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Erzbischof Heße: Zölibat bietet Freiraum für geistliches Leben

25. April 2015 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
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Hamburger Erzbischof: «Der Zölibat ist nicht so schlecht, wie er gemacht wird. Ich habe mich aktiv dafür entschieden». Er selbst nutze die Zeit für Gebete, Gottesdienste und andere Kraftquellen wie das Lesen in der Bibel oder in theologischen Bücher


Hannover (kath.net/KNA) Der Hamburger katholische Erzbischof Stefan Heße hat den Zölibat verteidigt. Die ehelose Lebensform biete Priestern einen Freiraum für geistliches Leben, sagte er in einem Interview mit NDR Info. Er selbst nutze die Zeit für Gebete, Gottesdienste und andere Kraftquellen wie das Lesen in der Bibel oder in theologischen Büchern. Mit einer Familie sei es wahrscheinlich schwierig, diese «persönliche Christusbeziehung» zu leben.


«Der Zölibat ist nicht so schlecht, wie er gemacht wird. Ich habe mich aktiv dafür entschieden», sagte Heße. Das rund einstündige Gespräch mit dem neuen Erzbischof der Erzdiözese Hamburg wird am Sonntag ab 16.05 Uhr in der Reihe «Der Talk» auf NDR Info ausgestrahlt.

Wichtig sei es, dass Zölibatäre darauf achteten, auch in Gemeinschaft zu leben, sagte Heße. Er plädierte für einen «Rat der Gemeinschaft» als gemeinschaftliche Lebensform mehrerer Priester. Der Mensch sei ein Sozial- und Individualwesen. Genauso wie Eheleute jeweils für sich individuelle Freiräume bräuchten, so brauche ein Priester als Ausgleich soziale Kontakte. Er selbst habe in Köln viele Kontakte zu Familien und Freunden gehabt. Ein solches Lebensumfeld müsse er sich in Hamburg erst wieder schaffen.

(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Foto Erzbischof Heße (c) Erzbistum Freiburg


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Lesermeinungen

 Kleine Blume 27. April 2015 
 

Vergelt's Gott ...

Herr Erzbischof, für Ihr Zeugnis für den Zölibat! Das mit dem Freiraum für das geistliche Leben erinnert mich an Jesus, wie er auf den Berg geht, um zu beten.


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 Poldi 25. April 2015 
 

Mein Wunsch: die spirituellen Aspekte des Zölibates noch deutlicher darstellen

Man müsste das wohl noch differenzierter darstellen. Eine persönliche Christusbeziehung ist sicher nicht vom Zölibat abhängig und darum auch nicht zwingend damit verknüpft (dass man sie besser leben kann). Auch als Laie, als Vater, als Mutter, als "Weltchrist" ist eine lebendige Beziehung zu Jesus wesentlich.

Die priesterliche Spiritualität ist wie jede Form der Berufung geprägt von einer spezifischen Weise der Christusbeziehung. Die Kirche sieht im Zölibat darum eine angemessene Lebensweise, die dieser besonderen Form der Nachfolge besonders entspricht. Und das nicht nur aus praktischen Argumenten (Zeit, Flexibilität, ...).

Vielmehr bedeutet diese engere Bindung an Jesus im Priesteramt im Umkehrschluss auch die Aufgabe anderer Bindungen. Nicht zuletzt bezeugt der Priester (wie auch die anderen Zölibatäre) dadurch die Bindung an das Himmelreich und eine Priöritätensetzung auf das Kommende. Idealerweise wird die Lebensform dann selbst zum Zeugnis und zur gelebten Predigt.


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