SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
- Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
- Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
- Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
- Ein Gott, der nichts mehr verlangt
- Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
- Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
- Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
- Beschließen ohne zu entscheiden?
- „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
- Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
- "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
- Die Nazi-Projektion
- Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten
- Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
| 
Kardinal Müller: Lebenswirklichkeit keine Offenbarungsquelle2. April 2015 in Weltkirche, 8 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
«Der Boden katholischer Theologie» werde verlassen, wo «rein menschliche Überlegungen oder die Macht des Faktischen gleichwertig neben Schrift und Tradition gestellt werden».
Würzburg (kath.net/KNA) Kurienkardinal Gerhard Müller (Foto) hat sich gegen Überlegungen gewandt, den katholischen Offenbarungsbegriff theologisch zu erweitern. «Lebenswirklichkeit» sei etwa ein soziologischer Begriff, der kein Urteilsmaßstab für die Offenbarung sein könne, sagte Müller der Würzburger Zeitung «Tagespost» (Samstag). Ebenso sei «der Boden katholischer Theologie verlassen», wo «rein menschliche Überlegungen oder die Macht des Faktischen gleichwertig neben Schrift und Tradition gestellt werden». So könne man «die frivole Lebenswirklichkeit eines Ausbeuters, Drogenhändlers oder Kriegsgewinnlers» nicht als «unabänderliches Faktum ansehen, an das sich die moralischen Grundsätze anzupassen haben». Der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation warnte auch vor Missverständnissen im Zusammenhang mit dem sogenannten Glaubenssinn der Gläubigen. Dieser sei ebenfalls keine Quelle der Offenbarung, sondern diene dazu, das Wort Gottes «von den vielen Worten und Meinungen der Menschen» zu unterscheiden. «Der Glaubenssinn des Volkes Gottes hat daher nichts mit Umfrageergebnissen zu tun oder einem Plebiszit, mit dem die 'Basis' der dem Leben entrückten 'Hierarchie' endlich einmal die Augen öffnen könnte.» 
Im Übrigen hätten auch Kardinäle und Bischöfe der römischen Kurie «Brüder und Schwestern, Neffen und Nichten, sie sprechen mit den Taxifahrern, gehen zum Friseur und wissen, wie man sich in den sozialen Netzwerken bewegt». Mit Blick auf den Umgang mit wiederverheiratet Geschiedenen kritisierte Müller erneut ein aus seiner Sicht falsches Verständnis von Barmherzigkeit. «Die Liebe lässt Gott und auch uns Menschen Mitleid haben mit einem verlassenen oder verratenen Ehepartner, mit den Kindern, die zu Scheidungswaisen wurden, und mit all der Tragik, die mit einer zerbrochenen Familie verbunden ist», sagte Müller. Kraft seiner barmherzigen Liebe vergebe Gott dem Sünder, «der bereut und umkehrt». Aber niemand habe ihm, Müller, bisher überzeugend nachweisen können, «dass eine zweite eheähnliche Verbindung nicht gegen den Willen des Herrn steht, solange der legitime Ehepartner lebt». Wer ihn um Auskunft bitte, dem zeige er «lieber den steilen Weg, der zum Ziel führt, als den breiten Weg, der jedoch letztlich in der Sackgasse endet», erklärte der Kardinal. Dabei sei es natürlich wichtig, sich Menschen in schwierigen Situationen liebevoll zuzuwenden und sie in kirchliche Gruppen zu integrieren. Müller sprach sich abermals gegen Sonderwege einzelner Ortskirchen aus. «Es ist klar, dass die pastorale und sakramentale Praxis eines Landes nicht der Wahrheit des Glaubens widersprechen darf», betonte er. Auch könnten die Glaubenslehre und die Gebote Gottes nicht aufgrund nationaler Unterschiede variieren. (C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Foto Kardinal Müller (c) Bistum Regensburg
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Theodor69 2. April 2015 | | | | @bernhard_k Da sind wir einer Meinung! |  5
| | | | | bernhard_k 2. April 2015 | | | | @Theodor69 Die Kirche, so schreiben Sie, "muss sich immer der Lebenswirklichkeit stellen."
