite Unterstützung der Abtreibung mit US-Geldern an
  8. Biden will Transgender-Agenda in den Schulen forcieren
  9. Vatikan erneuert Impf-Aufruf
  10. Noch mehr Kritik der US-Bischöfe: Biden´s Pro-Abtreibungs-Erklärung ist „zutiefst beunruhigend“
  11. Joe Bidens Partner für Inauguration Day: Weltgrößte Abtreibungsorganisation Planned Parenthood
  12. US-Präsident Biden: „In den letzten vier Jahren wurde das Recht auf Abtreibung extrem angegriffen“
  13. Pressesprecher vom EB München beschimpft Journalist: 'Wie dämlich. Willkommen in der Gegenwart'
  14. Wollte der Vatikan die Kritik der US-amerikanischen Bischofskonferenz an Biden ausbremsen?
  15. Die Beschränkung auf zehn Personen ist eine willkürliche Verhinderung von Gnaden Gottes!

Mehr als 5.000 Bürger demonstrierten für Ehe und Familie

13. Oktober 2015 in Familie, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Polizei musste auch die 6. „Demo für alle“ in Stuttgart vor Linksextremen schützen


Stuttgart (kath.net/idea) In Stuttgart haben Tausende Bürger für den Schutz von Ehe und Familie und gegen Sexualisierung und Gender-Ideologie demonstriert (Foto). Nach Angaben des Aktionsbündnisses „Demo für alle“ nahmen am 11. Oktober 5.350 Menschen an der Versammlung und an dem anschließenden Bekenntnismarsch durch die Innenstadt teil. Die Polizei, die mit mehreren Hundert Beamten vor Ort war, sprach von mehr als 5.000 Personen. Zur vorherigen Demonstration im Juni waren 4.600 Teilnehmer gekommen. Den Polizeiangaben zufolge versuchten bis zu 500 Personen, die Veranstaltung zu stören. Um zu verhindern, dass Gegendemonstranten Absperrgitter überstiegen, sei Pfefferspray eingesetzt worden. Ferner teilte die Polizei mit, dass nach dem Ende der Demonstration einige Teilnehmer von Gegnern verbal angegangen worden seien. Beamte hätten eine Eskalation verhindert. Außerdem hätten „einzelne Scharmützel zwischen Personen des linken Spektrums und Personen, die mutmaßlich dem rechten Lager zuzurechnen sind“, stattgefunden. Einem Polizeisprecher zufolge waren die Rechten keine Teilnehmer des Demonstrationszuges. 25 Personen seien vorübergehend festgenommen worden.


Kuby fordert mehr Rücksicht auf Flüchtlingskinder

Zu Beginn der Veranstaltung wandte sich die Organisatorin, Hedwig von Beverfoerde (Berlin), gegen jede Umdefinierung von Ehe und Familie. Das Zusammenleben beruhe darauf, dass sich ein Mann und eine Frau zusammentun, um Kinder zu bekommen. Dies müsse auch in Schulen gelehrt werden, anstatt dem „Gender-Wahnsinn“ Vorschub zu leisten. Diese Ideologie besagt, dass es neben dem biologischen noch ein soziales Geschlecht gibt, das für jeden Menschen frei wählbar sein müsse. Homo- und bisexuelle Beziehungen müssten daher mit der Ehe gleichgestellt werden. Die Soziologin und Publizistin Gabriele Kuby (Rimsting am Chiemsee) sagte, dass die Unterscheidung zwischen einer Sexualität, die Leben schaffe, und einer, die das nicht könne, keine Diskriminierung sei. Sie forderte auch mehr Rücksicht auf das Schamgefühl von muslimischen Flüchtlingskindern, die in das deutsche Schulsystem integriert werden müssten. Den Bildungsplänen zufolge sollten sie lernen, dass es gut sei, Sex mit dem gleichen Geschlecht oder mit beiden Geschlechtern haben zu können. Dies werde dazu führen, „dass sie unsere entchristlichte, de-moralisierte Kultur verachten“. Anstatt die Vorzüge der christlich geprägten Kultur herauszustellen, die Frauen ebenso wie Homosexuellen mit Hochachtung begegne, werde sie zerstört und die Würde des Menschen durch den Wahn der Gender-Ideologie zersetzt.

Ein Homosexueller dankt für Unterstützung

Unter den Rednern war auch ein Mitglied der „Bruderschaft des Weges“, die aus homosexuell empfindenden Männern besteht. Sie haben sich verpflichtet, keusch zu leben. Ein Mann namens Marcel kritisierte die von Schwulenverbänden aufgestellte Behauptung, dass eine homosexuelle Neigung angeboren und unveränderbar sei. Damit werde eine Auseinandersetzung mit der Lebensgeschichte verhindert und das Recht beschnitten, über erlittene Verletzungen zu klagen. Er dankte der Versammlung, dass sie sich auch für die Rechte von Homosexuellen starkmache und ihnen helfe, ihr Innenleben selbst zu ordnen. Außerdem sprachen Gender-Kritiker aus Frankreich, Österreich, Polen und Italien sowie Vertreter von CDU- und AfD-Gruppierungen.

Birgit Kelle ruft die CDU zum Handeln auf - Demo für Alle - Stuttgart, 21.03.2015


Gabriele Kuby - Demo für Alle - 11.10.2015


Foto der Demo für Alle am 11.10.2015 in Stuttgart (c) Demo für Alle


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  13. Oktober 2015 
 

Ausgewogene Berichterstattung über Demo-für-Alle: Fehlanzeige

http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/Streit-um-Akzeptanz-sexueller-Vielfalt-25- Festnahmen;art1157835,3475847
`Nach der "Demo für alle" und der Gegendemonstration in Stuttgart hat die Polizei bei Auseinandersetzungen 25 Menschen festgenommen. Ihnen drohen Anzeigen, teils wegen schwerer Körperverletzung, wie die Polizei mitteilte.`

Dies mit der DemofürAlle in Verbindung zu bringen ist unverschämt.

Der Focus übernimmt die Meldung der dpa:
"Konfrontation in Stuttgart: Zu Hunderten haben Befürworter und Gegner der grün-roten Politik zur Gleichstellung von Homo- und Heterosexuellen in der Landeshauptstadt demonstriert."

dpa kann eine verzerrende Berichterstattung nicht lassen und unseriöse Medien kolportieren diese Meldungen.

Lügen haben kurze Beine..


8

0
 
 Giovanni Bosco 13. Oktober 2015 

Warum nur so wenig?

Neben den schon genannten Gründen gibt es noch einen wichtigen:
Wir sind Familien, die neben den vielen Verpflichtungen auch noch Zeit für unsere Familien brauchen. Da fällt es manchem schwer, einen Sonntag für eine Demo zu "opfern".
Wenn man bedenkt, dass auf der Gegenseite, die alle Zeit der Welt hat, nur knapp 500 waren, sind die 5000 auf unserer Seite ein enormes Zeichen!!

Wir müssen alle protestieren. Neben der Demo gibt es auch noch andere Möglichkeiten:
- e-Mails, Briefe an Politiker und Verantwortliche in Kirche, Medien...
- Leserbriefe
- im Bekanntenkreis über diese Sache reden
- Beten (!)
- ...


7

0
 
 Ebu 13. Oktober 2015 
 

Bei aller Freude über den Aufwärtstrent der Beteiligung

ist die Frage schon berechtigt, warum nur so vergleichsweise wenige Menschen zur Teilnahme an dieser DEMO (und das gilt auch für den "MARSCH f. d. LEBEN")teilnehmen. Mögliche Antworten:
1.) Die allgemeine Presse hält sich mit Ankündigungen dieser Veranstaltungen sehr zurück. Auch so manche kirchliche Wochenzeitung mag nicht gerne darüber berichten. Z.B. hat der "Tag des Herrn" nicht zur Teilnahme am MfdL. (19.Sept) eingeladen und auch danach nur "pflichtgemäß" darüber berichtet.
Viele Bürger wissen daher schlicht nicht davon. TTIP-Proteste dagegen wurden in Fernsehen und Presse groß angekündigt.
2.) Die große Mehrheit unserer Bevölkerung ist im eigentlichen Sinne nicht mehr christlich, sondern nur noch als "Karteileiche" im Register der Pfarreien. Da ist dann auch die Motivation, sich im Kampf für das Gute zu engagieren nicht mehr sehr groß.
Aber verzage nicht, du kleine Herde, Gott selber wird für die Wahrheit einstehen. Sein "GENUG" wird kommen!
Und wo stehen wir dann?


9

0
 
 Chris2 13. Oktober 2015 
 

Warum nur so wenige?

@Ad Verbum Tuum: Gute Frage. Sicherlich ist es neben Gleichgültigkeitvor allem die nicht- oder Negativberichterstattung vieler Medien (Fundamus- bzw. Faschokeule - extrem auf die Spitze getrieben v.a. im "Fall" Hollemann). Übrigens die selben Medien, die ansonsten brav mit dem Mantra "das hat alles nichts mit dem Islam zu tun" offensichtliche Bedrohungen verharmlosen. Das reicht aber meist schon, den durchschnittlichen Bürger abzuschrecken, etwa für das Leben wehrloser Kinder auf die Straße zu gehen - und das in Deutschland, dem Land des permanenten "Nie wieder!". Da sieht man wenigstens einmal, wie ernst das alles gemeint ist...


5

0
 
 beertje 13. Oktober 2015 
 

die Linken ...

kenne ich zur Genüge: deren Widersprüchlichkeit ist mir damals im Studium schon aufgefallen. Schlecht machen, was man aber selber will! Beispiel: es gibt jemanden, der im Studentenwohnheim unter der Dusche immer seine Arbeiterlieder(gegen Kapitalisten)laut sang - jetzt - 40 Jahre später - ist er Unternehmer. Ich kenne viele Beispiele. Ein anderer (auch gegen Kapitalisten) lebt im ererbten Häuschen mit Garten etc. etc. Ich denke, die Linken sehnen sich nach genau den geordneten Familienverhältnissen. Die Trauben, sie zu hoch sind, werden sauer genannt.


7

0
 
 Paddel 13. Oktober 2015 

Die Rede des Homosexuellen Mannes ist erschütternd

in ihr werden manche Abgründe, die hinter homosexuell empfindenen Menschen liegen, klar benannt.
Danke, für den Beitrag dieses Mannes.


8

0
 
 Ad Verbum Tuum 13. Oktober 2015 

Nachdenklich ..

macht mich immer wieder, dass der Mobilisierungsgrad in Deutschland so unterirdisch ist.
Warum nur gut 5.000? Wie auch beim Marsch für das Leben...
250.000 gegen TTIP aber popelige 6000 beim Marsch für das Leben.
Warum?


10

0
 
 Chris2 13. Oktober 2015 
 

Ein wichtiges Zeichen

gegen die Krake Gender, die im Auftrag einer von Bürgern, Wissenschaft und Verstand völlig losgelösten Politik sogar schon nach den Jüngsten greift. Aber Ideologie braucht eben die "Lufthoheit über die Kinderbetten", wie es ein heutiger SPD-OB eimal in einem Anflug von Ehrlichkeit so treffend formulierte...


12

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

gender mainstreaming

  1. US-Bischöfe gegen Transgender-Erlass von Präsident Biden
  2. New England Medical Journal: Geschlechtsangabe auf Geburtsurkunde sollte entfallen
  3. Bischöfe Kanadas warnen: Verkündigung des Christentums würde kriminalisiert
  4. Wenn das Gendersternchen gesprochen wird
  5. Gesellschaft für deutsche Sprache rät vom Genderstern ab
  6. Dichter Reiner Kunze: Sprachgenderismus bringt Sexualisierung und Verarmung der Sprache 
  7. Irischer Minister will ‚Geschlechtsänderung’ für Jugendliche vereinfachen
  8. Geschlechtsverwirrung in den Niederlanden
  9. Neues Parteiprogramm der Grünen für Abtreibung und Gender-Ideologie
  10. Gender-Ideologie widerspricht Natur und Offenbarung







Top-15

meist-gelesen

  1. Facebook zensuriert Kardinal, der vor Neuer Weltordnung warnt
  2. Joe Bidens Partner für Inauguration Day: Weltgrößte Abtreibungsorganisation Planned Parenthood
  3. US-Präsident Biden: „In den letzten vier Jahren wurde das Recht auf Abtreibung extrem angegriffen“
  4. Zweiter Brief an Bischof Wiesemann: „Auf welchem Irrweg die kath. Kirche in Deutschland ist!“
  5. Stärkere Corona-Maßnahmen für Gottesdienste in Deutschland: Keine selbstgenähten Stoffmasken mehr
  6. US-Bischöfe: Gewisse Politikversprechen von Biden fördern das moralische Übel!
  7. Biden-Berater Fauci kündigt weltweite Unterstützung der Abtreibung mit US-Geldern an
  8. „Jetzt ist die Stunde, die Türen der Kirchen weit zu öffnen“
  9. „Ich kann versichern, dass die neuerlichen Einschränkungen den Bischöfen nicht leicht gefallen sind“
  10. Mit Joe Biden „an der Spitze der subtil-brutalsten Kampagne zur Ent-Christianisierung“
  11. Aufbrechen in die Deutschkirche
  12. Noch mehr Kritik der US-Bischöfe: Biden´s Pro-Abtreibungs-Erklärung ist „zutiefst beunruhigend“
  13. Großes kath.net-Gewinnspiel 2021: Zwei Romreisen, Reisegutscheine, Büchergutscheine und ein Ipad!
  14. Das Verschwinden der kirchlichen Eheschließungen
  15. US-Erzbischof kritisiert Pelosi: „Kein Katholik kann mit gutem Gewissen Abtreibung befürworten“

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz