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MdL Tipi: 'Burka ist ein Zeichen des fundamentalistischen Islam'18. August 2015 in Deutschland, 7 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Hessischer CDU-Landtagsabgeordneter Ismail Tipi: Wir haben unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit jahrelang sehr viele Fehler gemacht Die Burka ist ein klares und deutliches Signal gegen unsere gesellschaftlichen Werte
Wiesbaden (kath.net) Die Burka ist ein Zeichen des fundamentalistischen Islam. Sie steht für die Entrechtung der Frauen, innerhalb einer Ideologie, in der Frauen unterdrückt und missbraucht werden. Die Burka verstößt gegen die Regeln des Zusammenlebens in Deutschland. Sie ist ein klares und deutliches Signal gegen unsere gesellschaftlichen Werte. Die Burka ist für mich ein mobiles Stoffgefängnis, durch das gerade die Frauen, die zur Burka gezwungen werden, und das ist die Mehrzahl, in ihren persönlichen Freiheiten eingeschränkt werden. Dies stellt der hessische Landtagsabgeordnete und integrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Ismail Tipi (Foto), fest. Das Tragen der Burka ist mittlerweile in vielen Ländern verboten. Sowohl in Frankreich als auch in Belgien gibt es ein Vollverschleierungsverbot, ein weitgehendes Burkaverbot gibt es auch in den Niederlanden. Tipi fordert schon lange, auch ein Burkaverbot in Deutschland zu erwirken. Durch die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs, wonach das französische Gesetz für rechtskräftig erklärt wurde, ist es möglich, so ein Gesetz auch in Deutschland zu erlassen. 
Der CDU-Politiker äußerte weiter: Gegenüber der frauenfeindlichen und integrationshindernden schwarzen Verhüllung darf unsere Gesellschaft und Politik keine Toleranz zeigen. Wir haben unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit jahrelang sehr viele Fehler gemacht. Wir dürfen diese Fehler in der falschverstandenen Multikulti-Romantik nicht weiter aufrechterhalten. Es darf in Deutschland weder religions- oder sonst einen Burkarabatt für Fundamentalisten geben. Auch jene Frauen, die freiwillig aus religiöser Überzeugung die Burka tragen, sind zum Teil gerade mit ihrer fundamentalistisch eingestellten Gesinnung eine Gefahr für unsere gemeinsame Zukunft. Gerade die Frauen, die sagen, dass sie freiwillig die Burka tragen, sind auch diejenigen, die salafistische und radikal-islamistische Glaubensrichtungen in der Regel vertreten. So wie Salafisten ist auch diese religiöse Einstellung ein Problem für unsere tolerante Gesellschaft. Burka und radikal-islamistische Tendenzen treiben einen Keil in unsere Gesellschaft und sind ein wichtiges Integrationshindernis. Damit ist auch das freiwillige Tragen einer Burka nicht mit der freiheitlichen Gesellschaft und rechtsstaatlicher Gesellschaftsordnung vereinbar. Genauso wie Menschen nicht ohne Kleidung durch die Straßen laufen dürfen, sollten das auch Menschen mit Vollverschleierung nicht dürfen.
Dass die Vollverschleierung auch ein Sicherheitsrisiko darstellt, wird durch zahlreiche Anschläge belegt, stellte Tipi weiter fest. So gab es ungefähr vor einem Monat drei Selbstmordattentate in Kamerun, bei dem junge Mädchen den Sprengstoff durch ihre Burka verstecken konnten. Daraufhin wurde dort das Tragen von Burkas verboten. Wir dürfen nicht warten, bis es auch bei uns in Deutschland zu einem Anschlag kommt, der durch den Missbrauch der Burka verdeckt werden konnte. Gerade in Zeiten wie diesen, wo der radikal-islamistische IS-Terror Angst und Schrecken verbreitet, birgt die Burka eine große Gefahr für mögliche Anschläge. Dadurch, dass man nicht genau weiß, wer mit welchen Absichten in der Burka steckt, ist die Vollverschleierung ein hochsicherheitsrelevantes Risiko. Wir müssen als freie Gesellschaft denjenigen unsere Grenzen zeigen, die unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat bekämpfen wollen. Foto Ismail Tipi (c) www.ismail-tipi.de
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