Richtig. Und genau deshalb warnt die Kirche auch vor den Sünden, die mit diesen "Lebenswirklichkeiten" einher gehen. Auch ein Bergführer würde seine ihm anvertrauten Schützlinge vor den gefährlichen Gletscherspalten warnen.
Und die Kirche warnt eben vor den "Gletscherspalten der Seele" (=Sünden). |  22
| | | | | Sehnsucht 2. April 2015 | |  | Barmherzige Liebe "Kraft seiner barmherzigen Liebe vergebe Gott dem Sünder, DER BEREUT UND UMKEHRT."
Tausendmal Danke ! Könnte man diesen Satz fettgedruckt herausheben! |  18
| | | | | bernhard_k 2. April 2015 | | | | Vergelt's Gott! "Aber niemand habe ihm, Müller, bisher überzeugend nachweisen können, 'dass eine zweite eheähnliche Verbindung nicht gegen den Willen des Herrn steht, solange der legitime Ehepartner lebt'".
Genau das ist DER springende Punkt! Da können sich die Kaspers', Marxens' etc. auf den Kopf stellen: Solange der erste (=richtige) Ehepartner noch lebt, liegt Ehebruch vor, wenn und sooft man mit seinem zweiten (=falschen) Ehepartner ins Bett geht. Logik kann einfach nicht "wegargumentiert" werden ... Gott sei Dank! |  28
| | | | | Little John 2. April 2015 | | | | Demütiger und starker Verkünder der Wahrheit! Was einst Kardinal Joseph Ratzinger war, ist heute Kardinal Gerhard Ludwig Müller: Ein demütiger und starker Verkünder der Wahrheit, der sich nicht durch verschiedene Meinungen abbringen lässt, es sei denn durch die Meinung des Heiligen Geistes, aber das ist ja wiederum die Wahrheit.
Danken wir Gott für Card. Müller und erbitten wir ihm viel Kraft und Mut für sein schweres Amt. |  25
| | | | | chronotech 2. April 2015 | |  | Herr BODE soll also zurück in die Grundschule.... |  12
| | | | | Theodor69 2. April 2015 | | | | Die Kirche muss sich immer der Lebenswirklichkeit stellen nur hat dies nichts mit der Offenbarungslehre zu tun. Meines Erachtens werden da zwei unterschiedliche Begriffe vollkommen miteinander vermischt. Die Offenbarungslehre kann sich nicht ändern, die Lebenswirklichkeiten ändern sich aber ständig. Im Hinblick auf die Verkündigung der Offenbarungslehre muss jedoch die Lebenswirklichkeit berücksichtigt werden, denn sonst redet die Kirche an den Menschen vorbei. |  5
| | | | | Laus Deo 2. April 2015 | |  | Vergelts Gott Hammer geschrieben. |  7
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuBischofssynode- Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
- Kardinal Fernandez, Präfekt des Glaubensdikasteriums: „Synodalität: Warum nein und warum ja?“
- Synodenrat gibt Auftrag für allgemeine Kirchenversammlung 2028
- Das Schweigen der Synode zum Alten Ritus
- Bischof Barron in ‚offenem Widerspruch’ zum Abschlussbericht der Synode über die Synodalität
- Erzbischof Fisher/Sydney: Nicht alles dem Heiligen Geist zuschreiben
- ‚Verwirrt und verwirrend’ – Kardinal Zen äußert Bedenken zur laufenden Bischofssynode
- Mexikanischer ‚Dubia’-Kardinal: Synode hat keine lehramtliche Autorität
- Kardinal Zen befürchtet Manipulation der Synode über die Synodalität
- Bischof Bonnemain: Sexualmoral ‚kann und muss ... vertieft und weiterentwickelt werden’
| 






Top-15meist-gelesen- kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
- Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
- Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
- Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
- Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
- Ein Gott, der nichts mehr verlangt
- "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
- Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
- Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
- Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
- Die Nazi-Projektion
- Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
- „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
- Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
|