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Der Papst will mehr Gemeinsamkeit mit Evangelikalen

29. Oktober 2014 in Weltkirche, 13 Lesermeinungen
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Franziskus: Zusammen vorangehen, füreinander beten, miteinander handeln


Vatikanstadt (kath.net/idea/red) Papst Franziskus hat sich für mehr Gemeinsamkeit von Katholiken und Evangelikalen ausgesprochen. Sie sollten zusammen vorangehen, füreinander beten und miteinander Werke der Barmherzigkeit tun, sagte das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche bei einer Begegnung mit evangelikalen anglikanischen Bischöfen im Vatikan. Die gemeinsame Taufe und der Glaube an den dreieinigen Gott seien wichtiger als theologische Differenzen, so Franziskus. Christen verschiedener Konfessionen sollten nicht warten, bis die Theologen alle Unterschiede aus dem Weg geräumt hätten. Es sei eine Sünde gegen den Willen Jesu Christi, wenn man sich allein auf die Differenzen der Kirchen und Konfessionen konzentriere. Außerdem sprach der Papst im Blick auf die Christenverfolgung von einer „Ökumene des Blutes“. Die Verfolger fragten nicht, ob ihre Opfer, Orthodoxe, Pfingstler oder Katholiken seien; sie töteten sie, weil sie an Jesus Christus glauben.


Gemeinsames Missionspapier angeregt

Die Äußerungen des Papstes sind auf einem Video von einem Empfang für eine Delegation der anglikanischen Gemeinschaft der Evangelikalen Episkopalkirchen (Altamonte Springs/US-Bundesstaat Florida) enthalten, der am 10. Oktober im Vatikan stattfand. Das Video wurde jetzt von der ökumenischen Ark Community (Arche-Kommunität) im Internet veröffentlicht. Der frühere Ökumene-Beauftragte der anglikanischen Gemeinschaft, Bischof Anthony Palmer, – ein Freund des Papstes – war im August bei einem Motorradunfall ums Leben gekommen und mit Erlaubnis von Papst Franziskus katholisch beerdigt worden. Ihn hatte Franziskus zusammen mit anderen Repräsentanten der weltweiten evangelikalen und pfingstkirchlichen Bewegung gebeten, an einem Entwurf für ein Missionspapier von Evangelikalen und dem Vatikan zu arbeiten. Palmers Witwe Emiliana und ihr Sohn Daniele waren neben dem Erzbischof der anglikanischen Gemeinschaft, Robert Wise (Oklahoma City/US-Bundesstaat Oklahoma), bei dem Empfang anwesend.

Es ist daran gedacht, das Missionspapier anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums im Jahr 2017 zu unterzeichnen. Das Projekt ist auch Gegenstand eines Treffens von Vertretern der Weltweiten Evangelischen Allianz mit dem Papst am 6. November. Bereits Ende Juli hatte der Papst die evangelikal-pfingstkirchliche Versöhnungsgemeinde in Caserta bei Neapel besucht und dabei um Vergebung gebeten für Fehler, die Katholiken der Pfingstbewegung gegenüber begangen haben.

Hintergrundinfos im kath.net-Artikel: US-Zeitung: Vatikan und Evangelikale planen gemeinsame Erklärung

Video: Papst Franziskus trifft sich mit evangelikalen Christen (Amateuraufnahme)



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Lesermeinungen

 queenie 30. Oktober 2014 
 

Heilsarmee

Eine warme Suppe für die Bedürftigen an Heiligabend im Frankfurter Hauptbahnhof durch die Heilsarmee in den siebziger Jahren
war ein Zeichen-das ist Weihnachten praktisch.


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 Johannes Stefan 29. Oktober 2014 

Es gibt nur eine Gemeinde Gottes.

Leideer noch in unterschiedlice Kirchen. Hier aber gilt wiederrum : Viele die in der Kirche sind sind in Wirklichkeit ausserhalb der Kirche.


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 Laus Deo 29. Oktober 2014 

Nur wenn wir auf sie zugehen können wir sie bekehren. Mit Ablehnung nicht. Sicherlich ist das Ziel und Gotteswille das alle christlichen Konfessionen zurück zur ganzen Wahrheit kommen in der Heiligen Katholischen Kirche! Es gibt 20000 Freikirchen was ja schon ein Zeichen ist das es nicht Gotteswille ist ABER wenn wir sie
nur beschuldigen werden sie nie zurückkehren. Und unser Papst ist sehr marianisch und Maria ist die jenige welche durch ihre Fürsprache alle zur Kirche führen kann. Ich schliesse mit den Worten des Heiligen Ludwig Maria Montfort WER MARIA NICHT ZUR MUTTER HAT K A N N GOTT NICHT ZUM VATER HABEN!


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 Stiller 29. Oktober 2014 
 

Ich lese Verunsicherung,

vielleicht auch Ablehnung.
Beides hat seine Berechtigung.

Höre ich aber diesen so offenen und menschenfreundlichen Papst (trotz Lautstellens der Wiedergabe ist nicht alles gut zu verstehen, auch dann nicht in der Übersetzung), so verstehe ich, dass es um den Weg der Menschen zu Gott geht. Und um den Weg aufeinander zu. Um Verkündigung. Um das Gemeinsame als Christen, den Glauben an Jesus Christus.

Ignatius von Antiochien prägte den Begriff katholikós (das Ganze betreffend, alle einschließend) für die damals entstehenden christlichen Gemeinden, die ganz sicher noch nicht einen allverbindenden und lehrverbindlichen gemeinsamen Glauben hatten.
Welche Chance für die katholische Kirche!
Und es verbindet uns die eine Taufe.

Glaube ich an den Geist Gottes, so war er sicher bei den Menschen des Treffens.


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 Christoph 29. Oktober 2014 
 

@ ThomasR

Sie verwechseln Evangelikale mit der evangelischen Kirche. Da gibt es sehr große Unterschiede! Mit den Evangelikalen gibt es mehr Überschneidungen und Ähnlichkeiten in Theologie und Praxis, als mit den evangelischen Landeskirchen!


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 ThomasR 29. Oktober 2014 
 

mehr Gemeinsamkeit mit den Ewangelikalen als

in Deutschland
geht es einfach nicht mehr.
Es gibt inzwischen schon beinahe alles.
Beinahe alle Grenzen wurden inzwischen überschritten und alle Möglichkeiten erschöpft, selbst Frau Dr. Margot Käßmann (Bischöfin a.d.) ist in der Münchner Frauenkirche aufgetreten und von der Kanzel von Joseph Ratzinger gepredigt hat (übrigens einem normalen Katholiken und ehrlichen Kirchensteuerzahler steht diese Ehre nicht zu)
Was will man eigentlich mehr?


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 Antonius Bacci 29. Oktober 2014 
 

Schwierige Ökumene

Es ist natürlich sehr wichtig, dass sich die verschiedenen Konfessionen mit Respekt begegnen und sich nicht gegenseitig bekämpfen. Aber man sollte nicht übersehen, dass gerade die Differenz zu den Evangelikalen, etwa bezüglich Liturgie- und Sakramentenverständnis, immens ist. Das kann man nicht so einfach übergehen und man kann gar nicht zu einer vernünftigen Einigung kommen. Sehr viel näher steht der kath. Kirche die Orthodoxie, aber auch bestimmte hochkirchliche (!) Gruppierungen der Reformation, und die ökumenischen Bemühungen sollten sich in erster Linie auf diese beziehen. Außerhalb der Liturgie kann man natürlich auch mit Evangelikalen zusammenarbeiten, eine communicatio in sacris ist nicht möglich. Dafür sind die Differenzen einfach zu groß.


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 BartholomäusIV 29. Oktober 2014 

Ein Herr - ein Glaube - eine Kirche!

Den Aussagen und dem Anliegen des Heiligen Vaters kann ich voll zustimmen.
Wie schon vor 100 Jahren Soloview in der kleinen Geschichte des Antichristen beschrieb: In der Verfolgung schließen sich die wahren Gläubigen zusammen, aus allen Denominationen. Da schaut man auf den gemeinsamen Herrn, statt auf das Trennende.
Was mir aber Kopfzerbrechen (und mehr) bereitet, sind Auslassungen solcher katholischer Funktionäre wie J.Lohmayer vom Bistum Würzburg, der vor evangelikalen "Intensivgemeinschaften" warnt. M.E. begibt er sich damit auf die gleiche anti-ökumenische Stufe wie EKD-Funktionäre (mit ihrem überheblichen Text zum Reformationsjubiläum) und auch verbohrte Evangelikale, die sich an bestimmten Begriffen aufhalten.
Ein Herr - ein Glaube - eine Kirche!


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 bücherwurm 29. Oktober 2014 

@Maulwurf: Danke für Ihr Danke! :)


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 Maulwurf 29. Oktober 2014 

@ Bücherwurm

Liebe Redaktion - Anmerkung zu Ihrer Anmerkung
"Papst Franziskus befürwortet hier keine Eucharistiezulassung für Evangelikale und Pfingstler. Ihr Vergleich hinkt."

Das ist mir schon klar, dass der Papst dies nicht befürwortet, hatte ich auch weder geschrieben noch so gemeint. Aber m.E. ist es eine einhellige Sichtweise, dass Gläubige erlaubter Weise die Hl. Kommunion bei der FSSPX empfangen. Das hat u.a. Michael Gurtner auf kath.net ausgeführt und ist z.B. klare Aussage von Prof. Georg May. Die "Drohung" von Bischof Semeraro ist daher wohl zum einen falsch und passt auch so gar nicht ins Bild der Annäherung an Evangelikale u.a. oder auch an die Orthodoxie. Das war mein Ansinnen.

Herzlichen Dank an dieser Stelle auch für Ihre Arbeit.


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 bücherwurm 29. Oktober 2014 

@Maulwurf:

Anm. der Redaktion: Papst Franziskus befürwortet hier keine Eucharistiezulassung für Evangelikale und Pfingstler. Ihr Vergleich hinkt.


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 Maulwurf 29. Oktober 2014 

Ich frage mich ...

wie sich das
"Christen verschiedener Konfessionen sollten nicht warten, bis die Theologen alle Unterschiede aus dem Weg geräumt hätten. Es sei eine Sünde gegen den Willen Jesu Christi, wenn man sich allein auf die Differenzen der Kirchen und Konfessionen konzentriere."

damit verträgt,
dass ein Vertrauter des Papstes (Bischof Marcello Semeraro) erst kürzlich über die Pfarrer seiner Diözese an seine Gläubigen verkünden ließ, dass diejenigen exkommuniziert seien, die sich die Sakramente (im speziellen die Hl. Kommunion) bei der Piusbruderschaft spenden ließen.

Gilt Ökumene und die o.g. Empfehlung nur bei anderen christlichen Bekenntnissen und nicht im eigenen "Lager" (dort würde sie ja noch viel mehr hingehören)?


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 Theobald 29. Oktober 2014 
 

wenn...

ja, wenn es eine gemeinsame Taufe gäbe!
Viele, wenn nicht die meisten Evangelikalen lehnen ja die Kindertaufe, bzw. die Anerkennung derselben strikt ab.


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