Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  6. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  7. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  8. Bätzing gegen Papst Leo
  9. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  10. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  11. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  12. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  13. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  14. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  15. „Wir werden erwartet“

Der Menschenhandel nimmt ungeahnte Ausmaße an

29. Juli 2015 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Etwa zwei Millionen Kinder werden als Sex-Sklaven missbraucht – Daneben spielen auch die Ausbeutung der Arbeitskraft und der Organhandel eine bedeutende Rolle.


Madrid (kath.net/idea) Der Menschenhandel hat weltweit ungeahnte Ausmaße angenommen. Bis zu zwei Millionen Kinder werden durch den internationalen Sex-Handel zur Prostitution gezwungen. 20,9 Millionen Menschen sind Opfer von Zwangsarbeit – mehr als die Hälfte davon Frauen und Mädchen. Das berichtet der Migrantendienst des katholischen Jesuiten-Ordens in Spanien (Madrid). Insgesamt sind nach Angaben der Vereinten Nationen weltweit mindestens vier Millionen Personen vom Handel mit Menschen betroffen. Damit werden pro Jahr zwischen sechs und neun Milliarden Euro umgesetzt. Die sexuelle Ausbeutung stellt mit 79 Prozent den höchsten Anteil. Die internationale Organisation für Migration schätzt allein die Zahl der Frauen, die jedes Jahr nach Westeuropa kommen und hier sexuell ausgebeutet werden, auf eine halbe Million. Daneben spielen auch die Ausbeutung der Arbeitskraft und der Organhandel eine bedeutende Rolle.


21 Millionen Zwangsarbeiter

Die Zahl der Menschen, die zur Arbeit gezwungen werden beläuft sich nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO auf annähernd 21 Millionen. Sie werden vorwiegend in der Gastronomie, der Bauwirtschaft, der Landwirtschaft und der Hauswirtschaft eingesetzt. Die Opfer sind oft unmenschlichen Arbeitsbedingungen ausgesetzt und erhalten niedrige oder gar keine Löhne. Sie werden beispielsweise zur Arbeit gezwungen, um Schulden abzutragen. Weltweit engagieren sich auch Evangelikale gegen den Menschenhandel, beispielsweise die Evangelische Allianz und die Micha-Initiative. Ihr Name erinnert an die Mahnung des alttestamentlichen Propheten Micha: „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist, und was der Herr von dir fordert, nämlich Recht tun und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott“ (Micha 6,8).


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Menschenhandel

  1. Film ‚Sound of Freedom’ mit Jim Caviezel war erfolgreichster Film am 4. Juli
  2. Ordensfrau protestiert gegen Öffnung von Bordellen in Corona-Zeit
  3. Wallner: Menschenhandel nimmt "dramatische Ausmaße" an
  4. Ivanka Trump bei Sant'Egidio: Besorgnis über Menschenhandel
  5. Trump kündigt Kampf gegen Menschenhandel an
  6. Papst geißelt Menschenhandel als humanitäres Verbrechen
  7. Es gibt moderne Sklaverei!







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
  3. Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
  4. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  5. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  6. Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms - Papst hat tatsächlich gewählt!
  7. „Mit der Unterstützung meiner Schwiegereltern verließ ich eine nicht-sakramentale Beziehung“
  8. Erzbischof von Vilnius als CCEE-Präsident wiedergewählt
  9. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  10. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  11. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  12. 'Junge Menschen sehnen sich danach, mit etwas Zeitlosem verbunden zu sein'
  13. Jesus begegnen im Stift Kremsmünster
  14. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  15. „Die Kirche sieht Medjugorje heute aus geistlicher und aus pastoraler Sicht positiv“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz