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Physiker: Außerirdisches Leben widerspräche nicht der Bibel

25. Juli 2015 in Chronik, 89 Lesermeinungen
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Früherer Raumfahrt-Manager und Physiker äußert sich zur Entdeckung des erdähnlichen Planeten Kepler -452b


Bremen (kath.net/idea) Der frühere Raumfahrt-Manager und Physiker Albrecht Kellner (Bremen) hält mögliches Leben auf dem neu entdeckten Planeten Kepler -452b mit dem biblischen Schöpfungsbericht für vereinbar. Die US-Raumfahrtbehörde NASA (Washington) hatte den Planeten als älteren „Cousin“ der Erde bezeichnet. Er ist 1.400 Lichtjahre von ihr entfernt und nach Meinung von Wissenschaftlern sechs Milliarden Jahre alt. Sein Durchmesser soll 60 Prozent größer als der der Erde sein. Forscher vermuten, dass der Planet eine gebirgige Oberfläche aufweist und womöglich teilweise von Ozeanen bedeckt ist. Weil Kepler -452b und die Erde ihre Sonnen in einer ähnlichen Entfernung umkreisen, ist dort die Entstehung menschlichen Lebens prinzipiell möglich. Für Kellner ist dieser Punkt entscheidend. Nur bei einer richtigen Entfernung des Planeten zur Sonne könne Wasser in flüssigem Zustand existieren. Es sei „eine der Mindestvoraussetzungen für biologisches Leben“. Dazu seien aber weitere Vorbedingungen nötig, von denen nicht annähernd klar sei, ob Kepler -452b sie erfülle.


Kennen die Außerirdischen Gott?

Klar ist für Kellner hingegen, dass die Existenz menschlichen Lebens auf anderen Planeten nicht dem biblischen Schöpfungsbericht widerspräche: „Die Bibel ist eine Information des Schöpfers des Universums ausschließlich an den Planeten Erde.“ Sie beschreibe die tiefere Ursache einer „unheimlichen, zerstörerischen und leidvollen Notlage, in der sich die Bewohner des Planeten durch eigenes Verschulden seit Beginn ihrer Existenz gebracht haben“. Die einzige Lösung dieses Problems liege in der Person Jesu Christi. Kellner: „Vielleicht gibt es ja in der Tat auf Kepler -452b Bewohner einer wesensmäßigen Beschaffenheit ähnlich der unseren. Dann kann man ihnen nur wünschen, dass sie die liebende Zuwendung des Schöpfers nicht ebenso verworfen haben wie die Bewohner unseres Planeten.“


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