Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  5. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  10. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  11. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  12. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  13. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  14. Wir machen da was mit Medien
  15. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder

Kardinal Kasper kritisiert Papier der evangelischen Kirche

15. Juni 2014 in Weltkirche, 37 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Grosser Schmerz, dass der hart erarbeitete Grundlagentext zur Rechtfertigung nicht mehr erwähnt wird seitens der EKD.


Berlin (kath.net/ KNA)
Der frühere vatikanische Ökumeneminister Kardinal Walter Kasper hat die Erklärung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zur Rechtfertigungslehre kritisiert. Der im Mai veröffentlichte „Grundlagentext“ erwähne die 1999 von Katholiken und Lutheranern unterzeichnete „Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre“ (GER) mit keinem Wort, sagte Kasper am Wochenende in Berlin. „Ich konnte das nicht glauben, das hat mir wehgetan“, so der emeritierte deutsche Kurienkardinal.

Für das bevorstehende Reformationsjubiläum der EKD verheiße das „nichts Gutes“, fügte Kasper hinzu. Er hoffe, dass es sich dabei nicht um das letzte Wort der EKD handele. Das Papier trägt den Titel „Rechtfertigung und Freiheit. 500 Jahre Reformation 2017“. Bei der theologischen Frage der Rechtfertigung geht es vereinfacht gesagt darum, ob das durch die Sünde belastete Verhältnis zwischen Gott und Mensch allein durch Gnade oder auch durch menschliches Mittun wieder in Ordnung gebracht werden kann.


Der ehemalige Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen äußerte sich bei einer Veranstaltung der christlichen Gemeinschaft „Chemin Neuf“ (Neuer Weg), die ihr 20-jähriges Engagement in Berlin feierte. Der frühere Präsident des Lutherischen Weltbunds, der Braunschweiger Altbischof Christian Krause, sagte, die GER, die als zentrales lutherisch-katholisches Konsensdokument gilt, sei „nur in Deutschland“ innerhalb der lutherischen Kirchen vor der Unterzeichnung umstritten gewesen. Weiter meinte Krause, für die katholische Kirche sei die Frage nicht leicht zu beantworten, wie sie mit dem Reformationsjubiläum umgehen solle, das mit großem Aufwand vorbereitet werde.

Kasper erklärte dazu, die katholische Kirche werde an den Feiern „teilnehmen, wenn wir eingeladen werden“. Hier liege der Ball aber auf der Seite der EKD. Aus seiner Sicht könnten die Kirchen 2017 „gemeinsam feiern, was uns in den letzten Jahrzehnten geschenkt worden ist“. Dabei dürften sie „nicht vergessen, was wir schon gemeinsam formuliert haben“.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Jegliche mediale Nutzung und Weiterleitung nur im Rahmen schriftlicher Vereinbarungen mit KNA erlaubt.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Evangelische Gemeins

  1. „Die Kirche in Deutschland hat abgehängt“
  2. Evangelische Pfarrerin segnet VIER Männer in sogenannter „Polyhochzeit“
  3. "Interviews mit Bedford-Strohm oder Margot Käßmann nur noch schwer an Kitsch zu übertreffen"
  4. Reiner Haseloff: Luther ist den Katholiken heute näher als der evangelischen Kirche
  5. Kunstaktion: Plastikmüll in Taufbecken
  6. Evangelische Kirchengemeinde streicht klassischen Sonntagsgottesdienst
  7. „Respektvolle Trennung statt endlosen Streits“
  8. EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm erhält Morddrohungen
  9. Stehen die Methodisten unmittelbar vor weltweitem Schisma?
  10. „Jetzt hat auch die EKD ein Problem“







Top-15

meist-gelesen

  1. Norwegen: Daniel (18) hielt Gott für einen Mythos – heute geht er jeden Sonntag in die Kirche
  2. Papst Leo lädt zum Weltjugendtag ein: „Ich freue mich darauf, euch in Seoul zu sehen!“
  3. USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
  4. Krakauer Regens: Johannes Paul II. war Hotspot für Verbindung mit Gott
  5. US-Erzbischof Cordileone: „Die Familie: Das Abbild Gottes“
  6. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  7. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  8. MISSIO Österreich - Nationaldirektor Johannes Laichner legt Amt aus gesundheitlichen Gründen zurück
  9. „Neun interessante Fakten über den heiligen Johannes Paul II., die Sie wohl noch nicht kannten“
  10. Wallner: „Richten sich kirchliche Stellen bei uns nicht klammheimlich als Palliativstationen ein?“
  11. Wortwahl dieses Berichts ist entmenschlichend und aggressiv!
  12. "Non abbiate paura - Habt keine Angst!"
  13. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  14. „Kirchliche Persilscheine für Rot-Grün-Rot“
  15. ‚Mission ist kein Gegensatz zu nachhaltiger Hilfe‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz